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	<title>Venus, Mars und Amor - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T20:13:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Venus,_Mars_und_Amor&amp;diff=2859449&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, geschützte Leerzeichen sichtbar gemacht bzw. entfernt</title>
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		<updated>2023-10-23T18:55:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, geschützte Leerzeichen sichtbar gemacht bzw. entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt das Gemälde von Piero di Cosimo. Zum Gemälde von Tizian siehe [[Venus, Mars und Amor (Tizian)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemälde&lt;br /&gt;
| bilddatei  = Piero di Cosimo - Venus, Mars und Amor.jpeg&lt;br /&gt;
| bildlink   = &lt;br /&gt;
| alt        = &lt;br /&gt;
| hochkant   = &lt;br /&gt;
| titel      = Venus, Mars und Amor&lt;br /&gt;
| künstler   = Piero di Cosimo&lt;br /&gt;
| jahr       = um 1505&lt;br /&gt;
| technik    = Öl auf Pappelholz&lt;br /&gt;
| höhe       = 72&lt;br /&gt;
| breite     = 182&lt;br /&gt;
| museum     = Gemäldegalerie, Berlin&lt;br /&gt;
| ort        = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Venus, Mars und Amor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Gemälde von [[Piero di Cosimo]], entstanden um 1505 in Florenz. Dargestellt sind [[Venus (Mythologie)|Venus]], die Göttin der Liebe, [[Amor (Mythologie)|Amor]], der in Göttern und Menschen die Liebe entzündet, und ihnen gegenüber der schlafende Kriegsgott [[Mars (Mythologie)|Mars]]. Es handelt sich um ein [[Ölgemälde]] auf Pappelholz im Querformat. Es befindet sich seit 1828 in der Sammlung der [[Gemäldegalerie (Berlin)|Gemäldegalerie in Berlin]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Erich Schleier |url=http://smb-digital.de/eMuseumPlus?service=ExternalInterface&amp;amp;module=collection&amp;amp;objectId=865206&amp;amp;viewType=detailView |titel=Venus, Mars und Amor |werk=SMB Digital |hrsg= |datum= |abruf=2020-07-14 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Provenienz ==&lt;br /&gt;
Der Auftraggeber des Bildes ist nicht bekannt. Wahrscheinlich war Pieros Tafel ein &amp;#039;&amp;#039;Spalliera&amp;#039;&amp;#039;bild, ein im damaligen Florenz beliebter Bildtyp. Spalliere dienten als dekorativer Abschluss von hölzernen Wandverkleidungen vor allem im Wohn- und Schlafbereich von Villen, bestellt wurden sie häufig aus Anlass der Hochzeit eines Familienmitglieds. Die meist profanen Bildthemen entnahmen Auftraggeber und Künstler gerne der antiken Mythologie und Literatur. Auch [[Sandro Botticelli|Botticelli]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Die Verleumdung des Apelles|Verleumdung]],&amp;#039;&amp;#039; die &amp;#039;&amp;#039;[[Primavera (Botticelli)|Primavera]]&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;[[Die Geburt der Venus (Botticelli)|Geburt der Venus]]&amp;#039;&amp;#039; und das Vorbild für Pieros Bild, &amp;#039;&amp;#039;Venus und Mars&amp;#039;&amp;#039;, entstanden um 1483, gelten in der Forschung als Spallierabilder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild befand sich nach 1550 im Besitz [[Giorgio Vasari]]s, der es in der zweiten Fassung seiner &amp;#039;&amp;#039;Vite&amp;#039;&amp;#039; beschreibt. Im Vorwort zur Florentiner Vasari-Ausgabe von 1832 bis 1838 wird noch die Casa Nerli im Borgo San Niccolo in Florenz als Standort des Bildes genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Giovanni Masselli (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Le opere di Giorgio Vasari. Pittore e architetto aretino.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. David Passigli e Socj, Florenz 1832, S. 469.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Carl Friedrich von Rumohr|Rumohr]], der als Berater beim Aufbau der Berliner Gemäldesammlung wirkte, erwarb das Bild dort allerdings bereits 1828 für die Gemäldegalerie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Dargestellt in einer idyllischen Landschaft sind Venus mit ihrem Begleiter Amor, ihr gegenüber liegt Mars in tiefem Schlaf. Beide sind – bis auf das rosige Lendentuch des Kriegsgotts und leichte Seiden- und Schleiertücher um Schulter und Hüften der Venus – unbekleidet. Eine Schar [[Eroten]] hat sich der Waffen und der Rüstung des Kriegsgott bemächtigt, verschleppt sie und treibt mit ihnen ihr Spiel. Amor hat sich eng in Venus’ Armbeuge geschmiegt, ein weißes Kaninchen schnuppert an seiner rechten Hand, während die andere auf den schlafenden Mars weist. Das Paar ruht auf einer Blumenwiese im Schatten blühender Myrtenbüsche. Zu Füßen der Venus schnäbelt ein Taubenpaar, das ebenso wie das [[Hase in der Kunst|Kaninchen]] und die [[Myrte#Kulturgeschichte|Myrte]] seit der Antike zu den traditionellen [[Attribut (Kunst)|Attributen]] der Venus gehört.&amp;lt;ref&amp;gt;Tervarent: &amp;#039;&amp;#039;Attributs et symboles dans l’art profane.&amp;#039;&amp;#039; 1997, S. 133–134, 276, 332–333.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein pastellblauer wolkenloser Himmel, sanfte Wiesenhügel auf der Seite der Venus, ein Vulkankegel am fernen Horizont, ein stiller Flusslauf, der sich im Horizont verliert und ein schroff aufragendes, phallisch geformtes Felsenriff, vor dem sich die Eroten tummeln, auf der Seite des Mars, schließen das Bild nach oben ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutungen ==&lt;br /&gt;
Wie viele Bilder der Zeit, die damals im Umkreis der italienischen Höfe entstanden sind, entzieht sich das Bild einer einfachen Deutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naheliegend ist die Interpretation des Bildes als [[Allegorie]] des Sieges der Liebe über den Krieg. Das literarische Motiv der Zähmung des Kriegsgottes durch die Göttin der Liebe geht, wie [[Erwin Panofsky|Panofsky]] gezeigt hat, auf den römischen Dichter [[Lukrez]] zurück, der zu Beginn seines Lehrgedichts &amp;#039;&amp;#039;Über die Natur der Dinge&amp;#039;&amp;#039; Venus anruft:&amp;lt;ref&amp;gt;[[Erwin Panofsky]]: &amp;#039;&amp;#039;Studies in Iconology. Humanistic Themes in the Art of the Renaissance&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;The Mary Flexner Lectures.&amp;#039;&amp;#039; 7, {{ZDB|12280422}}). Oxford University Press, New York NY 1939. Zitiert nach: [[Henning Bock (Kunsthistoriker)|Henning Bock]] (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Katalog der ausgestellten Gemälde des 13. – 18. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Gemäldegalerie Berlin. Berlin 1975. S. 318.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat| &amp;#039;&amp;#039;Heiß indessen das wilde Gebrüll laut tosenden Krieges /&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Aller Orten nun schweigen und ruhn zu Land und zu Wasser, /&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Da nur du es verstehst, die Welt mit dem Segen des Friedens /&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Zu beglücken. Es lenkt ja des Kriegs wildtobendes Wüten /&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Waffengewaltig dein Gatte. Von ewiger Liebe bezwingen /&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lehnt sich der Kriegsgott oft in den Schoß der Gemahlin zurücke&amp;#039;&amp;#039;/ &lt;br /&gt;
|[[Lukrez]] | [[De rerum natura]]. Übers. [[Hermann Diels]], 1924.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der griechischen Mythologie war Venus mit dem hinkenden und hässlichsten der olympischen Götter, [[Hephaistos]] – römisch &amp;#039;&amp;#039;Vulcanus&amp;#039;&amp;#039; – verheiratet. Homer erzählt in seiner Odyssee, wie Venus in einer Liebesnacht mit Mars von ihrem Ehegatten &amp;#039;&amp;#039;in flagranti&amp;#039;&amp;#039; überrascht wird. Der kunstfertige Hephaistos wirft über das ehebrecherische Paar ein unsichtbares, aber höchst wirksames Netz, woraufhin die Götter im Olymp in das sprichwörtliche [[Homerisches Gelächter|homerische Gelächter]] ausbrechen. Auf Pieros Bild ahnt das Paar offensichtlich nichts von Hephaistos’ Racheakt, allein Amor, der mit aufgerissenen Augen zum Himmel schaut und mit dem Zeigefinger auf den schlafenden Mars weist, scheint das nahende Unheil zu bemerken.&lt;br /&gt;
[[Datei:Venus and Mars.jpg|mini|Botticelli, [[Venus und Mars (Botticelli)|Venus und Mars]]]]&lt;br /&gt;
Dem in der Bildkomposition ähnlichen Londoner Bild [[Venus und Mars (Botticelli)|Venus und Mars]] von Botticelli, entstanden um 1483, ebenfalls ein Spalliera- oder [[Cassone (Möbelstück)|Cassone]]bild, das Piero als Vorbild gedient hat, fehlt diese Anspielung auf Homers allgemein bekannte Erzählung vollständig.&amp;lt;ref&amp;gt;David Bellingham: [https://web.archive.org/web/20131126093905/http://omnparts.com/2010/07/29/david-bellingham-on-sandro-botticellis-venus-and-mars/ &amp;#039;&amp;#039;Aphrodite Deconstructed: Botticelli&amp;#039;s Venus and Mars in the National Gallery, London.&amp;#039;&amp;#039;] In: [[Amy C. Smith]], Sadie Pickup (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Brill&amp;#039;s Companion to Aphrodite.&amp;#039;&amp;#039; Gekürzte Fassung. Brill, Leiden u.&amp;amp;nbsp;a. 2010. S. 347–374. ISBN 978-90-04-18003-1&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hannelore Nützmann: &amp;#039;&amp;#039;Alltag und Feste. Florentinische Cassone- und Spallieramalerei aus der Zeit Botticellis&amp;#039;&amp;#039;. Staatliche Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, Berlin 2000. S. 32–33. (Bilder im Blickpunkt.) ISBN 3-88609-294-1&lt;br /&gt;
* Guy de Tervarent: &amp;#039;&amp;#039;Attributs et symboles dans l&amp;#039;art profane. Dictionnaire d&amp;#039;un langage perdu. (1450–1600)&amp;#039;&amp;#039;. 2e édition fondue et corrigée. Droz, Genève 1997. (Titre courant. 7.) ISBN 2-600-00507-2&lt;br /&gt;
* [[Giorgio Vasari]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Leben des Piero di Cosimo, Fra Bartolomeo und Mariotto Albertinelli&amp;#039;&amp;#039;. Eingeleitet, kommentiert und herausgegeben von Christina Irlenbusch (Piero Di Cosimo) und Katja Lemelsen (Fra Bartolomeo und Mariotto Albertinelli). Neu übersetzt von Victoria Lorini (Piero Di Cosimo und Fra Bartolomeo) und Sabine Feser (Mariotto Albertinelli). Wagenbach, Berlin 2008. (Edition Giorgio Vasari.) ISBN 978-3-8031-5039-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Venus, Mars and Cupid by Piero di Cosimo|Piero di Cosimos Venus, Mars und Amor}}&lt;br /&gt;
* [http://smb-digital.de/eMuseumPlus?service=ExternalInterface&amp;amp;module=collection&amp;amp;objectId=865206&amp;amp;viewType=detailView Venus, Mars und Amor auf SMB Digital]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Venus Mars Und Amor}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemälde (16. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumsbestand (Gemäldegalerie, Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mythologie in der bildenden Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rezeption der römischen Mythologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Venus (Bildende Kunst)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mars (Mythologie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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