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	<title>Vernon Ingram - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Vernon_Ingram&amp;diff=2656975&amp;oldid=prev</id>
		<title>2003:C5:F0F:A00:652B:3B7:E240:126C: benutze &gt; benutzte - unterstützen &gt; unterstützten</title>
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		<updated>2025-03-03T15:35:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;benutze &amp;gt; benutzte - unterstützen &amp;gt; unterstützten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vernon Martin Ingram&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, [[Fellow of the Royal Society|FRS]] (Geburtsname &amp;#039;&amp;#039;Werner Adolf Martin Immerwahr&amp;#039;&amp;#039;, geboren am [[19. Mai]] [[1924]] in [[Breslau]]; gestorben am [[17. August]] [[2006]]) war ein [[Deutschamerikaner|deutsch-amerikanischer]] [[Biologe]] vom [[Massachusetts Institute of Technology]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biographie ==&lt;br /&gt;
Ingram wurde 1924 in Breslau im damaligen [[Provinz Niederschlesien|Niederschlesien]] geboren. Er war der jüngste Sohn des Holzhändlers Kurt Immerwahr und seiner Frau Johanna geb. Freund; sein älterer Bruder war der Klassische Philologe [[Henry Rudolph Immerwahr]]. In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] wurde die Familie wegen ihrer jüdischen Herkunft verfolgt und verließ das [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsche Reich]], als Ingram 14 Jahre alt war. Sie lebten zunächst in [[England]]. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] arbeitete Ingram in einer Chemiefabrik und studierte nachts am [[Birkbeck, University of London|Birkbeck College]] der [[University of London]]. Er erwarb 1945 einen Bachelor in [[Chemie]] und 1949 einen PhD in organischer Chemie. Nach seiner Promotion arbeitete er als Postdoc am [[Rockefeller University|Rockefeller Institute]] und an der [[Yale University]]. Am „Rockefeller“ arbeitete er zusammen mit [[Moses Kunitz]] an der Kristallisation von Proteinen. Während seiner Zeit in Yale beschäftigte er sich zusammen mit [[Joseph Fruton]] mit der Peptidchemie. 1952 kam er zurück nach England und begann seine Arbeit am [[Cavendish Laboratory]] der [[University of Cambridge]] mit Studien zur Proteinchemie. 1956 zeigten Ingram, [[John A. Hunt]] und [[Antony Stretton|Antony O. W. Stretton]], dass die [[Sichelzellenanämie]] durch einen Austausch einer [[Glutaminsäure]] gegen ein [[Valin]] im [[Hämoglobin]] verursacht wird. Ingram benutzte zum Nachweis des Aminosäurenaustausches [[Elektrophorese|elektrophoretische]] und [[Chromatographie|chromatographische]] Methoden. [[Max Perutz]] und [[Francis Crick]] unterstützten die Arbeit von Ingram und seinen Kollegen. Er erhielt dafür 1967 den [[William Allan Award]] der [[American Society of Human Genetics]]. Ingrams Arbeit zeigte zum ersten Mal, dass eine Krankheit durch einen Austausch einer einzelnen Aminosäure in einem Protein verursacht werden kann. Daher wird Ingram gelegentlich als „Vater der molekularen Medizin“ bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://genomebiology.com/2002/3/5/spotlight-20020502-01 |wayback=20140102061755 |text=Genome Biology (2. Mai 2002). Abgerufen am 13. Juni 2012. }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1958 kam Ingram ans MIT. Er wollte zunächst nur ein Jahr bleiben. Aber es gefiel ihm so gut, dass er blieb. Während seiner Zeit am MIT arbeitete er mit [[Paul A. Marks]] von der [[Columbia University]] über Hämoglobin. Er begann sich auch für fetales Hämoglobin zu interessieren, das sich von dem der Erwachsenen unterscheidet. 1963 wurde Ingram in die [[American Academy of Arts and Sciences]] gewählt. In den 1980er Jahren interessierte er sich zunehmend für die [[Alzheimer-Krankheit|Alzheimer]]-Forschung. Nach seiner Emeritierung führte er seine Arbeiten am MIT in einem kleinen Labor fort. Er und seine Frau waren über 16 Jahre die Hauseltern des Studentenheims Ashdown House am MIT. Zu seinen Ehren ist der [[Asteroid]] [[(6285) Ingram]] benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://web.mit.edu/newsoffice/2002/ingram-0717.html Surprise! High-flying tribute for Ingrams]&amp;lt;/ref&amp;gt; im Jahre 2002 wurde der zum Mitglied der [[United States National Academy of Sciences|National Academy of Sciences]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://web.mit.edu/newsoffice/2002/nas-0515.html Three faculty named to NAS]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ingram starb am 17. August 2006 in [[Boston]] infolge eines Unfalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Intrabody]]&lt;br /&gt;
* [[Huntingtin]] und [[Chorea Huntington]]&lt;br /&gt;
* [[Sichelzellanämie]] und [[Hämoglobin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Lisa A. Steiner: &amp;#039;&amp;#039;Ingram, Vernon Martin&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Oxford Dictionary of National Biography 2005–2008&amp;#039;&amp;#039;. Oxford 2013, S.&amp;amp;nbsp;586f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://royalsocietypublishing.org/doi/10.1098/rsbm.2022.0023 Vernon Martin Ingram. 19 May 1924—17 August 2006]&lt;br /&gt;
* [https://www.pnas.org/doi/pdf/10.1073/pnas.0406677101 Biography of Vernon M. Ingram]&lt;br /&gt;
* [https://web.mit.edu/fnl/volume/191/ingram.html In Memoriam Vernon M. Ingram]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1103161067|LCCN=n/85/814973|VIAF=46861197}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ingram, Vernon}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der National Academy of Sciences]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Royal Society]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der American Academy of Arts and Sciences]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1924]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2006]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ingram, Vernon&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ingram, Vernon Martin (vollständiger Name); Immerwahr, Werner Adolf Martin (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-amerikanischer Biologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Mai 1924&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Breslau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. August 2006&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Boston]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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