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	<title>Versionen der Supermarine Spitfire - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T23:57:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Versionen_der_Supermarine_Spitfire&amp;diff=186915&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;GeisterPirat: +wl, Formalie</title>
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		<updated>2025-09-24T18:02:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+wl, Formalie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Supermarine Spitfire&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein britischer [[Abfangjäger]]. Informationen zur &amp;#039;&amp;#039;Spitfire&amp;#039;&amp;#039; selbst sind auf der Seite [[Supermarine Spitfire]] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt gab es 24 Hauptversionen und viele Untervarianten. Dieser Artikel stellt eine kurze Historie dar. Die letzten, hier noch nicht beschriebenen Baureihen hatten unter anderem stärkere Motoren vom Typ [[Rolls-Royce Griffon]] sowie längere Fahrwerkfederbeine. Die letzte Version F.&amp;amp;nbsp;24 flog Ende der 1940er-Jahre unter anderem bei der [[RAF Germany]] und während des [[Koreakrieg]]es bei der No.&amp;amp;nbsp;80 Squadron in [[Hongkong]]. Die Maschine flog dort jedoch keine Kampfeinsätze mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Versionen ==&lt;br /&gt;
Hinweis: „Mark“ (abgekürzt „Mk“ oder „Mk.“) bedeutet im Deutschen so viel wie „Version“ oder „Variante“. Bei der Nummerierung der Versionen wurden zunächst [[Römische Zahlschrift|römische Zahlen]] verwendet, seit 1948 arabische (im Zuge einer [[Royal Air Force|Royal-Air-Force]]-weiten Umstellung). Siehe hierzu auch [[Bezeichnungssystem für Luftfahrzeuge der britischen Streitkräfte#Varianten- und Nutzungskennung|Varianten- und Nutzungskennungen der britischen Luftstreitkräfte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mk I ===&lt;br /&gt;
Schnell wurde deutlich, dass die neue Konstruktion der zum damaligen Zeitpunkt beste britische Jäger werden würde; im Gegensatz zum Konkurrenten [[Hawker Hurricane]] schien die Spitfire genügend Verbesserungspotential zu haben.&lt;br /&gt;
Bei [[Vickers]] war schnell klar, dass die erste Bestellung von 310 Flugzeugen erst der Anfang einer langen Serie werden sollte, so wurde zusätzlich zu den bestehenden Fertigungslinien in Woolston eine neue Fabrik bei Castle Bromwich gebaut, um dort Spitfires zu fertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938 zahlte sich ihr Vorausdenken aus, als das [[Air Ministry|Luftfahrtministerium]] 1000 zusätzliche Spitfires bestellte. 1939 folgten noch vor dem Ausbruch des Krieges Bestellungen über 200 bzw. 450 Stück. Zu Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] waren insgesamt 2.160 Spitfires bestellt oder bereits ausgeliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fabrik in Woolston begann Ende des Jahres 1937 mit der Serienfertigung der Spitfire Version 1 (Mk&amp;amp;nbsp;I). Ab August 1938 waren die ersten Staffeln der Royal Air Force einsatzbereit. Die Mk&amp;amp;nbsp;I wurde ursprünglich von einem Merlin-Mk-II-Motor mit 1.030 PS angetrieben, der auf einen zweiblättrigen hölzernen Propeller mit festem [[Anstellwinkel]] arbeitete.&lt;br /&gt;
In dieser Konfiguration wurden jedoch nur 77 Exemplare geliefert, danach wurde ein dreiblättriger Metall-[[Verstellpropeller]] der Firma [[de Havilland Aircraft Company|de Havilland]] eingebaut, der zwischen zwei verschiedenen Luftschraubensteigungen umgeschaltet werden konnte. Obwohl sich das Gewicht der Luftschraube von 41,5&amp;amp;nbsp;kg auf 175&amp;amp;nbsp;kg erhöhte, ergab sich eine Leistungssteigerung. Die Rollstrecke beim Start verringerte sich von 382&amp;amp;nbsp;m auf 291&amp;amp;nbsp;m. In 6.000 m Höhe steigerte sich die Höchstgeschwindigkeit von 577&amp;amp;nbsp;km/h auf 584&amp;amp;nbsp;km/h. Die Dienstgipfelhöhe stieg von 9.400 m auf 10.450 m. Kurz vor Beginn der [[Luftschlacht um England]] wurde eine weitere dreiblättrige Luftschraube eingeführt. Diese war stufenlos verstellbar und arbeitete mit einer konstanten Drehzahl. Es gab zwei verschiedene Typen der Firmen Rotol und de Havilland. Das Gewicht der neuen Luftschraube betrug 250&amp;amp;nbsp;kg. Die Rollstrecke beim Start verringerte sich auf 205&amp;amp;nbsp;m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Krieges waren nur wenige Einheiten der RAF mit der Spitfire ausgerüstet. Während die [[Hawker Hurricane|Hurricane]] über Kontinentaleuropa zum Einsatz kamen, wurden die leistungsfähigeren Spitfires vom Chef des britischen [[RAF Fighter Command|Fighter Command]], [[Hugh Dowding, 1. Baron Dowding|Hugh Dowding]], für die bevorstehende Verteidigung Englands zurückgehalten. Bis zum Beginn der Luftschlacht um England im Juli 1940 hatte sich die Nachschublage soweit verbessert, dass nun 19 Staffeln über Spitfires verfügten und 27 über Hurricanes. Als die Schlacht um England im Oktober geschlagen war, hatte die RAF 565 Hurricanes und 352 Spitfires verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen hatten die britischen Fabriken aber ihre maximale Produktionsleistung erreicht und die Materialverluste konnten recht einfach ersetzt werden (die Piloten allerdings nicht). Die Produktion der Hurricane als Frontjäger wurde zugunsten der Spitfire heruntergefahren.&lt;br /&gt;
In der 19. Staffel wurden während der Schlacht mehrere als Mk&amp;amp;nbsp;IB bezeichnete mit [[Maschinenkanone]]n bewaffnete Spitfires erprobt. Man schätzte die Zerstörungskraft der Kanonen, allerdings litten die Geschütze so häufig unter Ladehemmungen, dass die IB aus dem Kampf gezogen und die 19. Staffel auf eigenen Wunsch wieder mit [[Maschinengewehr|MG]]-bewaffneten Spitfires ausgerüstet wurde.&lt;br /&gt;
Insgesamt wurden von den 2.160 bestellten Mk&amp;amp;nbsp;I 1.583 Stück ausgeliefert, bevor die Produktion auf die neue Version Mk&amp;amp;nbsp;II umgestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mk II ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Spitfire IIA P7350.jpg|mini|Spitfire IIA P7350 (Battle of Britain Memorial Flight)]]&lt;br /&gt;
Mit dem Ende der Luftschlacht um England gewann die [[Royal Air Force]] eine Atempause über den Winter 1940/41. Diese Kampfpause wurde genutzt, um verschiedene während der Kämpfe als notwendig erkannte Verbesserungen in die Spitfire zu integrieren&amp;amp;nbsp;– das Ergebnis war die &amp;#039;&amp;#039;Type 329 Spitfire Mk&amp;amp;nbsp;II&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die größte Änderung war der leistungsgesteigerte Merlin-XII-Motor mit 1.175 PS. Die zusätzliche Motorleistung führte zu einer Steigerung der Höchstgeschwindigkeit um 28&amp;amp;nbsp;km/h und verbesserte die Steigrate etwas. Sie wäre noch besser gewesen, wenn die Spitfire Mk&amp;amp;nbsp;II nicht 32 Kilogramm wiegende zusätzliche Panzerplatten um das Cockpit erhalten hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mk&amp;amp;nbsp;II wurde in den Versionen IIA (mit acht Maschinengewehren) und (seltener) IIB (zwei Kanonen/vier Maschinengewehre) produziert. Die Auslieferung erfolgte sehr schnell und die Mk&amp;amp;nbsp;II ersetzte schrittweise alle noch im Dienst stehenden Mk&amp;amp;nbsp;I, die fortan zur Pilotenausbildung genutzt wurden. Bis zum April 1941 waren alle Spitfire-Staffeln der RAF auf das neue Modell umgestellt, insgesamt wurden 920 Stück gebaut.&lt;br /&gt;
=== Mk III ===&lt;br /&gt;
Die zwei Mk&amp;amp;nbsp;III, die als Erprobungsflugzeuge gebaut wurden, stellten die erste umfassende Umkonstruktion der originalen Spitfire-Zelle dar.  Eine Serienfertigung war nicht vorgesehen. Die Flugzeuge erhielten den neuen Merlin-XX-Motor mit Zweigang-[[Motoraufladung|Lader]], welcher der Spitfire eine höhere Horizontalgeschwindigkeit in großen Höhen ermöglichen sollte. Der Merlin&amp;amp;nbsp;XX war jedoch vor allem wegen seines Laders sehr komplex und schwierig zu produzieren. Gleichzeitig mussten die Leistungen der Hawker Hurricane gesteigert werden, um sie als überlebensfähigen Frontjäger zu erhalten. Sie erhielt daher Priorität im Hinblick auf den Merlin-XX-Motor und wurde zur Hurricane Mk&amp;amp;nbsp;II. Die zwei Testmaschinen erhielten die RAF-Seriennummern N3297 und DP845. Die DP845 durchlief während ihres Bestehens unterschiedliche Ausrüstungs- und Zellenbauphasen. So diente dieses Flugzeug nacheinander als Prototyp für die Varianten Mk. IV, Mk. XX und Mk. XII.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Spitfire Notebook Part Six – Spitfire Mks III and IV.&amp;#039;&amp;#039; In: Aeroplane Monthly Oktober 1990, S. 628 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mk IV ===&lt;br /&gt;
Die Mk. IV war eine Zwischenbaustufe der ursprünglich als Mk. III gebauten DP845. Sie erhielt den neuen über 1500 PS leistenden [[Rolls-Royce Griffon|Griffon IIB]] mit einem Vierblatt-Metallpropeller. Diese Extraleistung steigerte die Höchstgeschwindigkeit auf über 420 Knoten. Versuche mit dem Ziel des Einbaus einer Bewaffnung von sechs 20-mm-Kanonen führten aber wahrscheinlich nur zu einer Umsetzung in Attrappenform. Aus dieser ersten Griffon-Variante entstanden später die Spitfire 21 und 22.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Spitfire Notebook Part Six – Spitfire Mks III and IV.&amp;#039;&amp;#039; In: Aeroplane Monthly Oktober 1990, S. 629.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== PR Mk IV ===&lt;br /&gt;
Nach der Umbenennung der originalen Mk IV wurde der unbewaffnete Langstreckenaufklärer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mk I PR Type D&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in PR Mk IV umbenannt. Davon wurden 244 Maschinen hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mk V ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Spitfire F VB BM597.jpg|mini|Spitfire F VB BM597 (Historic Aircraft Collection)]]&lt;br /&gt;
Ende 1940 trafen die Mk&amp;amp;nbsp;II auf ein neues Flugzeug der Deutschen. Es handelte sich um eine verbesserte Version der [[Messerschmitt Bf 109]]. Das neue Modell Bf&amp;amp;nbsp;109F übertraf die Spitfire&amp;amp;nbsp;II an Geschwindigkeit sowie Steigrate und oberhalb von 5.500 Metern auch an Wendigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu diesem Zeitpunkt war die Mk&amp;amp;nbsp;IV nicht bereit, der neuen Bf&amp;amp;nbsp;109F entgegentreten zu können. Der Griffon-Motor litt unter so schwerwiegenden Produktionsproblemen, dass es unklar war, ob er überhaupt in Serie gebaut werden könnte. Als Notlösung wurde daher die Mk&amp;amp;nbsp;V entworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mk&amp;amp;nbsp;V kombinierte das Flugwerk der Mk&amp;amp;nbsp;II mit dem neueren Merlin-45-Motor. Dieser Motor entwickelte eine etwas höhere Startleistung von 1.440 PS, erhöhte aber durch seine verbesserte [[Motoraufladung]] die verfügbare Leistung in etwas größerer Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mk&amp;amp;nbsp;V wurde die bei weitem meistproduzierte Version, mit 94 Mk&amp;amp;nbsp;VA (acht MG), 3.923 Mk&amp;amp;nbsp;VB (zwei Kanonen und vier MG) und 2.447 Mk&amp;amp;nbsp;VC (vier Kanonen oder zwei Kanonen und vier MG, geänderte Munitionszuführung, dadurch Munitionsvorrat der Kanonen von 60 auf 120 Schuss pro Rohr erhöht).&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mk VI ===&lt;br /&gt;
Während sich die Mk&amp;amp;nbsp;V in der Produktion befand, wuchsen die Ängste, die deutsche [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] könnte vermehrt sehr hoch fliegende Bomber wie die [[Junkers Ju 86]] einsetzen, deren Gipfelhöhe über der der meisten [[Jagdflugzeug]]e dieser Zeit lag. Es wurde entschieden, eine neue &amp;#039;&amp;#039;Spitfire&amp;#039;&amp;#039;-Variante mit einer verbesserten Dienstgipfelhöhe zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mk&amp;amp;nbsp;VI wies in dieser Richtung zwei wichtige Verbesserungen auf. Für erhöhte Leistungen in größeren Höhen hatte sie einen vierblättrigen Propeller. Um den physiologischen Problemen zu begegnen, denen Piloten in großen Höhen ausgesetzt sind, war sie mit einer Druckkabine ausgestattet, die eine Druckdifferenz von 13,8 kPa ermöglichte und so in 11&amp;amp;nbsp;km Flughöhe eine Kabinendruckhöhe von 8,5&amp;amp;nbsp;km herstellte. Der Pilot musste trotz Druckkabine eine Atemmaske tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die für die Druckkabine erforderliche verstärkte Kabinenhaube bei der Mark&amp;amp;nbsp;VI konnte während des Fluges nicht geöffnet werden, der Pilot konnte sie im Notfall lediglich abwerfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Besonderheit der Mk&amp;amp;nbsp;VI waren die vergrößerten, fast spitz zulaufenden Tragflächenenden, welche die Höhenleistung verbesserten. Sie kamen später auch bei der Mk&amp;amp;nbsp;VII und einigen Mk&amp;amp;nbsp;IX zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mk VII ===&lt;br /&gt;
Wie die Mk&amp;amp;nbsp;VI hatte auch die Mk&amp;amp;nbsp;VII eine Druckkabine. Durch den neuen Motor vom Typ [[Rolls-Royce Merlin]] 61, der über einen zweistufigen Zweigang-Höhenlader verfügte, war die Mark&amp;amp;nbsp;VII die erste Spitfire-Variante, die gute Höhenleistungen aufwies. Außerdem verfügte die Mark&amp;amp;nbsp;VII über ein verstärktes Flugwerk und kleine Tragflächentanks. Auch sie hatte die erweiterten Flächenenden der Mk&amp;amp;nbsp;VI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mk VIII ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Spitfire VIII MT928.jpg|mini|Spitfire VIII MT928]]&lt;br /&gt;
Die Mk&amp;amp;nbsp;VIII wurde entwickelt, um die zusätzliche Leistung des Merlins der 60er-Serie optimal ausnutzen zu können. Sie war mit zahlreichen aerodynamischen Verbesserungen wie einem einziehbaren Spornrad ausgestattet. Weitere Merkmale waren eine stärkere Zellenstruktur, ein zusätzlicher Rumpftank und ein anderer Vergaserlufteinlauf mit Filter. Dadurch war die Mk&amp;amp;nbsp;VIII [[Tropentauglichkeit|tropentauglich]] und wurde vor allem in Südostasien eingesetzt, nur wenige flogen in Europa. Charakteristisch war auch das vergrößerte Seitenruder, das die Steuerbarkeit vor allem im Langsamflug und bei Start und Landung verbesserte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Mk&amp;amp;nbsp;VIII besaßen die normale Kabinenhaube und die C-Tragflächen mit zwei Kanonen und vier MG. Es gab Versionen mit normalen und verkürzten Tragflächenspitzen. Eine Druckkabine hatte die Mk&amp;amp;nbsp;VIII nicht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mk IX ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Spitfire LF IXC MH434.jpg|mini|Spitfire LF IXB MH434 (Old Flying Machine Company)]]&lt;br /&gt;
Mit dem Erscheinen der [[Fw 190]] an der Kanalküste befand sich die Mk&amp;amp;nbsp;V leistungsmäßig plötzlich deutlich im Nachteil. Da die Einführung der Mk&amp;amp;nbsp;VIII aber noch auf sich warten ließ, wurde eine Zwischenlösung benötigt. So wurde die Zelle der Mk&amp;amp;nbsp;V mit den neuen Motoren der Merlin-60er-Serie ausgerüstet und es entstand die Mk&amp;amp;nbsp;IX. Tatsächlich wurde eine ganze Reihe früher Mk&amp;amp;nbsp;IX aus Mk&amp;amp;nbsp;V umgerüstet. Obwohl nur als Zwischenlösung bis zur Einführung der Mk&amp;amp;nbsp;VIII geplant, wurden insgesamt weitaus mehr Mk&amp;amp;nbsp;IX als Mk&amp;amp;nbsp;VIII produziert, in der Gesamtstückzahl wurde sie nur von der Mk&amp;amp;nbsp;V übertroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mk IX gab es mit den normalen, gekappten und sogar mit den langen Tragflächenenden der Höhenjäger, meist waren zwei 20-mm-Kanonen und vier .303-MG, später auch zwei Kanonen und zwei .50-MG eingebaut (sog. E-Tragflächen). Da die Mk&amp;amp;nbsp;IX bis zum Kriegsende produziert wurde, unterlag sie auch ständigen Verbesserungen. So wurde beispielsweise der Ladedruck des Motors später auf 25 lbs angehoben, was die Leistung der Maschine in geringer und mittlerer Höhe verbesserte. Einige späte Mk&amp;amp;nbsp;IX wurden mit einer Vollsichthaube ähnlich der [[Hawker Tempest]] und dem vergrößerten Seitenruder der Mk&amp;amp;nbsp;VIII gebaut.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mk XII ===&lt;br /&gt;
Erste Spitfire-Variante mit Griffon-Motor mit einstufigem Lader. Exzellentes Jagdflugzeug für niedrige Flughöhen; sie wurde in dieser Eigenschaft gegen Fw-190-[[Jagdbomber]] und [[Fieseler Fi 103|V1]]-Flugbomben eingesetzt. Es wurden nur 120 Stück gebaut, teilweise mit dem einziehbaren Spornrad der Mk&amp;amp;nbsp;VIII. Alle Mk&amp;amp;nbsp;XII hatten die kurzen Tragflächenenden und eine Bewaffnung von zwei 20-mm-Kanonen und vier .303-MG. Da die Höhenleistung durch den einstufigen Lader begrenzt war, wurde die Mk&amp;amp;nbsp;XII relativ schnell durch die Mk&amp;amp;nbsp;XIV abgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mk XIV ===&lt;br /&gt;
Analog dem Merlin der 60er-Serie erhielt auch der Rolls-Royce Griffon den Zweistufenlader. Die mit diesem Motor ausgerüstete Spitfire-Version wurde die Mk&amp;amp;nbsp;XIV. Sie gilt als eines der leistungsfähigsten Kolbenmotor-Jagdflugzeuge des Zweiten Weltkrieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Rolls-Royce Griffon 65 leistete bis zu 1.514 kW und ermöglichte eine Höchstgeschwindigkeit von 717&amp;amp;nbsp;km/h in 8.000 m Höhe und eine Gipfelhöhe bis zu 13.600 m. Die Mk&amp;amp;nbsp;XIV wurden ab Sommer 1944 zur Bekämpfung der deutschen V1-Angriffe eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt gingen etwa 1.000 Maschinen verschiedener Varianten an die Staffeln der RAF. Es gab Versionen mit normalen und kurzen Tragflächen, frühere Mk&amp;amp;nbsp;XIV hatten noch die aus zwei Kanonen und vier MG bestehende B-Bewaffnung (in der C-Tragfläche), spätere die E-Tragflächen mit zwei Kanonen und zwei .50-MG. Einige Mk&amp;amp;nbsp;XIV erhielten im Heck eine zusätzliche Schrägbildkamera und wurden als Jagdaufklärer FR&amp;amp;nbsp;Mk&amp;amp;nbsp;XIV bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: Munson: &amp;#039;&amp;#039;Weltkrieg II Flugzeuge.&amp;#039;&amp;#039; S. 243&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mark XVI ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Spitfire LF XVIE TD248.jpg|mini|Spitfire LF XVIE TD248 (Historic Flying Ltd)]]&lt;br /&gt;
Wie die Spitfire IX, aber mit von Packard gebautem Merlin der 60er-Serie. Auch hier zum Teil Vollsichthaube und vergrößertes Seitenruder.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mark XVIII ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Spitfire F XVIII SM845.jpg|mini|Spitfire LF XVIII SM845 (Historic Flying Ltd)]]&lt;br /&gt;
Verbesserte Mark XIV. In vieler Hinsicht identisch mit der Mark XIV inklusive Motor (Griffon 65) und Cockpit. Jedoch mit zusätzlicher Treibstoffkapazität und überarbeiteter, stärkerer Tragflächenstruktur. Einige mit zusätzlicher Schrägbildkamera im Heck als FR Mk&amp;amp;nbsp;XVIII gebaut.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mark XIX ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Spitfire PR XIX PS890.jpg|mini|Spitfire PR XIX PS890 (Corsair Warbirds). Der gegenläufige Doppelpropeller entspricht nicht dem historischen Original.]]&lt;br /&gt;
Fotoaufklärungsvariante, die auf der Mark XIV basierte. Schnellste Spitfire-Version mit den originalen Tragflächen. Eine Mk&amp;amp;nbsp;XIX flog auch den letzten Einsatz einer Spitfire.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== F. 21 ===&lt;br /&gt;
Spitfire mit Griffon-Motor und neu entworfenem [[Profil (Strömungslehre)#Aerodynamische Kategorien|Laminarflügel]]. Standardmäßig vier 20-mm-Kanonen.&lt;br /&gt;
Höchstgeschwindigkeit: 730 km/h, nur 120 Stück gebaut, erster Einsatz wenige Tage vor Kriegsende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== F. 22 ===&lt;br /&gt;
Analog F. 21 aber mit Vollsichthaube; teilweise mit Spiteful-Leitwerk nachgerüstet. Einige Flugzeuge wurden mit Griffon-85-Motoren (2.373 PS/1.771 kW) und gegenläufigen Propellern ausgerüstet. Es wurden 278 Spitfire F. 22 gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;AERO, Heft 145, S.&amp;amp;nbsp;4060.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== F. 24 ===&lt;br /&gt;
Letzte Spitfire-Version. Äußerlich identisch mit MF.&amp;amp;nbsp;22; Spiteful-Leitwerk serienmäßig. Die &amp;#039;&amp;#039;No.&amp;amp;nbsp;80&amp;amp;nbsp;Sqn&amp;#039;&amp;#039; erhielt als einzige Staffel dieses Muster und gehörte damit Ende der 1940er-Jahre einige Zeit zur [[RAF Germany]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seafire ===&lt;br /&gt;
Unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Supermarine Seafire|Seafire]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gab es auch mehrere Marineversionen der Spitfire, die für den Einsatz von [[Flugzeugträger]]n mit [[Fanghaken (Flugzeug)|Fanghaken]], faltbaren Tragflächen und weiterer für diese Aufgabe nötiger Ausrüstung versehen waren. Auf Grund des durch die Trägerausrüstung nach hinten verschobenen Schwerpunktes und des schmalspurigen und nicht besonders stabilen Fahrwerks waren sie allerdings für Einsätze vom Flugdeck nicht sehr gut geeignet und hatten eine hohe Unfallrate. Die ziemlich geringe Reichweite entsprach ebenfalls nicht den Anforderungen an ein trägergestütztes Muster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärischer Flugzeugtyp|Supermarine Spitfire]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GeisterPirat</name></author>
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