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	<title>Verena Becker - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Verena_Becker&amp;diff=1746159&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Yen Zotto: /* Mordfall Siegfried Buback und Prozess */ Consecutio temporum</title>
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		<updated>2025-12-27T14:10:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Mordfall Siegfried Buback und Prozess: &lt;/span&gt; Consecutio temporum&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verena Christiane Becker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[31. Juli]] [[1952]] in [[Berlin]]) ist ein ehemaliges Mitglied der [[terroristische Vereinigung|terroristischen Vereinigungen]] [[Bewegung 2. Juni]] und [[Rote Armee Fraktion]] (RAF). 1977 wurde sie in [[Stammheim (Stuttgart)|Stuttgart-Stammheim]] wegen Mordversuchs an zwei Polizisten zu [[Lebenslange Freiheitsstrafe|lebenslanger Freiheitsstrafe]] verurteilt. Während ihrer Haft war sie zeitweise [[Informant]]in des [[Bundesamt für Verfassungsschutz|Verfassungsschutzes]].&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Scheuer: [http://www.focus.de/politik/deutschland/raf/versagen-der-geheimdienste-im-kampf-gegen-die-raf-wir-warteten-ab-sie-verschwanden_aid_668711.html Versagen der Geheimdienste im Kampf gegen die RAF: „Wir warteten ab, sie verschwanden“], Focus Magazin, Nr. 39 (2011)&amp;lt;/ref&amp;gt; 1989 wurde sie [[Gnadenbefugnis|begnadigt]]. Wegen Beihilfe zum [[Mord (Deutschland)|Mord]] an Generalbundesanwalt [[Siegfried Buback]] wurde sie 2012 zu weiteren vier Jahren Freiheitsstrafe verurteilt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sp1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Michael Sontheimer |Titel=Verena Becker im RAF-Prozess: Richter konnten Fall Buback nicht klären |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=2012-07-06 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/politik/deutschland/verena-becker-im-raf-prozess-richter-konnten-fall-buback-nicht-klaeren-a-843033.html |Abruf=2025-08-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;zeit.de 6. Juli 2012 (Kommentar): [http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2012-07/buback-attentat-verena-becker/komplettansicht Die vergebliche Mission des Michael Buback]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Mitgliedschaft in der „Bewegung 2. Juni“ ===&lt;br /&gt;
Mit 19 Jahren schloss sich Verena Becker gemeinsam mit ihrer Freundin [[Inge Viett]] der [[Bewegung 2. Juni]] in Berlin an. Wenige Monate später, am 21. Juli 1972, wurde sie verhaftet. Wegen Beteiligung an einem Bombenanschlag auf den &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsch-Britischer Yacht Club|Berlin British Yacht Club]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Berlin-Gatow]], bei dem der Hausmeister Erwin Beelitz starb, wurde sie 1974 zu einer [[Jugendstrafe]] von sechs Jahren verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Gast: [https://taz.de/Fruehere-RAF-Terroristin-Verena-Becker/!5093994/ Frühere RAF-Terroristin Verena Becker. Die Agentin], taz, 14. Mai 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Entführung des Berliner [[CDU Berlin|CDU]]-Vorsitzenden [[Peter Lorenz]] wurde Becker am 27.&amp;amp;nbsp;Februar 1975 zusammen mit vier weiteren Terroristen von der Bewegung 2.&amp;amp;nbsp;Juni freigepresst. Gemeinsam mit [[Gabriele Kröcher-Tiedemann]], [[Ingrid Siepmann]], [[Rolf Heißler]] und [[Rolf Pohle]] wurde sie in die [[Demokratische Volksrepublik Jemen]] ausgeflogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Becker schloss sich im Anschluss der [[Rote Armee Fraktion|Roten Armee Fraktion]] (RAF) an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erneute Verhaftung und Verurteilung ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch |Schießerei von Singen 1977}}&lt;br /&gt;
Am Morgen des 3.&amp;amp;nbsp;Mai 1977 wurde Verena Becker zusammen mit [[Günter Sonnenberg (RAF-Mitglied)|Günter Sonnenberg]] in [[Singen (Hohentwiel)|Singen]] einer Personenkontrolle im „Café Hanser“ unterzogen. Becker und Sonnenberg waren am Vorabend per Bahn von Bonn nach Singen gereist und wollten über die [[grüne Grenze]] in die Schweiz fliehen. Sie gaben vor, ihre Ausweise in einem Auto zurückgelassen zu haben, und führten die zwei sie kontrollierenden Polizisten aus dem Stadtkern hinaus, angeblich auf der Suche nach dem geparkten Wagen. Um sich der Festnahme zu entziehen, schossen Sonnenberg und Becker die beiden Polizisten dann nieder und verletzten sie schwer. Der Beamte Wolfgang Seliger erlitt lebensgefährliche Verletzungen, nachdem Sonnenberg mehrfach aus kurzer Entfernung auf ihn geschossen hatte, bis das Magazin seiner Pistole leer war. Becker schoss mehrfach auf den anderen Polizisten, auch nachdem dieser bereits zu Boden gegangen war. Die beiden Polizisten gaben bei dem Vorfall keinen Schuss ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Müller: [http://www.schwaebische.de/lokales/wir-im-sueden/wir-im-sueden-land_artikel,-%E2%80%9EEs-war-nichts-Persoenliches-_arid,4092295.html &amp;#039;&amp;#039;„Es war nichts Persönliches“&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Schwäbische Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 3. Mai 2010, abgerufen am 3. Mai 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch Kapern eines vorbeifahrenden [[Opel Ascona]] konnten Becker und Sonnenberg zunächst fliehen, wurden jedoch nach einer Verfolgungsjagd durch Singen und einem Schusswechsel, bei dem Günter Sonnenberg in den Hinterkopf und Verena Becker in den Unterschenkel getroffen wurde, festgenommen. Bei Becker wurde die Tatwaffe sichergestellt, die bei dem [[Siegfried Buback#Ermordung|Mord an Generalbundesanwalt Siegfried Buback]] und seinen beiden Begleitern Wolfgang Göbel und Georg Wurster benutzt worden war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;buback&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Michael Buback |url=http://www.sueddeutsche.de/politik/gastbeitrag-von-michael-buback-seit-jahren-nichts-gehoert-1.413763 |sprache=de |titel=Seit 30 Jahren nichts gehört |werk=[[sueddeutsche.de]] |datum=2007-05-01 |abruf=2011-12-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28.&amp;amp;nbsp;November 1977 begann in [[Stammheim (Stuttgart)|Stuttgart-Stammheim]] der Prozess gegen Verena Becker. Einen Monat später wurde sie wegen [[Mord]]versuchs zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Scheuer: [http://www.focus.de/politik/deutschland/raf/tid-23620/prozess-gegen-verena-becker-ex-raf-terrorist-christian-klar-kommt-als-mann-ohne-gesicht-vor-gericht_aid_665085.html Prozess gegen Verena Becker: Ex-RAF-Terrorist Christian Klar kommt als Mann ohne Gesicht vor Gericht], Focus, 14. September 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.swr.de/blog/terrorismus/2011/03/11/die-raf-gespenster/ |wayback=20150924121630 |text=Holger Schmidt, Die RAF-Gespenster }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach zwölf Jahren Haft wurde sie von dem damaligen Bundespräsidenten [[Richard von Weizsäcker]] begnadigt. Sie verließ am 30.&amp;amp;nbsp;November 1989&amp;amp;nbsp;– dem Tag des tödlichen RAF-[[Attentat auf Alfred Herrhausen|Attentats auf Alfred Herrhausen]]&amp;amp;nbsp;– ohne öffentliches Aufsehen die [[Justizvollzugsanstalt Willich II|Justizvollzugsanstalt Willich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mordfall Siegfried Buback und Prozess ===&lt;br /&gt;
Am 21.&amp;amp;nbsp;April 2007 wurde bekannt, dass Verena Becker in den 1980er Jahren ausgesagt hatte, RAF-Mitglied [[Stefan Wisniewski]] sei bei der Ermordung Siegfried Bubacks der Todesschütze gewesen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/politik/deutschland/terrorismus-wisniewski-soll-buback-moerder-sein-a-478615.html &amp;#039;&amp;#039;Wisniewski soll Buback-Mörder sein.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Spiegel Online]]&amp;#039;&amp;#039;, 21. April 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vermutungen, eine Frau sei am Anschlag beteiligt gewesen, kamen bereits früh auf. 2007 wurde diese These erneut von [[Michael Buback]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;buback&amp;quot;/&amp;gt; und vom [[Südwestrundfunk|SWR]] geäußert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Veit Medick]]: [http://www.taz.de/index.php?id=deutschland&amp;amp;art=1641&amp;amp;id=442&amp;amp;cHash=f3cafcda1a &amp;#039;&amp;#039;Neue Spekulationen im Mordfall Buback&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Tageszeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 6. Juli 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit April 2008 ermittelte die Bundesanwaltschaft erneut gegen Verena Becker. Eine erste [[Genetischer Fingerabdruck|DNA-Analyse]] hatte sie zunächst von diesem Verdacht entlastet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/politik/deutschland/buback-mord-dna-gutachten-entlastet-ex-terroristin-becker-a-567244.html &amp;#039;&amp;#039;DNA-Gutachten entlastet Ex-Terroristin Becker.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Spiegel Online]]&amp;#039;&amp;#039;, 22. Juli 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 20.&amp;amp;nbsp;August 2009 wurde seitens der Bundesanwaltschaft das Auffinden von DNA-Spuren Verena Beckers am Bekennerschreiben zum Mord an Generalbundesanwalt Buback bekannt gegeben. An den Laschen der Briefkuverts, mit denen die Bekennerschreiben verschickt wurden, und auf den Briefmarken konnten Speichelspuren von ihr nachgewiesen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Leyendecker: [http://www.sueddeutsche.de/politik/verena-becker-vor-gericht-die-dns-des-terrors-1.1006360 SZ: &amp;#039;&amp;#039;Die DNS des Terrors.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 30. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Daraufhin wurde ihre Wohnung durchsucht.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeit.de/online/2009/35/becker-buback-mord &amp;#039;&amp;#039;Verdacht gegen Verena Becker.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeit Online]]&amp;#039;&amp;#039;, 20. August 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 27. August 2009 wurde Verena Becker aufgrund des dringenden Tatverdachts, am Mordanschlag auf Siegfried Buback beteiligt gewesen zu sein, festgenommen und in ein Berliner Untersuchungsgefängnis eingeliefert. Am Tag darauf wurde ein Haftbefehl gegen sie erlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/politik/deutschland/fall-buback-ex-raf-terroristin-becker-festgenommen-a-645639.html &amp;#039;&amp;#039;Ex-RAF-Terroristin Becker festgenommen.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Spiegel Online]]&amp;#039;&amp;#039;, 28. August 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; Becker wurde vom [[Bundesamt für Verfassungsschutz]] befragt und machte Aussagen zur Sache.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bpb&amp;quot;&amp;gt;{{internetquelle |autor=Thomas Moser |url=https://www.bpb.de/themen/deutschlandarchiv/54009/verena-becker-und-das-buback-attentat-raf-und-verfassungsschutz/ |titel=Verena Becker und das Buback-Attentat, RAF und Verfassungsschutz |hrsg=[[Bundeszentrale für politische Bildung]] |datum=11. April 2011 |seiten= |format= |sprache= |zugriff=21. März 2025 |kommentar=Interview mit [[Wolfgang Kraushaar]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23.&amp;amp;nbsp;Dezember 2009 wurde der Haftbefehl aufgrund ihrer [[Haftbeschwerde]] vom 11.&amp;amp;nbsp;November 2009 vom [[Bundesgerichtshof]] aufgehoben und Becker aus der [[Untersuchungshaft]] entlassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;focus&amp;quot;&amp;gt;vgl. [http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/verena-becker-ex-raf-mitglied-aus-untersuchungshaft-entlassen_aid_465669.html &amp;#039;&amp;#039;Ex-RAF-Mitglied aus Untersuchungshaft entlassen.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Focus Online]]&amp;#039;&amp;#039;, 23. Dezember 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die BGH-Richter bewerten Beckers Tatbeteiligung eher als Beihilfe, zwingend erforderliche Haftgründe zur Anordnung der Untersuchungshaft seien nicht mehr vorhanden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;amp;Art=pm&amp;amp;Datum=2009&amp;amp;Sort=3&amp;amp;nr=50366&amp;amp;linked=bes&amp;amp;Blank=1&amp;amp;file=dokument.pdf Beschluss des BGH zur Aufhebung des Haftbefehls (1 BJs 26/77-5 StB 51/09) vom 23. Dezember 2009] (PDF; 124&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 8. April 2010 erhob der Generalbundesanwalt Anklage beim Oberlandesgericht Stuttgart.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.generalbundesanwalt.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2010/Pressemitteilung-vom-21-04-2010.html?nn=478200 |titel=Der Generalbundesanwalt - Generalbundesanwalt Presse 2010 - Verena Becker wegen Mordes an Generalbundesanwalt Buback und seinen Begleitern angeklagt |abruf=2022-12-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleichzeitig teilte die Bundesanwaltschaft mit, dass sie seit März auf fast alle bis dahin gesperrten Akten des Bundesverfassungsschutzes zu dem Buback-Attentat zugreifen könne.&amp;lt;ref name=&amp;quot;focus08042010&amp;quot;&amp;gt;{{internetquelle |autor= |hrsg=focus.de |url=http://www.focus.de/politik/deutschland/raf/verena-becker-buback-sohn-begruesst-anklage_aid_496930.html |format= |sprache= |titel=Buback-Sohn begrüßt Anklage |werk= |seiten= |datum=8. April 2010 |zugriff=2. Dezember 2011}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Last gelegt wurde der Angeklagten unter anderem, dass sie bei den konkreten Tatplanungen 1976/77 permanent dafür eingetreten sei, den Mordanschlag durchzuführen. Mit zwei weiteren RAF-Mitgliedern habe sie am 6. April 1977 den Ort des geplanten Attentats in der Karlsruher Innenstadt ausgespäht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tagesspiegel21042010&amp;quot;&amp;gt;{{internetquelle |autor= |hrsg=Der Tagesspiegel |url=http://www.tagesspiegel.de/politik/anklage-verena-becker-hatte-massgebliche-rolle-bei-buback-mord/1805704.html |format= |sprache= |titel=Anklage: Verena Becker hatte maßgebliche Rolle bei Buback-Mord |werk= |seiten= |datum=21. April 2010 |zugriff=2. Dezember 2011}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 33 Jahre nach dem Mord an Generalbundesanwalt [[Siegfried Buback]] wurde am 30. September 2010 vor dem 6. Strafsenat des Oberlandesgerichtes in einem ausgelagerten Gerichtssaal in der JVA Stuttgart-Stammheim die Hauptverhandlung eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://de.reuters.com/article/domesticNews/idDEBEE68T02X20100930 |wayback=20101003102102 |text=&amp;#039;&amp;#039;Prozess gegen Ex-RAF-Mitglied beginnt in Stammheim.&amp;#039;&amp;#039;}} In: &amp;#039;&amp;#039;[[Reuters]]&amp;#039;&amp;#039;, 30. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen einer Diskussion um das von [[Wolfgang Kraushaar]] vorgelegte Buch &amp;#039;&amp;#039;Verena Becker und der Verfassungsschutz&amp;#039;&amp;#039; erklärte der ehemalige Chef-Reporter der &amp;#039;&amp;#039;[[Bild (Zeitung)|Bild-Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, [[Nils von der Heyde]], am 14. Februar 2011 im [[Hamburger Institut für Sozialforschung]], dass der verstorbene damalige Abteilungsleiter des [[Landesamt für Verfassungsschutz der Freien und Hansestadt Hamburg|Landesverfassungsschutzes in Hamburg]], [[Christian Lochte]], ihm unmittelbar nach der Tat im Jahre 1977 mitgeteilt habe, dass Verena Becker den Generalbundesanwalt Buback erschossen habe. „Geballert hat die Sola“, habe dieser berichtet. Sola war der Deckname Verena Beckers während ihrer Zeit bei der &amp;#039;&amp;#039;Bewegung 2. Juni&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Sontheimer: [http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,745547,00.html &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Geballert hat die Sola&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Spiegel Online]]&amp;#039;&amp;#039;, 14. Februar 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei derselben Veranstaltung wies Michael Buback darauf hin, dass in den Medien immer wieder unzutreffend berichtet werde, Becker sei wegen Mordes angeklagt. Tatsächlich aber beziehe sich die Anklage nur auf „wesentliche Beiträge zur Vorbereitung und Durchführung des Anschlags (...) und im Rahmen des Nachtatgeschehens“,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.focus.de/panorama/vermischtes/verena-becker-fruehere-raf-terroristin-festgenommen_aid_430444.html &amp;#039;&amp;#039;Frühere RAF-Terroristin festgenommen.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Focus Online]]&amp;#039;&amp;#039;, 28. August 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; wodurch die Verhandlung eingeschränkt werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer am 14. Mai 2012 vor dem Oberlandesgericht in Stuttgart verlesenen persönlichen Erklärung bestritt Verena Becker jede Beteiligung am Mordanschlag auf Buback. Sie habe sich zum Tatzeitpunkt im Jemen aufgehalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.welt.de/politik/deutschland/article106305877/Ex-RAF-Terroristin-Verena-Becker-bricht-im-Buback-Prozess-ihr-Schweigen.html |titel=Ex-RAF-Terroristin: Verena Becker bricht im Buback-Prozess ihr Schweigen - WELT |sprache=de |abruf=2025-08-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Verlauf des Verfahrens kamen Bundesanwaltschaft und Verteidigung überein, dass Becker 1977 nicht auf dem Motorrad gesessen haben konnte, von dem aus Siegfried Buback erschossen wurde. Ihre Verteidiger Walter Venedey und Hans Wolfgang Euler forderten in ihrem Schlussplädoyer daher einen Freispruch für die Angeklagte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gisela Friedrichsen |Titel=Buback-Prozess: Verena Beckers Verteidiger fordern Freispruch |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=2012-06-26 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/politik/deutschland/buback-prozess-verena-beckers-verteidiger-fordern-freispruch-a-841095.html |Abruf=2025-08-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bundesanwaltschaft hatte zuvor eine Freiheitsstrafe von vier Jahren und sechs Monaten wegen Beihilfe zum Mord gefordert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christian Rath |Titel=Letztes Plädoyer im Becker-Prozess: Freispruch für Ex-RAFlerin gefordert |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=2012-06-26 |ISSN=0931-9085 |Online=https://taz.de/Letztes-Plaedoyer-im-Becker-Prozess/!96133/ |Abruf=2025-08-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6. Juli 2012 wurde Becker wegen Beihilfe zum Mordanschlag auf Buback sowie zwei Begleiter des Generalbundesanwalts schuldig gesprochen und zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren verurteilt. Zweieinhalb Jahre galten aber bereits aufgrund einer früheren Verurteilung zu lebenslanger Haft als vollstreckt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.tagesschau.de/inland/buback148.html | wayback=20120706181018 | text=&amp;#039;&amp;#039;Haft für Ex-Terroristin Becker wegen Beihilfe&amp;#039;&amp;#039;}} In: &amp;#039;&amp;#039;[[tagesschau.de]]&amp;#039;&amp;#039;, 6. Juli 2012 (abgerufen am 6. Juli 2012).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;sp1&amp;quot; /&amp;gt; Die Revision beim Bundesgerichtshof blieb erfolglos, das Urteil wurde somit rechtskräftig. Da zusätzlich auch die vier Monate Untersuchungshaft angerechnet wurden, verblieb eine Reststrafe von einem Jahr und zwei Monaten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Oberlandesgericht Stuttgart |url=https://oberlandesgericht-stuttgart.justiz-bw.de/pb/,Lde/6_+Strafsenat+wird+ueber+Strafaussetzung+zur+Bewaehrung+bezueglich+der+Reststrafe+von+Verena+Becker+entscheiden?QUERYSTRING=becker |titel=6. Strafsenat wird über Strafaussetzung zur Bewährung bezüglich der Reststrafe von Verena Becker entscheiden |sprache=de |abruf=2025-08-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 12.&amp;amp;nbsp;Februar 2014 setzte das OLG Stuttgart diese Reststrafe zur Bewährung aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Oberlandesgericht Stuttgart |url=https://oberlandesgericht-stuttgart.justiz-bw.de/pb/,Lde/6_+Strafsenat+hat+Reststrafe+gegen+Verena+Becker+zur+Bewaehrung+ausgesetzt/?LISTPAGE=1178276 |titel=6. Strafsenat hat Reststrafe gegen Verena Becker zur Bewährung ausgesetzt |sprache=de |abruf=2025-08-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fall des ermordeten [[Generalbundesanwalt]]s [[Siegfried Buback]] beantragten dessen Sohn [[Michael Buback]] und der Bruder des Ermordeten 2015 ein [[Ermittlungserzwingungsverfahren]] gegen das frühere RAF-Mitglied [[Siegfried Haag]] und eine weitere Person, scheiterten jedoch an den formalen Zulässigkeitshürden dieser Verfahrensart.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Internetquelle |autor=Oberlandesgericht Stuttgart |url=https://oberlandesgericht-stuttgart.justiz-bw.de/pb/,Lde/Startseite/PRESSE/6_+Strafsenat+verwirft+Antrag+auf+Durchfuehrung+eines+Ermittlungsverfahrens+gegen+Siegfried+Haag+und+Roland+Mayer+als+unzulaessig/?LISTPAGE=1178276 |titel=6. Strafsenat verwirft Antrag auf Durchführung eines Ermittlungsverfahrens gegen Siegfried Haag und Roland Mayer als unzulässig |sprache=de |abruf=2025-08-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein öffentliches Gerichtsverfahren fand somit nicht statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kritische Stimmen zum neuen Prozess ===&lt;br /&gt;
[[Datei:ProtesteVerenaBeckerProzess.png|mini|Protest während des Prozesses]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Politikwissenschaftler [[Wolfgang Kraushaar]] hat sich, auch im Rahmen seiner einschlägigen Buchpublikation, intensiv mit dem Fall Becker, deren möglicher Rolle bei dem Attentat auf Buback und der Involvierung des Verfassungsschutzes beschäftigt. Er nahm im Jahr 2011 als Beobachter am Prozess gegen Becker teil und kommentierte, dass nach seiner und der Ansicht anderer Prozessbeobachter dabei „der Staat die Angeklagte verteidigt“. Es sei eine „[[Perversion]] des Rechtsstaats, wenn der Vertreter der Anklage insgeheim die Interessen der Angeklagten, in diesem Fall einer Exterroristin, vertritt“. Im Juni 2011 betitelte er einen Zeitungsartikel über den Prozess „Ein RAF-Prozess als Farce“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kraushaar-Becker&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wolfgang Kraushaar |Titel=Verena Becker vor Gericht: Ein RAF-Prozess als Farce |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=2011-06-07 |ISSN=0931-9085 |Online=https://taz.de/Verena-Becker-vor-Gericht/!5119067/ |Abruf=2025-08-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu der Frage, ob Becker schon früher als bekannt mit dem Verfassungsschutz gearbeitet haben könnte und ob dieser mehr Einfluss als bekannt auf die Entwicklung des Terrorismus genommen haben könnte, meinte Kraushaar:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kraushaar-Telepolis&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Marcus Klöckner |url=https://www.telepolis.de/features/Die-RAF-und-die-Geheimdienste-3387459.html |titel=Die RAF und die Geheimdienste |datum=2010-11-10 |sprache=de |abruf=2025-08-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Geheimdienste, westliche wie östliche, sind nach wie vor die große Unbekannte in der Entstehung und Entwicklung des Terrorismus, des bundesdeutschen ebenso wie des mit ihm verflochtenen internationalen Terrorismus. Wenn es der Forschung nicht gelingt, die diversen Schnittstellen zwischen Geheimdiensten und terroristischen Organisationen zu erhellen, dann wird die historische Darstellung - etwa die der RAF - höchst unzureichend bleiben. Ich bin allerdings - um das gleich vorweg festzuhalten - nicht der Ansicht, dass sich die RAF, die [[Bewegung 2. Juni]], die [[Revolutionäre Zellen (Deutschland)|Revolutionären Zellen]] und andere terroristische Gruppen auf als [[Falsche Flagge|von Geheimdiensten ferngesteuerte Elemente]] reduzieren lassen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei sei erwiesen, dass der Verfassungsschutz schon früher Einfluss auf die [[Linksradikalismus|linksradikale Szene]] genommen habe. Als Beispiel für diesen Einfluss nannte Kraushaar – was auch im Prozess von Nebenklage und dem Zeugen Baumann (siehe unten) vorgebracht wurde&amp;lt;ref name=&amp;quot;3SAT&amp;quot; /&amp;gt; – die nur zum Teil geklärte Rolle des Verfassungsschutz-[[V-Person|V-Manns]] [[Peter Urbach]], der Ende der 1960er Jahre im Übergang von der Studentenbewegung zu den ersten Berliner Untergrundgruppierungen wie der RAF als eine Art [[Agent Provocateur]] aufgetreten sei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kraushaar-Telepolis&amp;quot; /&amp;gt; Urbach hatte Ende der 1960er Jahre unaufgefordert zahlreiche Bomben und vereinzelt Waffen an die Studentenszene geliefert, unter anderem eine [[FN Browning HP|&amp;#039;&amp;#039;Browning&amp;#039;&amp;#039;]]-Pistole vom Kaliber 9 mm an den RAF-Mitgründer [[Horst Mahler]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Koenen 2005&amp;quot;&amp;gt;Gerd Koenen: {{Webarchiv|url=http://www.berliner-zeitung.de/archiv/der-anschlag-auf-die-juedische-gemeinde-am-9--november-1969-ist-nun-aufgeklaert---fast--was-war-die-rolle-des-staates--rainer--wenn-du-wuesstest-,10810590,10299628.html |wayback=20160225180355 |text=&amp;#039;&amp;#039;Rainer, wenn du wüsstest!&amp;#039;&amp;#039; }} In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 6. Juli 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Willi Winkler (Autor)|Willi Winkler]]: [http://www.zeit.de/1997/19/Der_Staat_war_das_Boese/seite-1 &amp;#039;&amp;#039;Der Staat war das Böse.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, 2. Mai 1997 (Interview mit [[Horst Mahler]]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Horst Mahler]]: {{Webarchiv | url=http://www.extremismus.com/dox/vmann6.pdf | wayback=20070403205404 | text=&amp;#039;&amp;#039;Stellungnahme der Antragsgegnerin im Verfahren Deutsche Bundesregierung und andere gegen NPD.&amp;#039;&amp;#039;}} In: &amp;#039;&amp;#039;extremismus.com&amp;#039;&amp;#039;, 30.&amp;amp;nbsp;August 2002, S.&amp;amp;nbsp;31 (PDF).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Winkler&amp;quot;&amp;gt;[[Willi Winkler (Autor)|Willi Winkler]]: [http://www.sueddeutsche.de/politik/v-mann-peter-urbach-soll-tot-sein-genau-das-stueckchen-arbeiterklasse-1.1312411 &amp;#039;&amp;#039;Genau das Stückchen Arbeiterklasse.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 18. März 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Becker-Prozess sagte auch [[Bommi Baumann|Michael „Bommi“ Baumann]] als Zeuge aus, der Becker ursprünglich für die Bewegung 2. Juni rekrutiert hatte. Er brachte unter anderem vor, warum Becker seiner Meinung nach schon deutlich früher als 1977 – also noch vor dem Mord an Buback – mit dem Verfassungsschutz zusammengearbeitet haben könnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kraushaar-Becker&amp;quot; /&amp;gt; Kraushaar wies darauf hin, dass Anklage und Verteidigung nichts unterlassen hätten, um den nach eigener Aussage [[Opiat|opiatabhängigen]] Baumann als Zeugen völlig unglaubhaft erscheinen zu lassen. So sei die Tatsache, dass sich Baumann in einem [[Substitutionstherapie Opioidabhängiger|Drogenersatzprogramm]] befände, nicht erwähnt worden, und der Unterschied zwischen [[Methadon]] und [[Heroin]] gar nicht erörtert worden. Kraushaar hatte den Eindruck, die Staatsanwaltschaft wolle zuvorderst, dass er als in seiner Wahrnehmungsfähigkeit eingeschränkt und insofern als unzuverlässig gelten würde. Die Tatsache, dass man es in Baumanns Person mit jemandem zu tun hätte, der sich im Unterschied zu den meisten anderen Ehemaligen [[Bommi Baumann#Abkehr vom Terrorismus und Flucht|glaubwürdig vom Terrorismus distanziert]] habe, sei dagegen keinerlei Erwähnung wert gewesen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kraushaar-Becker&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Auffällig war wieder einmal, wie sehr sich Bundesanwalt Hemberger darauf konzentrierte, Zeugen nach allen Regeln anwaltlicher Kunst auseinanderzunehmen, geradezu zu demontieren. Angesichts dieser Einstellung drängte sich erneut der Eindruck auf, als sei er der wirkliche Verteidiger Verena Beckers. Nun konnte er [Baumann] sagen, was er wollte, jegliches Nachhaken erübrigte sich von selbst. Alles war durch das Bekenntnis zum Drogenkonsum zur Genüge diskreditiert. Der Zeuge Baumann - darin schien sein [des Staatsanwalts] insgeheimes Resümee zu bestehen - konnte von der Staatsanwaltschaft unter den erledigten Fällen abgebucht werden.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baumann selbst meinte dazu, er habe mehrfach das Gefühl gehabt, dass &amp;#039;&amp;#039;er&amp;#039;&amp;#039; der eigentliche Angeklagte sei, wenn er zur möglichen Rolle des Verfassungsschutzes befragt worden sei. Etwas Derartiges habe er „noch nie erlebt.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;3SAT&amp;quot;&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=HB7EKtPxmD4 Zusammentreffen von Buback und Baumann] 3SAT Kulturzeit, 7. Juni 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Michael Buback]]: &amp;#039;&amp;#039;Der zweite Tod meines Vaters.&amp;#039;&amp;#039; [[Droemer Knaur]], München 2008, 361 Seiten. ISBN 978-3-426-27489-7&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Kraushaar]]: &amp;#039;&amp;#039;Verena Becker und der Verfassungsschutz&amp;#039;&amp;#039;. [[Hamburger Institut für Sozialforschung|Hamburger Edition]], Hamburg 2010, 203 Seiten. ISBN 978-3-86854-227-1&lt;br /&gt;
* [[Ulf G. Stuberger]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Causa Becker Buback&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart 2012, 558 Seiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikinews|Kategorie:Verena Becker|Verena Becker}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|14263879X}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv | url=http://tagesspiegel.de/zeitung/Die-Dritte-Seite;art705,2234077 | wayback=20090201060926 | text=Die verlorene Ehre der Verena Becker}}&amp;#039;&amp;#039;, Artikel von [[Axel Vornbäumen]] im [[Der Tagesspiegel|Tagesspiegel]], 27. April 2007&lt;br /&gt;
* [http://www.spiegel.de/thema/verena_becker/ Dossier zu Verena Becker] bei [[Spiegel Online]]&lt;br /&gt;
* [http://www.focus.de/politik/deutschland/raf/versagen-der-geheimdienste-im-kampf-gegen-die-raf-wir-warteten-ab-sie-verschwanden_aid_668711.html Interview mit dem früheren Verfassungsschutzmitarbeiter Winfried Ridder], [[Focus]], 26. September 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=14263879X|LCCN=no2010195736|VIAF=141502481}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Becker, Verena}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bewegung 2. Juni]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Rote Armee Fraktion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Mordfall)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriminalfall 1977]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bundesamt für Verfassungsschutz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1952]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Becker, Verena&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Becker, Verena Christiane&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Terroristin, ehemaliges Mitglied der Bewegung 2. Juni und der RAF&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. Juli 1952&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]-[[Bezirk Wilmersdorf|Wilmersdorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Yen Zotto</name></author>
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