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	<title>Versicherer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T07:10:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Versicherer&amp;diff=247785&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;AFBorchert: Zulassung entlinkt, siehe Wikipedia:Löschkandidaten/17. Juli 2025#Zulassung (Verwaltungsrecht) (gelöscht)</title>
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		<updated>2025-07-24T07:02:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Zulassung entlinkt, siehe &lt;a href=&quot;/index.php?title=Wikipedia:L%C3%B6schkandidaten/17._Juli_2025&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Wikipedia:Löschkandidaten/17. Juli 2025 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Wikipedia:Löschkandidaten/17. Juli 2025#Zulassung (Verwaltungsrecht) (gelöscht)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Versicherer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (rechtlich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Versicherungsträger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, veraltet &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Assekuranz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;), umgangssprachlich &amp;#039;&amp;#039;Versicherung&amp;#039;&amp;#039;, ist die Partei eines [[Versicherungsvertrag]]es, die [[Versicherung (Kollektiv)|Versicherungsschutz]] gewährt (Versicherungsgeber). In einem Versicherungsvertrag können mehrere Parteien Versicherer sein ([[Mitversicherung]]). Die Partei, der Versicherungsschutz gewährt wird, die also Versicherung nimmt, ist der [[Versicherungsnehmer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Versicherer muss in [[Deutschland]], [[Österreich]] und der [[Schweiz]] immer ein Unternehmen (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Versicherungsunternehmen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) in der [[Rechtsform]] einer [[Aktiengesellschaft]], eines [[Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit|Versicherungsvereins auf Gegenseitigkeit]], einer [[Anstalt des öffentlichen Rechts]] oder [[Körperschaft#Körperschaften des öffentlichen Rechts|Körperschaft des öffentlichen Rechts]] sein. In anderen Ländern können durchaus auch Einzelpersonen, zum Beispiel in Großbritannien die &amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|names}}&amp;#039;&amp;#039; von [[Lloyd’s of London]], Versicherer sein. Im rechtlichen Sprachgebrauch wird vereinfachend jeder Versicherer als Versicherungsunternehmen bezeichnet. Rechtlich ist jede [[natürliche Person|natürliche]] oder [[juristische Person]], die das Versicherungsgeschäft betreibt, ein Versicherer. Andere [[Finanzdienstleistung]]en (zum Beispiel die [[Immobilienfinanzierung]]s- und [[Kapitalisierungsgeschäft]]e der Lebensversicherer) dürfen von Versicherern in Deutschland, Österreich und der Schweiz nur als Nebenleistung oder auf fremde Rechnung, als Vermittler für einen anderen Anbieter, angeboten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis ins 17. Jahrhundert wurde Versicherungsschutz von Einzelpersonen oder von [[Zunft|Zünften]] und Gilden gewährt. Erst ab Mitte des 17. Jahrhunderts entstanden die ersten kommerziellen Versicherer. Diese waren überwiegend auf die Feuer- und (See-)Transportversicherungen spezialisiert wie z.&amp;amp;nbsp;B. auch auf dem Versicherungsmarkt [[Lloyd’s of London]] für das Risiko eines Schiffsuntergangs. Die ersten professionellen Versicherer wurden auf staatliche Veranlassung gegründet, beispielsweise die [[Hamburger Feuerkasse]] (1676) und die [[Feuersozietät|Berliner Feuersozietät]] (1718); diese waren nach heutigem Sprachgebrauch Anstalten des öffentlichen Rechts. Der erste auf moderner [[Versicherungsmathematik|versicherungsmathematischer]] Basis arbeitende Lebensversicherer und zugleich erster VVaG war die englische {{lang|en|[[Society for Equitable Assurances on Lives and Survivorships (Equitable Life)]]}} (1762). Der erste deutsche Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit war die [[Gothaer Versicherungsbank|Gothaer Feuerversicherungsbank für den Deutschen Handelsstand]] (1820). Die ersten Aktiengesellschaften entstanden Ende des 18. Jahrhunderts, in Deutschland Anfang des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Staatliche Kontrolle ==&lt;br /&gt;
Aufgrund ihrer zentralen volkswirtschaftlichen Rolle unterliegen Versicherer, wie Banken, in allen wirtschaftlich entwickelten Staaten besonderer staatlicher Kontrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutschland ===&lt;br /&gt;
Die zentrale bundesrechtliche Vorschrift ist das [[Versicherungsaufsichtsgesetz (Deutschland)|Gesetz über die Beaufsichtigung der Versicherungsunternehmen]] (Versicherungsaufsichtsgesetz – VAG). Das VAG regelt unter anderem Zulassung, Geschäftsbetrieb, [[Rechtsform]]en, [[Kapitalanlage]]n und Aufsicht. Zuständige Aufsichtsbehörde ist die [[Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht]], zuständiges Fachministerium ist das Bundesministerium für Finanzen. Entsprechende Gesetze und Behörden gibt es auch in den meisten anderen Staaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland sind 626 Versicherungsunternehmen und Pensionsfonds zum Geschäftsverkehr zugelassen (Stand September 2013).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.bafin.de/SharedDocs/Downloads/DE/Liste/Unternehmensdatenbank/dl_li_vu_gesamt_mit_gesch.html |wayback=20131007135236 |text=BaFin vom September 2013, Unternehmensdatenbank }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Europa ===&lt;br /&gt;
Aufgrund [[europarecht]]licher Vorschriften unterliegen Versicherer mit Sitz in einem anderen Mitgliedstaat der [[Europäische Gemeinschaft|Europäischen Gemeinschaft]] oder Vertragsstaat des [[Europäischer Wirtschaftsraum|Europäischen Wirtschaftsraums]], die in einem anderen Mitglieds- oder Vertragsstaat nur durch eine Niederlassung vertreten sind oder das Versicherungsgeschäft im Dienstleistungsverkehr direkt aus dem Ausland betreiben, nur eingeschränkt der nationalen Aufsicht. Versicherer mit Sitz in anderen Ländern dürfen in den Mitglieds- oder Vertragsstaaten Versicherungsgeschäft nur über Niederlassungen vertreiben, die wie Versicherer mit Sitz in dem betreffenden Staat beaufsichtigt werden. Für bestimmte kommerzielle Versicherungszweige gelten Ausnahmen und für reine [[Rückversicherung|Rückversicherer]] Vereinfachungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schweiz ===&lt;br /&gt;
Die gesetzliche Grundlage für die Aufsicht über Versicherungsgesellschaften in der Schweiz ist, dass 2004 revidierte, Bundesgesetz betreffend die Aufsicht über Versicherungsunternehmen ([[Versicherungsaufsichtsgesetz, VAG]]). Verantwortliche Behörde ist die [[Eidgenössische Finanzmarktaufsicht|FINMA]], die Oberaufsicht obliegt dem [[Bundesversammlung (Schweiz)|Parlament]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisation ==&lt;br /&gt;
=== Organisationsformen in Deutschland ===&lt;br /&gt;
In Deutschland kann das Versicherungsgeschäft nur in der Rechtsform des [[Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit]], der [[Aktiengesellschaft]] oder der [[Anstalt des öffentlichen Rechts|Anstalt]] oder [[Körperschaft des öffentlichen Rechts (Deutschland)|Körperschaft des öffentlichen Rechts]] (siehe: [[Öffentlicher Versicherer]]) betrieben werden. Darüber hinaus gibt es den Grundsatz der [[Spartentrennung]]: Lebens-, Kranken- sowie das übrige Schaden- und Unfallversicherungsgeschäft müssen grundsätzlich von jeweils rechtlich selbständigen Versicherungsunternehmen betrieben werden. Wenn die Rechtsschutzversicherung von einem Schaden- und Unfallversicherer betrieben wird, muss zumindest die Schadensabwicklung von einem rechtlich selbständigen Unternehmen durchgeführt werden. Die Spartentrennung hat die Konzernbildung zur Folge, da nur so alle Versicherungsarten aus einer Hand angeboten werden können. Wer beispielsweise bei seinem Versicherungsvermittler eine Lebens-, eine Kranken- und eine Haftpflichtversicherung abschließt, hat in Wirklichkeit drei Verträge bei drei verschiedenen, rechtlich selbständigen Versicherungsunternehmen abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interessenvertretung ===&lt;br /&gt;
Die in Deutschland ansässigen privatwirtschaftlichen Versicherungsunternehmen haben sich im [[Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft]] e.&amp;amp;nbsp;V. zusammengeschlossen. Der [[Schweizerischer Versicherungsverband|Schweizerische Versicherungsverband]] vertritt die Interessen der Versicherungsunternehmungen in der Schweiz. Die Versicherungsunternehmen in Österreich sind im [[Verband der Versicherungsunternehmen Österreichs]] organisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Assekuradeur ==&lt;br /&gt;
Unter einem Assekuradeur versteht man im Allgemeinen einen Mehrfachagent mit weitreichender Zeichnungsvollmacht&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Michael Pickel |url=https://www.versicherungsmagazin.de/lexikon/assekuradeur-1944562.html |titel=Assekuradeur |datum= |sprache=de |abruf=2021-08-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, im englischen auch MGA (Managing General Agent) genannt. Im Unterschied zu einem [[Versicherungsvermittler]] oder Makler übernimmt ein Assekuradeur in der Regel weite Teile der Wertschöpfungskette bis hin zur Entwicklung des Versicherungsprodukts, ohne jedoch das Versicherungsrisiko zu zeichnen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Andrea Meyer |url=https://www.asscompact.de/nachrichten/zur-zusammenarbeit-von-maklern-und-assekuradeuren |titel=Zur Zusammenarbeit von Maklern und Assekuradeuren |datum=2018-08-21 |sprache=de |abruf=2021-08-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Direktversicherer ==&lt;br /&gt;
Als Direktversicherer beziehungsweise Direktversicherung wird eine Versicherung bezeichnet, die man nicht über einen Außendienst indirekt abschließt, sondern im [[Direktvertrieb]], z.&amp;amp;nbsp;B. über das [[Internet]], [[Anruf|Telefon]] oder [[Fax]] beziehungsweise per [[Briefpost]]. Dies ist nicht zu verwechseln mit der besonderen Form der [[Lebensversicherung]], der deutschen [[Direktversicherung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Marketing und Vertrieb ==&lt;br /&gt;
Ein mit Konsumgüterunternehmen vergleichbares Marketing war in der Versicherungswirtschaft in vielen Märkten Europas bis Mitte der 90er Jahre nicht anzutreffen. Vor allem die [[Deregulierung]] der Märkte, der intensiver gewordene Wettbewerb und anspruchsvollere Kunden sowie nicht zuletzt der lukrative Altersvorsorgemarkt forcierten die Professionalisierung des Versicherungsmarketings.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgangspunkt für die systematische [[Marktbearbeitung]] sind Methoden der [[Marktsegmentierung]] und der Risikosegmentierung, die im Zuge verstärkter [[Marktforschung]]saktivitäten und besserer technischer Möglichkeiten – wie [[Data-Mining]]-Tools – eine neue Dimension erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Versicherungsprodukte gehen heute schon über die Vorgaben der traditionellen Versicherungstechnik und der klassischen Produktkonditionen hinaus. Das Angebot von Value Added Services (z.&amp;amp;nbsp;B. in der Form von [[Assistance]]-Leistungen) nimmt zu. Zielgruppenprodukte (zum Beispiel für bestimmte Berufsgruppen, Kunden in bestimmten Lebensphasen) haben stark an Bedeutung gewonnen. Versicherungsunternehmen kooperieren zunehmend mit Industrieunternehmen bei der Entwicklung technologiebasierter Produktinnovationen (zum Beispiel auf dem Kfz-Versicherungsmarkt). Die Rolle der [[Werbung]] ist je nach Typ des Versicherungsunternehmens sehr unterschiedlich einzuschätzen. Große Ausschließlichkeitsorganisationen steuern über die Werbung vor allem Bekanntheitsgrade, Sympathiewerte und [[Image]]s. Für die Direktversicherer ist die Werbung darüber hinaus häufig nötig, um bestimmte konkrete Produktmerkmale, vor allem günstige Prämien und positive Testergebnisse, herauszustellen. Größte Bedeutung kommt in der Versicherungsbranche der [[Verkaufsförderung]] zu. Für die breite Bevölkerung ist die Lektüre von [[Versicherungsbedingungen]] keine vertraute oder alltägliche Angelegenheit. Versicherungstechnische bzw. -juristische Denkweisen erscheinen ungewohnt. Traditionelle Werkzeuge der Verkaufsförderung wie Broschüren, Verkaufshandbücher und Plakate in Schaufenstern und im Verkaufsraum sowie Verkäuferwettbewerbe werden heute durch eine Vielzahl weiterer Instrumente ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Bedeutung hat in der Versicherungsbranche der Vertrieb. Im Bereich der Nicht-Lebensversicherung hat der Vertrieb über Handelsvertreter, die an nur ein Versicherungsunternehmen gebunden sind, der sogenannte Ausschließlichkeitsvertrieb oder Einfirmenvertreter eine besondere Bedeutung. Ausschließlichkeitsorganisationen profitieren traditionell von der besonderen Nähe zum Kunden in regionaler und persönlicher Hinsicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Versicherungsmakler (Deutschland)|Versicherungsmakler]] sind anders als Agenten vom Versicherer unabhängige Organisationen, die im Auftrag des Kunden die optimale Lösung am Markt suchen und nach objektiven Maßstäben sorgfältig prüfen. Im Gegensatz zu angestellten Versicherungsvertretern der Gesellschaften können unabhängig arbeitende Makler aus einer Vielzahl an Produkten für ihren Kunden auswählen. Je nachdem, welche Zielgruppe die Kernzielgruppe darstellt, sind Marketing- und Vertriebskonzeptionen der Versicherungsmakler sehr unterschiedlich. Wohlhabende Privatkunden, Freiberufler und Gewerbetreibende schätzen insbesondere mittelständische Versicherungsmakler aufgrund ihres Beratungsangebotes aus einer Hand. Obgleich sich die Zielgruppe des mittelständischen Versicherungsmaklers meist nicht intensiv mit Versicherungen auseinandersetzt, ist der Auftrag des Kunden für den Makler eine Herausforderung, da der Absicherungsbedarf höher und komplexer ist als im Falle eines „Retail-Kunden“. Um jederzeit alle Informationen im komplexen Markt bereitzuhaben und die Kunden optimal und individuell beraten zu können, schließt sich eine Mehrzahl der Versicherungsmakler einem Maklerpool wie z.&amp;amp;nbsp;B. dem [[Fonds Finanz Maklerservice]], Jung DMS, BCA oder Ähnlichen an und erhält damit Zugang zu einer Vielzahl von Gesellschaften sowie vertriebsunterstützenden Angeboten. Industrieunternehmen haben ganz spezielle Anforderungen und stellen zum Teil höchste Ansprüche an die Beratungs- und Verhandlungskompetenz des Maklers. Sie werden in der Regel die Leistungen eines Industrieversicherungsmaklers in Anspruch nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strukturvertriebe zeichnen sich traditionell durch eine starke Fokussierung auf die Neukundenakquisition aus. Langfristig erfolgreich sind vor allem solche Strukturvertriebsorganisationen, die spezielle Zielgruppenprodukte ausgearbeitet haben und durch ein gutes [[Wissensmanagement]] Netzwerkvorteile in der Produktvermarktung konsequent nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Elektronischer Handel|E-Commerce]]-Technologien werden in Zukunft stärker genutzt. Ihr Marktanteil an den Vertriebswegen insgesamt wird allerdings nicht in allen EU-Ländern signifikant steigen. So wird in Deutschland für die nächsten Jahre nur ein sehr moderater Anstieg erwartet, während in skandinavischen Ländern das Internet schon heute für bestimmte Versicherungszweige eine sehr wichtige Rolle spielt. Dennoch ist –&amp;amp;nbsp;unabhängig vom betrachteten Ländermarkt&amp;amp;nbsp;– von einer erhöhten Bedeutung des Internets in frühen Verkaufsphasen und im Bereich von Serviceleistungen auszugehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Bereich [[Social Media]] sind die Versicherungsunternehmen allerdings noch unterrepräsentiert. Eine Studie hat ergeben, dass Versicherer das Potential des [[Web 2.0]] bislang nicht erkannt haben und daher oft zur Zielscheibe von Reputationsattacken werden (s. AIG&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.examiner.com/publicity-in-national/corporate-pr-disaster-aig-spa-retreat, examiner.com, 9. Oktober 2008&amp;lt;/ref&amp;gt; ).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.revolvermaenner.com/studien-und-trendforschung.html Studie: &amp;#039;&amp;#039;Imageschaden 2.0: Kritik in Social Media für Versicherer eine wachsende Gefahr&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Annexvertriebe und Kooperationsmodelle in der Vermarktung von Versicherungsprodukten zum Beispiel in der Automobilwirtschaft sind inzwischen sehr gefragt. Versicherungsleistungen sind wichtige [[Produktbegleitende Dienstleistung|Value Added Services]] für Industrie- und Handelsunternehmen, die sich in fast allen Branchen in einem intensiven Wettbewerb befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umsetzung der [[EU-Vermittlerrichtlinie]] betrifft die Marketing- und Vertriebspraxis der einzelnen Vermittlertypen in sehr unterschiedlichem Ausmaß. Große Ausschließlichkeitsorganisationen, etablierte Maklerunternehmen und börsennotierte Strukturvertriebsorganisationen erfüllten in der Regel die Vorgaben der Richtlinie bereits vor ihrer Umsetzung in nationales Recht. Schwieriger ist die Situation für die sehr vielen kleineren Versicherungsmakler und [[Strukturvertrieb]]sorganisationen sowie für Mehrfirmenvertreter und die nebenberuflichen Vermittler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei neue Formen des Vertriebs von Versicherungen sind zum einen die Online-Beratung&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagesbriefing.de/2013/11/27/nutzen-sie-die-vorteile-der-online-beratung/ Tagesbriefing: &amp;#039;&amp;#039;So nutzen sie die Vorteile der Online-Beratung&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; (Dort bekommt der Interessent nach Vereinbarung eines Termins zahlreiche Informationen durch eine persönliche Beratung über das Internet zu Personenversicherungen für alle Personengruppen.) sowie zum anderen der Vertrieb durch In-App Käufe auf versicherereigenen Applikationen für mobile Endgeräte&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.appsichern.de/blog/2013/10/08/risikoschutz-2-0-appsichern-bietet-mobilen-versicherungsschutz/ |wayback=20140726151729 |text=Pressetext: &amp;#039;&amp;#039;Risikoschutz 2.0: Mobiler Versicherungsschutz&amp;#039;&amp;#039; }}&amp;lt;/ref&amp;gt; (Dort spezialisiert sich das Angebot auf tagesbasierte Kurzzeitversicherungen, die aufgrund ihrer Verhältnismäßigen Einfachheit mobil abschließbar und für den Versicherungsnehmer einsehbar sind.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der größten Versicherer der Welt]]&lt;br /&gt;
* [[Aktuar (Versicherungswirtschaft)|Aktuar]]&lt;br /&gt;
* [[Assekuranz]], [[Assekuranzmakler]]&lt;br /&gt;
* [[Dienstleistungsmarketing]]&lt;br /&gt;
* [[Finanzmarktaufsichtsbehörde]] (Österreich)&lt;br /&gt;
* [[Wirtschaft der Schweiz#Die grössten Unternehmen nach Umsatz 2018 (ohne Handel, Banken und Versicherungen)|Schweizer Versicherer]]&lt;br /&gt;
* [[Versicherungsart]]en&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=D. Farny |Titel=Versicherungsbetriebslehre |Auflage=4. |Ort=Karlsruhe |Datum=2006 |ISBN=3-89952-205-2}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Frank Görgen |Titel=Versicherungsmarketing. Strategien, Instrumente und Controlling |Auflage=2. |Verlag=Kohlhammer |Ort=Stuttgart |Datum=2007 |ISBN=978-3-17-019735-0}}&lt;br /&gt;
* [[Peter Koch (Jurist)|Peter Koch]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Versicherungswirtschaft in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, Karlsruhe: Verlag der Versicherungswirtschaft, 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4063180-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Staatslastig|DE}}&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4063180-1|LCCN=sh85067049|NDL=00563362}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Versicherungswesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Versicherungsrecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Private Finanzplanung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensart]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Versicherungsunternehmen| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AFBorchert</name></author>
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