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	<title>Vertrag von Venlo - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T02:12:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Ichigonokonoha: /* Literatur */</title>
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		<updated>2025-09-01T19:21:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vertrag von Venlo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; vom 7. September 1543 besiegelte das Ende des [[Dritter Geldrischer Erbfolgekrieg|Dritten Geldrischen Erbfolgekriegs]] und des [[Herzogtum Geldern|Herzogtums Geldern]] als niederrheinischer Macht. Gemäß dem Abkommen verzichtete [[Wilhelm (Jülich-Kleve-Berg)|Herzog Wilhelm&amp;amp;nbsp;V. von Jülich-Kleve-Berg]] zugunsten [[Karl V. (HRR)|Kaiser Karls&amp;amp;nbsp;V.]] auf seine Ansprüche auf das Herzogtum Geldern sowie die [[Grafschaft Zutphen]], die den [[Burgundische Niederlande|habsburgischen Niederlanden]] angegliedert wurden. Zudem zwang der Kaiser den Herzog, wieder katholisch zu werden und die [[Reformation]] zu bekämpfen. Wilhelms Aussöhnung und Annäherung an das Kaiserhaus ebneten seiner Gattin, [[Jeanne d’Albret|Herzogin Johanna]], den Weg für die Annullierung ihrer Zweckehe anno 1545.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Willem II, hertog van Gelre, onderwerpt zich aan het gezag van Karel V, 1543 Overwinningen van Karel V (serietitel) Divi Caroli. V. imp. opt. max. victoriae, ex multis praecipuae (serietitel), RP-P-BI-6619.jpg|mini|hochkant=1.8|Wilhelm II., Herzog von Geldern, unterwirft sich der Autorität Karls V., 1543. Tiefdruck von [[Dirck Volkertszoon Coornhert ]] nach [[Maarten van Heemskerck]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Portret van Willem II, hertog van Gelre, Kleef, Gulik en Berg Von Gottes Genaden Wilhelm Hertzog zu Iulich Gelre Cleve Berge Graff zur Marck zu Zutphen u(n)d Rave(n)spurg Her zu Ensteyn (titel op object), RP-P-OB-2807.jpg|mini|hochkant|links|Herzog Wilhelm V. von Jülich-Kleve-Berg. Stich von [[Heinrich Aldegrever]] 1540]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Karl V. (HRR).jpg|mini|hochkant|links|Kaiser Karl V. (Porträt von [[Christoph Amberger]], um 1532)]]&lt;br /&gt;
1528 setzte Kaiser Karl V. den [[Vertrag von Gorinchem]] auf. Damit belehnte er Herzog [[Karl von Egmond]] mit dem Herzogtum Geldern, jedoch mit der Bedingung, dass dieses an das Kaiserhaus zurückfiele, wenn der Herzog kinderlos sterben sollte. Da der Herzog zu diesem Zeitpunkt schon recht alt war und keine Nachfahren hatte, zögerte er zunächst, den Vertrag zu unterzeichnen. Nach einer weiteren Auseinandersetzung wurde diese Passage aus dem Vertrag gestrichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1537 drängten die zu einem [[Landtag (historisch)|Landtag]] in [[Nijmegen|Nimwegen]] einberufenen einflussreichen [[Ständeordnung|Stände]] Karl von Egmond, auf Geldern und Zutphen zu verzichten und den jungen Prinzen [[Wilhelm (Jülich-Kleve-Berg)|Wilhelm von Jülich-Kleve-Berg]] zu seinem Nachfolger zu erklären; dieser übernahm das Amt am 27.&amp;amp;nbsp;Januar 1538. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der den reformatorischen Neuerungen zugewandte Wilhelm hatte sich durch Heirat 1541 mit der dreizehnjährigen [[Jeanne d’Albret]], einer Nichte des französischen Königs [[Franz I. (Frankreich)|Franz I.]], der französischen Unterstützung versichert und konnte sich in Geldern zunächst behaupten. Auf dem Regensburger [[Reichstag (HRR)|Reichstag]] 1541 wurden die Territorien jedoch Kaiser Karl V. zugesprochen. Da Herzog Wilhelm allerdings nicht auf diese verzichten wollte, kam es zum [[Dritter Geldrischer Erbfolgekrieg|Geldrischen Erbfolgestreit]]. Während die erhoffte französische Hilfe für Wilhelm ausblieb, zog Kaiser Karl vom 17. bis zum 20.&amp;amp;nbsp;August 1543 bei der [[kurköln]]ischen Stiftsstadt Bonn 40.000 kaiserliche Soldaten zusammen. Am 23.&amp;amp;nbsp;August drangen Teile der Truppen in das befestigte [[Düren]] ein, um es zu plündern und brandzuschatzen. Die Stadt [[Jülich]] wurde kampflos den feindlichen Truppen übergeben. Durch die militärische Übermacht wurden auch andere Festungen des Herzogs erobert und zerstört, so dass Wilhelm in eine aussichtslose Lage geriet. Daraufhin erschien er am 6.&amp;amp;nbsp;September im Feldlager des Kaisers bei [[Venlo]] und warf sich Karl demütig zu Füßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Crecelius (Historiker)|Wilhelm Crecelius]]: &amp;#039;&amp;#039;[http://archive.org/stream/ZeitschriftDesBergischenGeschichtsvereins23#page/n53/mode/2up Der geldrische Erbfolgestreit zwischen Kaiser Karl V. und Herzog Wilhelm von Jülich, Berg und Cleve (1538–1543).]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift des Bergischen Geschichtsvereins]]&amp;#039;&amp;#039; 23 (1887), S. 50–155, [http://archive.org/stream/ZeitschriftDesBergischenGeschichtsvereins23#page/n155/mode/2up hier S. 153–155].&lt;br /&gt;
* Paul Heidrich: &amp;#039;&amp;#039;[http://books.google.com/books?id=_EgbAAAAYAAJ Der geldrische Erbfolgestreit 1537–1543.]&amp;#039;&amp;#039; Brunnemann, Kassel 1896, [http://books.google.com/books?id=i3ARAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA105 S. 105–109] (Digitalisat von Google Bücher, [http://books.google.com/books?id=i3ARAAAAYAAJ weiteres Exemplar]).&lt;br /&gt;
* [[Franz Petri]]: &amp;#039;&amp;#039;Landschaftliche und überlandschaftliche Kräfte im habsburgisch-klevischen Ringen um Geldern und im Frieden von Venlo (1537–1543).&amp;#039;&amp;#039; In: [[Max Braubach]], Franz Petri (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Aus Geschichte und Landeskunde. Forschungen und Darstellungen. Franz Steinbach zum 65. Geburtstag gewidmet von seinen Freunden und Schülern.&amp;#039;&amp;#039; Röhrscheid, Bonn 1960, S. 92–113.&lt;br /&gt;
* A. M. J. A. Berkvens: &amp;#039;&amp;#039;„In wesen sal het Tractaet van Venlo onderhalden werden.“ Het Tractaat van Venlo als fundamentele wet van Spaans en Oostenrijks Gelre 1580–1794&amp;#039;&amp;#039;. In: Frank Keverling Buisman (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Verdrag en Tractaat van Venlo. Herdenkingsbundel, 1543–1993&amp;#039;&amp;#039;. Verloren Hilversum 1993, ISBN 90-6550-371-4, S. 153–170.&lt;br /&gt;
* [[Nicolette Mout]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Niederlande und das Reich im 16. Jahrhundert (1512–1609)&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Volker Press]] (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Alternativen zur Reichsverfassung in der Frühen Neuzeit?&amp;#039;&amp;#039; (Schriften des Historischen Kollegs, Kolloquien, Band 23; ISBN 3-486-56035-2) Oldenbourg, München 1995, S. 143–168.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ereignis 1543]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Friedensvertrag|Venlo 1543]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitalter Karls V.]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Venlo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte der Niederlande in der Frühen Neuzeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Geschichte (Heiliges Römisches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsgeschichte Nordrhein-Westfalens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Rheinland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertrag (16. Jahrhundert)|Venlo]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Völkerrechtlicher Vertrag (Heiliges Römisches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Völkerrechtlicher Vertrag (Vereinigte Herzogtümer Jülich-Kleve-Berg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Recht (Herzogtum Geldern)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ichigonokonoha</name></author>
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