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	<title>Vennquerbahn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wahldresdner: HC: Entferne Kategorie:Bahnstrecke in Belgien; Ergänze Kategorie:Bahnstrecke in Wallonien</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Bahnstrecke_in_Belgien&quot; title=&quot;Kategorie:Bahnstrecke in Belgien&quot;&gt;Kategorie:Bahnstrecke in Belgien&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Bahnstrecke_in_Wallonien&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Bahnstrecke in Wallonien (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Bahnstrecke in Wallonien&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{BS-header|Jünkerath – Weywertz}}&lt;br /&gt;
{{BS-daten&lt;br /&gt;
|STRECKENNR= L 45A (Belgien)&lt;br /&gt;
|DE-STRECKENNR= &amp;#039;&amp;#039;3003&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;small&amp;gt;(Jünkerath – Losheim – Grenze)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|DE-KBS=zuletzt 248 k&lt;br /&gt;
|LÄNGE= 35,9&lt;br /&gt;
|SPURWEITE= 1435&lt;br /&gt;
|BILDPFAD_KARTE= Spoorlijn45A.png&lt;br /&gt;
|TEXT_KARTE= Strecke der Vennquerbahn&lt;br /&gt;
|PIXEL_KARTE= 300px&lt;br /&gt;
|KBS=248p &amp;lt;small&amp;gt;(Jünkerath – Losh. 1946)&amp;lt;/small&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{BS-table}}&lt;br /&gt;
{{BS|xvKSTRa|||[[Eifelstrecke|Eifelbahn]] von [[Trier]], [[Bahnstrecke Dümpelfeld–Lissendorf|Strecke von Dümpelfeld]]}}&lt;br /&gt;
{{BS|vBHF-exBHF|0,0|[[Bahnhof Jünkerath|Jünkerath]]}}&lt;br /&gt;
{{BS|xvSTRr-SHI1r|||[[Eifelstrecke|Eifelbahn]] nach [[Hürth-Kalscheuren]]}}&lt;br /&gt;
{{BSe|xABZg+r|||Jünkerather Kurve von Abzw Glaadt}}&lt;br /&gt;
{{BSe|xBST||Abzw Niederkyll}}&lt;br /&gt;
{{BSe|xBHF|4,2|[[Liste der Kulturdenkmäler in Stadtkyll#Einzeldenkmäler|Stadtkyll]]}}&lt;br /&gt;
{{BS|xSTR+GRZq|5,830||[[Rheinland-Pfalz]] / [[Nordrhein-Westfalen]]}}&lt;br /&gt;
{{BSe|xABZgr+r|||geplante [[Ourtalbahn]] von [[Bahnhof Rheinbach|Rheinbach]]}}&lt;br /&gt;
{{BSe|xBHF|7,4|[[Kronenburg]]}}&lt;br /&gt;
{{BS|xSTR+GRZq|9,290||Nordrhein-Westfalen / Rheinland-Pfalz}}&lt;br /&gt;
{{BSe|xBHF|10,5|[[Hallschlag]]}}&lt;br /&gt;
{{BSe|xABZgl|||geplante [[Ourtalbahn]] nach [[Sankt Vith]]}}&lt;br /&gt;
{{BS|xSTR+GRZq|15,120||Rheinland-Pfalz / Nordrhein-Westfalen}}&lt;br /&gt;
{{BSe|xSTR+GRZq||| Staatsgrenze [[Deutschland]] / [[Belgien]] (1949–58)}}&lt;br /&gt;
{{BSe|xBHF|16,3|[[Losheim (Hellenthal)#Verkehr|Losheim (Eifel)]]}}&lt;br /&gt;
{{BS|xGRENZE|19,7||Staatsgrenze [[Grenze zwischen Belgien und Deutschland|Deutschland / Belgien]]&amp;lt;br /&amp;gt;(1920/1925–1940, 1945–1949 und ab 1958)|T=exSTR}}&lt;br /&gt;
{{BSe|xBHF|23,3|[[Losheimergraben]]}}&lt;br /&gt;
{{BSe|xBHF|26,1|[[Honsfeld]]}}&lt;br /&gt;
{{BSe|xBHF|29,6|[[Büllingen]]}}&lt;br /&gt;
{{BSe|xBHF|34,1|[[Bütgenbach]]}}&lt;br /&gt;
{{BSe|xABZg+r|||[[Vennbahn]] von [[Aachen|Aachen-Rothe Erde]] (L 48)}}&lt;br /&gt;
{{BSe|xBHF|38,2|[[Weywertz]]}}&lt;br /&gt;
{{BSe|xKSTRe|||[[Vennbahn]] nach [[Sankt Vith]] (L 48)}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vennquerbahn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zweigte in [[Jünkerath]] nach Nordwesten von der [[Bahnstrecke Hürth-Kalscheuren–Ehrang|Eifelbahn]] in Richtung [[Belgien]] ab und fädelte sich bei Weywertz in die [[Vennbahn]] ein. Sie war zuletzt eine eingleisige, nicht elektrifizierte Nebenbahn. Oft wird ihr auch [[Bahnstrecke Waimes–Trois-Ponts|die weiterführende Strecke]] des Vennbahnsystems über [[Malmedy]] nach [[Stavelot]] zugerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Bahnstrecke wurde bereits 1904 aus [[Strategische Bahn|strategischen]] Gründen geplant als Verlängerung der [[Bahnstrecke Dümpelfeld–Lissendorf|Bahnstrecke Dümpelfeld–Hillesheim–Lissendorf]] mit Anschluss an die [[Vennbahn]]strecke. Die zweigleisige Nebenbahn-Neubaustrecke Dümpelfeld–Jünkerath–Weywertz wurde am 1. Juli 1912 eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.heimatjahrbuch-vulkaneifel.de/VT/hjb1995/hjb1995.10.htm |titel=Das Vennbahnsystem Vorgeschichte der Vennbahn Aachen - Malmedy - Ulflingen |abruf=2019-05-22}} Die Vennquerbahn Weywertz–Losheim–Jünkerath verbindet Eifel- und Vennbahn&amp;lt;/ref&amp;gt; Grund für den ab 1909 unter Hochdruck vorangetriebenen Bau der Bahnstrecke war der [[Schlieffen-Plan]]. Dieser sah für den Fall eines Krieges mit Frankreich einen schnellen deutschen Vorstoß über das neutrale Belgien nach Frankreich vor. &lt;br /&gt;
Deutsche Armeen sollten die rund 150 Kilometer lange [[Grenze zwischen Belgien und Deutschland|Grenze]] überqueren und zügig Richtung Frankreich vorstoßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Erste Marokkokrise|ersten Marokkokrise]] (1905/6) hatten sich die Spannungen mit Frankreich erheblich verschärft. &lt;br /&gt;
Seitdem wurden in der [[Westeifel]], dem geplanten Aufmarschgebiet des [[Deutsches Heer (Deutsches Kaiserreich)|deutschen Heeres]], zahlreiche Bahnstrecken gebaut oder ausgebaut. Als eine der wenigen Ost-West-Verbindungen nach Belgien mit Anschluss an das Bahnnetz des Nachbarlandes kam der Vennquerbahn eine herausragende Bedeutung zu. Sie wurde nach Kriterien der Armeeführung errichtet, mit relativ geringen Steigungen für Transportzüge mit bis zu 110 Achsen, durchweg zweigleisig und fast ohne niveaugleiche Bahnübergänge. Viergleisige Ausweichbahnhöfe in Kriegszuglänge (680 Meter) wurden im Abstand von zirka drei Kilometer gebaut, ebenso ausgebaute Entladestationen und Infrastruktur für die Versorgung der Dampfloks [[Wasserkran (Eisenbahn)|mit Wasser]] und Kohle. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] (1914–1918) war die Vennquerbahn eine zentrale Versorgungsader der deutschen Armeen an der [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]], über die unzählige Transportzüge nach Belgien und Frankreich rollten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Achim Konejung |Hrsg= |Titel=Das Rheinland und der Erste Weltkrieg |Auflage= |Verlag=Regionalia-Verlag |Ort=Rheinbach |Datum=2013 |ISBN= |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[Friedensvertrag von Versailles|Versailler Vertrag]] (1919) musste Deutschland die Region [[Eupen-Malmedy]] an Belgien abtreten. Die Vennquerbahn unterstand nun von Weywertz bis Losheimergraben (Grenze) der [[Nationale Gesellschaft der Belgischen Eisenbahnen|Belgischen Staatsbahn]]. Die Teilstrecke Losheim–Jünkerath ([[Bahnstrecke Hürth-Kalscheuren–Ehrang|Kylltalbahn]]) verblieb bei den [[Preußische Staatseisenbahnen|Preußischen Staatseisenbahnen]]. Das zweite Gleis wurde 1930 auf Druck der belgischen Seite abgebaut und im Bereich der [[Deutsche Reichsbahn (1920–1945)|Deutschen Reichsbahn]] (DR) wurde der [[Zugleitbetrieb|vereinfachte Nebenbahnbetrieb]] eingeführt. Die &amp;#039;&amp;#039;Jünkerather Kurve&amp;#039;&amp;#039; Abzw Glaadt–Abzw Niederkyll wurde 1935 stillgelegt, am 1. Januar 1942 aber wieder in Betrieb genommen.&amp;lt;ref&amp;gt;der NS-Staat besetzte seit dem [[Westfeldzug]] 1940 Belgien, die Niederlande, Luxemburg und Teile von Frankreich.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Vennquerbahn bridge buetgenbach.jpg|mini|links|Viadukt der Vennquerbahn bei [[Bütgenbach]] mit einem Museumsbahnzug.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:26th Infantry Regiment near Butgenbach.jpg|mini|links|US-Soldaten passieren am Jahresende 1944 den zerstörten Viadukt der Vennquerbahn bei Bütgenbach.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1936 wurde die Strecke zum Bau des [[Westwall]]s für den Transport der Baumaterialien und der Arbeitskräfte genutzt. Daher wurde die Sicherung der Bahnstrecke [[1938]] vom [[Zugleitbetrieb|vereinfachten Nebenbahnbetrieb]] wieder auf Regelbetrieb umgestellt. &lt;br /&gt;
Für den [[Westfeldzug]] 1940 war die Strecke ein wichtiger Transportweg mit hoher Auslastung. Beim Rückzug der Wehrmacht im September 1944 sprengten Pioniere der Wehrmacht Brücken der Bahnstrecke, darunter den Viadukt von Bütgenbach. Die Strecke war bei der [[Ardennenoffensive]] im Dezember 1944 nur noch bis zum [[Bahnhof Jünkerath|Bahnhof Stadtkyll]] nutzbar. Der provisorische Wiederaufbau erfolgte während der Endphase des Krieges durch US-Pioniere und nach Kriegsende durch die zuständige belgische Staatsbahn im Westen sowie im Ostteil durch die Reichsbahn (ab 1949 [[Deutsche Bundesbahn]]). &lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Nach der Beseitigung der Kriegsschäden wurde am 8. Juli 1947 der Verkehr aufgenommen. Er war in den ersten [[Nachkriegszeit in Deutschland|Nachkriegsjahren]] zunächst relativ intensiv, nahm aber bald drastisch ab. Die schrittweise Einstellung des Personenverkehrs erfolgte 1952: Losheim (Eifel) – Weywertz, 26. Mai 1963: Jünkerath – Losheim (Eifel). &lt;br /&gt;
Im Jahr 1956 erfolgte die Umstellung auf vereinfachten Nebenbahnbetrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. Oktober 1981 wurde der verbliebene Güterverkehr Jünkerath–Losheimergraben (Buchholz) eingestellt und die Strecke auf der deutschen Seite gesperrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier Jahre nach der Stilllegung ließ die [[NATO]] die Strecke reaktivieren. Der [[Kalter Krieg|Kalte Krieg]] war noch nicht beendet. &amp;lt;br/&amp;gt;1985 und 1986 wurden Investitionen in Millionenhöhe getätigt. Am 11. Oktober 1986 war die offizielle Wiedereröffnung. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit war nach DB-Angaben (Stand 2002) 50 km/h, Streckenklasse: D 4, Radsatzlast: 22,5 t, Meterlast: 8 t/m.&amp;lt;ref name=&amp;quot;eifelbahn_004203&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.eifelbahn.de/strecken/004203.htm |wayback=20150923234503 |text=Strecke Jünkerath - Losheim}}, auf eifelbahn.de&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Der Schwerlastverkehr mit Militär-Güterzügen wurde teilweise in [[Mehrfachtraktion|Doppeltraktion]] durchgeführt. Befördert wurden Kettenfahrzeuge (Panzer, Panzerhaubitzen) für Großmanöver der in Deutschland stationierten NATO-Streitkräfte zum [[Truppenübungsplatz Elsenborn]] und wieder zurück. Entladebahnhof war [[Sourbrodt]] an der in Weywertz anschließenden Vennbahn. &lt;br /&gt;
1991 lösten sich zunächst der [[Warschauer Pakt]] und dann die Sowjetunion auf. Die NATO reduzierte ihre Übungen in Elsenborn. Mit dem letzten Panzertransport am 18. Oktober 1999 wurde der von der NATO bestellte Verkehr endgültig eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seither gab es nur noch einige grenzüberschreitende Inspektionsfahrten. Die &amp;#039;&amp;#039;Eisenbahn-Verkehrsgesellschaft im Bergisch-Märkischen Raum&amp;#039;&amp;#039; (EBM) kündigte an, die Strecke Jünkerath–Bundesgrenze zum 1. Juli 2000 von der [[DB Netze]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.eifelbahn.de/ev/aktuelles2000.htm |wayback=20150923234457 |text=Aktuelles 2000}}, auf eifelbahn.de&amp;lt;/ref&amp;gt; zu übernehmen und betrieb auf deutscher Seite bis Anfang 2001 noch sporadischen Güterverkehr mit teils dampflokbespannten [[Ganzzug|Holzganzzügen]] für das [[Sägewerk]] der HILO Holz GmbH&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.eisenbahnmuseum-juenkerath.de/geschichte/strecken/j%C3%BCnkerath-weyw/ |wayback=20200806011918 |text=Die Eisenbahnstrecke Jünkerath - Losheim - Weywertz}}, auf eisenbahnmuseum-juenkerath.de, abgerufen am 22. Mai 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;, das sich in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Losheim befindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.eifelbahn.de/5/00025C.HTM |wayback=20150923234444 |text=Holzzug in Losheim}}, auf eifelbahn.de&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Im Jahr 2001 gab die EBM diesen Güterverkehr auf. Die Bahnstrecke fiel damit an [[DB Netze]] zurück, die kein Interesse an einem Weiterbetrieb hatte. Für die Strecke, die erst 15 Jahre vorher saniert worden war, wurde wegen angeblicher &amp;#039;&amp;#039;Oberbaumängel&amp;#039;&amp;#039; die Sperrung angeordnet. Im Jahr 2002 bot die DB die Bahnstrecke zum Verkauf an; die DB prognostizierte für die kommenden fünf Jahre ohne nähere Begründung einen Investitionsbedarf von 905.000 Euro, insbesondere für die Brücken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;eifelbahn_004203&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Da bis zum Ablauf der Frist im Januar 2003 kein Angebot eingereicht wurde, erfolgte am 15. Juni 2003 die endgültige Stilllegung und im Spätherbst 2004 der Abbau der Gleise. Eine von einigen Kommunen erwogene Nutzung als [[Eisenbahn-Draisine|Draisinenstrecke]] war damit obsolet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf belgischer Seite wurden noch mindestens bis Anfang 2004 Holztransporte über Stavelot, Malmedy und Weywertz zum Sägewerk in Büllingen durchgeführt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.alles-schnucke.de/die-vennbahn/vennquerbahn/index.php | wayback=20171028143405 | text=Eisenbahnrelikte Vennquerbahn }}, auf alles-schnucke.de&amp;lt;/ref&amp;gt; nach anderen Quellen verkehrte der letzte belgische Güterzug am 4. Oktober 2006 nach Büllingen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.eisenbahnmuseum-juenkerath.de/geschichte/strecken/j%C3%BCnkerath-weyw/ |titel=Eisenbahnfreunde Jünkerath e.&amp;amp;nbsp;V. - Jünkerath - Weyw. |werk=www.eisenbahnmuseum-juenkerath.de |abruf=2017-01-10 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170110231342/http://www.eisenbahnmuseum-juenkerath.de/geschichte/strecken/j%C3%BCnkerath-weyw/ |archiv-datum=2017-01-10 |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Am 9. Oktober 2004 fand die vermutlich letzte von belgischer Seite organisierte Sonderfahrt bis Büllingen statt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.pro-schiene.de/Eifelstrecken/LosheimGrenzeWeywertz_Oktober2004.html |titel=Bild von der letzten Sonderfahrt im Oktober 2004 |abruf=2016-10-22 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20130622175033/http://www.pro-schiene.de/Eifelstrecken/LosheimGrenzeWeywertz_Oktober2004.html |archiv-datum=2013-06-22 |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Ab Ende 2006 wurde auch dieser Teil der Strecke abgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 2001 wurde die in Weywertz anschließende [[Vennbahn]] noch als [[Museumsbahn]] genutzt. Die historischen Züge fuhren dabei auch über den westlichen Teil der Vennquerbahn nach Bütgenbach, wo die Eisenbahnfreunde einen neuen [[Haltepunkt]] in unmittelbarer Nähe zum dortigen Erholungsgebiet gebaut hatten. Bei diesen touristischen Fahrten wurde das Bütgenbacher Viadukt überquert. Zum Umsetzen der Lok wurde bis zum Bahnhof Büllingen gefahren, in der Regel allerdings ohne Fahrgäste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 2013 beantragte die DB Netz die [[Freistellung (AEG)|Freistellung von Bahnbetriebszwecken]] der Trasse ab Kilometer 1,118 (in Jünkerath nahe der GSM-R-Basisstation).&amp;lt;ref&amp;gt;Eisenbahn-Bundesamt – Außenstelle Frankfurt/Saarbrücken –: &amp;#039;&amp;#039;Öffentliche Bekanntmachung gemäß § 23 Absatz 2 des Allgemeinen Eisenbahngesetzes – Freistellung von Bahnbetriebszwecken betreffend einen Teil der Strecke 3003 Jünkerath–Losheim-Grenze –&amp;#039;&amp;#039; Vom 6. Februar 2013 (Az. 551pf/128 - 2012#034 / 55122 - 12 - 0667 e; {{BAnz|AT 18.02.2013 B9}})&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradweg ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Radweg auf der Vennquerbahn-8430.jpg|mini|Radweg auf der Vennquerbahn zwischen Hallschlag und Losheim]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Optimale beschilderung in weywertz zur L.45a.jpg|mini|Anbindung in Weywertz an die Vennbahnstrecke]]&lt;br /&gt;
Die unter den Preußen angelegte Eisenbahnstrecke Jünkerath–Weywertz liegt heutzutage in den Ländern Belgien und Deutschland. Die Anlage eines &amp;#039;&amp;#039;grenzüberschreitenden Radweges&amp;#039;&amp;#039; auf der Eisenbahntrasse erfolgte in langjährigen Bauabschnitten.&lt;br /&gt;
Zunächst war auf deutscher Seite vom [[Kreis Euskirchen]] die Einrichtung einer [[Eisenbahn-Draisine|Draisinenstrecke]] geplant. Den Anliegerkommunen war die von der DB geforderte Pachtsumme (20.000 Euro pro Jahr) jedoch zu hoch; ohne ein neues, besseres Angebot zu unterbreiten, schuf die Deutsche Bahn umgehend vollendete Tatsachen und ließ die Gleise auf deutscher Seite noch im Herbst 2004 demontieren. Ab Ende 2006 wurden die Gleise im belgischen Teil der Strecke ebenfalls sukzessive abgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fortan stand die Folgenutzung als Fahrradweg auf der Agenda; die Planungen verzögerten sich jedoch durch die Beteiligung der zwei Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, die sich zunächst nicht über die Verteilung der Kosten einigen konnten. Nicht zuletzt deswegen ließ der Beginn des lange beschlossenen Bauvorhabens einige Jahre auf sich warten. Erst im Jahr 2013 startete der schrittweise Umbau der Trasse als [[Radwanderweg|Radweg]]. Dabei mussten allein auf deutscher Seite 29 Brücken entlang der Strecke saniert bzw. ersetzt werden. Es wurden 5 Mio. Euro in den Bau des 20 Kilometer langen deutschen Abschnittes investiert&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ksta.de/region/euskirchen-eifel/trasse-der-vennquerbahn-kyll-radweg-zwischen-juenkerath-und-losheim-wird-freigegeben-963378 Trasse der Vennquerbahn Kyll-Radweg zwischen Jünkerath und Losheim wird freigegeben], auf ksta.de, abgerufen am 22. Mai 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der neue Radweg hat wenig Gefälle und entlastet u.&amp;amp;nbsp;a. die parallel zur Strecke verlaufende Bundesstraße vom Radverkehr. Im April 2015 wurde der Fahrradweg von Jünkerath bis zur Landesgrenze komplett fertiggestellt und am 3. Mai 2015 offiziell eröffnet. Die letzte unausgebaute Lücke zwischen Bütgenbach und Büllingen wurde Anfang 2017 geschlossen und die Strecke ist seither durchgängig asphaltiert und verläuft ab Jünkerath-Glaadt bis zur Einmündung in den [[Vennbahn (Radweg)|Vennbahnradweg]] vor Weywertz (Belgien) bis auf zwei unbedeutende Ausnahmen (Wirtschaftswege) kreuzungsfrei ausschließlich auf der ehemaligen steigungsarmen Trasse und ist deswegen besonders sicher und damit ausgesprochen kinder- und familienfreundlich. Auch für Inline-Skater ist der glatte Asphalt bestens geeignet. Die Strecke Losheimergraben–Weywertz (18,1 km) ist als RAVel L.45a geführt und beschildert und ins belgische [[RAVeL-Netz]] eingebaut&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rundschau-online.de/draisinenstrecke-ganz-locker-ueber-28-bruecken-radeln-11233356 Ganz locker über 28 Brücken radeln], Kölnische Rundschau, abgerufen am 6. Juni 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Realisierung des Radweges wird auch die Verbesserung der [[Öffentlicher Personennahverkehr|ÖPNV]]-Anbindung von [[Kall]] nach [[Losheim (Hellenthal)|Hellenthal-Losheim]] angedacht. Radler könnten dann mit einer auch Fahrräder befördernden Buslinie („Fahrradbus“) zum Startpunkt ihrer Tour fahren. Unabhängig davon bietet sich für Radfahrer ab Weywertz schon jetzt der attraktive Anschluss über den gut ausgebauten Vennbahnradweg nach Süden via St. Vith und Pronsfeld nach Prüm und nach Norden bis Aachen Rothe Erde an; dort endet der Fahrradweg unmittelbar am Bahnhof der DB.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Stadtkyll (Eifel); ehem. Bahnhof Stadtkyll a.jpg|Ehemaliges Bahnhofsgebäude des Bahnhofs Stadtkyll, Frühjahr 2017&lt;br /&gt;
Datei:Stadtkyll (Eifel); ehem. Bahnhof Stadtkyll b.jpg|Ehemalige Bahnstrecke bei Stadtkyll, Frühjahr 2017&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhof Losheim, Hellenthal-6736.jpg|Ehemaliges Empfangsgebäude des Bahnhofs Losheim (Eifel), Winter 2013&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhof Losheim Eifel Vennquerbahn.JPG|Ehemaliges Empfangsgebäude des Bahnhofs Losheim (Eifel), Herbst 2012&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhof Losheim Eifel Vennquerbahn 2.JPG|Ehemalige Gleisflächen des Bahnhofs Losheim (Eifel), Herbst 2012&lt;br /&gt;
Datei:Trasse Vennquerbahn Losheim Eifel.JPG|Die Trasse der Vennquerbahn kurz vor Losheim (Eifel), Herbst 2012&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Kurt Hoppstädter: &amp;#039;&amp;#039;Die Entstehung des Eisenbahnnetzes im Moseltal und in der Eifel. Nach den Akten des Staatsarchivs Koblenz bearbeitet.&amp;#039;&amp;#039; Manuskript Universitäts- und Stadtbibliothek Köln. 1963&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://nrwbahnarchiv.bplaced.net/strecken/3003.htm Beschreibung der Strecke 3003 (Abschnitt Jünkerath – Losheimergraben)] im NRWbahnArchiv von André Joost&lt;br /&gt;
* [https://www.heimatjahrbuch-vulkaneifel.de/VT/hjb1995/hjb1995.10.htm Ausführliche Geschichte des Vennbahnsystems]&lt;br /&gt;
* [http://www.wisoveg.de/rheinland/histo/eifelbhn/his-eif5.htm Geschichte der Vennquerbahn bis 1986]&lt;br /&gt;
* [https://vonderruhren.de/aachenbahn/seiten/str45.php Private Webseite]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnstrecke in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnstrecke in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnstrecke in Wallonien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Radweg auf ehemaliger Bahnstrecke in Belgien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Radweg auf ehemaliger Bahnstrecke in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Radweg auf ehemaliger Bahnstrecke in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehr (Eifel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Internationale Bahnstrecke]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schienenverkehr (Kreis Euskirchen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsbauwerk im Kreis Euskirchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsbauwerk in der Provinz Lüttich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wahldresdner</name></author>
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