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	<title>Vertiko - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Boonekamp: /* Name */ Punkt vor ref</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Name: &lt;/span&gt; Punkt vor ref&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Vertiko.jpg|mini|hochkant|Typisches Vertiko aus Weichholz]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vertiko&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, gelegentlich auch in der Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;Vertikow&amp;#039;&amp;#039;, ist ein [[Lotrichtung|vertikal]] ausgerichtetes Behältnismöbel. Zumeist hat es zwei Türen und eine darüberliegende Schublade mit Deckplatte. Es ist höher als eine [[Kommode]], aber niedriger als ein [[Schrank]] und besitzt meist einen regalartigen Aufsatz, der zum Aufstellen von Ziergegenständen diente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Name leitet sich wahrscheinlich von seinem ersten Verfertiger her, dem Berliner Tischlermeister Otto Vertikow - zumindest findet sich die Schreibweise &amp;quot;Vertikow&amp;quot; zur Bezeichnung dieses Möbels in zeitgenössischen Katalogen.&amp;lt;ref&amp;gt;Katalog der Berliner Möbelfabrik J. Strelitz, um 1909: https://www.zeitensprung.de/pics/oldies/moebelkatalog/page-0003.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; Möglicherweise hat auch die vertikale Bauweise zur Namensgebung beigetragen. Gesichert sind beide Varianten jedoch nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Pfeifer (Etymologe)|Wolfgang Pfeifer]]: &amp;#039;&amp;#039;Etymologisches Wörterbuch des Deutschen.&amp;#039;&amp;#039; dtv, München, 6. Aufl. 2003, ISBN 3-423-32511-9, S. 1511.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirschholz Vertiko.jpg|mini|Vertiko aus Kirschholz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die geringe Höhe konnte das Möbel auch in einfacheren Häusern mit niedrigen Räumen aufgestellt werden, bot andererseits aber mehr Stauraum als eine Kommode, trotzdem konnten auf der Deckplatte und dem Aufsatz noch Ziergegenstände ihren Platz finden. Hinter den beiden Türen konnte man z. B. Geschirr aufbewahren, in der Schublade Tischwäsche. Typischer Standort war das [[Wohnzimmer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung ==&lt;br /&gt;
Dieser Möbeltyp wurde von etwa 1860 bis 1910 hergestellt, also überwiegend im Stil des [[Historismus]] oder des [[Jugendstil]]s. Die Holz- und Verarbeitungsqualität der meisten Vertikos lässt erkennen, dass es sich um ein typisches Möbel für die unteren und mittleren Bevölkerungsschichten handelte, das auch durch industrielle Herstellung erschwinglich war. So wurde z.&amp;amp;nbsp;B. häufig preiswertes Weichholz verwendet und durch [[Lasur]]en oder aufgemalte [[Maserung]] der Eindruck eines wertvolleren Holzes erzeugt; häufig wurden diese Stücke dann später abgelaugt und präsentieren sich heute holzsichtig. Ornamente, Profilleisten und Schnitzereien wurden meist maschinell hergestellt, auch maschinell gedrechselte Elemente und [[Sperrholz]] kamen zum Einsatz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Georg Brühl: &amp;#039;&amp;#039;Vertiko-Porzellan. 1860–1920&amp;#039;&amp;#039;. Edition Leipzig, Leipzig 1989, ISBN 3-361-00142-0.&lt;br /&gt;
* Georg Brühl: &amp;#039;&amp;#039;Vertiko und Chaiselongue. Deutsche Möbel der Gründerzeit&amp;#039;&amp;#039;. Seemann, Leipzig 1992, ISBN 3-363-00532-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Vertiko}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schrank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Boonekamp</name></author>
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