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	<title>Verband der Theaterschaffenden - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;L. aus W.: Kategorie genauer</title>
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		<updated>2025-10-28T15:43:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie genauer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Symbol Verband der Theaterschaffenden der DDR.jpg|mini|Emblem des Verbandes]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-W0605-0036, Berlin, IV. Theaterkongress, Pausengespräche.jpg|mini|IV. Kongress des Verbandes der Theaterschaffenden: Als Gäste unterhalten sich DDR-Funktionäre mit Künstlern. – v.&amp;amp;nbsp;l.&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;r.: [[Kurt Hager]], [[Harry Tisch]], [[Wolfgang Heinz (Schauspieler)|Wolfgang Heinz]], [[Monika Lubitz]], [[Horst Seeger]] (Hintergrund), [[Horst Drinda]] und [[Horst Sindermann]].]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verband der Theaterschaffenden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] wurde im Dezember 1966 in [[Ost-Berlin|Berlin (Ost)]], als eine gesellschaftliche Organisation von Künstlern und Wissenschaftlern, die an und für das Theater tätig waren, gegründet. Er gehörte der [[Nationale Front (DDR)|Nationalen Front]] der DDR an. Infolge der politischen [[Wende (DDR)|Wende]] stellte der Verband seine Arbeit ein und löste sich Ende 1990 selbst auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgaben ==&lt;br /&gt;
Die Gründung des Verbandes erfolgte als Reaktion auf die auf dem [[XI. Plenum des ZK der SED]] geäußerte Kritik an den Künstlern und Kulturschaffenden in der DDR. [[SED|Politbüromitglied]] [[Kurt Hager]] charakterisierte den Verband auf dem Gründungskongress als ein Organ der freiwilligen Selbstkontrolle und formulierte als Hauptaufgabe die Förderung der Entwicklung der sozialistischen deutschen Theaterkunst als Beitrag zum umfassenden Aufbau des Sozialismus in der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verband organisierte die Zusammenarbeit mit staatlichen und gesellschaftlichen Einrichtungen auf dem Gebiet der [[Kultur]], organisierte den Erfahrungsaustausch der Theaterleute, ihre Weiterbildung und die Nachwuchsförderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisation ==&lt;br /&gt;
Aller fünf Jahre trat der [[Tagung|Kongress]] der Theaterschaffenden, das höchste Organ des Verbandes, zusammen und wählte den Vorstand, welcher zwischen den Kongressen durch ein [[Präsidium]]  und dem Sekretariat dauerhaft vertreten war. An der Basis existierten Verbandsgruppen und wurden in Vorbereitung des Kongresses Versammlungen auf Kreis- und Bezirksebene abgehalten. Gegliedert war der Verband in die Sektionen: [[Schauspiel]], [[Musiktheater]], [[Bühnentanz]], [[Puppentheater]] und [[Kabarett]] und hatte verschiedene Arbeitsgruppen (Bühnenbild, Theaterkritik, Theaterwissenschaft). Mitte der 1980er Jahre wurde eine Jugendkommission gebildet, die die Interessen junger Theaterleute vertreten sollte und die „Werkstatt-Tage junger Theaterschaffender“ organisierte. Der Verband wurde aus Mitteln des Staatshaushaltes und zu einem unbedeutenden Anteil aus Mitgliedsbeiträgen finanziert. Ab 1968 gab der Verband die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Theater der Zeit&amp;#039;&amp;#039; heraus. Wissenschaftliche Ergebnisse der Verbands- und Theaterarbeit wurden in der Reihe &amp;#039;&amp;#039;Material zum Theater&amp;#039;&amp;#039; publiziert.&amp;lt;ref&amp;gt;Akademie für Staats- und Rechtswissenschaft der DDR (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch gesellschaftlicher Organisationen in der DDR.&amp;#039;&amp;#039; Staatsverlag der DDR, Berlin 1985, S. 165&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erster Präsident war [[Wolfgang Heinz (Schauspieler)|Wolfgang Heinz]], der 1984 von [[Hans-Peter Minetti]] abgelöst wurde. Vizepräsidenten waren [[Walter Felsenstein]], [[Hans Dieter Mäde]], [[Karl Kayser (Schauspieler)|Karl Kayser]] und [[Günter Rimkus]]. Auf der 9.&amp;amp;nbsp;Präsidiumssitzung am 13.&amp;amp;nbsp;November 1989 schätzte Minetti selbstkritisch ein, an vielen Vorgängen, die das Land in den Ruin getrieben hätten, beteiligt gewesen zu sein und trat zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals im Jahr 1985 vergab der Verband den [[Wolfgang-Heinz-Ring]] für herausragende Bühnendarsteller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrenmitglieder ==&lt;br /&gt;
* 1985: [[Philine Fischer]], [[Aenne Goldschmidt]], [[Marga Legal]], [[Lotte Loebinger]], [[Rudolf Penka]], [[Werner Schöniger]], [[Steffie Spira]], [[Doris Thalmer]], [[Curt Trepte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
|Autor= [[Frank-Lothar Kroll]]&lt;br /&gt;
|Titel= Kultur, Bildung und Wissenschaft im 20. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|Verlag= Oldenbourg&lt;br /&gt;
|Ort= München&lt;br /&gt;
|Jahr= 2003&lt;br /&gt;
|ISBN= 3-486-55002-0&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.mdr.de/damals-in-der-ddr/lexikon/1601636-hintergrund-1601570.html. DDR-Lexikon des MDR]&lt;br /&gt;
* [https://archiv.adk.de/bigobjekt/4057 Verband der Theaterschaffenden der DDR] im Archiv der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste, Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=1011604-7|LCCN=n81078011|VIAF=127109216}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationale Front (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturelle Organisation (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterorganisation (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theater (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verbandsgründung 1966]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1990]]&lt;/div&gt;</summary>
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