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	<title>Versfleth - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-24T13:19:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Karte Unterweser.jpg|mini|Karte aus dem 17. Jahrhundert mit dem Gebiet von Versfleth im Zentrum]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Versfleth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine versunkene Ortschaft im Gebiet der heutigen Gemeinden [[Lemwerder]] und [[Berne]]. Der Ort lag auf einer [[Weser]]halbinsel ungefähr im Gebiet des heutigen &amp;#039;&amp;#039;Ritzenbütteler Sandes&amp;#039;&amp;#039; in der Nähe der später entstandenen Ortschaft [[Flethe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Versfleth ist erstmals 1139 urkundlich überliefert. Dies geschah durch Schenkung einer Hufe an das [[St.-Paul-Kloster (Bremen)|St.-Paul-Kloster in Bremen]] für dessen Gründungsausstattung. Der Ort wurde um 1280 bei einer [[Sturmflut]] zerstört.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-05 |url=http://www.ev-kirche-wesermarsch.de/index.php?site=1%2F9%2F507%2F509%2F79 |text= |archivebot=2019-05-21 10:01:54 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Folge der [[Weserkorrektion]] im 19. Jahrhundert befindet sich das Gebiet von &amp;#039;&amp;#039;Versfleth&amp;#039;&amp;#039; heute überwiegend im Flussbett der Weser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den baulichen Relikten Versfleths soll die [[Kapelle am Deich]] gehören, deren Vorgängerbau um 1150 als Burgkapelle der &amp;#039;&amp;#039;Festung Versfleth&amp;#039;&amp;#039; von den &amp;#039;&amp;#039;Grafen von Versfleth&amp;#039;&amp;#039; errichtet worden sein soll. 1234 fielen Truppen der [[Grafen von Oldenburg]] und des [[Erzbistum Bremen|Bremer Erzbischofs]] nach der [[Schlacht bei Altenesch]] auch in Versfleth ein, plünderten und brandschatzten die Siedlung und erschlugen die ansässigen Bauern. Die bei den Kämpfen verstorbenen Adeligen wurden in Versfleth beerdigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.magnanimitas.de/index.php?section=bib&amp;amp;subsection=geschichtliches&amp;amp;item=rasteder_chronik |wayback=20160123043705 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2023-02-05 12:16:00 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Burg ==&lt;br /&gt;
Die Burg in Versfleth wurde von Geschlecht der Grafen von Versfleth errichtet, das zwischen 1130 und 1196 in den Urkunden erscheint. Ausdrücklich erwähnt wird die Burg nur 1260, als sie als „krank“, das heißt verfallen, bezeichnet wird. Die Burg ist nach 1280 bei Uferveränderungen der Weser untergegangen. Ihre Lage ist durch Äußerungen späterer Historiker und einer Burgensignatur in Karten des 16./17. Jhs. bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Ebidat |ID=7377 |Name=Versfleth |Autor=Stefan Eismann |Abruf=2021-06-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Erzbistum Bremen]] hat nach späterer chronikaler Überlieferung 1260/61 anstelle der &amp;#039;&amp;#039;kranken Veste Versfleth&amp;#039;&amp;#039; der Grafen von Versfleth einen Neubau als Stützpunkt gegen die Stadt [[Bremen]] errichtet, und zwar &amp;#039;&amp;#039;stärker als zuvor&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Ebidat |ID=7380 |Name=Versfleth, erzbischöfliche Burg |Autor=Stefan Eismann |Abruf=2021-06-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der Neubau entstand aber nicht auf der alten Burgstelle, sondern zwischen Barschlüte und Depenfleth. 1261 urkundete der Erzbischof in seiner Burg Versfleth. Bereits 1262 wurde die Burg nach einem Kampf mit der [[Bremen|Stadt Bremen]] wieder zerstört.&amp;lt;ref&amp;gt;Günter Glaeske: &amp;#039;&amp;#039;Hildebold&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Neue Deutsche Biographie (NDB)&amp;#039;&amp;#039;. Band 9. Duncker &amp;amp; Humblot, Berlin 1972, S.&amp;amp;nbsp;119.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1373 wurde der Ort letztmals urkundlich erwähnt als [[Wüstung]]. Später kam es durch wiederholte [[Sturmflut]]en und im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert durch die [[Weserkorrektion]] zu einer Verlagerung des Flusslaufes, so dass heute der größere Teil des Ortsgebietes von der Weser durchflossen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grafschaft Versfleth ==&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Grafschaft Versfleth&amp;#039;&amp;#039; bestand im 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert als [[Lehnsgrafschaft]] der Bremer Erzbischöfe. Belehnt wurde das Hochadelsgeschlecht der Grafen und Edelherren von [[Stumpenhusen (Adelsgeschlecht)|Stumpenhusen]] aus Wietzen (Kr. Nienburg). Die Dynastie erlosch im Mannesstamm mit dem Grafen Gerbert II. kurz nach dem Jahre 1200. Ihr Erbe wurde von den Grafen von Oldenburg und den Edelherren von Stotel beansprucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ministerialenfamilie &amp;#039;&amp;#039;von Versfleth&amp;#039;&amp;#039; wurde urkundlich im 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert dokumentiert als Bewohner des „[[Vieland (Bremen)|Vielandes]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;Trüper, Seite 700&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans G. Trüper]]: &amp;#039;&amp;#039;Ritter und Knappen zwischen Weser und Elbe. Die Ministerialität des Erzstifts Bremen.&amp;#039;&amp;#039; Stade 2000, ISBN 3-931879-05-4.&lt;br /&gt;
* Heinz B. Maaß: &amp;#039;&amp;#039;Neues aus dem alten Stedigen.&amp;#039;&amp;#039; Kleine Stedinger Heimatbücherei, Stedinger Verlag, Lemwerder 1990.&lt;br /&gt;
* [[Bernd Ulrich Hucker]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Grafen von Stumpenhusen und das Bärenklauen-Wappen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Jahrbuch für den Landkreis Verden|Heimatkalender für den Landkreis Verden]]&amp;#039;&amp;#039; 1991 (1990) S.&amp;amp;nbsp;17–35.&lt;br /&gt;
* Bernd Ulrich Hucker: &amp;#039;&amp;#039;Das Problem von Herrschaft und Freiheit in den Landesgemeinden und Adelsherrschaften des Mittelalters im Niederweserraum.&amp;#039;&amp;#039; Diss. Pädag. Hochsch. Westfalen-Lippe, Münster (Westfalen) 1978.&lt;br /&gt;
* Hans Georg Trüper: &amp;#039;&amp;#039;Die mittelalterlichen Burgen „Versfleht“ und „Witteburg“ – Entstehung, Niedergang und Lokalisierung&amp;#039;&amp;#039;. In: Bremisches Jahrbuch, Band 94, 2015, S. 25–45&lt;br /&gt;
* [[Bernd Ulrich Hucker]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Sannau]] 880 Jahre. Zur Frühgeschichte eines Stedinger Dorfes.&amp;#039;&amp;#039; Bremen 2019, ISBN 978-3-938275-97-9.&lt;br /&gt;
* Jens Schmeyers: &amp;#039;&amp;#039;Die Stedinger Bauernkriege. Wahre Begebenheiten und geschichtliche Betrachtungen.&amp;#039;&amp;#039; Stedinger-Verlag, Lemwerder 2004, S. 69–73.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Ebidat|7380|Versfleth, Erzbischöfliche Burg|Stefan Eismann}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=53/11/5/N |EW=8/32/29/E |type=landmark |region=DE-NI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elbe-Weser-Dreieck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Burganlage in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüstung im Landkreis Wesermarsch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Berne)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1139]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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