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	<title>Verdabbio - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Plutowiki: Geschichte ergänzt</title>
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		<updated>2025-10-25T06:05:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Geschichte ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
|NAME_ORT = Verdabbio&lt;br /&gt;
|BILD = 6538 Verdabbio.jpg&lt;br /&gt;
|BESCHREIBUNG = Dorf Verdabbio&lt;br /&gt;
|BILDPFAD_KARTE =&lt;br /&gt;
|BILDPFAD_WAPPEN =  Verdabbio wappen.svg&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = CH-GR&lt;br /&gt;
|BEZIRK = Moesa&lt;br /&gt;
|GEMEINDE = Grono&lt;br /&gt;
|BFS = 3836&lt;br /&gt;
|PLZ = 6538&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 46.2684&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 9.1573&lt;br /&gt;
|HÖHE = 604&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 13.09&lt;br /&gt;
|EINWOHNER = 163&lt;br /&gt;
|STAND_EINWOHNER = 31. Dezember 2015&lt;br /&gt;
|WEBSITE = www.grono.ch &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verdabbio&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Ortschaft]] in der Gemeinde [[Grono]] im [[Italienische Schweiz|italienischsprachigen]] Teil des [[Schweiz]]er [[Kanton Graubünden|Kantons Graubünden]]. Bis zum 31.&amp;amp;nbsp;Dezember 2016 war sie eine selbständige [[politische Gemeinde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Verdabbio paese.jpg|mini|links|x270px|Verdabbio]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Gemeinde Verdabbio 2016.png|mini|280px|Gemeindestand vor der Fusion am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 2017]]&lt;br /&gt;
Das Dorf liegt auf einer Terrasse zwischen dem Ria di Val di Cama und dem Piz Duna auf der rechten Seite des [[Misox]] rund 300 Höhenmeter über dem Talgrund. Der Weiler Valdort {{Coordinate|NS=46.267083|EW=9.161589|type=city|region=CH-GR|text=ICON2|name=Piani di Verdabbio}} (509&amp;amp;nbsp;m&amp;amp;nbsp;ü.&amp;amp;nbsp;M.) liegt östlich unterhalb des Dorfs. Verdabbio umfasste auch den Ortsteil Piani di Verdabbio {{Coordinate|NS=46.281245|EW=9.172341|type=city|region=CH-GR|text=ICON2|name=Valdort}} (370&amp;amp;nbsp;m&amp;amp;nbsp;ü.&amp;amp;nbsp;M.), welcher sich eineinhalb Kilometer nordöstlich des Dorfs in der Talsohle westlich der [[Moesa (Fluss)|Moesa]] befindet. Verdabbio wurde durch die Gemeinde [[Cama GR|Cama]] in zwei Teile zerschnitten. Der Hauptteil Verdabbios mit dem Dorfkern und Piani di Verdabbio liegt am rechten Talabhang des Misox, während sich der andere Teil mit dem Val di Cama {{Coordinate|NS=46.257937|EW=9.224318|type=landscape|region=CH-GR|text=ICON2|name=Val di Cama}}, einem linken Seitental des Misox, das sich in höherer Lage auf der linken Talseite befindet. Die Ostgrenze von Verdabbio ist gleichzeitig die [[Grenze zwischen Italien und der Schweiz|Landesgrenze zu Italien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom gesamten Gemeindegebiet von 1311&amp;amp;nbsp;ha sind 814&amp;amp;nbsp;ha (62,1 %) bewaldet und 418&amp;amp;nbsp;ha (31,9 %) Gebirge. Bloss 64&amp;amp;nbsp;ha sind landwirtschaftlich nutzbar und fünfzehn Hektaren sind Siedlungsfläche.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Eine erste Erwähnung findet das Dorf im Jahre 1203 unter dem damaligen Namen &amp;#039;&amp;#039;Vertabio&amp;#039;&amp;#039;. Im Föhrenwald oberhalb des Dorfs wurde einer der grössten [[Schalenstein]]e der Schweiz gefunden. Anlässlich der Verleihung etlicher Alpen im [[Rheinwald]] (1301) werden ein Andricus von Verdabbio, dann Albertus, Sohn des Herrn Marcoardus de Verdabbio genannt. Es scheint sich um ein Edelgeschlecht zu handeln, das ursprünglich von Verdabbio stammte und später in Misox lebte. Das Dorf gehörte zur zweiten [[Squadra]] des [[Gerichtsgemeinde|Gerichts]] [[Roveredo GR|Roveredo]], das mit [[Misox]] und [[Calanca]] ein [[Hochgericht (Graubünden)|Hochgericht]] des [[Drei Bünde#Oberer oder Grauer Bund|Oberen Bundes]] bildete. In [[Bellinzona]] kauft es sich 1524 von jeder Zehntverpflichtung gegenüber Franz von Sacco-Norantola los, ebenso 1561 von den Zehntrechten des Giacomo de Sacco in Roveredo. Seit 1851 gehörte die Gemeinde zum [[Kreis Roveredo]].&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Gillardon: &amp;#039;&amp;#039;Verdabbio.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz]].&amp;#039;&amp;#039; Band 7: &amp;#039;&amp;#039;Ungelt – Villarvoland.&amp;#039;&amp;#039; Paul Attinger, Neuenburg 1934, S.&amp;amp;nbsp;221 (PDF [https://biblio.unibe.ch/digibern/hist_bibliog_lexikon_schweiz/Ungelt_Villarvolard_140_276.pdf Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verdabbio gehörte zum [[Vikariat (katholisch)|Vikariat]] Roveredo. Die 1219 erstmals erwähnte Pfarrkirche San Pietro wurde im 17. Jahrhundert erweitert. Während Jahrhunderten ernährte sich die Bevölkerung von der Landwirtschaft oder wanderte aus, als Händler nach Deutschland, als [[Flachmaler]] nach Frankreich oder als Glaser in verschiedene europäische Länder. 1836 entstand in Piani di Verdabbio eine heute stillgelegte Eisenhütte, die Società a Marca-Schenardi e Comp., die zuerst Werkzeuge, unter anderem Sensen und Sicheln, herstellte und im 20. Jahrhundert Geräte aus Stahl für den Strassenbau und die Nutzung der Wasserenergie in der Region lieferte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den 1.&amp;amp;nbsp;Januar 2017 [[Gemeinden des Kantons Graubünden#Veränderungen im Gemeindebestand|fusionierten]] Verdabbio und [[Leggia]] mit [[Grono]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
| Wappenbild = Verdabbio wappen.svg&lt;br /&gt;
| Größe = 70&lt;br /&gt;
| Blasonierung = In Rot eine gestürzte goldene (gelbe) [[Spitze (Heraldik)|Spitze]], belegt mit einer blauen Traube&lt;br /&gt;
| Zusatz = Die gestürzte Spitze in den Farben der [[Freiherren von Sax]] steht für den [[Initiale|Anfangsbuchstaben]] des Gemeindenamens, während die Traube auf den Weinbau verweist.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#FFEC9B&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1802|| 1850|| 1900|| 1950|| 2000&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;|| 2004|| 2015&lt;br /&gt;
|- align=center&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 145|| 198|| 185|| 177|| 164|| 163|| 163&lt;br /&gt;
|} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung spricht eine [[Lombardische Sprache|lombardische Mundart]] und [[Italienische Sprache|Italienisch]]. Im 19. Jahrhundert wanderten zahlreiche Einwohner nach Kalifornien, Australien und Belgien aus. Von den Ende 2004 163 Bewohnern waren 145 (88,96 %) Schweizer Staatsangehörige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde ist durch die Postautolinie &amp;#039;&amp;#039;Grono-Verdabbio&amp;#039;&amp;#039; ans Netz des öffentlichen Verkehrs angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Grono}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Cappella Verdabbio 01.jpg|mini|270px|Betkapelle Santa Madonna Addolorata]]&lt;br /&gt;
Die drei Gotteshäuser der Gemeinde sind die interessantesten Gebäude des Orts:&lt;br /&gt;
* die Pfarrkirche San Pietro, welche 1631 im Barockstil erbaut wurde und auf einem älteren Fundament ruht&amp;lt;ref name=&amp;quot;Martinoli&amp;quot;&amp;gt;Simona Martinoli u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Guida d’arte della Svizzera italiana.&amp;#039;&amp;#039; Bellinzona 2007, S.&amp;amp;nbsp;504, Katholische Pfarrkirche San Pietro&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://baukultur.gr.ch/de_DE/address/katholische_pfarrkirche_s_pietro_chiesa_parrocchiale_di_s_pietro.31744 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Katholische Pfarrkirche S. Pietro (Foto) |wayback=20220213094301}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* die Betkapelle Santa Madonna Addolorata aus dem gleichen Jahrhundert&amp;lt;ref name=&amp;quot;Martinoli&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* die Kirche Santa Maria Immacolata im Ortsteil &amp;#039;&amp;#039;Valdort&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Martinoli&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sehenswert sind ausserdem:&lt;br /&gt;
* ein Bauernhaus&amp;lt;ref name=&amp;quot;Martinoli&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
* ein Schalenstein genannt &amp;#039;&amp;#039;Asccitt&amp;#039;&amp;#039; (geschnittet) im Ortsteil &amp;#039;&amp;#039;Al Pian dèla Conca&amp;#039;&amp;#039; (695&amp;amp;nbsp;m&amp;amp;nbsp;ü.&amp;amp;nbsp;M.)&amp;lt;ref&amp;gt;Franco Binda, Locarno 2013, S.&amp;amp;nbsp;228–229.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ein Schalenstein genannt &amp;#039;&amp;#039;El sass de Natal&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Franco Binda, Locarno 2013, S.&amp;amp;nbsp;19.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeinden des Kantons Graubünden.&amp;#039;&amp;#039; Chur/Zürich, 2003, ISBN 3-7253-0741-5.&lt;br /&gt;
* Paul Gillardon: &amp;#039;&amp;#039;Verdabbio.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz]],&amp;#039;&amp;#039; Band 7, &amp;#039;&amp;#039;Ungelt – Villarvolard.&amp;#039;&amp;#039; Attinger, Neuenburg 1921, S.&amp;amp;nbsp;221 ([https://biblio.unibe.ch/digibern/hist_bibliog_lexikon_schweiz/Ungelt_Villarvolard_140_276.pdf Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Simona Martinoli u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Guida d’arte della Svizzera italiana.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. [[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]], Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, ISBN 978-88-7713-482-0, S.&amp;amp;nbsp;504.&lt;br /&gt;
* [[Erwin Poeschel]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Graubünden,  Band VI: Die italienischbündnerischen Talschaften Puschlav, Misox und Calanca&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kunstdenkmäler der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 17). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1945, ISBN 978-3-906131-55-9.&lt;br /&gt;
* {{HLS|1564|Verdabbio|Autor=Cesare Santi|Datum=2017-06-22}}&lt;br /&gt;
* Verschiedene Autoren: &amp;#039;&amp;#039;Buseno.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Storia dei Grigioni.&amp;#039;&amp;#039; 3 Bände. Edizioni Casagrande, Bellinzona 2000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.grono.ch Webauftritt der Gemeinde Grono]&lt;br /&gt;
* [https://www.grisun.ch/region/moesa/gemeinden/verdabbio Website der ehemaligen Gemeinde Verdabbio]&lt;br /&gt;
* [http://www.grigioni-italiano.ch/ Website der italienischsprachigen Gemeinden Graubündens (in Italienisch)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot;&amp;gt;{{HLS|1564|Verdabbio|Autor=Cesare Santi}}{{HLS-Hinweis|Abschnitte}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Region Moesa}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4721429-6|VIAF=237020776}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Misox]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grono]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1203]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2017]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Plutowiki</name></author>
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