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	<title>Versteckausbreitung - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Versteckausbreitung&amp;diff=328693&amp;oldid=prev</id>
		<title>93.181.36.246: Fehlendes Leerzeichen eingefügt</title>
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		<updated>2022-04-15T16:30:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fehlendes Leerzeichen eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Zwei Eicheln.jpg|miniatur|Zwei Eicheln – [[Eichen]] gehören zu den Pflanzen, die die Versteckausbreitung als Ausbreitungsstrategie nutzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Versteckausbreitung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ausbreitungsmechanismen von Pflanzen|Mechanismus]], durch den Tiere die [[Ausbreitung (Biologie)|Ausbreitung]] von Pflanzen durch das Anlegen von Vorräten unterstützen.&lt;br /&gt;
Dieser Ausbreitungsmechanismus  gehört somit zur &amp;#039;&amp;#039;Ausbreitung durch Tiere&amp;#039;&amp;#039; ([[Zoochorie]]). Gemeinsam mit der &amp;#039;&amp;#039;Bearbeitungsausbreitung&amp;#039;&amp;#039; (Rhipsozoochorie), &amp;#039;&amp;#039;[[Tierstreuung]]&amp;#039;&amp;#039; (Ballepizoochorie) und der &amp;#039;&amp;#039;Ausbreitung durch Anhaftung&amp;#039;&amp;#039; ([[Epichorie]]) zählt er auch zur &amp;#039;&amp;#039;Zufallsausbreitung&amp;#039;&amp;#039; (Dysochorie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche Pflanzen produzieren Samen und Früchte, die große Mengen nährstoff- und energiereicher Öle und Fette enthalten. Diese werden von vielen Tieren wie [[Hamster]]n, [[Eichhörnchen]], [[Siebenschläfer]]n und [[Feldmäuse]]n als Wintervorrat gesammelt. Auch einige Vogelarten wie [[Eichelhäher|Eichel-]] und [[Tannenhäher]] praktizieren eine Vorratsstrategie, die gelegentlich Pflanzen an neuen Stellen auskeimen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Versteckausbreitung hat den Vorteil, dass die Samen oft von vornherein von Boden bedeckt werden. Sie sind so vor der Witterung geschützt und können zudem sofort keimen und wachsen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispielsweise ist die an das extreme Hochgebirge angepasste [[Zirbelkiefer]], die dort gemeinsam mit [[Lärchen]] den [[Arven-Lärchenwald]] bildet, in ihrer Ausbreitung weitgehend auf den [[Tannenhäher]] (&amp;#039;&amp;#039;Nucifraga caryocatactes&amp;#039;&amp;#039;) angewiesen. Dieser sammelt in guten Jahren bis zu 100.000 Samen und versteckt davon 90 % im Erdboden, wovon wiederum etwa 80 % später gefunden werden. Die nicht geleerten 20 % der [[Speicher]], immerhin noch 18.000 Samen, genügen für eine [[Naturverjüngung]] der Zirbelkiefer-Bestände, da die vom Tannenhäher gewählten Verstecke den Samen im Regelfall ein optimales Keimbeet bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für einen anderen Ausbreitungsmechanismus: Die [[Lärche]], die häufig mit der Zirbelkiefer zusammen wächst, verbreitet ihren Samen [[Anemochorie|durch den Wind]], wie es viele Rohbodenbesiedler tun. Dies hat jedoch den Nachteil, dass nur wenige Samen das benötigte vegetationslose Keimbeet finden, da nach dem Rückgang der [[Beweidung]] die [[Rasen]]- und [[Zwergstrauch]]decken dichter geworden sind. Außerdem hängt der Keimungserfolg der auf dem Boden liegenden Samen von günstiger Witterung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Angelika Lüttig, Juliane Kasten: &amp;#039;&amp;#039;Hagebutte &amp;amp; Co – Blüten, Früchte und Ausbreitung europäischer Pflanzen.&amp;#039;&amp;#039; Fauna Verlag, Nottuln 2003, ISBN 3-93-598090-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzenausbreitung]]&lt;/div&gt;</summary>
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