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	<title>Verriss - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T21:38:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Verriss&amp;diff=1900742&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: Fix Parameter lemid in Vorlage:Deutsches Wörterbuch (&quot;G&quot; nicht notwendig wenn danach ein Buchstabe folgt)</title>
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		<updated>2026-02-19T09:08:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Fix Parameter lemid in Vorlage:Deutsches Wörterbuch (&amp;quot;G&amp;quot; nicht notwendig wenn danach ein Buchstabe folgt)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verriss&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Destruktivität|destruktive]] [[Kritik]] bzw. [[Rezension]], die nicht selten mit den Mitteln der [[Ironie]] oder [[Polemik]] formuliert wird und den Gegenstand einer [[Diskussion]] in den wesentlichen Teilen seiner Ausführung und Zielsetzung als gescheitert ansieht. „Verrissen“ werden insbesondere im [[Feuilleton]] Werke der [[Bildende Kunst|bildenden Kunst]], der [[Darstellende Kunst|darstellenden Kunst]], der [[Musik]] oder der [[Literatur]]. Darüber hinaus &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;verreißen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Kritiker anderer [[Ressort (Journalismus)|Ressorts]] bzw. [[Massenmedien|Medien]] z.&amp;amp;nbsp;B. [[wissenschaftliche Arbeit]]en, [[Urteil (Recht)|Gerichtsurteile]], die Leistungen von [[Restaurant]]s oder auch Persönlichkeiten wie [[Politiker]], [[Manager (Wirtschaft)|Manager]], [[Trainer]], [[Quizsendung#Spielleitung|Quizmaster]] oder [[Blog]]ger.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. etwa Monika Porrmann:  {{Webarchiv |url=http://www.fr-online.de/in_und_ausland/multimedia/blogosphaere/?em_cnt=654255&amp;amp; |text=&amp;#039;&amp;#039;Das bloggst du aber nicht, oder?&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20150612053638}}, in der [[Frankfurter Rundschau]] vom 23. März 2005, online unter &amp;#039;&amp;#039;fr-online.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Hier heißt es zu einigen kritikwürdigen Beispielen von Verrissen in dem [[Massenmedien|Massenmedium]] [[Internet]]: „In Sekundenschnelle sind wir öffentlich präsent mit einem gnadenlosen Verriss, wenn Medien, Politiker, Manager, Quizmaster oder gar Mitblogger sich (echte oder vermeintliche) Fehltritte leisten.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wortherkunft und -verwendung ==&lt;br /&gt;
Etwas zu &amp;#039;&amp;#039;verreißen&amp;#039;&amp;#039; bedeutete laut dem &amp;#039;&amp;#039;Grimmschen&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Wörterbuch|Deutschen Wörterbuch]]&amp;#039;&amp;#039; unter dem Stichwort &amp;#039;&amp;#039;verreiszen&amp;#039;&amp;#039; ein seinerzeit aus der [[Geschriebene Sprache|Schriftsprache]] gänzlich verdrängtes, nur noch mundartlich gebrauchtes „in stücke reiszen, zerreiszen“. Als Beispiele werden genannt: eine Blume entblättern, Haare ausreißen oder Kleidung, Stoffe zerkleinern, aber auch die übertragenen Bedeutungen: „sich verreiszen, verzanken“, das im Wienerischen gebrauchte „einen verreiszen, zum besten halten“ sowie ein „verrisens lob oder geschweineret, deflorata gloria“.&amp;lt;ref&amp;gt;Das [[latein]]ische &amp;#039;&amp;#039;deflorata gloria&amp;#039;&amp;#039; entspricht im Deutschen etwa &amp;#039;&amp;#039;des Ruhmes&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;des Ansehens beraubt&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Deutsches Wörterbuch |Lemma=verreiszen, verb. in stücke reiszen, zerreiszen |Band=25 |Sp=1003 |lemid=V03318}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser im &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Wörterbuch&amp;#039;&amp;#039; noch eingeschränkten Erläuterung des Wortes &amp;#039;&amp;#039;Verriss&amp;#039;&amp;#039; merkte Ursula Rohr an: „Der entsprechende Band des DWb. erschien 1947, und es ist unerklärlich, wie ein in Presse und Tagesschrifttum so häufig angewandtes Wort der Beachtung entgehen konnte.“&amp;lt;ref&amp;gt;Ursula Rohr: &amp;#039;&amp;#039;Der Theaterjargon.&amp;#039;&amp;#039; 1952, S. 151–152.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ursula Rohr – die hierzu in ihrem Nachschlagewerk &amp;#039;&amp;#039;Der Theaterjargon&amp;#039;&amp;#039; (1952) auch alle nachfolgenden Autoren zitiert – findet &amp;#039;&amp;#039;verreißen&amp;#039;&amp;#039; bereits 1885 erste Erwähnung bei [[Daniel Sanders (Lexikograf)|Daniel Sanders]] mit der Bedeutung „jemand ver-r., herunter-r., -machen“; dann bei Weigand: „verreißen: heruntermachen in der Kritik, um 1885 beliebt“. Letzteres erläutert wiederum [[Otto Ladendorf]] wie folgt: „Verreißen war das Schmähwort parteiischer und böswilliger Kritik, wodurch die neue aufstehende Dichtergeneration in den 80er Jahren des 19. Jh. ihre Pressegegner zu treffen suchte ([[Karl Bleibtreu|Bleibtreu]]-Größenwahn, [[Otto Julius Bierbaum|Bierbaum]]-Stilpe).“&amp;lt;ref&amp;gt;Ursula Rohr: &amp;#039;&amp;#039;Der Theaterjargon.&amp;#039;&amp;#039; 1952, S. 151;&amp;lt;br /&amp;gt;[[Otto Ladendorf|Ladendorfs]] Aufsatz wird lt. Ursula Rohr ergänzt in der ZfdW (8, S. 23); „Verreißen nach Ladendorf S. 324 ein Lieblingswort der Literaturrevolutionäre um 1885. Viel älter ist das gleichbedeutende herunterreißen (urspr. offenbar: eine Statue vom [[Piedestal]], oder: den [[Lorbeer#Geschichte|Lorbeer]] von der Stirne), Wit von Dörfing hebt in seinem politischen Taschenbuch Jhg. 2 (1831), 141 das Wort durch Sperrdruck als [[schriftsteller]]ischen [[terminus technicus]] hervor.“ Noch bei Benedix (I S. 23) und sogar bei Barnay (II S. 224) wird dieses ältere &amp;#039;&amp;#039;herunterreißen&amp;#039;&amp;#039; verwandt, während Thomas, der sechs Jahre älter ist als Barnay, schon &amp;#039;&amp;#039;verreißen&amp;#039;&amp;#039; gebraucht. Das Wort ist dann eines der meistgebrauchten im Theaterjargon; nur hat es den Charakter eines Schmähwortes zunehmend verloren, den Storfer hervorhebt (Wörter S. 37l): „Auch beim Kritiker, der das Werk ‚verreißt‘, denkt wohl die deutsche Sprache an eine wilde tierische Gebärde.“&amp;lt;/ref&amp;gt; Rohr schließt daraus: „Durch diese Dichtergeneration, die in enger Verbindung mit dem Theater stand und deren Bühnenstücke den [[Naturalismus (Literatur)|Naturalismus]] auf dem Theater durchsetzten, dürfte das Wort in die Sprache der Schauspieler gekommen sein.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rohr151&amp;quot;&amp;gt;Ursula Rohr: &amp;#039;&amp;#039;Der Theaterjargon.&amp;#039;&amp;#039; 1952, S. 151.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergänzend heißt es bei Rohr: „Neben dieser ursprünglichen Bedeutung wird ‚Verriß‘, ‚verreißen‘ im Theater[[jargon]] neuerdings auf jede schlechte Kritik, auch auf eine gerechte und sachliche angewandt, so daß man auch die Formulierung ‚gerechter Verriß‘ gebraucht. Ist die abfallende Äußerung der Kritik in einem wohlwollenden Tone gehalten, so ist es ein ‚milder Verriß‘“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rohr151&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im aktuellen Duden (2007) wird Verriss wie folgt definiert: „Ver|riss, der; -es, -e [zu →verreißen]: sehr harte, vernichtende →Kritik: einen V. über ein Buch, …“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.duden.de/rechtschreibung/Verriss duden.de] Quelle: Duden – Deutsches Universalwörterbuch, 6., überarbeitete Auflage. Mannheim, Leipzig, Wien, Zürich: Dudenverlag 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Journalismus ==&lt;br /&gt;
[[Journalismus]]-Lehrbücher warnen insbesondere Anfänger vor dem Verriss, so [[Walther von La Roche]]: „Aber mit arroganten Von-oben-herab-Verrissen, wie sie dem Anfänger besonders leicht aus der Feder fließen, wird man nicht lang den gewünschten Erfolg haben. Denn solche Kritiker machen sich nicht die Mühe, auf das Verhältnis von künstlerischem Potential und vorgezeigtem Ergebnis einzugehen.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Walther von La Roche]] |Titel=Einführung in den praktischen Journalismus |Auflage=18. |Verlag=Econ |Ort=Berlin |Datum=2008 |Seiten=178}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anlässe ===&lt;br /&gt;
Professionell publizierende Kritiker verfassen einen Verriss nicht zuletzt dann, wenn Kunstwerke und insbesondere ihre Erschaffer eine gewisse [[Ständeklausel#Verweis auf die Fallhöhe|Fallhöhe]] versprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlage eines Verrisses künstlerischer Arbeiten kann beim Kritiker enttäuschte bzw. unterbotene Erwartung an die Möglichkeiten eines Künstlers oder eines Kunstwerkes sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Erwartungshaltung an Künstler und Kunstwerk siehe auch beispielhaft unter [[Intention (Literatur)]] die Anmerkungen zu: &amp;#039;&amp;#039;Intentio auctoris, Intentio lectoris und [[Intentio operis]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Thematisch inhaltliche Auslöser für einen Verriss können u.&amp;amp;nbsp;a. auch die Übertretung eines [[Tabu]]s bzw. auch nur die Behandlung von [[Tabubruch#Tabuthemen|Tabuthemen]] sein. Argumentiert wird manchmal auch mit der &amp;#039;&amp;#039;Liebe&amp;#039;&amp;#039; zur jeweiligen Kunstart, was neben sachlichen durchaus auch eher emotionale, [[Subjektivität|subjektiv]] auf den eigenen Geschmack bezogene Beweggründe annehmen lässt und eine persönliche Animosität mit dem derart kritisierten Künstler nicht immer ausschließt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.focus.de/auto/neuheiten/kultur-es-ist-dabei-viel-heuchelei_aid_154173.html &amp;#039;&amp;#039;„Es ist dabei viel Heuchelei“&amp;#039;&amp;#039;] In:  [[Focus]] Nr. 37/1995; Interview von [[Stephan Sattler]] mit [[Marcel Reich-Ranicki]] und seiner (Selbst-)Einschätzung zum „Medienspektakel um die Kritik an dem Roman [[Ein weites Feld]]“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine im Sinne professioneller [[Kritik]] nicht zulässige [[Motivation]] für Verrisse können [[Politik|politische]] und [[Ideologie|ideologische]] Hintergründe sein, die auch zum Überschreiten der Grenze zwischen vernichtender Kritik eines Werks und auf Vernichtung der Person seines Urhebers zielender Hetze führen können.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Richard Wagner]] behauptet in &amp;#039;&amp;#039;[[Das Judenthum in der Musik#Inhalt und Rezeption|Das Judenthum in der Musik]],&amp;#039;&amp;#039; dass „der Jude“ an sich unfähig sei, „weder durch seine äußere Erscheinung, seine Sprache, am allerwenigsten aber durch seinen Gesang, sich uns künstlerisch kundzugeben“. So werden von ihm darin auch die musikalischen Qualitäten von [[Jacques Offenbach]] vollständig verrissen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Joseph Goebbels]] verfasste in &amp;#039;&amp;#039;[[Der Angriff]]&amp;#039;&amp;#039; einen ganzseitigen Hetzartikel bzw. Verriss mit der Überschrift &amp;#039;&amp;#039;An den Galgen&amp;#039;&amp;#039; gegen den [[Satire|Satiriker]] [[Walter Mehring]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rezeption ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kunstrezeption|Rezeption]] des Publikums hängt vom besprochenen Gegenstand sowie dem Bekanntheitsgrad seines Erschaffers ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hat ein Künstler für seine Werke zuvor Anerkennung gefunden, werden seine Anhänger auch nach dem Verriss eines neuen Werkes ihr Interesse meist an ihm wachhalten. Sofern die Bandbreite der Kritiken neben Verrissen auch Rezensionen mit unentschiedenen und lobenden Einschätzungen umfasst, werden die Verrisse von Künstlern hingenommen, da sie das Publikumsinteresse sowie die Absatzzahlen möglicherweise steigern helfen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.medienobservationen.lmu.de/artikel/kritik/Litkrit.html |text=medienobservationen.lmu.de |wayback=20110304152944}} Stefan Neuhaus: &amp;#039;&amp;#039;Literatur und Literaturkritik in Deutschland. Eine Komödie in fünf Akten.&amp;#039;&amp;#039; Zur umsatzsteigernden „Propagandawirkung“ eines Verrisses im Falle Günter Grass’ und dessen Roman &amp;#039;&amp;#039;Ein weites Feld;&amp;#039;&amp;#039; siehe Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;4. Akt. Auftritt: Die Kritiker&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Medienobservationen,&amp;#039;&amp;#039; Herausgeber Oliver Jahraus und Bernd Scheffer, beide [[Ludwig-Maximilians-Universität München]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |date=2015-07-08 |url=http://www.br-online.de/br-alpha/alpha-campus/alpha-campus-journalistenhandwerk-hellmuth-karasek-ID1266398150712.xml |text=br-online.de}} Journalistenhandwerk (1): &amp;#039;&amp;#039;Hellmuth Karasek – Die Kritik&amp;#039;&amp;#039;. Interview mit [[Hellmuth Karasek]] – darin heißt es: „Die Empfehlung und sogar der Verriss eines bekannten Kritikers ist viel Geld wert.“ Auf der Website von [[BR-alpha]] am 17. Februar 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wird das Erstlingswerk eines unbekannten Künstlers von nur wenigen Kritikern besprochen und dabei durchgängig verrissen, kann der Verriss die Reputation des Autors nachhaltig beschädigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von einem Verriss betroffene Künstler sehen sich oft persönlich angegriffen und suchen ihrerseits den Verfasser eines Verrisses zu diskreditieren bzw. dessen Einschätzungen als unmaßgeblich herauszustellen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutschlandfunkkultur.de/beleidigtsein-in-lyrikformat.950.de.html?dram:article_id=134947 dradio.de] [[Helmut Böttiger (Autor, 1956)|Helmut Böttiger]]: &amp;#039;&amp;#039;Beleidigtsein in Lyrikformat.&amp;#039;&amp;#039; Zu [[Günter Grass]] und seinem Gedichtband &amp;#039;&amp;#039;Dummer August,&amp;#039;&amp;#039; der eine Reaktion auf die Verrisse seines vorhergehenden Romans &amp;#039;&amp;#039;[[Beim Häuten der Zwiebel]]&amp;#039;&amp;#039; ist und in dem es dazu u.&amp;amp;nbsp;a. heißt: „Er fühlt sich als Opfer…“; im [[Deutschlandradio]] am 4. April 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Rezeption betroffener Künstler siehe auch [[Martin Walser]] in &amp;#039;&amp;#039;[[Tod eines Kritikers]],&amp;#039;&amp;#039; dessen Protagonist André Ehrl-Königs unschwer kenntlich Marcel Reich-Ranicki zum Vorbild hat.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rezeption des Verrisses durch andere Kritiker kann je nach Ansehen des Verfassers zur Übernahme von dessen Ansicht führen oder erst recht Widerspruch provozieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekannte Beispiele ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
Hier nur maximal 2 Beispiele für Verrisse pro Kunstform und nur als Wikipedia-Artikel vorliegende Werke eintragen.&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachfolgend eine kleine Auswahl im [[Feuilleton]] publizierter, viel beachteter Verrisse zu Werken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aus der Literatur:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Marcel Reich-Ranicki]] zu &amp;#039;&amp;#039;[[Ein weites Feld#Rezeption|Ein weites Feld]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Günter Grass]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=9208344 |Titel=Der Verriss von [[Marcel Reich-Ranicki]] zu &amp;#039;&amp;#039;Ein weites Feld&amp;#039;&amp;#039; von Günter Grass im Wortlaut |Jahr=1995 |Nr=34 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aus der Musik:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Hans Schnoor]] zum [[Melodram (Musik)|Melodram]] &amp;#039;&amp;#039;[[Ein Überlebender aus Warschau#Rezeption|Ein Überlebender aus Warschau]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Arnold Schönberg]]&lt;br /&gt;
* Die [[Prawda]] zur [[Oper]] &amp;#039;&amp;#039;[[Lady Macbeth von Mzensk#Erfolg und Ächtung|Lady Macbeth von Mzensk]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitsch|Dmitri Schostakowitsch]] und Alexander-Germanowitsch-Preis&amp;lt;ref&amp;gt;Ein Beispiel für einen ideologisch begründeten bzw. von [[Josef Stalin]] durchgesetzten Verriss ist jene in der [[Prawda]] zu &amp;#039;&amp;#039;[[Lady Macbeth von Mzensk#Erfolg und Ächtung|Lady Macbeth von Mzensk]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitsch|Dmitri Schostakowitsch]] und Alexander-Germanowitsch-Preis&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aus dem Theater:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Alfred Kerr]] zu &amp;#039;&amp;#039;[[Fiorenza#Wirkung|Fiorenza]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Thomas Mann]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aus der Malerei:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* In der &amp;#039;&amp;#039;[[Weser-Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; ließ [[Emil Fitger]] am 20.&amp;amp;nbsp;Dezember 1899 über die ausgestellten Bilder von [[Marie Bock (Malerin)|Marie Bock]] und [[Paula Modersohn-Becker]] drucken:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Für die Arbeiten der  beiden  genannten  Damen reicht der Wörterschatz einer reinlichen Sprache nicht aus und bei einer unreinlichen wollen wir keine Anleihe machen. Hätte eine solche Leistungsfähigkeit auf musikalischem oder mimischem Gebiet die Frechheit gehabt, sich in den Konzertsaal oder auf die Bühne zu wagen, es würde alsbald ein Sturm von Zischen und Pfeifen dem groben Unfug ein Ende gemacht haben&amp;amp;nbsp;…}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Marcel Reich-Ranicki: &amp;#039;&amp;#039;Lauter Verrisse.&amp;#039;&amp;#039; Kritische Auseinandersetzungen mit berühmten Werken. ISBN 978-3-423-11578-0.&lt;br /&gt;
* Ursula Rohr: &amp;#039;&amp;#039;Der Theaterjargon,&amp;#039;&amp;#039; Band 56 der Gesellschaft für Theatergeschichte (Selbstverlag), Berlin 1952&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturjournalismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstkritik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literaturkritik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikkritik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterkritik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmkritik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;APPERbot</name></author>
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