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	<title>Vermes - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Tschubby am 26. Februar 2026 um 14:18 Uhr</title>
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		<updated>2026-02-26T14:18:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
|NAME_ORT = Vermes&lt;br /&gt;
|BILDPFAD_KARTE = &lt;br /&gt;
|BILDPFAD_WAPPEN = Vermes.jpg&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = CH-JU&lt;br /&gt;
|BEZIRK = [[Delémont (Bezirk)|Delémont]]&lt;br /&gt;
|GEMEINDE = [[Val Terbi JU| Val Terbi]]&lt;br /&gt;
|BFS = 6726&lt;br /&gt;
|PLZ = 2829&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 47.33028&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 7.475005&lt;br /&gt;
|HÖHE = 566&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 18.33&lt;br /&gt;
|EINWOHNER = 308&lt;br /&gt;
|STAND_EINWOHNER = 31. Dezember 2012&lt;br /&gt;
|WEBSITE = www.vermes.ch&lt;br /&gt;
|BILD = Vermes rivereto Gabiare 258.JPG&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Gemeinde Vermes 2009.png|mini|280px|Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 2013]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vermes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine [[politische Gemeinde]] im [[Bezirk Delémont|Distrikt Delémont]] des [[Kanton (Schweiz)|Kantons]] [[Kanton Jura|Jura]] in der [[Schweiz]]. Der frühere deutsche Name &amp;#039;&amp;#039;Pferdmund&amp;#039;&amp;#039; wird heute nicht mehr verwendet. Am 1. Januar 2013 fusionierte sie mit den Gemeinden [[Montsevelier]] und [[Vicques JU|Vicques]] zur neuen Gemeinde [[Val Terbi JU| Val Terbi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vermes Tiergarten.jpg|miniatur|links|275px|Region Tiergarten in der Gemeinde Val Terbi]]&lt;br /&gt;
Vermes liegt auf {{Höhe|566|CH}}, zwölf Kilometer ostsüdöstlich des Kantonshauptorts [[Delémont]] (Luftlinie). Das ehemalige Strassen- und Bachzeilendorf erstreckt sich in einer Talweitung der [[Gabiare]], einer parallel zum [[Delsberger Becken]] verlaufenden [[Synklinale]]n im [[Jura (Gebirge)|Jura]] am Nordfuss des [[Mont Raimeux]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des 18,3 km² grossen Gemeindegebiets umfasst den Talkessel von Vermes, der im Norden von der [[Faltenjura|Falte]] des &amp;#039;&amp;#039;Plain Fayen&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|759|CH}}) und der &amp;#039;&amp;#039;Forêt du Droit&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|768|CH}}) sowie vom &amp;#039;&amp;#039;Moton&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|797|CH}}) begrenzt wird. Zwischen dem Moton und dem Plain Fayen hat die Gabiare die Tiergartenschlucht, eine typische [[Klus (Tal)|Juraklus]], in die [[Antiklinale]] eingegraben. Der südliche Gemeindeteil umfasst den Nordhang der Mont-Raimeux-Kette, auf deren Kamm mit {{Höhe|1241|CH}} der höchste Punkt der Gemeinde liegt, sowie die östlich davon gelegene Klus von Envelier. In einem schmalen Zipfel reicht der Boden von Vermes im Osten bis auf die Höhen des &amp;#039;&amp;#039;Schönenbergs&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|1193|CH}}). Das Gemeindegebiet wird durch die Gabiare zum [[Scheltenbach]] (französisch &amp;#039;&amp;#039;La Scheulte&amp;#039;&amp;#039;), einem rechten Nebenfluss der [[Birs]], entwässert. Von der Gemeindefläche entfielen 1997 3 % auf Siedlungen, 60 % auf Wald und Gehölze und 37 % auf Landwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Vermes gehören der Weiler &amp;#039;&amp;#039;Envelier&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Im Wiler&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Welschwiler&amp;#039;&amp;#039;), {{Höhe|624|CH}}, in einer Talweitung der Gabiare-Klusen am Ostfuss des Mont Raimeux, sowie zahlreiche Einzelhöfe. Nachbargemeinden von Vermes waren [[Rebeuvelier]], [[Vicques JU|Vicques]], [[Courchapoix]], [[Corban]] und [[Mervelier]] im [[Kanton Jura]] sowie [[Schelten]], [[Seehof BE|Seehof]], [[Corcelles BE]] und [[Crémines]] im [[Kanton Bern]]. Im Osten findet sich ein [[Liste der Dreikantonsecken der Schweiz|Dreikantonseck]] zu den Kantonen Bern und [[Kanton Solothurn|Solothurn]] ({{Coordinate|NS=47.322367|EW=7.55828|type=landmark|dim=1|region=CH-BE/CH-JU/CH-SO|text=ICON2|name=Punktverbindung von Schelten zum Kanton Bern – Dreikantonseck BE, JU, SO}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Mit 308 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2012) gehörte Vermes zu den kleineren Gemeinden des Kantons Jura. Von den Bewohnern sind 69,6 % französischsprachig, 28,2 % deutschsprachig und 1.6 englischsprachig (Stand 2000). Traditionell einen hohen Anteil an deutschsprachigen Einwohnern hat der Ortsteil &amp;#039;&amp;#039;Envelier&amp;#039;&amp;#039;; hier finden sich auch noch einige traditionelle germanische Ortsnamen &amp;#039;&amp;#039;(La Wuestmatte, Ramboden, Le Schlag, La Rossmatte, Schöne(n)berg, Chez le Zuber, La Sonnenberg, Rière Buchwalder)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirchgemeinde von Vermes umfasste vor dem Dreissigjährigen Krieg 250 Mitglieder, danach weniger als 60 (im Jahr 1660). 1725 zählte der Pfarrer in seiner Gemeinde 539 Mitglieder (zu beachten ist, dass Vermes damals eine Kirchgemeinde mit Rebeuvelier bildete). 1780 zählte die Gemeinde Vermes ohne Rebeuvelier 603 Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Zeit der französischen Herrschaft wurden 1804 in Vermes 500 Einwohner gezählt, 1838 registrierte man deren 570. Die Bevölkerungszahl der Ortschaft belief sich 1850 auf 605 Einwohner, 1900 auf 452 Einwohner. Im Verlauf des 20. Jahrhunderts wurde insgesamt ein rückläufiger Trend registriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde ist noch vorwiegend [[landwirtschaft]]lich geprägt. Es gibt nur wenige Arbeitsplätze ausserhalb des landwirtschaftlichen Sektors im Dorf. Viele Erwerbstätige (mehr als 50 %) sind deshalb Wegpendler und arbeiten vor allem in der Region Delémont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt weit abseits der grösseren Durchgangsstrassen, wobei die Hauptzufahrt von [[Vicques JU|Vicques]] her erfolgt. Auf dieser Strecke verkehrt eine Buslinie, die Vermes an den öffentlichen Verkehr anbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erste Erwähnung findet Vermes bereits im Jahre 769 als &amp;#039;&amp;#039;Verteme&amp;#039;&amp;#039;, das vom gallischen Wort &amp;#039;&amp;#039;vertima&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Gipfel&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Spitze&amp;#039;&amp;#039;) abgeleitet ist. Vom 7. bis vermutlich zum 10. Jahrhundert bestand hier ein kleines Kloster, das zur Propstei [[Moutier-Grandval]] gehörte. 1309 erscheint der Name &amp;#039;&amp;#039;Vermunt&amp;#039;&amp;#039;. Von 1793 bis 1815 gehörte Vermes zu [[Frankreich]] und war anfangs Teil des [[Département Mont-Terrible|Département du Mont-Terrible]], ab 1800 mit dem [[Département Haut-Rhin]] verbunden. Durch den Entscheid des [[Wiener Kongress]]es kam der Ort 1815 an den [[Kanton Bern]] und am 1. Januar 1979 an den neu gegründeten Kanton Jura.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 2013 fusionierte Vermes zur neuen Gemeinde Val Terbi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Val Terbi}}&lt;br /&gt;
Die Pfarrkirche Saint-Pierre-et-Paul wurde 1723 unter Einbezug der Fundamente einer mittelalterlichen Kapelle erbaut. In mehreren Etappen wurde die Kirche Ende des 18. Jahrhunderts erweitert. Bei einer Restaurierung 1962 fand man gotische Wandmalereien, die vom Anfang des 15. Jahrhunderts stammen. Auf einem Geländevorsprung am Nordhang des [[Mont Raimeux]], {{Höhe|930|CH}}, steht das Schloss [[Raymontpierre]] (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Remontstein&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Remuntstein&amp;#039;&amp;#039;), das um 1600 erbaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Envelier befinden sich die Kapelle Saint-Joseph, der heutige Bau stammt von 1863, sowie eine Mühle, die bis 1970 in Betrieb war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vermes komunuma domo 277.JPG|&amp;lt;small&amp;gt;Gemeindehaus&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vermes preghejo 260.JPG|&amp;lt;small&amp;gt;Kirche Saint-Pierre-et-Paul&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vermes preghejo 262.JPG|&amp;lt;small&amp;gt;Innenansicht der Kirche mit den Fresken aus dem 15. Jahrhundert&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
2015-Vermes-Eglise-Fresque.jpg|&amp;lt;small&amp;gt;Mittelalterliches Fresko in der Kirche&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Remontstein2.jpg|&amp;lt;small&amp;gt;Schloss Raymontpierre&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
2015-Vermes-Ecole.jpg|&amp;lt;small&amp;gt;Primarschulhaus&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
2015-Vermes-Halle-de-gymnastique.jpg|&amp;lt;small&amp;gt;Turnhalle&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
2015-Vermes-Milieu-du-Village.jpg|&amp;lt;small&amp;gt;Milieu du Village&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
2015-Vermes-Carriere.jpg|&amp;lt;small&amp;gt;Steinbruch&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Vermes}}&lt;br /&gt;
* [http://www.vermes.ch Offizielle Website Gemeinde Vermes]&lt;br /&gt;
* {{HLS|2953|Autor=François Kohler}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Delsberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Jura]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Val Terbi JU]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 769]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2013]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tschubby</name></author>
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