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	<title>Verlag rosa Winkel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T03:48:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Verlag_rosa_Winkel&amp;diff=1169594&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Josef J. Jarosch am 19. November 2024 um 16:36 Uhr</title>
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		<updated>2024-11-19T16:36:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Unternehmen &lt;br /&gt;
| Name             = Verlag rosa Winkel&lt;br /&gt;
| Logo             = Logo-Verlag rosa Winkel.gif&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = [[1975]]&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum  = [[2005]]&lt;br /&gt;
| Sitz             = [[Berlin]]&lt;br /&gt;
| Branche          = [[Verlag]]&lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Deutschland)|GmbH]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verlag rosa Winkel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war der erste Verlag der [[Nachkriegszeit in Deutschland|Nachkriegszeit]] im deutschsprachigen Raum, der sich speziell [[schwul]]en Themen widmete. Er wurde 1975 in [[Berlin]] mit der Intention, für die [[Schwulenbewegung]] relevante Texte zugänglich zu machen, gegründet. Später brachte er vor allem viele historisch wichtige Werke heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[rosa Winkel]] war das Kennzeichen schwuler [[KZ-Häftling]]e und das Symbol der europäischen Schwulenbewegung in den 1970er Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlagsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Der Verlag rosa Winkel wurde 1975 in Berlin von Volker Bruns und Peter von Hedenström, beide Mitglieder der [[Homosexuelle Aktion Westberlin|Homosexuellen Aktion Westberlin (HAW)]], gegründet. (Letzterer hat auch im November 1978 mit &amp;lt;!--[[Bruno Gmünder Verlag|--&amp;gt;[[Christian von Maltzahn]], Lothar Lang und Michael Keim mit &amp;#039;&amp;#039;[[Buchladen Eisenherz|Prinz Eisenherz]]&amp;#039;&amp;#039; Deutschlands ersten schwulen Buchladen eröffnet.) Ziel war es, Texte herausbringen zu können, welche in der damals existierenden, bürgerlich geprägten und homosexuellen Themen nicht besonders aufgeschlossenen Verlagslandschaft keine Chance auf Veröffentlichung hatten. In den Anfangsjahren wechselte die Führung des Verlages. Zeitweise gehörten ihr [[Elmar Kraushaar]] und Erich Hoffmann an. Ab 1978 lag die Verlagsleitung bei Egmont Fassbinder (* [[26. Juli]] [[1945]] in [[Kippenheim]]; † 15. Mai 2023), bis 1981 zusammen mit [[Hans Hütt]]. Egmont Fassbinder war führender Kopf der Berliner Schwulenszene, die sich in der HAW (Homosexuelle Aktion Westberlin) organisiert hatte, und ist ein Cousin [[Rainer Werner Fassbinder]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/geschichte/verliebte-jungs-6590389.html |titel=Verliebte Jungs |werk=Der Tagesspiegel |datum=2007-06-08 |abruf=2013-12-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2001 erschien der letzte Titel des Verlags. 2005 wurde die GmbH aus dem Handelsregister gestrichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Männerschwarm Verlag]] setzte 2001 mit Band 26 die am Schnittpunkt von Geschichte und Literatur angesiedelte Reihe &amp;#039;&amp;#039;Bibliothek rosa Winkel&amp;#039;&amp;#039; fort. 2006/2007 übernahm er auch den Buchbestand des Verlages.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://news.gay-web.de/njus/id474 |text=Rettet Rosa Winkel |wayback=20080406083029}}, news.gay-web.de, 2. Oktober 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.maennerschwarm.de/Verlag/htdocs/vrw.html |text=Verlag Rosa Winkel - jetzt bei Männerschwarm |wayback=20070521015308}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dadurch sind die Bücher wieder erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichte Werke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Verlag rosa Winkel 2000.jpg|mini|Bücher des Verlags rosa Winkel im Schaufenster des Berliner Buchladens Prinz Eisenherz, 2000]]&lt;br /&gt;
Als erstes und einziges Buch kam im Gründungsjahr das Buch &amp;#039;&amp;#039;[[Tuntenstreit]]. Theoriediskussion der Homosexuellen Aktion Westberlin&amp;#039;&amp;#039; heraus. 1976 erschien mit &amp;#039;&amp;#039;Hoffentlich sind die Jungs auch pünktlich&amp;#039;&amp;#039; ein kleines Werk über Darstellung und Selbstdarstellung des homosexuellen Witzes. Neben Werken zur jeweils aktuellen Theoriendiskussion der Schwulenbewegung wurden vor allem auch Klassiker aus der ersten Welle der Schwulenbewegung vor dem Zweiten Weltkrieg, oft kommentiert und mit informativen Einleitungen versehen, als [[Nachdruck]] veröffentlicht. Darunter befanden sich die Werke von [[Heinrich Hössli]], [[Karl Heinrich Ulrichs]], [[Karl Maria Kertbeny]] und [[Magnus Hirschfeld]], den Vorkämpfern und Pionieren der ersten Welle der Schwulenbewegung, sowie alte Belletristik wie &amp;#039;&amp;#039;Die Sünde von Sodom&amp;#039;&amp;#039;, die angeblichen Memoiren eines viktorianischen [[Stricher]]s und Werke von [[Elisarion von Kupffer]] und [[John Henry Mackay]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Werke davon erschienen seit 1991 in der vom Historiker [[Wolfram Setz]] herausgegebenen Reihe &amp;#039;&amp;#039;Bibliothek Rosa Winkel&amp;#039;&amp;#039;. Weitere Buchreihen waren &amp;#039;&amp;#039;Homosexualität und Literatur&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Sozialwissenschaftliche Studien zu Homosexualität&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Hefte des [[Schwules Museum|Schwulen Museums]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Klappe (Sex)|Klappentexte]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Lebensgeschichten&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Schwule Texte&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;Aus dem Archiv der Schwulenbewegung&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sachbuchbereich erschien 1978 der erste schwule Gesundheitsratgeber &amp;#039;&amp;#039;Sumpf Fieber. Medizin für schwule Männer.&amp;#039;&amp;#039; und erlebte mehrere Nachauflagen. 1982 folge &amp;#039;&amp;#039;Recht schwul: Rechtsratgeber für Schwule.&amp;#039;&amp;#039; Später wurden unter anderem wichtige Forschungsarbeiten veröffentlicht wie zum Beispiel die Monographie &amp;#039;&amp;#039;Die Verfolgung der Homosexuellen in der NS-Zeit. Zahlen und Schicksale aus Norddeutschland&amp;#039;&amp;#039; von [[Rainer Hoffschildt]], weitere Werke über [[Homosexuelle während der Zeit des Nationalsozialismus]] sowie die Arbeit von [[Hubert Kennedy]] zum Thema &amp;#039;&amp;#039;[[Der Kreis (Homosexuellenzeitschrift)|Der Kreis]]&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;!-- siehe zB https://www.amazon.com/Ideal-Gay-Man-Story-Kreis/dp/0789006898 --&amp;gt; und Arbeiten von [[Volkmar Sigusch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Belletristikprogramm umfasst international renommierte Autoren und Werke von [[Yves Navarre]], [[Felix Rexhausen]], [[Elmar Kraushaar]], [[Friedrich Kröhnke]] und [[Michael Sollorz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Unterhaltsames kam heraus, darunter der in mehreren Auflagen verlegte Klassiker &amp;#039;&amp;#039;Elvira auf Gran Canaria&amp;#039;&amp;#039; von Elvira Klöppelschuh (Pseudonym für [[Hans-Georg Stümke]]), eine andere Art Reiseführer mit liebevoll-spöttischem Blick auf schwules Leben und Treiben. 1980 erschien als Parodie auf den [[Struwwelpeter]] &amp;#039;&amp;#039;Der [[Schwuchtel]]peter oder lustige Geschichten und schrullige Bilder von Stefan.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stefan |Titel=Der Schwuchtelpeter |Verlag=Verlag rosa Winkel |Ort=Berlin |Datum=1980 |ISBN=3-921495-19-9 |Seiten=32}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1981, im selben Jahr wie &amp;#039;&amp;#039;Berlin von hinten&amp;#039;&amp;#039;, das erste Werk des [[Bruno Gmünder Verlag]]s, erschien das schwule Stadtbuch &amp;#039;&amp;#039;Hamburg ahoi! Der schwule Lotse durch die Hansestadt&amp;#039;&amp;#039;. Nach einzelnen Werken in verschiedenen Underground- und Szenemagazinen erschien 1981 beim Verlag mit &amp;#039;&amp;#039;SchwulComix&amp;#039;&amp;#039; der erste Comic-Band von [[Ralf König]] in einer Auflage von 2000 Stück.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.knollennasen.de/verlage/rosa01.html |text=Schwulcomix auf knollennasen.de |wayback=20160305070646}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter demselben Titel erschienen bis 1986 noch drei weitere Bände. Zeitgleich zum ersten Comic-Band von Ralf König erschien unter dem Autorennamen Wolf Müll auch ein experimentelles Comic-Heft des Musikers ([[Die Tödliche Doris]]), Künstlers und Autors [[Wolfgang Müller (Künstler)|Wolfgang Müller]] mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Comic Trips&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als letztes Buch erschien 2001 &amp;#039;&amp;#039;Das Mutterhaus&amp;#039;&amp;#039;, ein historischer Rückblick über das [[Hotel Deutsche Eiche]], einen der ältesten Treffpunkte der homosexuellen Szene in München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://old.hannover.gay-web.de/huk/vehn2/v070103-rosawinkel.htm |text=Bernd König: Rosa Winkel – Nachruf auf einen Verlag |wayback=20110714034510}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Independent-Verlag (Deutschland)|Rosa Winkel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Verlag (Berlin)|Rosa Winkel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LGBT-Medium]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Homosexualität (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 2005]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Josef J. Jarosch</name></author>
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