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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Vermarkung</id>
	<title>Vermarkung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T15:13:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Vermarkung&amp;diff=88782&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Girus: Abschnittlink korrigiert</title>
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		<updated>2022-05-26T10:06:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Grenzmarken-modern.jpg|mini|Moderne Grenzabmarkung bei [[Windischleuba]], thüringisch-sächsische Landesgrenze]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Meetpunt.jpg|mini|Bolzen (in den Niederlanden)]]&lt;br /&gt;
Unter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vermarkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird im [[Vermessungswesen]] bzw. der [[Geodäsie]] das dauerhafte Sichtbarmachen und Stabilisieren eines [[Vermessungspunkt]]es im Gelände verstanden. Die Vermarkung kann auch aufwendig sein, wenn beispielsweise unterirdische [[Festpunkt]]e des staatlichen [[Triangulation (Geodäsie)|Triangulationsnetzes]] fixiert und dauerhaft gemacht werden müssen, damit sie sichtbar bleiben. Der Abstand dieser Festpunkte beträgt zwischen 30 und 40&amp;amp;nbsp;km, sie müssen mindestens 5 bis 20 Jahre lang aufzufinden sein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bettina Schütze, Andreas Engler, Harald Weber |Titel=Lehrbuch Vermessung – Grundwissen |Auflage=2., vollständig überarbeitete |Verlag=Schulze Engler Weber |Ort=Dresden |Datum=2007 |ISBN=978-3-936203-07-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Grenzpunkt]]e hingegen, die der Abgrenzung von Flur- und Grundstücken dienen, werden in der Sprachregelung Norddeutschlands &amp;#039;&amp;#039;[[Abmarkung|abgemarkt]]&amp;#039;&amp;#039;. In mehreren deutschen [[Land (Deutschland)|Ländern]], in Österreich und in der Schweiz wird aber das technische Einbringen dieser Grenzmarken ebenfalls mit dem Begriff Vermarkung bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vermarkungsarten ==&lt;br /&gt;
Vermarkungsarten sind in Deutschland in der DIN 18709 festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vermessung über Tage ===&lt;br /&gt;
* [[Vermessungspfeiler|Pfeiler]] für [[Trigonometrischer Punkt|trigonometrische Punkte]]; darüber kann sich ein weit sichtbares dreiseitiges pyramidenförmiges Gestell mit einem an der Spitze angebrachten Sichtzeichen (schwarze rechtwinklige Brettstücke) befinden.&lt;br /&gt;
* steinerne Pfeiler für [[Höhenfestpunkt]]e, die mit einem Metallbolzen, dem sogenannten [[Höhenbolzen]] versehen sind.&lt;br /&gt;
* Behauener Stein, am besten [[Granit]] oder [[Kunststein]] (12 × 12 × 50 cm oder 20 × 20 × 60 cm) mit eingemeißeltem Kreuz.&lt;br /&gt;
* [[Turmbolzen]] oder [[Höhenbolzen]] für Höhenfestpunkte werden auch an dauerhaften Gebäudewänden, wie beispielsweise in Kirchtürme, Bahnhofsgebäuden und Rathäusern eingesetzt.&lt;br /&gt;
* Stahlrohr (8 – 50 cm Länge, 16 oder 22 mm Durchmesser) unten mit konischer Metallspitze, oben mit beschrifteter Kappe wird in den Boden getrieben.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;[[Nagel#Vermarkungsnagel|Vermarkungsnagel]]&amp;quot; (großer Nagel oder Bolzen mit Schaftdurchmesser von ca. 0,5 cm, Kopfdurchmesser 1 – 2,5 cm, 5 – 15 cm lang),  deren Köpfe entsprechend beschriftet sind (auf Wegen, Straßen und Flächen mit harten Untergrund)&lt;br /&gt;
* [[Gabelpunkt]]e, zwei in bestimmtem Abstand in Mauersockel einbetonierte Ösen, in die waagerecht ausgerichtete Stangen eingehakt werden können&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/stadtvermessung/geodaten/gabelpunkt.html Gabelpunkte zur Mehrzweckkarte, Stadtvermessung Wien]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Meißelkreuz]] auch als Felskreuz im natürlichen Fels.&lt;br /&gt;
* für weiche Böden ist eine Kunststoffmarke, auch Schlagmarke genannt (ein aus Kunststein hergestellter Kopf, in den ein Metallanker (oft mit Widerhaken) eingegossen ist)&lt;br /&gt;
* Rohr mit Innengewinde, bündig eingeklebt (in eine Gebäudewand, Stützwand) und darin auf Anschlag eingeschraubtes weißes Kunststoffformteil mit an einem 5 cm langen Stängel vorstehenden Kugel (ø 1–1,5 cm)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeitweilige Vermarkung ===&lt;br /&gt;
* [[Exzenter (Geodäsie)|Exzenter]] – Messpunkt außerhalb des direkten &amp;#039;&amp;#039;Polygonzugs&amp;#039;&amp;#039;, bei Sichtbehinderung durch Bäume oder Gebäude.&lt;br /&gt;
* [[Pflock|Holzpflock]] (meist 4 × 2 cm, 50 cm lang) mit [[Nagel#Stift|Nagel]] – zum Beispiel für [[Absteckung]]en im Bereich von Baustellen oder zum besseren Auffinden eines Messpunktes.&lt;br /&gt;
* Die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Karotte&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;quot;[[Möhre (Marksteinzeuge)|Möhre]]&amp;quot;, ein Ton- oder Kunststoffkegel in Form einer Karotte, der in weichen Boden geschlagen und später wieder entfernt wird. Als dauerhafte unterirdische Versicherung für [[Grenzpunkt]]e wird diese Vermarkung auch eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Signalisierung ==&lt;br /&gt;
=== Dauerhafte Signalisierung ===&lt;br /&gt;
Weithin sichtbare klar definierte bauliche Elemente (sogenannte Hochpunkte) können Vermessungspunkte [[Signalisierung|signalisieren]]; diese müssen folglich nicht vermarkt werden. Als Beispiele hierfür seien genannt:&lt;br /&gt;
* Kirchturm-Kreuz oder [[Turmkugel]] (Kugel unter dem Turmkreuz)&lt;br /&gt;
* [[Pyramide (Vermessung)|Pyramide]] bzw. Triangulationssäule, [[Gipfelkreuz]] (im [[Netz erster Ordnung]])&lt;br /&gt;
* [[Stangensignal]] (5–10 cm starkes, 3–5 m hohes Metallrohr mit kontrastreicher [[Zielmarke]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorübergehende Signalisierung ===&lt;br /&gt;
* rot-weißer [[Fluchtstab]] – bei fast jeder Vermessung, auch in einem Lattenstativ (vorübergehend auf Messpunkten)&lt;br /&gt;
* [[Mire]] (eine meist beleuchtbare Bezugsrichtung mit genauer Ausrichtung auf einen Messpunkt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Markscheidewesen ==&lt;br /&gt;
Im [[Markscheidewesen]] unter Tage können aufgrund der besonderen bergbaulichen Situation die meisten der über Tage üblichen Vermarkungsarten nicht verwendet werden, da diese in den Boden eingebracht werden. Dies wäre im Bergbau unpraktisch bzw. nicht durchführbar, da die [[Sohle (Bergbau)|Sohle]] durch Einrichtungen wie Gleise oder Förderbänder blockiert wird oder aufgrund von [[Konvergenz (Bergbau)|Konvergenzen]] häufig [[Sohlensenklader|nachgearbeitet]] werden muss. Daher werden Polygon- und andere Vermessungspunkte im Bergbau meist in der [[Firste]] vermarkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unter Tage ===&lt;br /&gt;
* [[Konsole (Bauwesen)|Konsole]] oder Bolzen am [[Stoß (Bergbau)|Stoß]] oder im [[Grubenausbau|Ausbau]]&lt;br /&gt;
* [[Firstpunkt]]e&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Über Tage ===&lt;br /&gt;
Im Markscheidewesen über Tage werden dieselben Vermarkungsarten wie in der allgemeinen Geodäsie verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Martin Asbeck, Stefan Drüppel, Klaus Skindelies, Markus Stein |Hrsg=Michael Gärtner |Titel=Vermessung und Geoinformation |TitelErg=Fachbuch für Vermessungstechniker und Geomatiker |Verlag=Gärtner |Ort=Solingen |Datum=2012 |ISBN=978-3-00-038273-4 |Seiten=111–123}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Ludger Mintrop]] |Titel=Markscheidekunde |TitelErg=Einführung in die, mit besonderer Berücksichtigung des Steinkohlenbergbaues |Auflage=2., verbesserte |Verlag=Springer |Ort=Berlin |Datum=1916 |Seiten=215}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Heinz Meixner (Markscheider)|Heinz Meixner]], Viktor A. Bukrinskij |Titel=Markscheidewesen für Bergbaufachrichtungen |Auflage=1. |Verlag=Deutscher Verlag für Grundstoffindustrie |Ort=Leipzig |Datum=1977 |Seiten=411}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vermessungspunkt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Markscheidewesen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Girus</name></author>
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