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	<title>Vernunftrecht - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T10:00:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Vernunftrecht&amp;diff=41529&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Stephan Klage: /* Begriff */ stilistische Überarbeitung des Rest des Artikeltextes</title>
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		<updated>2025-05-03T12:11:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Begriff: &lt;/span&gt; stilistische Überarbeitung des Rest des Artikeltextes&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vernunftrecht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist [[Recht]], dessen Begründung aus der bloßen [[Vernunft]] hergeleitet wird. Im Rahmen der Frühaufklärung gewann das Vernunftrecht im 17. und 18. Jahrhundert unmittelbaren Einfluss auf die Rechtswissenschaft, Gesetzgebung und Rechtspflege. Es kann als [[Säkularismus|säkularisierte]] Variante des wesentlich umfassenderen [[Naturrecht]]s verstanden werden, das die Gesellschaft und Kultur der meisten Völker Europas prägte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Vernunftrecht entstammte nicht der etablierten Fachjurisprudenz als Wortführer [[moral]]ischer und [[sozial]]er Forderungen, die Initiative ging vielmehr auf Vertreter der [[Sozialphilosophie]] zurück. Mit den Forderungen der Sozialphilosophie war der Anspruch verknüpft, selbst [[Rechtstheorie]] zu sein. Sie rangen mit der mächtigen [[Moraltheologie]] um die Legitimationshoheit, der [[Positives Recht|positiven Jurisprudenz]] den Weg weisen zu dürfen. Letztlich emanzipierten sich die Sozialphilosophen von der [[Moraltheorie]] und eröffneten für eine Zeit lang ein eigenes Zeitalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund zahlreicher vorangegangener Diskussionen und Proaktionen ging man davon aus, dass Vernunftrecht späteren [[Kodifikation]]en irgendwann den Weg weisen würde. Letztlich entstanden daraus drei bedeutende Gesetzeswerke, die als „die naturrechtlichen Kodifikationen“ in die Rechtgeschichte eingingen; [[Königreich Preußen|Preußens]] umfassendes [[Allgemeines Landrecht für die Preußischen Staaten|Allgemeines Landrecht]] von 1793, die [[Napoleon Bonaparte|napoleonische]] Gesetzgebung der [[Cinq codes]], vornehmlich des [[Code civil]] von 1804, und das [[Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch|Allgemeine Bürgerliche Gesetzbuch]] Österreichs von 1812. Nach der disruptiven [[Französische Revolution|französischen Revolution]] führten die anstehenden Rechtsreformen zu einer systematischen und umfassenden Neuordnung des gesellschaftlichen Zusammenlebens in Frankreich, zumal die Bewegung der [[Aufklärung]] bereits zu der politischen Überzeugung geführt hatte, dass „vernunftgemäßes“ [[Sittlichkeit|sittliches]] Handeln eines Regierungsapparates die Gesellschaft – im Rahmen eines nationalen Gemeinwillens – verbessern würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriff ==&lt;br /&gt;
Ausgangspunkt war, dass der vernunftbegabte Mensch die gesellschaftlichen Notwendigkeiten durch vernünftige Überlegungen einsehen könne, um dieser Einsicht gemäß zu handeln. Recht entstamme dieser vernünftigen Einsicht, also aus dem Rechtsträger selbst. Der vernunftbegabte Mensch habe die Möglichkeit, durch gründliches Nachdenken und [[Wertvorstellung|Bewerten]] Recht zu erkennen. Als „richtig“ empfundenes Recht leitet es sich aus den vernünftigen [[Soziale Norm|sozialen Normen]] des menschlichen Zusammenlebens ab, das [[positives Recht]] bedingt, welches den Inhalt der Übereinkünfte, der [[Gesetz]]e wiedergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Idee eines Vernunftrechts entstand vor dem geschichtlichen Hintergrund der [[Religionskrieg|Konfessionskriege]] und wurde ideengeschichtliches Bestandteil der  Entwicklungen während der [[Aufklärung]]. Insofern kann Vernunftrecht als „Rechtstheorie der Aufklärung“ begriffen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Schlosser (Rechtswissenschaftler)|Hans Schlosser]]: &amp;#039;&amp;#039;Grundzüge der Neueren Privatrechtsgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. 10. Auflage. [[C.F. Müller Verlag]] / UTB 2005, ISBN 3-8252-0882-6. 8.I. + 9. Kapitel.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Rechtsverständnis war ein geschlossenes und streng rational.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Franz Wieacker]]: &amp;#039;&amp;#039;Privatrechtsgeschichte der Neuzeit unter besonderer Berücksichtigung der deutschen Entwicklung.&amp;#039;&amp;#039; Vandenhoeck u. Ruprecht, Göttingen 1952, 2. Auflage 1967. S. 249 ff.; [[Klaus Adomeit]], [[Susanne Hähnchen]]: &amp;#039;&amp;#039;Rechtstheorie für Studenten&amp;#039;&amp;#039;. 6. Auflage, Verlag C.F. Müller, Heidelberg 2011. ISBN 978-3-8114-9879-2. S. 500 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es strebte übergeordnet nach Zeitlosigkeit, unterlag sachlich der Natur der menschlicher Vernunftbegabung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Payandeh&amp;quot;&amp;gt;[[Mehrdad Payandeh (Rechtswissenschaftler)|Mehrdad Payandeh]]: &amp;#039;&amp;#039;Judikative Rechtserzeugung. Theorie, Dogmatik und Methodik der Wirkungen von Präjudizien.&amp;#039;&amp;#039; Mohr Siebeck, Tübingen 2017, ISBN 978-3-16-155034-8. S. 59–61.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin spiegeln sich [[naturrecht]]liche Elemente, abgrenzbar zu den christlich orientierten Rechtstheorien. Sein kritischer Leitfaden ist das [[Rechtspositivismus|politisch gesetzte Recht]], denn die Vereinbarkeit des Willens des Souveräns kann mittels Vernunft überprüft werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Mohnhaupt: &amp;#039;&amp;#039;Potestas legislatoria und Gesetzesbegriff im Ancien Régime&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Ius Commune&amp;#039;&amp;#039; 4, (1972), S. 188 ff. (199 f.).&amp;lt;/ref&amp;gt; Insbesondere mit [[Christian Thomasius]] richtete sich die Kritik des Vernunftrechts gegen die vorbehaltlose [[Rezeption des römischen Rechts]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Christian Thomasius]]: &amp;#039;&amp;#039;Dissertationem iuridicam inauguralem, de rite formando statu controversiae: An legum iuris Iustinianei sit frequens, an exiguus Usus practicus in foris Germaniae?&amp;#039;&amp;#039;, 1715.; [[Dietmar Willoweit]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Usus Modernus oder die geschichtliche Begründung des Methodenwandels im späten 17. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; In: Dietmar Willoweit (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Begründung des Rechts als historisches Problem&amp;#039;&amp;#039; (= Schriften des [[Historisches Kolleg|Historischen Kollegs]]. Kolloquien 45), München: Oldenbourg, 2000 ([https://www.historischeskolleg.de/fileadmin/pdf/kolloquien_pdf/Kolloquien45.pdf Digitalisat]). S. 229 ff. (240 f.).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Wegbereiter des Vernunftrechts galten [[Johannes Althusius]], [[Johann Oldendorp]] und [[Hugo Grotius]]. Insbesondere bei Grotius wird deutlich, dass er die modernen Grundsteine des zugrunde liegenden Naturrechts legte. Im Unterschied zu den Vernunftrechtlern abstrahierte er noch keine Axiome und Grundsätze, sondern berief sich auf die Zeugnisse allseitigen überkommenen Rechts, was bedeutete [[Römisches Recht|romanistische]], [[Kanonisches Recht|theologische]] und [[Aufklärung|humanistische]] Vermächtnismassen zusammenzuführen. Diese bestanden aus ([[Corpus iuris civilis|kompiliertem]]) [[Römisches Recht|römischen Recht]], [[Alte Kirche|altkirchlichen]] [[Moraltheologie|moraltheologischen]] Traditionen, erweitert um sein [[Spanische Spätscholastik|spätscholastisch]]-[[Erasmus von Rotterdam|erasmisches]] Denken, das er in die [[Jurisprudenz]] einführte. Daraus entwickelte sich bereits ein naturrechtliches Rechtsbewusstsein mit dem Anspruch der [[Humanismus|Humanität]] und um ein suprakonfessionelles und supranationales [[Völkerrecht]].&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Wieacker: &amp;#039;&amp;#039;Privatrechtsgeschichte der Neuzeit unter besonderer Berücksichtigung der deutschen Entwicklung&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. Göttingen 1967, {{DNB|458643742}} (1996, ISBN 3-525-18108-6). S. 287–301 (288 ff.).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frühe Vertreter des Vernunftrechts waren in Deutschland etwa [[Samuel Pufendorf]], Christian Thomasius und [[Christian Wolff (Aufklärer)|Christian Wolff]], in Österreich [[Karl Anton von Martini]] und [[Franz von Zeiller]]. Maßgeblichen Einfluss auf das Vernunftrecht übte [[Immanuel Kant]]s Schrift &amp;#039;&amp;#039;[[Metaphysische Anfangsgründe der Rechtslehre]]&amp;#039;&amp;#039; aus. Der vernünftige Wille wird bei Kant zur Grundlage des richtigen Handelns. Jedem Menschen steht kraft seiner Menschheit das Recht auf (prinzipiell unbeschränkte) [[Freiheit]] zu, was insbesondere auch bei [[Johann Gottlieb Fichte]] betont wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Gottlieb Fichte]]: &amp;#039;&amp;#039;Grundlage des Naturrechts nach Principien der Wissenschaftslehre&amp;#039;&amp;#039;. Gabler, Jena und Leipzig 1796/1797, S. 116 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Freilich kommt es in einer Gesellschaft zu Konflikten zwischen der Freiheit des Einzelnen und der Freiheit anderer. Zur Auflösung solcher Konflikte und um die Freiheit aller zu gewährleisten, dient das Recht dazu, „die [[Willkür (Recht)|Willkür]] des einen mit der Willkür des anderen nach einem allgemeinen Gesetz der Freiheit in Einklang zu bringen“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Immanuel Kant]]: &amp;#039;&amp;#039;Metaphysische Anfangsgründe der Rechtslehre.&amp;#039;&amp;#039; Akademie-Ausgabe, S. 230.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nachkantische Vernunftrecht minimierte den Bezug auf subjektive Willensmerkmale. Es abstrahierte Recht insoweit, als für legitimes Recht gehalten wurde, was in seinen formalen Erscheinungsmerkmalen die dahinterstehende Vernunft eines Systems normativer Anforderungen ausdrückte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Arno Anzenbacher]]: &amp;#039;&amp;#039;Menschenrechtsbegründung zwischen klassischem und neuzeitlichem Naturrecht.&amp;#039;&amp;#039; In: Margit Wasmaier-Sailer, Matthias Hoesch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Begründung der Menschenrechte. Kontroversen im Spannungsfeld von positivem Recht, Naturrecht und Vernunftrecht&amp;#039;&amp;#039;, Perspektiven der Ethik 11, Mohr Siebeck 2017, ISBN 978-3-16-154057-8. S. 121–133.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser moralische [[Realismus]] eröffnet dem positiven Recht gleichwohl viele Spielräume. Maßstab zur Entscheidung, was Recht sei, ist demnach das Urteil eines unbeteiligten, neutralen Beobachters, der zur Bewertung einer Aussage einen unparteiischen Standpunkt einnimmt und deshalb von subjektiven Interessen absieht. In diese Tradition reihen sich [[Jürgen Habermas]] oder auch der frühe [[John Rawls]] ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Margit Wasmaier-Sailer, Matthias Hoesch: &amp;#039;&amp;#039;Die Begründung der Menschenrechte: eine Skizze der gegenwärtigen Debatte.&amp;#039;&amp;#039; In: Margit Wasmaier-Sailer, Matthias Hoesch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Begründung der Menschenrechte. Kontroversen im Spannungsfeld von positivem Recht, Naturrecht und Vernunftrecht&amp;#039;&amp;#039;, Perspektiven der Ethik 11, Mohr Siebeck 2017, ISBN 978-3-16-154057-8. S. 1 ff. (15 f.).&amp;lt;/ref&amp;gt; Im kritischen Kontext wird bisweilen gegen das Vernunftrecht argumentiert, dass es für „interkulturell unsensiblen Vernunftpaternalismus“ stünde.&amp;lt;ref&amp;gt;Ohne eigene Einlassung dargestellt bei: Margit Wasmaier-Sailer, Matthias Hoesch: &amp;#039;&amp;#039;Die Begründung der Menschenrechte: eine Skizze der gegenwärtigen Debatte.&amp;#039;&amp;#039; In: Margit Wasmaier-Sailer, Matthias Hoesch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Begründung der Menschenrechte. Kontroversen im Spannungsfeld von positivem Recht, Naturrecht und Vernunftrecht&amp;#039;&amp;#039;, Perspektiven der Ethik 11, Mohr Siebeck 2017, ISBN 978-3-16-154057-8. S. 1 ff. (14).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lehre vom Vernunftrecht steht dem [[Rechtspositivismus]] gegenüber. Der setzt für die Entstehung, Durchsetzung und Wirksamkeit von [[Rechtsnorm]]en allein voraus, dass diese durch das [[Volk]] beziehungsweise durch den [[Staat]] positiv gesetzt wurden. Aus diesem Grund bedarf das Recht dann keiner überpositiven (ethischen) Begründung mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moderne Vertreter des Vernunftrechts sind unter anderem [[Ronald Dworkin]] und [[Robert Alexy]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parallel zum Vernunftrecht entwickelte sich im 17. und 18. Jahrhundert der auf das &amp;#039;&amp;#039;[[Corpus iuris civilis]]&amp;#039;&amp;#039; reflektierende &amp;#039;&amp;#039;[[usus modernus pandectarum]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kodifikation des Rechts ==&lt;br /&gt;
Ein wesentlicher Aspekt des vernunftrechtlichen Denkens ist das Ziel, die Rechtsordnung in große [[Kodifikation]]en zusammenzufassen, mithin in einem möglichst geschlossenen und vollständigen System zu sammeln. Erste große Bedeutung erlangte das [[Allgemeines Landrecht für die Preußischen Staaten|&amp;#039;&amp;#039;preußische Allgemeine Landrecht&amp;#039;&amp;#039;]], eine Rechtsordnung die für sich beanspruchte, systematisch erfasstes und umfassend wiedergegebenes Recht darzulegen.&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Wieacker: &amp;#039;&amp;#039;Privatrechtsgeschichte der Neuzeit unter besonderer Berücksichtigung der deutschen Entwicklung.&amp;#039;&amp;#039; Vandenhoeck u. Ruprecht, Göttingen 1952, 2. Aufl. 1967. S. 322 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Payandeh&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten, heute noch geltenden vernunftrechtlich geprägten Zivilrechtskodifikationen sind der französische &amp;#039;&amp;#039;[[Code civil]]&amp;#039;&amp;#039; (1804) und das österreichische [[Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch|&amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Bürgerliche Gesetzbuch (ABGB)&amp;#039;&amp;#039;]] von 1811. §&amp;amp;nbsp;16 ABGB fasst die Basis des Vernunftrechts prägnant zusammen:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Jeder Mensch hat angeborene, schon durch die Vernunft einleuchtende Rechte, und ist daher als eine Person zu betrachten. Sklaverei oder Leibeigenschaft, und die Ausübung einer darauf sich beziehenden Macht, wird in diesen Ländern nicht gestattet.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe zu den angeborenen Rechten auch die [[Menschenrechte]].&lt;br /&gt;
Weitere große vernunftrechtlich geprägte Kodifikationen waren in Bayern der &amp;#039;&amp;#039;[[Codex Maximilianeus Bavaricus Civilis]]&amp;#039;&amp;#039; von 1756 sowie in Preußen das zuvor erwähnte Allgemeine Landrecht von 1794.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Rechtsphilosophie]]&lt;br /&gt;
* [[Gerechtigkeitstheorien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ernst Bloch]]: &amp;#039;&amp;#039;Naturrecht und menschliche Würde&amp;#039;&amp;#039;. Suhrkamp, Frankfurt 1961, S. 81 ff.&lt;br /&gt;
* [[Ursula Floßmann]], [[Herbert Kalb]], Karin Neuwirth: &amp;#039;&amp;#039;Österreichische Privatrechtsgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. 7. Auflage. Verlag Österreich, Wien 2014.&lt;br /&gt;
* [[Hans Welzel]]: &amp;#039;&amp;#039;Naturrecht und materiale Gerechtigkeit&amp;#039;&amp;#039;, Göttingen, 4. Auflage 1962. ISBN 978-3-525-18105-8 (Überblick über die Ideengeschichte).&lt;br /&gt;
* [[Franz Wieacker]]: &amp;#039;&amp;#039;Privatrechtsgeschichte der Neuzeit unter besonderer Berücksichtigung der deutschen Entwicklung.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Göttingen 1967.&lt;br /&gt;
* [[Dietmar Willoweit]] (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Begründung des Rechts als historisches Problem&amp;#039;&amp;#039; (= Schriften des [[Historisches Kolleg|Historischen Kollegs]]. Kolloquien 45), München: Oldenbourg, 2000 ([https://www.historischeskolleg.de/fileadmin/pdf/kolloquien_pdf/Kolloquien45.pdf Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsphilosophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsgeschichte der Frühen Neuzeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Privatrechtsgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politische Philosophie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Stephan Klage</name></author>
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