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	<title>Versottung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T21:50:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Versottung&amp;diff=817561&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;At40mha: Abschnittlink korrigiert</title>
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		<updated>2023-02-23T20:14:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Quelle}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Versottung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist allgemein die Lösung von Salzen in Flüssigkeit und deren nachfolgende erneute Auskristallisation, nachdem die Flüssigkeit ohne menschliches Zutun verdunstet ist oder sie zielgerichtet durch [[Sieden]] verdampft wurde. Die &amp;#039;&amp;#039;Versottung&amp;#039;&amp;#039; war früher ein gängiges Verfahren in der [[Salzgewinnung]], Kochsalz für den menschlichen Gebrauch herzustellen ([[Speisesalz]]), denn damit war gleichzeitig die Reinigung des Salzes während des Koch- und Verdampfungsprozesses verbunden und war nicht an [[Salinen]] gebunden. Auch [[Siedesalz]] ist im weiteren Sinne Produkt einer Versottung. Der Fachbegriff ist außer Gebrauch gekommen, obwohl er in älterer Literatur noch häufig zu finden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist der Begriff nur noch in der Abgas- und Bauwerkstechnik in Gebrauch und beschreibt analog denselben Prozess aus Verdampfen und Auskristallisieren (bzw. Niederschlagen) bei Abkühlung.&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Versottung in der Salzgewinnung ==&lt;br /&gt;
Gewonnene Salze, sei es in Salzbergwerken als [[Steinsalz]], sei es als [[Meersalz]] sind in der Regel durch verschiedene Beimengungen nicht direkt für den menschlichen Verzehr als [[Speisesalz]] geeignet. Sie müssen in der Regel gereinigt werden, was in Salinen durch mehr oder minder aufwendige Verfahren (allgemein bekannt ist vor allem die [[Verrieselung (Wassertechnik)|Verrieselung]] in [[Gradierwerk]]en als Vorstufe dazu) gelöst wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb von Salinen wurde dieses Salz &amp;#039;&amp;#039;gesotten&amp;#039;&amp;#039; (veraltetes [[Partizip#Bildung des Partizips II|Partizip Perfekt]] von &amp;#039;&amp;#039;sieden&amp;#039;&amp;#039;), d.&amp;amp;nbsp;h., das feste Salz ([[Steinsalz]], Meersalz usw.) wurde in reinem Wasser gelöst und durch Verdampfen erneut auskristallisiert: Dies wurde durch Abschöpfen von festen Bestandteilen, umpumpen von Einzelbestandteilen usw. auch als Reinigung des Salzes ausgestaltet. Seit dem Mittelalter ist dieser Prozess aus den Bestandteilen „Auflösen“ und erneutem „Verdampfen“ bei gleichzeitiger Reinigung als „Versotten“ (des Salzes bzw. als Substantiv dazu ohne weitere Bezeichnung: „Versottung“) bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ausgesprochen energieintensive Prozess wurde ab dem frühen 19. Jahrhundert mehr und mehr abgelöst durch weniger aufwendige Reinigungsverfahren für Speisesalz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Versottung in der Abgastechnik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kaminversottung im Innenbereich.jpg|mini|Versotteter Schornstein im Innenbereich]]&lt;br /&gt;
Ein analoger Prozess ist die noch heute bekannte und gebräuchliche Verwendung des Begriffs &amp;#039;&amp;#039;Versottung&amp;#039;&amp;#039;, der die Durchdringung der Mantelsteine eines [[Kamin]]s oder eines [[Schornstein]]s mit Flüssigkeiten, wie Wasser, [[Teer]] oder [[Säure]]n bezeichnet, bekannt durch ihre braunen Flecken, teils auch unangenehmen Gerüche: Die [[Rauchgas]]e einer [[Feuerungsanlage]] werden auf dem Weg durch die Feuerstätte und den Schornstein abgekühlt. Erreichen diese aufgrund der Betriebsweise des [[Heizkessel]]s oder der Feuerstätte keine ausreichend hohen Temperaturen, können sie sich noch innerhalb des Schornsteins unter die [[Taupunkt]]-Temperatur der Inhaltsstoffe des Abgases abkühlen. Die in den Abgasen enthaltenen [[Kondensation|kondensierbaren]] Verbindungen, vor allem ein Gemisch aus [[Wasserdampf]], flüchtigen unverbrannten Kohlenwasserstoffen und Säuren [[Kondensat (Heizungstechnik)|kondensieren]] in der Folge. Durch die Abkühlung der Abgase vermindert sich auch der Auftrieb, damit verbunden der [[Kamineffekt|Kaminzug]], was den Abgasen eine längere Aufenthaltszeit im Kamin gewährt und letztlich eine noch weitere Abkühlung begünstigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Versottung&amp;#039;&amp;#039; in diesem Sinn kann aber auch bei fehlerhafter Planung von [[Brennwertkessel|Brennwert-]] und [[Niedertemperaturheizung|Niedertemperatur]]-Heizungen auftreten, auch bei längeren Kaminstrecken durch unbeheizte Räume (Speicher) bzw. unregelmäßiger, sporadischer Feuerung mit [[Festbrennstoff]]en. Die Rauchgase weisen einen hohen Anteil an Wasserdampf und relativ kühlem Abgas auf. Als Abhilfe werden üblicherweise säurefeste Rohre aus [[Edelstahl]], Kunststoff oder Keramik in bestehende Kaminrohre eingezogen (mehr dazu siehe [[Brennwertkessel]]). &amp;#039;&amp;#039;Versottung&amp;#039;&amp;#039; kann bei Heizung mit Festbrennstoffen aber auch durch ungeeignetes Brennmaterial ausgelöst werden, etwa lackiertes oder imprägniertes Holz, Spanplatten oder ähnliche Materialien, bei deren Verbrennung Säuren und andere chemische Substanzen entstehen können. Auch nicht ausreichend abgelagertes und daher feuchtes Brennholz trägt dazu bei, da sich deren [[Restfeuchte]] im Kamin/Schornstein niederschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freie [[Schwefelsäure]] aus dem [[Kondensat (Heizungstechnik)|Kondensat]] (oder deren [[Derivat (Chemie)|Derivat]]e) wirkt auf den [[Zement]] und die carbonathaltigen [[Zuschlagstoff]]e in [[Mörtel]], Kaminsteinen und -putz ein. Dabei wird unter anderem der im Zement enthaltene [[Kalkstein|Kalk]] zu [[Gips]] und [[Ettringit]] umgewandelt. Die Reaktionsprodukte „treiben“, das heißt, sie [[Quellung|quellen auf]], und zersprengen sukzessive die [[Baumasse]]. Daneben kann das vernässte Mauergefüge im Winter zusätzlich durch [[Frostsprengung]]en beeinträchtigt werden. Besonders in der DDR war dieses Problem gegenwärtig, da die eingesetzte [[Braunkohle]] im Rahmen der [[Einzelofenfeuerung]] mittels [[Kachelofen|Kachelöfen]] mehr oder minder stark schwefelhaltig war, demzufolge eine in der DDR massenhaft vorhandene &amp;#039;&amp;#039;Versottung&amp;#039;&amp;#039; von Abgasanlagen (&amp;#039;&amp;#039;Schornsteinen&amp;#039;&amp;#039;) daraus begünstigt und schließlich allgegenwärtig wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Art der &amp;#039;&amp;#039;Versottung&amp;#039;&amp;#039; von Abgasanlagen ist – gegenüber dem technologisch-wirtschaftlichen Begriff der Gewinnung von Speisesalz – auch heute noch dem Laien geläufig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte der Salzgewinnung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kamin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgastechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;At40mha</name></author>
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