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	<title>Vertainspitze - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T20:25:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Vertainspitze&amp;diff=1281540&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Lawinenunglück vom 1. November 2025 */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2026-03-18T22:52:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Lawinenunglück vom 1. November 2025: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
| BILD               = Vertainspitze sw.JPG&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG   = Die Vertainspitze von der [[Königspitze]] aus gesehen&lt;br /&gt;
| HÖHE               = 3545&lt;br /&gt;
| HÖHE-BEZUG         = IT&lt;br /&gt;
| LAGE               = [[Südtirol]], [[Italien]]&lt;br /&gt;
| GEBIRGE            = [[Ortler-Alpen]]&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD        = 46.537289 &lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD         = 10.635586&lt;br /&gt;
| REGION-ISO         = IT-BZ&lt;br /&gt;
| POSKARTE           = Italien Ortler-Alpen&lt;br /&gt;
| SCHARTENHÖHE       = 422&lt;br /&gt;
| SCHARTE            = Madritschjoch&lt;br /&gt;
| ERSTBESTEIGUNG     = 28. August 1865 durch Julius Payer, geführt von [[Johann Pinggera]], sowie einen unbekannter Träger&lt;br /&gt;
| NORMALWEG          = von Sulden aus über Südostgrat und Rosimjoch zum Gipfel&lt;br /&gt;
| BILD1              = &lt;br /&gt;
| BILD1-BESCHREIBUNG = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vertainspitze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ItS|&amp;#039;&amp;#039;Cima Vertana&amp;#039;&amp;#039;}}) (Aussprache: [vɛrtajn–]) ist mit 3545 Metern der höchste Berg der [[Laaser Berge]] in den [[Ortler-Alpen]], einem Gebirge der südlichen [[Ostalpen]]. Er liegt in der italienischen Provinz [[Südtirol]] und ist Bestandteil des [[Nationalpark Stilfserjoch|Nationalparks Stilfserjoch]]. Nach Nordosten, Südosten und Nordwesten sendet die Spitze ausgeprägte und begehbare Grate. Wegen seiner eindrucksvollen Rundsicht nach allen Seiten und seiner leichten Erreichbarkeit durch Seilbahnen ist er von [[Sulden]] aus ein auch im Winter oft begangener Gipfel. Zuerst bestiegen wurde die Vertainspitze am 28. August 1865 von [[Julius von Payer|Julius Payer]], dem [[Bergführer]] [[Johann Pinggera]], sowie einem namentlich nicht bekannten Träger, der sich ihnen angeschlossen hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Louis Friedmann]] in [[Eduard Richter]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Erschließung der Ostalpen&amp;#039;&amp;#039;, II. Band, Verlag des Deutschen und Oesterreichischen Alpenvereins, Berlin 1894, S. 226 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umgebung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vertainspitze vom Zaytal.jpg|mini|Die Vertainspitze vom Zaytal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An die Vertainspitze stoßen von Norden, Osten und Süden [[Gletscher]]. Der bedeutendste ist im Osten der [[Laaser Ferner]], der bis zu einer Höhe von 3350 Metern hinaufreicht. Nördlich liegt der &amp;#039;&amp;#039;Zayferner&amp;#039;&amp;#039;, der die steile Nordflanke der Spitze als imposanter Hängegletscher bedeckt. Etwas weiter entfernt liegt in südlicher Richtung der &amp;#039;&amp;#039;Rosim-Ferner&amp;#039;&amp;#039;. Benachbarte Gipfel sind im Verlauf des &amp;#039;&amp;#039;Nordostgrats&amp;#039;&amp;#039;, getrennt durch den Wegübergang &amp;#039;&amp;#039;Angelusscharte&amp;#039;&amp;#039; (3337 Meter), der 3521 Meter hohe [[Hoher Angelus|Hohe Angelus]] und im Verlauf des &amp;#039;&amp;#039;Südostgrats&amp;#039;&amp;#039; liegt, getrennt durch das &amp;#039;&amp;#039;Rosimjoch&amp;#039;&amp;#039; (3288 Meter), die [[Schildspitze]], mit einer Höhe von 3461 Metern. Nach Westen fällt das Gelände mit den &amp;#039;&amp;#039;Vertainwänden&amp;#039;&amp;#039; hinab ins &amp;#039;&amp;#039;Zaytal&amp;#039;&amp;#039;, ein vom inneren [[Suldental]] nach Nordosten streichendes Seitental. Der ostseitige Laaser Ferner entwässert Richtung Norden ins [[Laaser Tal]], das etwa 10 Kilometer nordnordöstlich bei [[Laas (Südtirol)|Laas]] in den [[Vinschgau]] mündet. Der bedeutendste Ort der näheren Umgebung der Vertainspitze ist das etwa vier Kilometer [[Luftlinie]] westlich liegende [[Sulden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stützpunkte und Besteigung ==&lt;br /&gt;
Der Weg von Payer, Pinggera und ihrem dazugestoßenen unbekannten Träger, sowie dem Bergführer Veit Reinstadler im Jahr 1865 führte von Sulden im Südwesten aus kommend bei den &amp;#039;&amp;#039;Gampenhöfen&amp;#039;&amp;#039; ins &amp;#039;&amp;#039;Rosimtal&amp;#039;&amp;#039; und von dort zum &amp;#039;&amp;#039;Rosimboden&amp;#039;&amp;#039; auf etwa 2450 Metern Höhe. Aus dem Bericht von [[Louis Philipp Friedmann|Louis Friedmann]] bei [[Eduard Richter]]: &amp;#039;&amp;#039;Nachdem sie sich hier mit Holz versehen hatten, wanderten sie bis zur Waldgrenze hinauf [...] und übernachteten daselbst unter einem Felsen. Am nächsten Morgen brachen sie mit Ausnahme  V. Reinstadler&amp;#039;s, welcher auf dem [[Biwak|Bivouacplatze]] zurückgelassen wurde, um 4 U. 30 auf. [...] Ueber die Blöcke, welche den obersten Theil des Berges ausmachen, erreichten sie, von Block zu Block klimmend, um 7 U. 45 den Gipfel.&amp;#039;&amp;#039; Die Gruppe bestieg den Gipfel über den &amp;#039;&amp;#039;Südwestgrat&amp;#039;&amp;#039;, der heute nur noch selten begangen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heutige [[Normalweg]], der leichteste Anstieg, führt am Rosimferner vorbei über den &amp;#039;&amp;#039;Südostgrat&amp;#039;&amp;#039; auf den [[Berggipfel|Gipfel]]. Der Rosimferner wird entweder von der Bergstation des Suldener &amp;#039;&amp;#039;Kanzellifts&amp;#039;&amp;#039; auf 2348 Meter oder direkt von Sulden aus erreicht. Der Weg führt, ab Erreichen des Gletschers unmarkiert, zunächst nördlich neben dem Gletscher entlang, später verläuft er auf dem Gletscher direkt an dessen Rand. Der Südostgrat wird erreicht, indem man entweder auf dem Gletscher bis kurz unterhalb des Rosimjochs aufsteigt und dann zum Rosimjoch selbst, oder indem man den Gletscher wesentlich früher verlässt und über gut erkennbare Wegspuren durch Schutt aufsteigt, bis man auf den vom Rosimjoch kommenden Weg trifft. Der weitere Weg verläuft südlich und deutlich unterhalb der [[Gebirgsgrat|Gratschneide]], bevor auf dem letzten Stück zum Gipfel weglos durch großblockigen Schutt in nördliche Richtung aufgestiegen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentlich schwieriger ist der Aufstieg von der [[Düsseldorfer Hütte|Zaytalhütte]] (&amp;#039;&amp;#039;Düsseldorfer Hütte&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Rifugio Serristori&amp;#039;&amp;#039;,  2721 Meter) aus über den &amp;#039;&amp;#039;Walterweg&amp;#039;&amp;#039;. Von der Bergstation führt der Weg, laut Literatur, in gut 4 Stunden Gehzeit über den Grat und das Rosimjoch zum Gipfel der Vertainspitze. 3 bis 4 Stunden sind von der Zaytalhütte aus erforderlich.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Holl: &amp;#039;&amp;#039;Alpenvereinsführer Ortleralpen&amp;#039;&amp;#039;, 9. Auflage, München 2003, S. 284 f, [[Randnummer|Rz]] 848 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lawinenunglück vom 1. November 2025 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An [[Allerheiligen]] im November 2025 bestiegen drei [[Seilschaft]]en, insgesamt sieben Menschen, von der Düsseldorfer Hütte ausgehend die Nordwand der Vertainspitze. Die Seilschaften befanden sich kurz vor 16 Uhr auf etwa 3200 Metern und waren mit [[Kletterseil|Seil]], [[Steigeisen]] und [[Eisgerät]]en in der Wand unterwegs, als sich unterhalb des Gipfels am [[Gletscher#Hängegletscher|Hängegletscher]] eine [[Lawine]] löste und fünf Bergsteiger mitriss.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://tirol.orf.at/stories/3328276/ |titel=Fünf Tote nach Lawinenabgang geborgen |hrsg=[[Österreichischer Rundfunk|tirol.orf.at]] |datum=2025-11-02 |abruf=2025-11-04 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sueddeutsche.de/panorama/lawine-suedtirol-vertainspitze-ortler-unglueck-deutsche-li.3333310?reduced=true |titel=Das Drama an der Vertainspitze |hrsg=[[Süddeutsche Zeitung|sueddeutsche.de]] |datum=2025-11-02 |abruf=2025-11-04 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwei Männer überlebten das Unglück knapp und setzten einen Notruf ab, durch welchen eine groß angelegte Rettungsaktion mit bis zu 40 Helfern ausgelöst wurde. Während bereits am Tag des Unglücks die ersten drei Opfer geborgen werden konnten, erschwerten die [[Witterung]]sbedingungen die Bergung der verbliebenen zwei Opfer des Lawinenunglücks, weshalb diese erst am Folgetag aufgefunden werden konnten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rainews.it/tgr/tagesschau/audio/2025/11/wie-es-zur-tragodie-an-der-vertainspitze-gekommen-ist-2529f37f-40da-41ef-b716-037ff3746abe.html |titel=Wie es zur Tragödie an der Vertainspitze gekommen ist |hrsg=[[Rai – Radiotelevisione Italiana|rainews.it]] |datum=2025-11-02 |abruf=2025-11-04 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 23. November 2024 war es am nördlich gelegenen Vorgipfel der Vertainspitze zu einem tragischen Lawinenunglück gekommen, bei dem ein 33-jähriger Tiroler Alpinist sein Leben verloren hat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://tirol.orf.at/stories/3282437/ |titel=Tiroler Eiskletterer stirbt nach Absturz |hrsg=[[Österreichischer Rundfunk|tirol.orf.at]] |datum=2024-11-24 |abruf=2025-11-04 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Karte ==&lt;br /&gt;
* Peter Holl: &amp;#039;&amp;#039;[[Alpenvereinsführer]] Ortleralpen&amp;#039;&amp;#039;, 9. Auflage, München 2003, ISBN 3-7633-1313-3&lt;br /&gt;
* Julius Payer: &amp;#039;&amp;#039;Die Südlichen Ortler-Alpen&amp;#039;&amp;#039;, Justus Perthes, Gotha 1865, Ergänzungsheft 18, Seite 7, zu &amp;#039;&amp;#039;[[August Petermann|Dr. August Petermann]]s Geographischen Mittheilungen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Casa Editrice Tabacco]], Tavagnacco: Carta topografica 1:25.000, Blatt 08, &amp;#039;&amp;#039;Ortles-Cevedale/Ortlergebiet&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in den Ortler-Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Südtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Laas (Südtirol)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stilfs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationalpark Stilfserjoch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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