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	<title>Verklicker - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T10:38:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Verklicker&amp;diff=177746&amp;oldid=prev</id>
		<title>178.200.248.236: Beziehung nennen.</title>
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		<updated>2021-03-31T10:08:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Beziehung nennen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Verklicker im Segelsport.jpg|mini|hochkant=1.5|Windrichtungsanzeiger im Masttopp]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verklicker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Windrichtungsgeber|Windanzeiger]] auf einem [[Segelboot]]. Er gibt die Richtung des [[Wahrer und scheinbarer Wind|scheinbaren Windes]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung ist schon für das 19. Jahrhundert belegt und entstammt vermutlich der [[Seemannssprache]]. Er bezeichnet ursprünglich nur die an der Mastspitze (dem &amp;#039;&amp;#039;[[Schiffsmast#Aufbau der Masten|Masttopp]]&amp;#039;&amp;#039;) befestigten [[Wimpel]], Fähnchen oder (Vereins-)[[Stander]], die Seeleuten und Freizeitseglern die Richtung des Bordwinds „verklickerten“, also deutlich machten. Heute werden oft auch technisch aufwendigere Windanzeiger in anderer Bauform Verklicker genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatzzweck und Anforderungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Verklicker Stander.png|mini|Verklicker in Standerform]]&lt;br /&gt;
Verklicker dienen beim [[Segeln]] vorrangig zur Beobachtung des [[Kurse zum Wind|Kurses zum Wind]] und von Änderungen des Windeinfallswinkels. Sie werden vor allem zur Optimierung von [[Segeltrimm]] und Bootskurs benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine Erfassung oder gar Messung der tatsächlichen Windverhältnisse in der Umgebung eignen sich Verklicker nicht: Ist ein Boot in Fahrt, zeigt jeder Windrichtungsanzeiger an Bord nicht mehr den &amp;#039;&amp;#039;wahren&amp;#039;&amp;#039;, meteorologischen Wind an. Dieser wäre nur  von einem unbewegten Standort aus feststellbar.  Er zeigt stattdessen  den [[Wahrer und scheinbarer Wind|scheinbaren oder Bord-Wind]], der sich aus der (vektoriellen) Summe von wahrem Wind und Fahrtwind ergibt. Um aus der Stellung eines Verklickers auf die Richtung des wahren Windes zu schließen, muss also die eigene Bewegung gegenüber der Erdoberfläche berücksichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will man an Bord ein Instrument zur Windbestimmung nutzen, entstehen durch die Effekte der Luftumströmung von Segeln und Fahrzeug besondere Probleme, die zumindest durch eine geeignete Standortwahl zu berücksichtigen sind. Verklicker werden deshalb bevorzugt im [[Schiffsmast|Masttopp]] oder in dessen Nähe montiert: sie werden dort am wenigsten vom Luftstrom um die Segel beeinflusst, haben Bewegungsspielraum und sind vom [[Plicht|Cockpit]] aus nahezu jederzeit einsehbar. Im Hafen bietet dieser Ort zudem (relativen) Schutz vor den [[Takelage|Riggs]] der sich im [[Dünung|Schwell]] bewegenden Nachbarboote. Allerdings hat die Position an der Mastspitze auch Nachteile. So wirken sich dort bei Seegang die vom Mast übertragenen Schiffsbewegungen besonders drastisch aus, was bei der Interpretation der Verklickerausschläge zu berücksichtigen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Anforderung an die mechanischen Eigenschaften von Verklickern ergibt sich daraus, dass einerseits Windrichtungsänderungen in Böen rasch erkannt werden sollen (Reaktionsfreudigkeit), andererseits soll nicht jede leichte Änderung der Bootskrängung gleich zu einem Umschlagen des Anzeigers führen (Bewegungsdämpfung). Daneben sollen Verklicker auch bei Blickrichtung gegen die Sonne noch problemlos erkennbar bleiben und zudem bei Nachtfahrten gut ablesbar sein. Sie sollen schließlich durch geringes Gewicht die [[Topplastigkeit|Last im Masttopp]] nur unwesentlich erhöhen, sicher montierbar sein und die Funktion der weiteren dort installierten Schiffsausrüstung (Mastbeschläge, [[Fall (Tau)|Fall]]rollen, Antennen, [[Positionslicht|Positionslampen]]) nicht behindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauformen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Verklicker Windex.png|mini|Windrichtungsanzeiger „Windex“]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wanten-Verklicker.png|mini|Wantenverklicker]]&lt;br /&gt;
Verklicker gibt es in unterschiedlichen Ausführungen und Bauformen:&lt;br /&gt;
* Auf [[Jolle]]n verbreitet sind drehbar gelagerte, heute überwiegend viereckige und signalfarbene &amp;#039;&amp;#039;Stander&amp;#039;&amp;#039; (Windfähnchen) aus Kunststoff oder Segeltuch, die meistens mit einem Drahtrahmen verstärkt sind.&lt;br /&gt;
* Auf Yachten werden häufig pfeilförmige Windrichtungsanzeiger aus Kunststoff oder Edelstahl genutzt. Nach dem bekanntesten Markenprodukt werden Windrichtungsanzeiger dieser Art verallgemeinernd als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„Windex“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. In hochwertiger Ausführung sind Yacht-Verklicker sehr leicht und leichtgängig gelagert, können mit einem einstellbaren Gewicht ausbalanciert sowie dank reflektierender Folien an Spitze und Heck auch nachts gut abgelesen werden. Zu ihnen gehört meistens auch ein einstellbares, ansonsten aber feststehendes Armpaar (Referenzzeiger) zur leichteren Abschätzung des Kurses zum Wind.&lt;br /&gt;
* Eher einen „Notbehelf“ stellen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wantenverklicker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; dar, drehbar gelagerte Windfähnchen oder -pfeile, die an einem Drahtwinkel in die [[Stehendes Gut#Wanten|Wanten]] eingehängt werden. Sie werden immer paarweise, an [[Backbord]]- und [[Steuerbord]]-Wanten, benötigt. Am [[Luv und Lee|Luvwant]] zeigen sie lagebedingt eine interpretationsbedürftige Mischung aus scheinbarem Wind und Strömungsverhältnissen am Großsegel an, am Leewant sind sie oft durch das Segel verdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Windanzeiger und -messer beim Segeln ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Floegel.png|mini|„Windbüdel“ oder „Flögel“]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kombi-Windgeber.png|mini|Elektronischer Kombigeber für Windrichtung und -geschwindigkeit]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Trimm-&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Windfäden&amp;#039;&amp;#039; sind beiderseits auf dem Segel oder an dessen Achterliek befestigte Wollfäden oder Plastikstreifen (und manchmal auch an den [[Stehendes Gut#Wanten|Wanten]] zu finden). Sie stellen die einfachste Art dar, den Strömungsverlauf des Windes an der Oberfläche der Segel sichtbar zu machen. Sie ermöglichen einen sehr exakten [[Segeltrimm]].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Windbüdel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind Windanzeiger auf meist größeren Traditionsschiffen. Bei ihnen handelt es sich um trichterförmige [[Windsack|Windsäcke]], wie sie auch von Autobahnbrücken oder von Flughäfen bekannt sind. Sie können beim Segeln nicht nur die Richtung des scheinbaren Windes anzeigen, sondern liefern auch Hinweise auf dessen Stärke. Sie sind auch als &amp;#039;&amp;#039;Flögel&amp;#039;&amp;#039; bekannt, wohl in Anlehnung an die holländischen &amp;#039;&amp;#039;Vleugel&amp;#039;&amp;#039; (‚Flügel‘), langgestreckte Windanzeiger auf Flachbodenschiffen mit einem &amp;#039;&amp;#039;Flögelholz&amp;#039;&amp;#039; als „[[Segel|Kopfbrett]]“, deren Farbe auch über den Einsatzzweck des Schiffs Auskunft gibt.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Elektronische Messgeräte&amp;#039;&amp;#039; zur Windbestimmung finden zunehmend auch auf Sport- und Freizeitbooten Anwendung. Die Windrichtung wird dabei über elektronische [[Windrichtungsgeber]] (Richtungssensoren an herkömmlichen Windpfeilen oder -fahnen) ermittelt, die Windstärke durch ein Flügel- oder Schalenkreuz-[[Anemometer]]. Die per Draht oder Funk übertragenen Messergebnisse werden elektronisch ausgewertet und von [[Anzeige (Technik)|Displays]] am Mast, im Cockpit oder auf einem Tochterdisplay am Navigationsplatz angezeigt. Bei einigen Bautypen können sie von weiteren nautischen Geräten verarbeitet oder aufgezeichnet (&amp;#039;&amp;#039;geloggt&amp;#039;&amp;#039;) werden. Zusammen mit weiteren Informationen (z.&amp;amp;nbsp;B. über die Fahrt des Schiffes) können Bordcomputer auch Betrag und Richtung des wahren Windes näherungsweise berechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Segelschiffbau]]&lt;/div&gt;</summary>
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