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	<title>Verena Epp - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-11-23T11:41:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verena Epp&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Mai]] [[1959]] in [[Düsseldorf]]) ist eine deutsche [[Historiker]]in. Sie lehrt seit 2000 als Professorin für Mittelalterliche Geschichte und geschichtliche Landeskunde an der [[Philipps-Universität Marburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Verena Epp studierte Geschichte und Klassische Philologie an den Universitäten [[Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf|Düsseldorf]] und [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Tübingen]]. Ab 1986 war sie Lehrbeauftragte und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Düsseldorf. Dort wurde sie 1988 bei [[Rudolf Hiestand]] mit einer Arbeit zu [[Fulcher von Chartres]] promoviert. Ihre [[Habilitation]] erfolgte Wintersemester 1996/97 ebenfalls in Düsseldorf zum Thema „[[Amicitia]] – Studien zu personalen, sozialen, politischen und geistlichen Beziehungen im frühen Mittelalter“.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. dazu die Besprechungen von [[Stephan Freund]] in: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte&amp;#039;&amp;#039; 66, 2003, S. 565–566 ([http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0003/bsb00031504/images/index.html?id=00031504&amp;amp;nativeno=565 online]); Peter Schuster in: &amp;#039;&amp;#039;Historische Zeitschrift&amp;#039;&amp;#039; 271, 2000, S. 435–436; [[Lutz E. von Padberg]] in: &amp;#039;&amp;#039;[[Theologische Literaturzeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, März/2001, Spalte 289–292 ([https://www.thlz.com/artikel/3093/?inhalt=heft%3D2001_3%23r19 online]); [[Rudolf Schieffer]] in: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters&amp;#039;&amp;#039; 56, 2000, S. 325 ([http://www.digizeitschriften.de/dms/img/?PID=PPN345858735_0056&amp;amp;physid=phys362 online]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer Hochschuldozentur in Düsseldorf und verschiedenen Lehrstuhlvertretungen unter anderem in Wien und München wurde sie 2000 als Nachfolgerin von [[Jürgen Petersohn]] zur Professorin für Mittelalterliche Geschichte und geschichtliche Landeskunde an der Philipps-Universität Marburg berufen. Sie ist Mitglied im [[Konstanzer Arbeitskreis für mittelalterliche Geschichte]] und seit 2011 in der [[Historische Kommission für Hessen|Historischen Kommission für Hessen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Habilitation führte sie den Freundschaftsgedanken des frühen Mittelalters wesentlich auf Vorbilder der griechisch-römischen Antike zurück. Nach ihrer These gab „es langfristige Kontinuitäten des begrifflichen Gehaltes von amicitia von der Antike zum Frühmittelalter“.&amp;lt;ref&amp;gt;Verena Epp: &amp;#039;&amp;#039;Amicitia. Zur Geschichte personaler, sozialer, politischer und geistlicher Beziehungen im frühen Mittelalter.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1999, S. 16.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach ihrer Analyse kann Amicitia „als eine wechselseitige, wertbezogene und moralisch bindende Verpflichtung verstanden werden, die von zwei oder mehreren Partnern - Individuen oder Kollektiven - geschlossen wird, affektive und kontraktuelle Elemente enthält und sich in gegenseitigen Diensten äußert.“&amp;lt;ref&amp;gt;Verena Epp: &amp;#039;&amp;#039;Amicitia. Zur Geschichte personaler, sozialer, politischer und geistlicher Beziehungen im frühen Mittelalter.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1999, S. 299.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Berner Tagung befasste sich 2005 mit der von Verena Epp formulierten Definition der frühmittelalterlichen &amp;#039;&amp;#039;amicitia&amp;#039;&amp;#039; für das 15. Jahrhundert.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Oschema (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Freundschaft oder &amp;quot;amitié&amp;quot;? Ein politisch-soziales Konzept der Vormoderne im zwischensprachlichen Vergleich (15.–17. Jahrhundert).&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie veröffentlichte 2004 eine Darstellung über die Migration und Integration im frühen Mittelalter. Darin behandelte sie die Geschichte der [[Alamannen|Alemannen]] (bis 749), der [[Angeln (Volk)|Angeln]] und [[Sachsen (Volk)|Sachsen]] (bis ins 8. Jahrhundert), der [[Burgunden|Burgunder]] (bis 534), der [[Franken (Volk)|Franken]] (bis 511), der [[Goten#Greutungen/Ostgoten|Ostgoten]] (bis 552), der Vandalen (bis 534), der [[Goten#Westgoten|Westgoten]] (bis 711) und der [[Langobarden]] (bis 774). Als „Leitmotiv“ ihrer Arbeit nimmt sie die Aussage des amerikanischen Mediävisten [[Patrick Geary]], dass „die germanische Welt [...] vielleicht die großartigste und dauerhafteste Schöpfung des politischen und militärischen Genies der Römer [war]“.&amp;lt;ref&amp;gt;Verena Postel: &amp;#039;&amp;#039;Die Ursprünge Europas. Migration und Integration im frühen Mittelalter.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 2004, S. 63. Vgl. dazu die Besprechungen von [[Hans-Henning Kortüm]] in: &amp;#039;&amp;#039;[[sehepunkte]]&amp;#039;&amp;#039; 7 (2007), Nr. 1 [15. Januar 2007], ([https://www.sehepunkte.de/2007/01/7458.html online]); [[Roland Steinacher]] in: &amp;#039;&amp;#039;[[H-Soz-Kult]]&amp;#039;&amp;#039;, 31. Januar 2005, ([https://www.hsozkult.de/publicationreview/id/reb-6694 online]); Roland Steinacher in: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung&amp;#039;&amp;#039; 114, 2006, S. 159–161; Rudolf Schieffer in: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters&amp;#039;&amp;#039; 61, 2005, S. 313 ([https://www.mgh-bibliothek.de/cgi-bin/digida.pl?ident=da611&amp;amp;dir=img&amp;amp;seite=313 online]); [[Joachim Ehlers]] in: &amp;#039;&amp;#039;[[Historische Zeitschrift]]&amp;#039;&amp;#039; 280, 2005, S. 439.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie veranstaltete mit dem Rechtshistoriker Christoph H. F. Meyer eine Tagung des Konstanzer Arbeitskreises für Mittelalterliche Geschichte vom 27. bis 30. März 2012 zum Thema „Recht und Konsens im frühen Mittelalter“. Der Sammelband mit den Beiträgen der Tagung wurde 2017 veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. dazu die Besprechungen von [[Paul Fouracre]] in: &amp;#039;&amp;#039;German History&amp;#039;&amp;#039; 36, 2018, S. 272–274; Helmut Reimitz in: &amp;#039;&amp;#039;Francia-Recensio&amp;#039;&amp;#039; 2019/3 ([https://www.recensio.net/rezensionen/zeitschriften/francia-recensio/2019-3/mittelalter-moyen-age-500-1500/ReviewMonograph238268595 online]); Felix Grollmann in: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte, Germanistische Abteilung&amp;#039;&amp;#039; 136, 2019, S. 581–583; [[Immo Eberl]] in: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte, Kanonistische Abteilung&amp;#039;&amp;#039; 106, 2020, S. 420–423; [[Gerhard Lubich]] in: &amp;#039;&amp;#039;Quellen und Forschungen aus italienischen Archiven und Bibliotheken&amp;#039;&amp;#039; 101, 2021, S. 641–643.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei ging es unter anderem um die Frage, „ob und inwieweit [...] die Grundlagen von Staatlichkeit in den gentilen Königreichen der Westgoten, Ostgoten, Burgunder, Franken etc. auf dem Konsens über deren jeweils neue Rechtsordnungen beruhten“.&amp;lt;ref&amp;gt;Vorwort. In: Verena Epp, Christoph H. F. Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Recht und Konsens im frühen Mittelalter.&amp;#039;&amp;#039; Ostfildern 2017, S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Epp hat zu dem Tagungsband die einführenden Überlegungen beigesteuert. Sie arbeitete die Entwicklung der Konsensforschung seit den 1980er Jahren heraus. Mit dem Sammelband soll ein „Baustein“ zu einer „vergleichenden europäischen Geschichte“ geliefert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Verena Epp: &amp;#039;&amp;#039;Historische Einführung in das Thema ›Recht und Konsens im frühen Mittelalter‹.&amp;#039;&amp;#039; In: Verena Epp, Christoph H. F. Meyer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Recht und Konsens im frühen Mittelalter.&amp;#039;&amp;#039; Ostfildern 2017, S. 9–17 ([https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/vuf/article/view/71795/65132 online])&amp;lt;/ref&amp;gt; Es war nach der von [[Peter Classen]] im Jahre 1976 organisierten Doppelkonferenz „Recht und Schrift im Mittelalter“ die erste Tagung des Arbeitskreises, welche Historiker und Rechtshistoriker gemeinsam wieder durchführten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
Ihre Veröffentlichungen sind unter „Epp“, 2004 bis 2010/11 unter „Postel“ erschienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Monografien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fulcher von Chartres: Studien zur Geschichtsschreibung des ersten Kreuzzuges&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Studia humaniora.&amp;#039;&amp;#039; Band 15). Droste, Düsseldorf 1990, ISBN 3-7700-0819-7 (Zugleich Dissertation an der Universität Düsseldorf 1988).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Amicitia. Zur Geschichte personaler, sozialer, politischer und geistlicher Beziehungen im frühen Mittelalter&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Monographien zur Geschichte des Mittelalters.&amp;#039;&amp;#039; Band 44). Hiersemann, Stuttgart 1999, ISBN 3-7772-9917-0 (Zugleich Habilitationsschrift an der Universität Düsseldorf 1996/97).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Ursprünge Europas. Migration und Integration im frühen Mittelalter.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 2004, ISBN 3-17-018405-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Arbeit und Willensfreiheit im Mittelalter.&amp;#039;&amp;#039; Steiner, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-515-09393-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herausgeberschaften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Arbeit im Mittelalter. Vorstellungen und Wirklichkeiten.&amp;#039;&amp;#039; Akademie-Verlag, Berlin 2006, ISBN 3-05-004098-X.&lt;br /&gt;
* mit Christoph H. F. Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Recht und Konsens im frühen Mittelalter&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Vorträge und Forschungen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 82). Thorbecke, Ostfildern 2017, ISBN 978-3-7995-6882-1 ([https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/vuf/issue/view/2576 online]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|172063825}}&lt;br /&gt;
* [https://opac.regesta-imperii.de/lang_de/autoren.php?name=Epp%2C+Verena Veröffentlichungen von Verena Epp] im Opac der [[Regesta Imperii]]&lt;br /&gt;
* [https://opac.regesta-imperii.de/lang_de/autoren.php?name=Postel%2C+Verena Veröffentlichungen von Verena Postel] im Opac der Regesta Imperii&lt;br /&gt;
* [https://www.uni-marburg.de/de/fb06/mag/institut/prof-dr-verena-epp/home Seite von Verena Epp an der Universität Marburg]&lt;br /&gt;
* [https://uni-marburg.academia.edu/VerenaEpp Verena Epp] auf [[Academia.edu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=172063825|LCCN=n/92/40566|VIAF=25239483}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Epp, Verena}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mittelalterhistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Philipps-Universität Marburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Historischen Kommission für Hessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Konstanzer Arbeitskreises für mittelalterliche Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1959]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Epp, Verena&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Postel, Verena&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Historikerin und Hochschullehrerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Mai 1959&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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