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	<title>Verkehrsmenge - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T23:17:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Verkehrsmenge&amp;diff=323727&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;At40mha: Abschnittlink korrigiert</title>
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		<updated>2023-02-23T19:33:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verkehrsmenge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|traffic volume}}) ist in der [[Verkehrswissenschaft]] die Anzahl der [[Fahrzeug]]e, die in einem bestimmten Zeitintervall einen [[Verkehrsweg]] befahren. In der [[Nachrichtentechnik]] ist die Verkehrsmenge ein Maß für die Benutzung von Kommunikationssystemen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In beiden [[Fachgebiet]]en ist die Verkehrsmenge eine [[Kennzahl]], die zur Beurteilung des [[Verkehr]]s herangezogen wird. Aus ihr ergibt sich der [[Belastungsquotient|Auslastungsgrad]] des [[Verkehrsnetz]]es oder eines [[Funknetz|Funk-]] und [[Leitungsnetz]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrswissenschaft ==&lt;br /&gt;
Die Verkehrsmenge gibt an, wie viele [[Verkehrsobjekt]]e (etwa Fahrzeuge) eine bestimmte [[Wegstrecke]] pro Zeitintervall in beiden [[Richtung]]en passieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Verkehrs%C3%B6konometrie/iGSEDwAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=verkehrsobjekt&amp;amp;pg=PA209&amp;amp;printsec=frontcover Klaus-Jürgen Richter, &amp;#039;&amp;#039;Verkehrsökonometrie: Elemente quantitativer Verkehrswirtschaft&amp;#039;&amp;#039;, 1995, S. 209]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Zeitintervall kann beispielsweise eine Stunde sein, so dass die [[Maßeinheit|Einheit]] „Fahrzeuge pro Stunde“ lautet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Auswirkungen_unterschiedlicher_Verkehrso/-MTQBgAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Verkehrsmenge&amp;amp;pg=PA87&amp;amp;printsec=frontcover Peter Hohle, &amp;#039;&amp;#039;Auswirkungen unterschiedlicher Verkehrsordnungen auf den Verkehrsablauf auf mehrspurigen Richtungsfahrbahnen in städtischen Verdichtungsgebieten&amp;#039;&amp;#039;, 1974, S. 62]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verkehrsmenge pro Zeitintervall ist auch abhängig von der mittleren [[Geschwindigkeit]], woraus sich die [[Verkehrsdichte]] ermitteln lässt. Nimmt die Verkehrsdichte zu, ermäßigt sich die Geschwindigkeit und umgekehrt. Bei [[Geschwindigkeitsbegrenzung]]en (30 km/h oder 50 km/h) und konstanter Verkehrsmenge erhöht sich die Verkehrsdichte. Dies führt zu [[Verkehrsstau]]s und höheren [[Staukosten]]. Dabei muss jedoch die Art der Kraftfahrzeuge untersucht werden. Es ist plausibel, dass die Staukosten höher sind, wenn zehn [[Lastkraftwagen]] anstatt zehn [[Personenkraftwagen]] unterwegs sind.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Preis_und_Investitionspolitik_f%C3%BCr_Autob/vhuNurEJQcsC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Verkehrsmenge&amp;amp;pg=PA80&amp;amp;printsec=frontcover Anton Konrad, &amp;#039;&amp;#039;Preis- und Investitionspolitik für Autobahnen&amp;#039;&amp;#039;, 1972, S. 80]&amp;lt;/ref&amp;gt; Deshalb ist die Verkehrsmenge die nach Kraftfahrzeugarten „aufgeschlüsselte Zahl der Fahrzeuge, die einen Straßenquerschnitt pro Zeiteinheit … in einer Richtung durchfährt“.&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Aldrup/Andreas Predöhl, &amp;#039;&amp;#039;Praktische Richtlinien für eine Wirtschaftlichkeitsrechnung im Straßenbau (RWS)&amp;#039;&amp;#039;, 1965, S. 6&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Verkehrsmenge &amp;lt;math&amp;gt;VM&amp;lt;/math&amp;gt; bezeichnet man in der Verkehrswissenschaft eine [[Menge (Mathematik)|Menge]] an ortsverändernden Objekten („[[Verkehrselement]]en“) &amp;lt;math&amp;gt;VE&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Objekte können technische Einheiten wie Fahrzeuge, Flugzeuge oder Schiffe sein, aber auch Personen oder [[Gut (Wirtschaftswissenschaft)|Gütermengen]]. Bezieht man sich speziell auf die beiden letztgenannten Verkehrsmengen, so wird von [[Verkehrsaufkommen]] gesprochen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/verkehrsaufkommen-50040 Gabler Wirtschaftslexikon: „Verkehrsaufkommen“]&amp;lt;/ref&amp;gt; Abgeleitet von der Verkehrsmenge wird die [[Verkehrsarbeit]] &amp;lt;math&amp;gt;VA&amp;lt;/math&amp;gt;:&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\text{VA}=\text{VM} \cdot s&amp;lt;/math&amp;gt; &lt;br /&gt;
(mit &amp;lt;math&amp;gt;s&amp;lt;/math&amp;gt; = [[Länge (Physik)|Strecke]]), die [[Verkehrsstärke]] &amp;lt;math&amp;gt;VS&amp;lt;/math&amp;gt;:&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\text{VS}= \frac {\text{VM}}{t}&amp;lt;/math&amp;gt; &lt;br /&gt;
mit &amp;lt;math&amp;gt;t=&amp;lt;/math&amp;gt; ([[Zeit]]), sowie die [[Verkehrsleistung]] &amp;lt;math&amp;gt;VL&amp;lt;/math&amp;gt;:&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\text{VL}=\frac{\text{VM} \cdot s}{t}&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachrichtentechnik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Verkehrsbilanz-20190826.svg|mini|Verkehrsbilanz in der Nachrichtentheorie]]&lt;br /&gt;
Ausgangspunkt ist die [[Belegung (Nachrichtentechnik)|Belegung]], definiert als die Benutzung einer [[Vermittlungstechnik#Grundsätzlicher Aufbau der Vermittlungseinrichtung|Vermittlungseinrichtung]], [[Leitung (Nachrichtennetz)|Leitung]] oder eines [[Funknetz]]es, die damit dem Betrieb für andere Verbindungen entzogen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Die_Erfahrungskurve_im_Telekommunikation/iFjNBgAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Verkehrsmenge&amp;amp;pg=PA289&amp;amp;printsec=frontcover Arnulf Heuermann, &amp;#039;&amp;#039;Die Erfahrungskurve im Telekommunikationsbereich&amp;#039;&amp;#039;, 1989,  S. 277]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Verkehrsmenge in [[Erlang (Einheit)|Erlangstunden]] ist dann die Summe der Belegungsdauern einer betrachteten Menge von Belegungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Berechnung&lt;br /&gt;
Beobachtet man ein [[Bündel (Nachrichtentechnik)|Kanalbündel]], stellt man fest, dass sich Belegungen &amp;lt;math&amp;gt;c&amp;lt;/math&amp;gt; mit unterschiedlich langen Belegungszeiten und unterschiedlich lange Pausenzeiten abwechseln. Die Addition aller Belegungszeiten des beobachteten Kanalbündels ist die Verkehrsmenge &amp;lt;math&amp;gt;Y&amp;lt;/math&amp;gt;. Die mittlere Belegungszeit &amp;lt;math&amp;gt;t_m&amp;lt;/math&amp;gt; ergibt sich dann zu &lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;t_m = \frac{Y}{c}&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Die Verkehrsmenge &amp;lt;math&amp;gt;Y&amp;lt;/math&amp;gt; ist das Produkt aus der Anzahl der Belegungen &amp;lt;math&amp;gt;c&amp;lt;/math&amp;gt; und der mittleren Belegungsdauer &amp;lt;math&amp;gt;t_m&amp;lt;/math&amp;gt;:&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;Y = c \cdot t_m&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hohe Auslastungen ==&lt;br /&gt;
Nach dem Stand der bisherigen [[Unfallursache]]nforschung ist im Straßenverkehr davon auszugehen, dass trotz der uneinheitlicher Ergebnisse im Einzelnen der Zusammenhang zwischen der Veränderung der Verkehrsmenge einerseits und der Unfallhäufigkeit andererseits überwiegend eindeutig bzw. eindeutig [[Kausalität|kausal]] ist; mit zunehmender Verkehrsmenge steigt die Unfallhäufigkeit an.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Verkehrssicherheit_und_Kosten_Nutzen_Ana/JmABEny1omYC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Verkehrsmenge&amp;amp;pg=PA131&amp;amp;printsec=frontcover  Johannes Frerich/Regina Bendokat, &amp;#039;&amp;#039;Verkehrssicherheit und Kosten-Nutzen-Analyse&amp;#039;&amp;#039;, 1979, S. 131]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei einer Verkehrsmenge von „Null“ können folglich keine [[Verkehrsunfall|Unfälle]] auftreten. Übersteigt die Verkehrsmenge die [[Kapazität (Verkehr)|Verkehrskapazität]] eines [[Verkehrsweg]]es ([[Transportweg#Landwege|Landwege]], [[Wasserweg]]e, [[Transportweg#Luftwege|Luftwege]]), kommt es zu Verkehrsstaus oder zum [[Verkehrsinfarkt]].  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verkehr ([[Datenverkehr]]) ist in der Nachrichtentechnik die Zahl gleichzeitiger [[Datenübertragung]]en.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Mobilfunknetze_und_ihre_Protokolle/5mvNBgAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Verkehrsmenge+Kanalkapazit%C3%A4t&amp;amp;pg=PA57&amp;amp;printsec=frontcover Bernhard Walke, &amp;#039;&amp;#039;Mobilfunknetze und ihre Protokolle&amp;#039;&amp;#039;, 1998, S. 12 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch Funk- oder Kabelnetze können nur bis zu ihrer [[Kanalkapazität]] genutzt werden. Wird die höchstmögliche [[Bitrate]] an [[Daten]] oder [[Information]]en, die über einen [[Übertragungskanal]] gerade noch fehlerfrei übertragen werden können, überschritten, kommt es zu geringeren [[Datenübertragungsrate]]n oder [[Netzstörung]]en. Das zeigt sich im [[Einzelfall]] beispielsweise bei der [[Telefonie]]. Ruft der [[Absender]] einen bereits anderweitig telefonierenden [[Empfänger (Information)|Empfänger]] an, ertönt ein [[Besetztzeichen]].  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4187799-8}}  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrstheorie|Menge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsstatistik|Menge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Größe (Verkehr)|Menge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrswissenschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;At40mha</name></author>
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