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	<title>Vera Salvequart - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T17:43:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Vera_Salvequart&amp;diff=232159&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Khatschaturjan am 11. Februar 2026 um 08:36 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ravensbrück 1 2.tiff|mini|Vera Salvequart (Haftnummer 10) während des Ravensbrück-Prozesses]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vera Salvequart&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. November]] [[1919]] in [[Ohníč |Wohontsch]], [[Tschechoslowakei]]; † [[26. Juni]] [[1947]] in [[Hameln]]) gehörte zum [[Funktionshäftling|Häftlingspersonal]] des [[Konzentrationslager]]s [[KZ Ravensbrück|Ravensbrück]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Vera Salvequart war Tochter einer Tschechin und Adoptivtochter eines [[Sudetendeutsche]]n. In [[Leipzig]] absolvierte sie eine Ausbildung zur [[Krankenschwester]] und studierte anschließend zwei [[Semester]] [[Medizin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Salvequart hatte einen jüdischen Freund, was nach den [[Nürnberger Gesetze|Nürnberger Rassengesetzen]] strafbar war. Deswegen wurde sie erstmals im Mai 1941 verhaftet und im [[KZ Flossenbürg]] inhaftiert. Nach 10-monatiger Haft ließ man sie frei, jedoch wurde sie schon im Mai 1942 unter der gleichen Beschuldigung erneut verhaftet. Diesmal erhielt sie eine Gefängnisstrafe von zwei Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach kurzer Zeit in Freiheit erfolgte im November 1944 ihre dritte Verhaftung. Nach kurzer Haft im [[Ghetto Theresienstadt|KZ Theresienstadt]] wurde sie ins Gefängnis [[Polizeipräsidium Alexanderplatz (1890–1945)|Berlin-Alexanderplatz]] überstellt. Im Dezember 1944 wurde Salvequart ins KZ Ravensbrück gebracht. Dort arbeitete sie auf der Krankenstation, überwachte den Abtransport von Häftlingen in die [[Gaskammer (Massenmord)|Gaskammern]] und füllte [[NS-Sonderstandesamt|Totenscheine]] aus. Laut Zeugenaussagen war sie ab Februar 1945 auch direkt an der Ermordung von Patienten beteiligt, indem sie ihnen ein giftiges Pulver verabreichte, das meist zum Tod führte. Gegen Kriegsende konnte sie sich einer drohenden Exekution entziehen, die ihr nach eigenen Angaben drohte, da sie Namenslisten fälschte, indem sie die Namen lebender Frauen auf die Liste von Toten gesetzt habe und diese so zu retten versuchte. Sie wurde von männlichen Häftlingen im Männerlager in einem [[Spind]] bis zur Auflösung des Lagers versteckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende wurde sie kurzzeitig in einem amerikanischen Camp untergebracht. Unter dem falschen Namen &amp;#039;&amp;#039;Anna Markova&amp;#039;&amp;#039; lebte Salvequart anschließend für einige Zeit in [[Hofheim am Taunus]] und arbeitete als Leiterin in einem Büro für rassisch Verfolgte. Aufgrund von Unterschlagungsvorwürfen setzte sich Salvequart nach Köln ab, wo sie von der [[British Army|britischen Armee]] verhaftet und danach in das [[Internierungslager Staumühle]] verbracht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 1946 wurde sie in Hamburg unter britischer [[Militärgericht]]sbarkeit angeklagt. Die hier eröffnete Gerichtsverhandlung war der [[Ravensbrück-Prozesse|erste Ravensbrück-Prozess]] mit insgesamt 16 Angeklagten. Das Verfahren endete am 3. Februar 1947 mit elf [[Todesstrafe|Todesurteilen]], davon eines für Salvequart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglicher Termin für ihre [[Hinrichtung]] war der 2. Mai 1947 – an diesem Tag starben drei weitere verurteilte Frauen durch den [[Hängen|Strang]]. Weil Salvequart ein Gnadengesuch eingereicht hatte, wurde die Vollstreckung ihres Urteils aufgeschoben. Die Verurteilte beteuerte wiederholt, im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] für den [[Secret Intelligence Service|englischen Geheimdienst]] gearbeitet zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41121764.html &amp;#039;&amp;#039;Flucht in den Tod&amp;#039;&amp;#039;] auf spiegel.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vera Salvequarts  [[Gnadenrecht|Begnadigung]] wurde abgelehnt, sie wurde am 26. Juni 1947 im [[Gefängnis Hameln|Zuchthaus Hameln]] durch den Henker [[Albert Pierrepoint]] gehängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Silke Schäfer: &amp;#039;&amp;#039;Zum Selbstverständnis von Frauen im Konzentrationslager. Das Lager Ravensbrück.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2002 (Dissertation TU Berlin), {{URN|nbn:de:kobv:83-opus-4303}}, {{doi|10.14279/depositonce-528}}.&lt;br /&gt;
* Claudia Taake: &amp;#039;&amp;#039;Angeklagt: SS-Frauen vor Gericht.&amp;#039;&amp;#039; Universität Oldenburg 1998, ISBN 3-8142-0640-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-39344062.html &amp;#039;&amp;#039;Ravensbrücker Mory-Taten&amp;#039;&amp;#039;] auf spiegel.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128898917|LCCN=no/2004/57600|VIAF=8451020}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Salvequart, Vera}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Funktionshäftling im KZ Ravensbrück]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (Curiohaus-Prozesse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1919]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1947]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Salvequart, Vera&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Krankenschwester, Häftlingspersonal des KZ Ravensbrück&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. November 1919&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wohontsch]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Juni 1947&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hameln]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Khatschaturjan</name></author>
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