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	<title>Vergiftung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T04:07:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Vergiftung&amp;diff=28759&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler am 1. April 2026 um 17:10 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-01T17:10:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
|01-CODE = T36–T50&lt;br /&gt;
|01-BEZEICHNUNG  =Vergiftungen durch Arzneimittel, Drogen und biologisch aktive Substanzen&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dimdi.de/static/de/klassifikationen/icd/icd-10-who/kode-suche/htmlamtl2019/block-t36-t50.htm ICD –10: Vergiftungen durch Arzneimittel, Drogen und biologisch aktive Substanzen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|02-CODE = T51–T65&lt;br /&gt;
|02-BEZEICHNUNG  = Toxische Wirkungen von vorwiegend nicht medizinisch verwendeten Substanzen&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dimdi.de/static/de/klassifikationen/icd/icd-10-who/kode-suche/htmlamtl2019/block-t51-t65.htm ICD –10: Toxische Wirkungen von vorwiegend nicht medizinisch verwendeten Substanzen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Infobox International Classification of Diseases 11&lt;br /&gt;
| Code-01 = MG47&lt;br /&gt;
| Data-01 = Toxikose o.n.A.&lt;br /&gt;
| Code-02 = NE60&lt;br /&gt;
| Data-02 = Schädliche Wirkungen von Drogen, Arzneimitteln oder biologischen Substanzen, anderenorts nicht klassifiziert&lt;br /&gt;
| Code-03 = NE61&lt;br /&gt;
| Data-03 = Schädliche Wirkungen von oder Exposition gegenüber schädlichen, vorwiegend nicht medizinisch verwendeten Substanzen, anderenorts nicht klassifiziert&lt;br /&gt;
| Code-04 = NE6Z&lt;br /&gt;
| Data-04 = Schädliche Wirkungen einer nicht näher bezeichneten Substanz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vergiftung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von „[[Gift]]“; vgl. auch mittelhochdeutsch &amp;#039;&amp;#039;vergift&amp;#039;&amp;#039; für ‚Gift‘&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bernhard Schnell]]: &amp;#039;&amp;#039;Der deutsche „Macer“: Vulgatfassung. Mit einem Abdruck des lateinischen Macer floridus ‘De viribus herbarum’ kritisch herausgegeben.&amp;#039;&amp;#039; Niemeyer, Tübingen 2003 (= &amp;#039;&amp;#039;Texte und Textgeschichte. Würzburger Forschungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 50), ISBN 3-484-36050-X, S. 401.&amp;lt;/ref&amp;gt;) oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Intoxikation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden bei [[Lebewesen]] jene Schäden bezeichnet, die durch Aufnahme einer jeweiligen Mindestmenge von verschiedensten Substanzen (u.&amp;amp;nbsp;a. [[Toxin]]e, aber auch [[Medikament]]e oder [[psychotrope Substanz]]en wie [[Ethanol]] und [[Nicotin]] sowie sogenannte [[Gefahrstoff]]e) verursacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Krankheitsbild wird &amp;#039;&amp;#039;Toxikose&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|τοξίκωση|toxíkosi|de=Vergiftung}}) genannt. Eine Vergiftung, die durch eine einzige, spezifische Substanz verursacht wird, bezeichnet man als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mono-Intoxikation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Vergiftungen durch mehrere verschiedene gleichzeitig wirksame Substanzen als &amp;#039;&amp;#039;Poly-&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mischintoxikationen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diagnose ==&lt;br /&gt;
Die Möglichkeit einer Vergiftung sollte in Betracht gezogen werden bei&lt;br /&gt;
* unerwarteten Todesfällen bei jungen, bis dahin gesunden Menschen&lt;br /&gt;
* bei plötzlichen Erkrankungen von Kindern ohne bekannte Vorerkrankungen&lt;br /&gt;
* bei gleichzeitiger Erkrankung mehrerer Personen oder Lebewesen&lt;br /&gt;
* bei Rauschgiftabhängigen&lt;br /&gt;
* bei Medikamentengaben&lt;br /&gt;
* bei Personen mit erleichtertem Zugang zu Giften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Giftnachweis erfolgt meist durch Laboruntersuchungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vergiftungsursachen ===&lt;br /&gt;
Vergiftungsursachen sind stark von Altersgruppe und Vergiftungsorten abhängig. Die häufigsten Vergiftungsfälle geschehen z.&amp;amp;nbsp;B. bei Kindern im Alter von 1 bis 4 Jahren durch Arzneimittel, chemische Produkte und Pflanzen und bei Säuglingen häufiger als bei über 70 Jahre alten Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meist sind sie auf unsachgemäße Aufbewahrung zurückzuführen (z.&amp;amp;nbsp;B.&amp;amp;nbsp;in Getränkeflaschen), welche zu Verwechslungen führte. Weitere häufige Vergiftungsursachen sind Kosmetika, Pestizide, Pilze und [[Lebensmittelvergiftung|Nahrungs- und Genussmittel]]. Die meisten Vergiftungen finden im Haushalt statt, gefolgt von Arbeitsplatz, Kindergärten und Krankenhäusern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vergiftungsursachen sind anhand der Symptome möglichst frühzeitig aufzudecken und durch die entsprechende Therapie zu behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chronische Vergiftung ===&lt;br /&gt;
Von einer &amp;#039;&amp;#039;chronischen Vergiftung&amp;#039;&amp;#039; spricht man bei langdauernder Einwirkung ([[Exposition (Medizin)|Exposition]]) eines Giftes. Dies ist ein wichtiges Problem der [[Arbeitsmedizin]]. Auch eine langfristige Einnahme von [[Medikament]]en kann zu chronischen Vergiftungserscheinungen führen. Berühmte Beispiele sind die [[Bleikinder]] und die [[Gressenicher Krankheit]], aber auch der [[Alkoholismus]] bzw. das [[Rauchen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rechtsmedizinische Gesichtspunkte ===&lt;br /&gt;
Eine wichtige [[rechtsmedizin]]ische Aufgabe in Vergiftungsfällen ist die Beweissicherung und Dokumentation. Es sollten Giftproben, [[Urin]]-, [[Blut]]- oder [[Gewebeprobe]]n [[Asservat|sichergestellt]] werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei manchen Vergiftungen erlauben bereits äußerliche [[Zeichen]] eine [[Diagnose]] des Toxins. Beispielsweise werden handelsübliche Präparate des Pflanzenschutzmittels [[E 605]] intensiv hellblau gefärbt. Damit sind manchmal Vergiftungen an der blauen Farbe am Mund des [[Patient]]en zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maßnahmen und Erkennen einer Vergiftung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maßnahmen bei akuten Vergiftungen ===&lt;br /&gt;
Akute Vergiftungen müssen schleunigst ärztlich behandelt werden. Allgemeine Maßnahmen (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Elementarhilfe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) oder Ziele, die in der Regel bei akuten Vergiftungen unternommen werden bzw. erreicht werden sollen, sind:&lt;br /&gt;
# Entfernung des [[Gift]]es aus dem Körper (Entgiftung). Maßnahmen, die auf eine primäre Giftelimination abzielen, sind Gabe von [[Adsorbens]] wie [[Aktivkohle]], forcierter [[Durchfall]] durch [[Natriumsulfat]] und [[Magenspülung]]. Das Hervorrufen von Erbrechen durch [[Brechwurzel|Ipecacuanha-Sirup]] ist nicht unproblematisch, da durch möglicherweise abgeschwächte oder erloschene Schutzreflexe [[Aspiration (Medizin)|Aspirationsgefahr]] besteht. Bei lokal schädigenden [[Noxe]]n wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Säure]]n kann die Speiseröhre durch die erneute Passage zusätzlich geschädigt werden. Typisches Beispiel: Vergiftung eines Kleinkindes durch [[Geschirrspülmittel]]. Eine Maßnahme der sekundären Giftelimination ist die forcierte [[Diurese]] durch erhöhte Flüssigkeitszufuhr, beispielsweise durch [[Ringerlösung]] oder durch ein [[Schleifendiuretikum]] wie [[Furosemid]].&lt;br /&gt;
# Inaktivierung/Entgiftung des Giftes, beispielsweise Komplexierung von [[Schwermetalle]]n mit [[Chelatbildner]]n,&lt;br /&gt;
# Einsatz eines Gegenmittels: die Gabe eines [[Antidot]]s gegen die Giftwirkung ist nur nach einer strengen [[Indikation]]sstellung für die jeweilige Maßnahme möglich. Vor allem müssen Art und Menge des Giftes bekannt sein. Es spielt aber auch der zeitliche Verlauf der Vergiftung und der klinische Zustand des Patienten eine Rolle. Manche Antidote haben ihrerseits schwerwiegende Nebenwirkungen.&lt;br /&gt;
# Blutwäsche durch [[Dialyse]] (Hämoperfusion).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erkennen einer Vergiftung ===&lt;br /&gt;
Das Merkwort SEPSIS kann helfen, die Symptome einer Vergiftung zu erkennen:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;S&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;chüttelfrost, Fieber oder starke Muskelschmerzen&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;E&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;xtremes, nie gekanntes Krankheitsgefühl&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;P&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;eriphere Minderungsdurchblutung, verfärbte Haut&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;S&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;chläfrigkeit, Verwirrtheit&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ch habe mich gefühlt, als würde ich sterben&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;S&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;chnelle, Schwere Atmung, Luftnot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Giftinformation ===&lt;br /&gt;
Solche Informationen geben Vergiftungsberatungsstellen (beispielsweise in Deutschland, Schweiz, Österreich). Sie geben schnelle Hilfe in Vergiftungsverdachtsfällen für die Bevölkerung und für medizinisches Fachpersonal. Für den Normalverbraucher die [[Giftnotruf]]zentralen für Fragen zu inländischen Fällen und das [[Tropeninstitut]] bei Fernreisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkungsweise einer Vergiftung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gifte wirken auf verschiedenste Weise auf den Organismus ein. Gifte können [[Zersetzung (Chemie)|zersetzend]] auf [[Organ (Biologie)|Organe]] wirken, [[Lähmung|lähmen]] das [[Nervensystem]] und/oder [[Bewusstsein]]. Daneben kann die [[Zellatmung]] gänzlich blockiert oder gestört werden, was wiederum Organstörungen oder Zerstörungen hervorrufen kann. Alle diese Faktoren können allein oder zusammen als Vergiftungserscheinung auftreten und die unterschiedlichsten, aber meist unscheinbaren [[Symptom]]e hervorrufen. All dies kann eine rasche Entdeckung und Behandlung einer Vergiftung erschweren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Epidemiologie ==&lt;br /&gt;
1995 wurden (in Deutschland) 2.944 Todesfälle durch akute Intoxikationen gezählt.&lt;br /&gt;
Häufigster Stoff bei diesen Intoxikationen sind das [[Kohlenstoffmonoxid]] (CO, siehe [[Kohlenstoffmonoxidvergiftung]]), die [[Opiat|Opioide]] ([[Heroin]], [[Morphin]] usw.) gefolgt von den [[Schlafmittel]]n ([[Barbiturat]]e und andere) und [[Beruhigungsmittel]]n (Hypnotika). Danach folgen die [[Alkoholvergiftung]]en ([[Ethanol]], [[Methanol]] und [[Ethylenglycol]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut der Kriminalstatistik 2004 des [[Bundeskriminalamt (Deutschland)|Bundeskriminalamts]] (BKA) steht an erster Stelle Ethanol.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bka.de/SharedDocs/Downloads/DE/Publikationen/PolizeilicheKriminalstatistik/pksJahrbuecherBis2011/pks2004.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=1 &amp;#039;&amp;#039;Polizeiliche Kriminalstatistik 2004&amp;#039;&amp;#039;]. [[Bundeskriminalamt (Deutschland)]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch 1995 betrug laut BKA der Anteil der nicht verkehrsfähigen Medikamente und Gifte bei tödlichen Vergiftungen etwa ein Drittel. Alkohol und legale Genussmittel hätten laut dem Bundeskriminalamt dagegen eine {{Bruch|2|3}}-Valenz an Intoxikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtslage in Deutschland ==&lt;br /&gt;
{{Staatslastig|DE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechtliche Grundlagen im Bereich der [[Toxikologie]] sind folgende Gesetze:&lt;br /&gt;
* Gesetz über den Verkehr mit Arzneimitteln ([[Arzneimittelgesetz (Deutschland)|Arzneimittelgesetz]] – AMG)&lt;br /&gt;
* Gesetz über den Verkehr mit Betäubungsmitteln ([[Betäubungsmittelgesetz (Deutschland)|Betäubungsmittelgesetz]] – BtMG)&lt;br /&gt;
* Verordnung zum Schutz vor Gefahrstoffen ([[Gefahrstoffverordnung]] – GefStoffV)&lt;br /&gt;
* Verordnung über die Nachweisführung bei der Entsorgung von Abfällen ([[Nachweisverordnung]] – NachwV)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Strafgesetzbuch (Deutschland)|Strafgesetzbuch]] war die Vergiftung bis 1998 als eigenständiger [[Tatbestand]] eines [[Verbrechen]]s in §&amp;amp;nbsp;229 StGB aF geregelt. Durch das 6. Strafrechtsreformgesetz wurde er in den §&amp;amp;nbsp;224 ([[gefährliche Körperverletzung]]) überführt. Dadurch wurde der Tatbestand zu einem [[Vergehen]] herabgestuft, dessen [[Qualifikation (Strafrecht)|Qualifikationen]] sich nunmehr nach den Regeln der Körperverletzung richten. Eine Verurteilung wegen des Verbrechens der [[Schwere Körperverletzung (Deutschland)|schweren Körperverletzung]], des [[Totschlag (Deutschland)|Totschlags]] oder [[Mord (Deutschland)|Mordes]] durch Einsatz von Gift ist jedoch weiterhin möglich. Dabei umfasst die rechtliche Regelung auch das äußerliche Vergiften durch [[Kontaktgift]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein besonderer Tatbestand ist die [[Gemeingefährliche Vergiftung]] (§&amp;amp;nbsp;314 StGB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auswahl historischer Vergiftungsfälle ==&lt;br /&gt;
* [[Sokrates]] starb nach einer Verurteilung zum Tode durch einen Trank aus dem [[Schierlingsbecher]].&lt;br /&gt;
* Beschrieben, nicht immer beweisbar, sind mehrere Vergiftungsfälle (durch das „Gift der Borgia“) im Zusammenhang mit dem [[Pontifikat]] und Tod des von 1492 bis 1503 amtierenden Papstes [[Alexander VI.]] aus der Familie der [[Borgia]] und der Kardinäle [[Giovanni Battista Orsini (Kardinal)|Orsini]], [[Giovanni Battista Ferrari|Ferrari]] und [[Giovanni Michiel|Michiel]] sowie des [[Giovanni Borgia (Infans Romanus)|Giovanni Borgia]].&lt;br /&gt;
* [[Paracelsus]] setzte Quecksilber an anderen und sich selbst zu therapeutischen Zwecken ein und starb möglicherweise an einer Quecksilbervergiftung.&lt;br /&gt;
* Ähnliche Berühmtheit wie das „Borgia-Gift“ erlangte ab dem Ende des 17. Jahrhunderts das Gift „[[Aqua Tofana]]“. Angeblich soll 1774 der Papst [[Clemens XIV.]] damit vergiftet worden sein.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Oskar Panizza]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Thesen gegen den Papst und seine Dunkelmänner.&amp;#039;&amp;#039; Mit einem Geleitwort von M. G. Conrad. Neuausgabe (Auswahl aus den „666 Thesen und Zitaten“). Nordland-Verlag, Berlin 1940, S. 172 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Dem [[Kinderpuder-Skandal in Frankreich]] 1952 fielen 103 Kinder zum Opfer.&lt;br /&gt;
* Der bulgarische Journalist und Dissident [[Georgi Markow (Schriftsteller)|Georgi Markow]] fiel 1978 dem [[Regenschirmattentat]] mit einer mit 40&amp;amp;nbsp;µg [[Rizin]] präparierten sehr kleinen Kugel zum Opfer.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/spiegelspecialgeschichte/d-58508477.html &amp;#039;&amp;#039;Gift im Schirm&amp;#039;&amp;#039;.] Spiegel Special&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der ehemalige ukrainische Präsident [[Wiktor Juschtschenko]] wurde 2004 mit [[Dioxine|Dioxin]] vergiftet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,331786,00.html &amp;#039;&amp;#039;Spekulation um Giftanschlag: Geheime Krankenakte Juschtschenko&amp;#039;&amp;#039;.] [[Spiegel Online]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der britische Ex-KGB-Agent [[Alexander Walterowitsch Litwinenko|Alexander Litwinenko]] wurde im November 2006 mit [[Polonium]]-210 vergiftet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,449912,00.html &amp;#039;&amp;#039;Geheimdienste: Ärzte rätseln über Vergiftung des Ex-KGB-Agenten Litwinenko&amp;#039;&amp;#039;.] [[Spiegel Online]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Rauchgasvergiftung]]&lt;br /&gt;
* [[Liste giftiger Pflanzen]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Giftpilze]]&lt;br /&gt;
* [[Giftspritze]] (bei [[Todesstrafe]])&amp;lt;!-- einbauen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Helmut Schubothe: &amp;#039;&amp;#039;Vergiftungen.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Ludwig Heilmeyer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Inneren Medizin.&amp;#039;&amp;#039; Springer-Verlag, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1955; 2. Auflage ebenda 1961, S. 1195–1217.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Intoxication|Vergiftung}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Wikibooks|Erste Hilfe/ Vergiftung|Erste Hilfe bei Vergiftung}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kindergesundheit-info.de/index.php?id=8442 &amp;#039;&amp;#039;Vergiftungen und Verätzungen&amp;#039;&amp;#039;.] kindergesundheit-info.de – unabhängiges Informationsangebot der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)&lt;br /&gt;
* [http://www.kindermedizin.info/wp-content/uploads/2015/08/Infografik-Gefahrenquellen-Vergiftung1.pdf Infografik &amp;#039;&amp;#039;Vergiftungen – 50 Gefahrenquellen für Kinder&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF; 1017&amp;amp;nbsp;kB) kindermedizin.info&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4062838-3|LCCN=sh85103938}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vergiftung| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Patientensicherheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pharmakologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsmedizin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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