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	<title>Verdingung - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Verdingung&amp;diff=313732&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tobor am 29. April 2026 um 15:04 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--{{Dieser Artikel|behandelt die Fremdunterbringung von Kindern, ein Artikel zur &amp;#039;&amp;#039;Verdingung&amp;#039;&amp;#039; des Gesindes (von Knechten und Mägden) fehlt bisher.}}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Weiterleitungshinweis|Verdingbub|Zum gleichnamigen Spielfilm siehe &amp;#039;&amp;#039;[[Der Verdingbub]].&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Child Slicing Leaves NGM-v31-p476-A.jpg|mini|Ein Kind, das [[Mangold]]blätter schneidet (Bildaufnahme: Schweiz im Jahr 1917)]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verdingung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete die [[Fremdunterbringung]] von [[Kind]]ern zur Versorgung und [[Erziehung]] in der neueren [[Schweizer Geschichte]]. Oft wurden die faktisch vollkommen rechtlosen Kinder in die Landwirtschaft vermittelt, wo sie als günstige Arbeitskraft ausgenutzt wurden. Verdingkinder wurden von ihren Pflegefamilien meist seelisch und körperlich misshandelt und oft auch sexuell missbraucht. In der Schweiz gab es die &amp;#039;&amp;#039;Verdingung&amp;#039;&amp;#039; von 1800 bis 1981.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bj.admin.ch/bj/de/home/gesellschaft/fszm.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich erging es den sogenannten [[Schwabenkinder]]n offiziell bis 1921. Alljährlich wurden Bergbauernkinder aus den Regionen [[Vorarlberg]], [[Tirol (Bundesland)|Tirol]], und auch aus der Schweiz nach Oberschwaben zur Kinderarbeit vermittelt. Im Zuge des [[Gewohnheitsrecht]]s wurde dies noch lange Zeit inoffiziell weiter praktiziert. So gibt es aus der Schweiz Einzelfallberichte bis in die 1970er Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in [[Schweden]] wurden „Armeleutekinder“ verdingt. Ihnen hat [[Astrid Lindgren]] in ihrer Erzählung [[Sonnenau]] ein literarisches Denkmal gesetzt. In [[Großbritannien (Insel)|Grossbritannien]] wurden Kinder nicht nur in den ab den 1830er Jahren etablierten [[Arbeitshaus|„Workhouses“]] oder deren angeschlossenen Fabriken und Farmen zur Arbeit gezwungen. Sie wurden oft auch durch Verkauf in kriminelle Tätigkeiten und Prostitution gedrängt. Diese Situation beschreibt [[Charles Dickens]] in seinem Roman [[Oliver Twist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Verdingkinder, meist [[Waise]]n und [[Scheidungskind]]er, wurden von 1800 bis in die 1960er-Jahre&amp;lt;ref&amp;gt;[[Charlotte Theile]] &amp;#039;&amp;#039;[https://www.sueddeutsche.de/politik/schweiz-jetzt-bist-du-halt-bei-uns-1.3027484 Jetzt bist Du halt bei uns]&amp;#039;&amp;#039; in Süddeutsche Zeitung, 10. Juni 2016 S. 8&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.hist.unibe.ch/unibe/philhist/hist/content/e285/e287/e4771/datei/datei/behmi-2006_ger.pdf |wayback=20140426214615 |text=Marco Finsterwald: Verdingkinder. Kindswegnahmen durch das Jugendamt Bern 1945–1960}} und [https://www.swissinfo.ch/ger/gesellschaft/bern-entschuldigt-sich-bei-verdingkindern/29794854 swissinfo.ch: &amp;#039;&amp;#039;Bern entschuldigt sich bei Verdingkindern.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; entweder von ihren Eltern weggegeben oder von Behörden den Eltern weggenommen. Sie wurden daraufhin öffentlich an Interessierte feilgeboten. Bis zum Anfang des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wurden die Kinder oft auf einem &amp;#039;&amp;#039;Verdingmarkt&amp;#039;&amp;#039; versteigert. Den Zuspruch bekam jene Familie, die am wenigsten Kostgeld verlangte. Betroffene beschreiben, dass sie auf solchen Märkten «wie Vieh abgetastet wurden». In anderen Gemeinden wurden sie wohlhabenderen Familien durch Losentscheid zugeteilt. Zugeloste Familien wurden gezwungen, solche Kinder aufzunehmen, auch wenn sie eigentlich gar keine wollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verdingkinder wurden meistens auf Bauernhöfen eingesetzt. Dort wurden sie oft wie [[Sklave]]n oder [[Leibeigenschaft|Leibeigene]] behandelt und für Zwangsarbeit ohne Lohn und Taschengeld eingesetzt. Nach Augenzeugenberichten von Verdingkindern wurden sie häufig ausgebeutet, erniedrigt oder gar vergewaltigt. Einige kamen dabei ums Leben. Diese Praxis wurde von Schriftstellern schon früh literarisch angeprangert, so von [[Jeremias Gotthelf]] in seinem Roman &amp;#039;&amp;#039;Bauernspiegel&amp;#039;&amp;#039; oder von [[Jonas Breitenstein]] in der Erzählung &amp;#039;&amp;#039;Das arme Annegreteli und sein Kind.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Misshandlungen wurden nur sehr selten verfolgt. Wenn solche behördlich festgestellt wurden, wurde den Pflegeeltern das Recht, neue Verdingkinder zu erwerben, für mindestens fünf Jahre entzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Jenische]]n wurden von der Organisation [[Kinder der Landstrasse]] verfolgt, deren Kinder häufig von verschiedenen Amtsstellen und privaten Institutionen verdingt wurden. Die Verdingung gilt als eines der dunkelsten Kapitel der jüngeren Schweizer Geschichte. Erst in den letzten Jahren griffen die Medien dieses Thema intensiver auf, nachdem es lange Zeit verdrängt worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die genaue Anzahl der Verdingkinder ist unbekannt. Schätzungen zufolge wurden bis in die 1960er Jahre Hunderttausende Kinder verdingt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nzz.ch284003&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.nzz.ch/2004/07/25/vm/article9okky_1.284003.html | wayback=20181026064554 | text=&amp;#039;&amp;#039;Der Verdingbub&amp;#039;&amp;#039; }}, nzz.ch, 25. Juli 2004&amp;lt;/ref&amp;gt; Vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurden laut dem Berner Historiker Marco Leuenberger im [[Kanton Bern]] ca. 10&amp;amp;nbsp;Prozent aller Kinder verdingt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nzz.ch284003&amp;quot; /&amp;gt; 1910 sollen etwa 4&amp;amp;nbsp;Prozent aller Schweizer Kinder unter 14&amp;amp;nbsp;Jahren verdingt worden sein, von 1,17 Millionen Kindern waren das 47&amp;#039;000.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagblatt.ch/leben/wider-den-bureausaurus-helveticus-ld.161766 Wider den Bureausaurus helveticus], auf tagblatt.ch, abgerufen am 1. Juli 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Situation ==&lt;br /&gt;
Heute lebt in der Schweiz eine vermutlich fünfstellige Zahl ehemaliger Verdingkinder, die nicht selten psychische Probleme haben.&lt;br /&gt;
Am 12.&amp;amp;nbsp;April 2013 bat die Schweizer Justizministerin [[Simonetta Sommaruga]] die ehemaligen Verdingkinder öffentlich im Namen der Schweizer Regierung um Verzeihung für das begangene menschliche Unrecht. Sie bezeichnete den früheren Umgang mit Verdingkindern als eine Verletzung der Menschenwürde, die nicht mehr gutzumachen sei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.nzz.ch/aktuell/newsticker/sommaruga-bittet-verdingkinder-um-entschuldigung-1.18062467 |titel=Verdingkinder: Sommaruga bittet um Entschuldigung |hrsg=Neue Zürcher Zeitung |datum=2013-04-12 |zugriff=2013-04-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.tagesschau.de/ausland/schweiz-verdingkinder100.html | wayback=20130414052112 | text=Bericht über die Entschuldigung der Schweizer Regierung auf tagesschau.de Zugriff am 12. April 2013}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Mümliswil-Ramiswil|Mümliswil]] ([[Kanton Solothurn]]) eröffnete die [[Guido Fluri Stiftung]] 2013 die erste nationale [[Gedenkstätte Mümliswil]] für Heim- und Verdingkinder.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/ausstellung-ueber-heim--und-verdingkinder-1.18091318 Erste nationale Gedenkstätte für Heim- und Verdingkinder.] NZZ, Juni 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.srf.ch/news/regional/aargau-solothurn/muemliswil-wird-zur-gedenkstaette-fuer-heim-und-verdingkinder &amp;#039;&amp;#039;Mümliswil wird zur ersten nationalen Gedenkstätte.&amp;#039;&amp;#039;] Radio SRF, Mai 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Situation der Verdingkinder wurde 2005 im Expertenbericht &amp;#039;&amp;#039;Das Pflegekinderwesen in der Schweiz&amp;#039;&amp;#039; im Auftrag des [[Bundesamt für Justiz (Schweiz)|Bundesamtes für Justiz]] dargestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.newsd.admin.ch/newsd/message/attachments/3541.pdf Das Pflegekinderwesen in der Schweiz – Analyse, Qualitätsentwicklung und Professionalisierung.] (PDF; 1&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Bundesrat schlug eine [[Totalrevision]] der Pflegekinderverordnung vor, [[Ruhen des Verfahrens|sistierte]] aber 2011 die weiteren Arbeiten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.bj.admin.ch/bj/de/home/themen/gesellschaft/gesetzgebung/kinderbetreuung.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Ausserfamiliäre Betreuung von Kindern&amp;#039;&amp;#039;|archive-is=20130306060917}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2016 kam es dann zum Beschluss vom „&amp;#039;&amp;#039;[[AFZFG|Bundesgesetz über die Aufarbeitung für fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierung vor 1981]] (AFZFG)&amp;#039;&amp;#039;“ ({{Art.|1|AFZFG|ch|text=Art. 1 Abs. 1 AFZFG}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zahl der heutigen Pflegekinder ist statistisch nicht erfasst und wird auf ca. 15&amp;#039;000 geschätzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kath.ch/medienspiegel/ungeliebte-niemande/ Ungeliebte Niemande], auf kath.ch, abgerufen am 1. Juli 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; Kritiker bemängeln, dass die Vermittlung der Pflegekinder über Private teilweise profitorientiert erfolge und nicht staatlich geregelt sei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.kinderohnerechte.ch/web/artikel.php?kapitel_ID=19 |text=&amp;#039;&amp;#039;Kinder ohne Rechte - Haus Anker&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20121227131609}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wenn die Platzierung jedoch auf Wunsch der Eltern geschieht, ist diese neue Form nicht mit der alten Verdingung, sondern eher mit einem familiären Hort zu vergleichen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Verdingt und verdrängt. Bis vor 40 Jahren wurden in der Schweiz Kinder als Arbeitssklaven missbraucht.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 19. Oktober 2009, S. 9&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem von staatlicher Seite keine Bestrebungen zur Entschädigung unternommen wurden, startete Guido Fluri im April 2014 die [[Wiedergutmachungsinitiative]]. Diese fordert die Errichtung eines [[Fonds (Geldmittel)|Fonds]] in der Höhe von 500&amp;amp;nbsp;Millionen Schweizer Franken zugunsten der Opfer von Verdingung. Als indirekten Gegenentwurf zur Initiative schlug der [[Bundesrat (Schweiz)|Bundesrat]] im Juni 2015 die Bereitstellung von 300&amp;amp;nbsp;Millionen Schweizer Franken für Entschädigungen vor.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.srf.ch/news/schweiz/gegenvorschlag-zur-wiedergutmachungs-initiative-in-vernehmlassung &amp;#039;&amp;#039;Gegenvorschlag zur Wiedergutmachungs-Initiative in Vernehmlassung &amp;#039;&amp;#039;]. SRF, 24. Juni 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 27.&amp;amp;nbsp;April 2016 stimmte der Schweizer Nationalrat dem Vorschlag zu, den noch lebenden Opfern von Kinder-Zwangsarbeit ein Anrecht auf Entschädigung zwischen 20&amp;#039;000 und 25&amp;#039;000&amp;amp;nbsp;Franken zuzusprechen. Am 15.&amp;amp;nbsp;September 2016 stimmte auch der [[Ständerat]] diesem Vorschlag zu.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagesschau.de/ausland/schweiz-verdingkinder-101.html &amp;#039;&amp;#039;Entscheidung im Schweizer Parlament – &amp;quot;Verdingkinder&amp;quot; bekommen Entschädigung.&amp;#039;&amp;#039;] bei tagesschau.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.migrosmagazin.ch/menschen/interview/artikel/kleine-geste-fuer-ehemalige-verdingkinder &amp;#039;&amp;#039;Eine kleine Geste für ehemalige Verdingkinder&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Migros-Magazin]]&amp;#039;&amp;#039; vom 3. Januar 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filme ==&lt;br /&gt;
* [[Schwabenkinder (Film)|&amp;#039;&amp;#039;Schwabenkinder&amp;#039;&amp;#039;]]. 2003, Regie: [[Jo Baier]].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Verdingkinder&amp;#039;&amp;#039; (TV-Film aus der Reihe «Spuren der Zeit» DOK, Schweizer Fernsehen). 2003, Regie: Peter Neumann&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Der Verdingbub]]&amp;#039;&amp;#039;. 2011, Regie: [[Markus Imboden]].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Turi&amp;#039;&amp;#039;, ein Film über Arthur Honegger. 2004, Regie: [[Lotty Wohlwend]], Renato Müller.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Verdinger.&amp;#039;&amp;#039; 2020, Regie: Saschko Steven Schmid&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.verdinger.ch/ |titel=VERDINGER - Dokumentarfilm |werk=verdinger.ch |sprache=de |abruf=2021-07-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Arbeitende Kinder im 19. und 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Forum Schweizer Geschichte Schwyz. Ausstellung 24. Februar – 27. Oktober 2024.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Verdingkinder Reden / Enfances volées. Fremdplatzierungen damals und heute&amp;#039;&amp;#039; (deutsch und französisch). Tournee durch die Schweiz seit 2009, bisher 7 Stationen.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Waisenkinder – Verdingkinder in der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Von Walter Emmisberger&amp;lt;ref&amp;gt;[http://walter-emmisberger.ch/galerie.html Bilder der Ausstellung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vom Glück vergessen - Fürsorgerische Zwangsmassnahmen in Bern und der Schweiz&amp;#039;&amp;#039;. Bernisches Historisches Mueum. Ausstellung 20. Februar 2025 – 1. März 2026&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bernisches Historisches Museum |url=https://www.bhm.ch/de/ausstellungen/aktuelle-ausstellungen/vom-glueck-vergessen |titel=Vom Glück vergessen |sprache=de |abruf=2025-12-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aus der Not geboren - Arbeitende Kinder&amp;#039;&amp;#039;. Landesmuseum Zürich. Ausstellung 19. Dezember 2025 – 20. April 2026.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.landesmuseum.ch/arbeitende-kinder |titel=Aus der Not geboren - Landesmuseum Zürich |abruf=02.01.2026}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- alphabetisch nach [dem ersten] Autor--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Nils Adolph: &amp;#039;&amp;#039;Als wär&amp;#039;s kein Teil von mir – vergessene Anerkennung Fremdplatzierter im ländlichen Raum.&amp;#039;&amp;#039; Kovač, Hamburg 2016, ISBN 978-3-8300-8616-1 (= &amp;#039;&amp;#039;Socialia,&amp;#039;&amp;#039; Band 140, [[Dissertation]] [[Universität Basel]] 2015).&lt;br /&gt;
* [[Elmar Bereuter]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Schwabenkinder.&amp;#039;&amp;#039; Die Geschichte des Kaspanaze. Roman. 9. Auflage, Herbig, München 2004, ISBN 978-3-7766-2304-8 (Als Taschenbuch: 10. Auflage, Piper-TB 4066, München 2011, ISBN 978-3-492-24066-6).&lt;br /&gt;
* Daniela Freisler-Mühlemann: &amp;#039;&amp;#039;Verdingkinder. Ein Leben auf der Suche nach Normalität.&amp;#039;&amp;#039; Hep, Bern 2011, ISBN 978-3-03905-735-1. (Zugleich [[Dissertation]] an der [[Universität Zürich]] 2009.)&lt;br /&gt;
* [[Arthur Honegger (Schriftsteller)|Arthur Honegger]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Fertigmacher.&amp;#039;&amp;#039; Neuausgabe, Huber, Frauenfeld/Stuttgart/Wien 2004 (Erstausgabe Zürich 1974), ISBN 978-3-7193-1354-8. (Mit einem Anhang: &amp;#039;&amp;#039;Wenn ich kann, schreibe ich gegen das Unrecht an.&amp;#039;&amp;#039; Arthur Honegger im Gespräch mit [[Charles Linsmayer]].)&lt;br /&gt;
* Otto Hostetter, Dominique Strebel: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.beobachter.ch/administrativ-versorgte/verdingkinder-man-nahm-ihnen-sogar-das-sparbuchlein Man nahm ihnen sogar das Sparbüchlein].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Schweizerische Beobachter]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 21, Zürich 14. Oktober 2011, {{ISSN|1661-7444}}, S. 28–36.&lt;br /&gt;
* Marco Leuenberger, Lea Mani, Simone Rudin, Loretta Seglias: &amp;#039;&amp;#039;„Die Behörde beschliesst“ – zum Wohl des Kindes? Fremdplatzierte Kinder im Kanton Bern 1912–1978.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bernerzeitung.ch/region/kanton-bern/Neues-Buch-soll-Schicksal-von-Berner-Verdingkindern-beleuchten/story/29524400 Neues Buch soll Schicksal von Berner Verdingkindern beleuchten] in: &amp;#039;&amp;#039;[[Berner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; vom 15. März 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.be.ch/web/index/kanton/kanton-mediencenter/kanton-mediencenter-mm/kanton-mediencenter-mm-detail.htm?id=9712 Buchvernissage «Die Behörde beschliesst» – zum Wohl des Kindes? – Neue Erkenntnisse zur Geschichte der Verdingkinder] Medienmitteilung in: [[Kanton Bern]] vom 15. März 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[hier + jetzt, Verlag für Kultur und Geschichte]], Baden AG 2011, ISBN 978-3-03919-203-8.&lt;br /&gt;
* Marco Leuenberger, Loretta Seglias (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039; Versorgt und vergessen. Ehemalige Verdingkinder erzählen.&amp;#039;&amp;#039; Rotpunkt, Zürich 2010, ISBN 978-3-85869-382-2.&lt;br /&gt;
* Suzann-Viola Renninger: &amp;#039;&amp;#039;Dossier: Weggegeben, weggenommen: Verdingkinder.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Schweizer Monat]]shefte&amp;#039;&amp;#039; Nr. 968, Zürich März/April 2009, {{ISSN|0036-7400}}, S. 18–40.&lt;br /&gt;
* {{HLS|16581|Verdingung|Autor= Markus Lischer}}&lt;br /&gt;
* Josef Martin Schibli: &amp;#039;&amp;#039;Karnevalskind.&amp;#039;&amp;#039; OSL, Schwaderloch 2013–2014.&lt;br /&gt;
* [[Franz Eugen Schlachter]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Resli, der Güterbub]], Geschichte eines Bernerjungen.&amp;#039;&amp;#039; (Reslis eignen Mitteilungen nacherzählt, Geschichte eines Bernerjungen Berner Verdingkindes Andreas Balli.) Eigenverlag Freie Brüdergemeinde, Albstadt 2004 ([http://bitflow.dyndns.org/german/FranzEugenSchlachter/Resli_Der_Gueterbub_1891.pdf PDF, 1&amp;amp;nbsp;MB, 50 Seiten]) / Verlag der Brosamen, Biel 1891), St.-Johannis-Druckerei, Lahr 1936 (2. Auflage 1949).&lt;br /&gt;
* Loretta Seglias, Marco Leuenberger, [[Thomas Huonker]]; Vereinigung «Verdingkinder suchen ihre Spur» (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[http://www.wildgans.info/buch1verdingkinderdez05.html Bericht zur Tagung ehemaliger Verdingkinder, Heimkinder und Pflegekinder am 28. November 2004 in Glattbrugg bei Zürich]&amp;#039;&amp;#039; Wildgans, Zürich 2005, ISBN 978-3-9523118-0-6.&lt;br /&gt;
* Dora Stettler: &amp;#039;&amp;#039;Im Stillen klagte ich die Welt an. Als «Pflegekind» im Emmental.&amp;#039;&amp;#039; Mit einem Nachwort von [[Jacqueline Fehr]]. Limmat, Zürich 2004, ISBN 978-3-85791-467-6.&lt;br /&gt;
* [[Rosalia Wenger]]: &amp;#039;&amp;#039;Rosalia G.: Ein Leben.&amp;#039;&amp;#039; 15. Auflage, Zytglogge, Gümligen 1989 (Erstausgabe 1978), ISBN 3-7296-0081-8.&lt;br /&gt;
* Lotti Wohlwend, Arthur Honegger: &amp;#039;&amp;#039;Gestohlene Seelen. Verdingkinder in der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. Huber, Frauenfeld 2006 (Erstausgabe 2004), ISBN 978-3-7193-1365-4. (Ebenfalls im [[Verlagsgruppe Weltbild|Weltbild-Verlag]] erschienen.&amp;lt;ref&amp;gt;Infos zum Buch unter [http://www.verdingkind.ch/ verdingkind.ch]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Kathrin Barbara Zatti: [https://www.admin.ch/ch/d/gg/pc/documents/1623/Bericht_2.pdf &amp;#039;&amp;#039;Das Pflegekinderwesen in der Schweiz – Analyse, Qualitätsentwicklung und Professionalisierung.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 1&amp;amp;nbsp;MB; 70 Seiten) Expertenbericht im Auftrag des Bundesamtes für Justiz, Juni 2005.&amp;lt;!-- ohne ISBN --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Roland M. Begert]]: &amp;#039;&amp;#039;Lange Jahre fremd.&amp;#039;&amp;#039; Biografischer Roman. Edition Liebefeld, Liebefeld 2013 4. Auflage, ISBN 978-3-9523510-1-7.&lt;br /&gt;
* Lisa Brönnimann: &amp;quot;Niemandskinder – verdingt und verachtet. Meine Kindheit in der Schweiz.&amp;quot; Bastei Lübbe, Köln 2017, ISBN 978-3-404-60951-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.fremdplatziert.ch/ Verein &amp;#039;&amp;#039;Fremdplatziert&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://www.netzwerk-verdingt.ch/ Verein &amp;#039;&amp;#039;netzwerk verdingt&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* Meta Zweifel: [https://www.kath.ch/medienspiegel/ungeliebte-niemande/ &amp;#039;&amp;#039;Ungeliebte Niemande.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Leben &amp;amp; Glauben&amp;#039;&amp;#039; Nr. 47, 20. November 2003.&lt;br /&gt;
* [https://www.srf.ch/play/tv/schweiz-aktuell/video/geschichte-der-verdingkinder?id=b3a3c9c8-8823-4a01-b42b-ce56d76f2364 Geschichte der Verdingkinder.] SF Schweiz aktuell, 29. Juni 2006, 07:14&lt;br /&gt;
* {{SozArch|Ar532|Verdingkinder, Schwabengänger, Spazzacamini und andere Formen der Fremdplatzierung und Kinderarbeit in der Schweiz im 19. und 20. Jahrhundert: Dokumentation}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte der Kindheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kinderarbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewalt gegen Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizerische Geschichte (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizerische Geschichte (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizerische Politikgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertragstyp]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tobor</name></author>
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