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	<title>Vertikalwinkel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T12:04:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Vertikalwinkel&amp;diff=48463&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Naronnas: /* Siehe auch */ +Einfallswinkel</title>
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		<updated>2025-01-08T09:16:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Siehe auch: &lt;/span&gt; +&lt;a href=&quot;/index.php/Einfallswinkel&quot; title=&quot;Einfallswinkel&quot;&gt;Einfallswinkel&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Horizontal and vertical coordinates.svg|mini|HOR = Horizont, ZEN = Zenit, NAD = Nadir, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Objekt 1 (über dem Horizont): &amp;#039;&amp;#039;h&amp;#039;&amp;#039; = Höhenwinkel, &amp;#039;&amp;#039;z&amp;#039;&amp;#039; = Zenitwinkel,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Objekt 2 (unter dem Horizont): &amp;#039;&amp;#039;t&amp;#039;&amp;#039; = Tiefenwinkel, &amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039; = Nadirwinkel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vertikalwinkel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind in einer lotrechten Ebene gemessene [[Winkel]]. In der [[Geodäsie]] und der [[Astrometrie]] beschreiben sie insbesondere alle auf die [[Lotrichtung]] bezogenen Winkel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werden der [[Zenit]], der [[Nadir (Richtungsangabe)|Nadir]] und der [[Horizont]] als Ausgangslage gewählt, lassen sich folgende vier Vertikalwinkel definieren:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zenitwinkel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;math&amp;gt;z&amp;lt;/math&amp;gt; (auch &amp;#039;&amp;#039;Zenitdistanz, Zenitabstand&amp;#039;&amp;#039;): als Winkel eines Punktes unter dem Zenit;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Höhenwinkel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;math&amp;gt;h&amp;lt;/math&amp;gt; (auch &amp;#039;&amp;#039;Höhe, Elevation, Altitude&amp;#039;&amp;#039;): als Winkel eines Punktes über dem Horizont;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tiefenwinkel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;math&amp;gt;t&amp;lt;/math&amp;gt; (auch &amp;#039;&amp;#039;Depressionswinkel&amp;#039;&amp;#039;): als Winkel eines Punktes unter dem Horizont;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nadirwinkel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;math&amp;gt;n&amp;lt;/math&amp;gt;: als Winkel über dem Nadir (der Punkt, der dem Zenit gegenüberliegt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gilt: &amp;lt;math&amp;gt;h+z=90^\circ&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt;n+t=90^\circ&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höhenwinkel und Tiefenwinkel entsprechen dem Sehwinkel zwischen der [[Visierlinie]] und dem Horizont. Zenitwinkel und Nadirwinkel entsprechen dem Sehwinkel zwischen der Visierlinie und der Lotrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einheiten ==&lt;br /&gt;
Vertikalwinkel werden in der [[Astronomie]] oft in [[Grad (Winkel)|Grad]] oder sexagesimal in Grad-[[Bogenminute|Minuten]]-[[Bogensekunde|Sekunden]] (° ′ ″) angegeben, während in der Geodäsie [[Gon]] verwendet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Volquardts und Karl Matthews: &amp;#039;&amp;#039;Vermessungskunde (Teil 2)&amp;#039;&amp;#039;. 14. Auflage, VIII, S. 7–8, B. G. Teubner, Stuttgart, 1981.&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim [[Militär]] und in der [[Ballistik]] wird als Winkeleinheit auch der „[[Strich (Winkeleinheit)|Strich]]“ verwendet (6400¯ = 360°), weil er die [[Entfernungsmessung]] erleichtert (der [[Sinus]] von 1¯ ist fast genau 0,001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Winkelarten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hoehenwinkel.svg|mini|hochkant=1.5|&amp;#039;&amp;#039;Höhenmessung&amp;#039;&amp;#039;: Der lotrechte Abstand von Objekt 1 zur Bodenfläche ist die Summe aus der Stativhöhe und dem lotrechten Abstand von Objekt 1 zur Referenzfläche.]]&lt;br /&gt;
=== Höhenwinkel ===&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;Höhenwinkel&amp;#039;&amp;#039; ist der Winkel eines Punktes über einer [[Referenzfläche]] (etwa dem [[Horizont]]). In der Astronomie wird er auch kurz als &amp;#039;&amp;#039;Höhe&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. In der Geodäsie bezeichnet &amp;#039;&amp;#039;[[Höhe]]&amp;#039;&amp;#039; jedoch den lotrechten Abstand von der Referenzfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Höhenmessung]]en mit [[Libelle (Messtechnik)|Libellen]]- oder pendelkompensierten Instrumenten beziehen sich auf den „mathematischen Horizont“, der durch die Lotrichtung realisiert wird, also ohne auf die tatsächliche Erscheinung des Horizonts (geprägt z.&amp;amp;nbsp;B. durch Vegetation, Gebäude und Berge) Rücksicht zu nehmen. In der Seefahrt wurden mit üblichen [[Sextant]]en die Sonnen- oder Sternhöhen über der [[Horizont#Horizont in der Nautik, Kimmlinie|Kimm]] gemessen, das ist die scheinbare Trennlinie zwischen Meer und Himmel. Die [[Kimmtiefe]] ist dann von der Messung abzuziehen, um den Höhenwinkel zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tiefenwinkel ===&lt;br /&gt;
Ein Tiefenwinkel &amp;lt;math&amp;gt;t&amp;lt;/math&amp;gt; ist der Winkel eines Punktes unter dem Horizont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird wie der Höhenwinkel verwendet, aber für Fälle, in denen der Beobachter höher steht als das Objekt. In diesem Fall hat der Höhenwinkel ein negatives [[Vorzeichen (Zahl)|Vorzeichen]], der Tiefenwinkel aber ein positives. Für Objekte unterhalb des Horizonts gilt also &amp;lt;math&amp;gt;t=-h&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tiefenwinkel wird mitunter als [[Depressionswinkel]] bezeichnet. Er ist vom Neigungswinkel zu unterscheiden, der die Neigung eines Geräts bezüglich der Lotrichtung beschreibt und sowohl positiv als auch negativ sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zenitwinkel ===&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Zenitwinkel&amp;#039;&amp;#039; oder die &amp;#039;&amp;#039;Zenitdistanz&amp;#039;&amp;#039; ist der Winkel zwischen einem Zielpunkt und der [[Lotrichtung]]. Ehemals wurde der Zenitwinkel auch „Vertikalwinkel“ genannt, was heute aber aufgrund missverständlicher Begriffsnutzung vermieden wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verwendung von Zenitwinkeln im Gegensatz zu Höhen- und Tiefenwinkeln hat mehrere Vorteile:&lt;br /&gt;
* Zenitwinkel benötigen kein Vorzeichen, weil sie immer zwischen 0° und 180° liegen (zwischen 0° und 90° bei Objekten über dem Horizont und zwischen 90° und 180° bei Objekten unter dem Horizont). &lt;br /&gt;
* Der Bezug zur Vertikalachse des [[Messinstrument]]s ist ein direkter (die üblichen Formeln gelten auch für schrägliegende Messachsen, etwa im [[Maschinenbau]])&lt;br /&gt;
* Der [[Zenit]] ist klar definiert, während mit dem Bezug auf den „Horizont“ der mathematische gemeint sein kann, aber auch der [[Kimmlinie|nautische]] Horizont, ein [[Kreisel]]- oder der [[Landschaft]]s&amp;amp;shy;horizont.&lt;br /&gt;
* Die meisten Messgeräte verwenden den Zenitwinkel als ausgegebenen Vertikalwinkel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nadirwinkel ===&lt;br /&gt;
Nadirwinkel werden vor allem in der [[Fernerkundung]] und [[Photogrammetrie]] verwendet. Der Winkel zum Nadir liegt bei Luftbildaufnahmen idealerweise um 0° herum, da zu große Abweichungen zum Nadir Bildverzerrungen hervorrufen und die Orthogonalaufnahme unbrauchbar machen. Bei horizontnahen Punkten liegt der zum Horizont gerichtete Nadirwinkel bei 90°.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Vertikalwinkel dienen zur Bestimmung von [[Höhe]]n, der [[geografische Koordinaten|geografischen Koordinaten]], zur [[Vermessung]] von [[terrestrisch]]en Objekten und Positionen sowie in der [[Astronomie]] zur Einmessung von [[Himmelskörper]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwendung in der Astronomie ===&lt;br /&gt;
Den Höhenwinkel eines Himmelskörpers nennt man &amp;#039;&amp;#039;astronomische Höhe&amp;#039;&amp;#039; (auch deutsch &amp;#039;&amp;#039;Altitude&amp;#039;&amp;#039;); er wird üblicherweise mit &amp;lt;math&amp;gt;h&amp;lt;/math&amp;gt; bezeichnet. Die Höhe eines Gestirns kann zwischen +90° (der Zenit) und −90° (der Nadir) betragen, wobei eine positive Höhe anzeigt, dass das Objekt über dem Horizont steht, während eine negative Höhe bedeutet, dass das Objekt unter dem Horizont steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem [[Azimut]] &amp;lt;math&amp;gt;a&amp;lt;/math&amp;gt; bildet die Höhe &amp;lt;math&amp;gt;h&amp;lt;/math&amp;gt; ein &amp;#039;&amp;#039;[[topozentrisches horizontales Koordinatensystem]]&amp;#039;&amp;#039; oder allgemeiner ein &amp;#039;&amp;#039;[[azimutales Koordinatensystem]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwendung in der Geodäsie ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Horizontal and vertical coordinates (geodetic).svg|mini|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Geodätische Terminologie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
HOR=Horizont, ZEN=Zenit, NAD=Nadir, β=Höhenwinkel, ζ=Zenitwinkel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Geodäsie]] beschränkt sich die Verwendung der Vertikalwinkel auf zwei, da sie für ihre Ausgangslage jeweils eindeutig bestimmt werden können:&amp;lt;ref name=&amp;quot;volquardts-matthews-7&amp;quot;&amp;gt;Hans Volquardts und Karl Matthews: &amp;#039;&amp;#039;Vermessungskunde (Teil 2)&amp;#039;&amp;#039;. 14. Auflage, VIII, S. 7, B. G. Teubner, Stuttgart, 1981.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Großmann und [[Heribert Kahmen]]: &amp;#039;&amp;#039;Vermessungskunde&amp;#039;&amp;#039;. 12. Auflage, III, S. 13–33, De Gruyter-Verlag, Berlin und New York 1988.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;witte-schmidt&amp;quot;&amp;gt;Bertold Witte und Hubert Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Vermessungskunde und Grundlagen der Statistik für das Bauwesen&amp;#039;&amp;#039;. S. 250, Band 17, 4. Auflage, Verlag Konrad Wittwer, Stuttgart, 2000.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zenitwinkel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;math&amp;gt;\zeta&amp;lt;/math&amp;gt; (oder &amp;lt;math&amp;gt;z&amp;lt;/math&amp;gt;): als Winkel eines Punktes unter dem [[Zenit]];&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Höhenwinkel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;math&amp;gt;\beta&amp;lt;/math&amp;gt; (oder &amp;lt;math&amp;gt;b&amp;lt;/math&amp;gt;): als Winkel eines Punktes über oder unter dem [[Horizont]], wobei das Vorzeichen die Richtung bestimmt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gilt: &amp;lt;math&amp;gt;\beta+\zeta=90^\circ&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Geodäsie wird ein Tiefenwinkel üblicherweise durch einen Höhenwinkel mit negativem Vorzeichen ausgedrückt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;volquardts-matthews-7&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;witte-schmidt&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;ingensand&amp;quot;&amp;gt;Hilmar Ingensand: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die geodätische Messtechnik&amp;#039;&amp;#039;. S. 79–82, Institut für Geodäsie und Photogrammetrie ETH Zürich, Zürich 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenso wird der Nadirwinkel durch den supplementären Zenitwinkel ersetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;witte-schmidt&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;ingensand&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Messung ==&lt;br /&gt;
=== Richtungsbezug ===&lt;br /&gt;
Ein gemessener Vertikalwinkel bezieht sich auf die &amp;#039;&amp;#039;[[wahre Lotrichtung]]&amp;#039;&amp;#039; – auch &amp;#039;&amp;#039;astronomische Lotrichtung&amp;#039;&amp;#039; genannt – und damit auf das &amp;#039;&amp;#039;[[Natürliches Koordinatensystem|natürliche Koordinatensystem]]&amp;#039;&amp;#039;. Jedoch kann sich ein geodätisch berechneter Vertikalwinkel auch auf die [[Orthogonale|Normale]] des [[Erdellipsoid]]s im Messpunkt beziehen. Diese schließt mit dem wahren Lot (welche auf dem [[Geoid]] und somit auf dem messbaren Schwerefeld der Erde beruht) die &amp;#039;&amp;#039;[[Lotabweichung]]&amp;#039;&amp;#039; ein. Sie kann im Hügelland etwa 10″ betragen, im Hochgebirge aber 30–60″ erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Realisierung des Richtungsbezugs ===&lt;br /&gt;
Den Bezug des Messgeräts auf die exakte Lotrichtung stellt eine [[Libelle (Messtechnik)|Libelle]] oder ein [[Lotsensor]] her. Letzterer kann ein Flüssigkeits-Kompensator im Strahlengang des [[Zielfernrohr]]s sein, oder ein kleiner [[Pendel]]&amp;amp;shy;körper in der [[Ablesung|Ableseoptik]]. In der Technik und [[Navigation]] wird auch bezüglich von [[Kreisel]]&amp;amp;shy;plattformen gemessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Messgeräte ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Instrumente für Vertikalwinkelmessungen sind, nach ihrer [[Messgenauigkeit]] geordnet:&lt;br /&gt;
* [[Zenitteleskop]] und [[Photographisches Zenitteleskop|Fotografisches Zenitteleskop]] sowie&lt;br /&gt;
* [[Zenitkamera]]s, [[Meridiankreis]] und [[Passageninstrument]] (±0,01…0,1″)&lt;br /&gt;
* [[Theodolit]] und [[Tachymeter (Geodäsie)|Tachymeter]] (je nach Zweck ±0,5…10″)&lt;br /&gt;
* [[Lot (Schifffahrt)|Lotinstrumente]] und [[Neigungsmesser]]; für nautische Höhenmessung auch [[Sextant]]en (± 0,5…5′)&lt;br /&gt;
* [[Winkelmesser]] und [[Peilung|Peilgeräte]] (±0,2…1°).&lt;br /&gt;
* [[Astrolabium|Astrolab]], das Navigationsgerät der frühen Seefahrer, ca. ±0,5°.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Korrekturen ===&lt;br /&gt;
Für höhere Genauigkeiten als eine [[Bogenminute]] muss der gemessene Vertikalwinkel unbedingt um den Einfluss von &amp;#039;&amp;#039;Höhenindexfehler&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Refraktion&amp;#039;&amp;#039; reduziert werden:&lt;br /&gt;
* Der [[Höhenindexfehler]] ist die Abweichung der Nullrichtung des Instrumentes von der Lotrichtung bzw. von der Horizontalen. Er wird mit der Höhenkreis-Libelle oder (bei neueren Theodoliten) mit einem [[Neigungssensor]] bestimmt.&lt;br /&gt;
* Jede Messung innerhalb der [[Erdatmosphäre]] wird von der Refraktion beeinflusst. Verläuft der Lichtstrahl gänzlich innerhalb der Atmosphäre, spricht man von &amp;#039;&amp;#039;[[Terrestrische Refraktion|terrestrischer Refraktion]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Wird hingegen ein [[Gestirn]] oder ein [[Erdsatellit]] eingemessen, nennt man die Lichtkrümmung &amp;#039;&amp;#039;Satelliten-&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;[[astronomische Refraktion]]&amp;#039;&amp;#039;. Sie beträgt bei einem [[Zenitdistanz|Zenitwinkel]] &amp;lt;math&amp;gt;z=45^\circ&amp;lt;/math&amp;gt; etwa 1′ (55–65″) und bei horizontnahen Gestirnen bis zu 0,6° (33–40′). Die Krümmung des Lichtverlaufs aufgrund der terrestrischen Refraktion wird hingegen in Bruchteilen der [[Erdkrümmung]] angegeben und beläuft sich im Durchschnitt auf das 0,13-fache des reziproken [[Erdradius]]. Sie kann jedoch in Bodennähe (insbesondere im [[Sommer]]) auch negative Werte annehmen.&lt;br /&gt;
* Für spezielle Zwecke der [[Erdmessung]] und Landesvermessung ist auch eine [[Topografische Reduktion|Reduktion]] wegen des Einflusses der [[Lotabweichung]] (bis zu 50″) vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Vertikalkreis (Geometrie)]]&lt;br /&gt;
* [[Gefahrenstandlinie]]&lt;br /&gt;
* [[Methode gleicher Höhen]]&lt;br /&gt;
* [[Einfallswinkel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Emil Bachmann: &amp;#039;&amp;#039;Vermessungskunde für Ingenieure und Techniker&amp;#039;&amp;#039;. Archimedes-Verlag, Kreuzlingen 1950.&lt;br /&gt;
* Hans Volquardts und Karl Matthews: &amp;#039;&amp;#039;Vermessungskunde&amp;#039;&amp;#039;. 26. Auflage, VIII, B. G. Teubner, Stuttgart 1985.&lt;br /&gt;
* [[Bertold Witte]] und Hubert Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Vermessungskunde und Grundlagen der Statistik für das Bauwesen&amp;#039;&amp;#039;. S. 250, Band 17, 4. Auflage, Verlag Konrad Wittwer, Stuttgart 2000.&lt;br /&gt;
* Walter Großmann und [[Heribert Kahmen]]: &amp;#039;&amp;#039;Vermessungskunde&amp;#039;&amp;#039;. 12. Auflage, De Gruyter, Berlin und New York 1988.&lt;br /&gt;
* Heribert Kahmen: &amp;#039;&amp;#039;Vermessungskunde&amp;#039;&amp;#039;. 18./20. Auflage, De Gruyter, Berlin 1993 und 2005.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Torge]]: &amp;#039;&amp;#039;Geodäsie&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage, De Gruyter, Berlin 1975.&lt;br /&gt;
* Industrieverlag: &amp;#039;&amp;#039;Taschenbuch der Navigation&amp;#039;&amp;#039;. Karlheinz Gehölsen GmbH, Heidelberg ~1967.&lt;br /&gt;
* Hilmar Ingensand: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die geodätische Messtechnik&amp;#039;&amp;#039;. Institut für Geodäsie und Photogrammetrie, ETH Zürich, Zürich 2012.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- en: nicht derselbe Inhalt, Gegenstück fehlt --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Astronomisches Koordinatensystem]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geodäsie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Navigation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geometrie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Naronnas</name></author>
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