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	<title>Veneziaspitzen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wikifriendmaker am 27. April 2022 um 07:08 Uhr</title>
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		<updated>2022-04-27T07:08:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME=&lt;br /&gt;
|BILD=CimaVeneziaFromSchoentaufspitze(NW).jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG=von den nordwestlich gelegenen Schöntaufspitzen gesehen, von links: III., II. und rechts der Hauptgipfel&lt;br /&gt;
|HÖHE=3386&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG=IT&lt;br /&gt;
|LAGE=Grenze [[Südtirol]] / [[Trentino]], [[Italien]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE=[[Ortler-Alpen]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=46/27/17/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=10/41/20/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=IT-BZ/IT-TN&lt;br /&gt;
|POSKARTE=Italien Ortler-Alpen&lt;br /&gt;
|TYP=&lt;br /&gt;
|GESTEIN=&lt;br /&gt;
|ALTER=&lt;br /&gt;
|ERSTBESTEIGUNG=24. September 1867 durch [[Julius Payer]] und den Bergführer [[Johann Pinggera]] im Rahmen eines Gratübergangs von der südwestlich gelegenen Köllkuppe aus&lt;br /&gt;
|NORMALWEG=Hochtour von der [[Rifugio Cevedale – „G. Larcher“|Cevedalehütte]], über den Südwestgrat von der Köllkuppe aus, oder über die Südostflanke&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Veneziaspitzen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ItS|&amp;#039;&amp;#039;Cime Venezia&amp;#039;&amp;#039;}}) sind vergletscherte Hochgipfel im [[Zufrittkamm]], an diesem Abschnitt auch &amp;#039;&amp;#039;Marteller Hauptkamm&amp;#039;&amp;#039; genannt, einer Bergkette der [[Ortler-Alpen]]. Die drei Veneziaspitzen liegen genau auf der Grenze zwischen den italienischen Provinzen [[Südtirol]] und [[Trentino]] im [[Nationalpark Stilfserjoch]]. Der Hauptgipfel, &amp;#039;&amp;#039;Veneziaspitze&amp;amp;nbsp;I&amp;#039;&amp;#039; genannt, hat eine Höhe von {{Höhe|3386}}. Die &amp;#039;&amp;#039;Veneziaspitze&amp;amp;nbsp;II&amp;#039;&amp;#039; ist {{Höhe|3371}} und die &amp;#039;&amp;#039;Veneziaspitze&amp;amp;nbsp;III&amp;#039;&amp;#039; {{Höhe|3356}} hoch. Alle drei Spitzen liegen auf einem von Südwesten nach Nordosten verlaufenden, teilweise mit [[Firn]] bedeckten Grat. Die Gipfel bieten eine gute Rundumsicht, werden aber, da sie schwerer erreichbar sind als die [[Köllkuppe]] (&amp;#039;&amp;#039;Cima Marmotta&amp;#039;&amp;#039;, {{Höhe|3330}}), nicht so oft begangen wie diese. Zuerst bestiegen wurde die I. Veneziaspitze am 24. September 1867 durch den Kartografen und Alpenforscher [[Julius von Payer|Julius Payer]] und den [[Bergführer]] [[Johann Pinggera]] aus [[Sulden]] über den &amp;#039;&amp;#039;Südwestgrat&amp;#039;&amp;#039; von der Köllkuppe aus.   &lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
== Umgebung ==&lt;br /&gt;
Die drei Veneziaspitzen liegen im Kamm zwischen dem [[Martelltal]] und dem [[Peio]]-Tal. Sie sind auf allen Seiten von [[Gletscher]]n umgeben. Nördlich der &amp;#039;&amp;#039;III.&amp;amp;nbsp;Veneziaspitze&amp;#039;&amp;#039; erstreckt sich der &amp;#039;&amp;#039;Schranferner&amp;#039;&amp;#039;, dann folgt, getrennt durch den &amp;#039;&amp;#039;Nordgrat&amp;#039;&amp;#039; der III.&amp;amp;nbsp;Spitze, der &amp;#039;&amp;#039;Ultenmarktferner&amp;#039;&amp;#039; und südwestlich des Nordgrats der II.&amp;amp;nbsp;Spitze der &amp;#039;&amp;#039;Hohenferner&amp;#039;&amp;#039;. Im Süden liegt der größte Gletscher des Gebiets, die &amp;#039;&amp;#039;Vedretta Careser&amp;#039;&amp;#039; mit einer Breite von etwa 3&amp;amp;nbsp;km. Benachbarte Berge sind, von der I.&amp;amp;nbsp;Veneziaspitze, dem Hauptgipfel, aus gesehen, im Südwesten die etwa 500&amp;amp;nbsp;m entfernte Köllkuppe, im Nordosten die 300&amp;amp;nbsp;m entfernte II.&amp;amp;nbsp;Spitze und schließlich, 700&amp;amp;nbsp;m entfernt die III.&amp;amp;nbsp;Spitze. Im weiteren Verlauf der &amp;#039;&amp;#039;Nordostgrats&amp;#039;&amp;#039; liegt die [[Hintere Schranspitze]] mit {{Höhe|3357}} Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stützpunkte und Besteigung ==&lt;br /&gt;
Der Weg der beiden Erstbesteiger im September 1867 führte von [[Peio]] aus zunächst nördlich durch das &amp;#039;&amp;#039;Val della Mare&amp;#039;&amp;#039; (ein Seitental des Peio-Tals) hinauf zum &amp;#039;&amp;#039;Lago Lungo&amp;#039;&amp;#039; auf {{Höhe|2553}} Höhe und weiter über den Gletscher &amp;#039;&amp;#039;Vedretta Marmotta&amp;#039;&amp;#039; südlich unterhalb des auf {{Höhe|3153}} Höhe liegenden &amp;#039;&amp;#039;Hohenfernerjochs&amp;#039;&amp;#039;. Von dort ging man in zunächst südöstlicher Richtung auf dem Grat zum  Gipfel der Köllkuppe, und dann weiter zu der nordöstlich gelegenen I.&amp;amp;nbsp;Veneziaspitze. Aus dem Bericht von Eduard Richter: &amp;#039;&amp;#039;Auf dem ersteren Gipfel&amp;#039;&amp;#039; [gemeint ist die Köllkuppe], &amp;#039;&amp;#039;den Payer nicht als selbständige Spitze betrachtete, hielt er sich nicht auf, verweilte dagegen auf der Veneziaspitze 1½ Stunden und errichtete daselbst einen [[Steinmännchen|Steinmann]].&amp;#039;&amp;#039; Payer und Pinggera brauchten für den Aufstieg fast 10 Stunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch heute werden die Veneziaspitzen in der Regel nach der Überschreitung der Köllkuppe bestiegen. Stützpunkte für diesen [[Normalweg]], also den leichtesten Anstieg, sind entweder die [[Zufallhütte]] auf {{Höhe|2265}} Höhe oder die [[Marteller Hütte]] ({{Höhe|2610}}), beide im nördlich gelegenen obersten Martelltal. Der Weg führt in südlicher Richtung als [[Hochtour]] mit entsprechender Ausrüstung und Gletschererfahrung über den Hohenferner hinauf zum Hohenfernerjoch, dann über den scharf geformten Firngrat (etwa 30° geneigt) nordöstlich zur Köllkuppe. Im weiteren Verlauf des stark nach Nordwesten [[Wechte|überwechteten]] firnbedeckten Nordostgrats werden dann die Veneziaspitzen erreicht. Die Gehzeit beträgt laut Literatur 3½ Stunden von der Marteller Hütte. Die &amp;#039;&amp;#039;Südostflanke&amp;#039;&amp;#039; des Venezia-Hauptgipfels wurde 1877 zum ersten Mal durchquert, von der [[Rifugio Cevedale – „G. Larcher“|Cevedalehütte]] ({{Höhe|2608}}) aus dauert der Anstieg etwa 2½ Stunden. 1891 wurden erstmals alle drei Spitzen im Zusammenhang überschritten, Ausgangspunkt ist in diesem Fall das &amp;#039;&amp;#039;Schranjoch&amp;#039;&amp;#039; auf {{Höhe|3229}} Höhe im Osten der III.&amp;amp;nbsp;Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2021 befindet sich kaum noch Firn auf dem Grat. Die Überschreitung der Veneziaspitzen erfolgt in unschwierigem Blockgelände, während für den Übergang von der Köllkuppe an einer Stelle Kletterei im II. Grad erforderlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Karte ==&lt;br /&gt;
* Peter Holl: &amp;#039;&amp;#039;[[Alpenvereinsführer]] Ortleralpen&amp;#039;&amp;#039;, 9. Auflage, München 2003, ISBN 3-7633-1313-3&lt;br /&gt;
* [[Hanspaul Menara]]: &amp;#039;&amp;#039;Die schönsten 3000er in Südtirol. 70 lohnende Hochtouren.&amp;#039;&amp;#039; Athesia, Bozen 2014, ISBN 978-88-8266-911-9&lt;br /&gt;
* [[Louis Friedmann]] in [[Eduard Richter]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Erschliessung der Ostalpen, II. Band&amp;#039;&amp;#039;, Verlag des Deutschen und Oesterreichischen Alpenvereins, Berlin, 1894, S. 151 ff.&lt;br /&gt;
* August Petermann: &amp;#039;&amp;#039;[[Petermanns Geographische Mitteilungen]]&amp;#039;&amp;#039;, Ergänzungsheft 27, Gotha 1869&lt;br /&gt;
* [[Casa Editrice Tabacco]], Tavagnacco: Carta topografica 1:25.000, Blatt 045, &amp;#039;&amp;#039;Laces/Latsch&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in den Ortler-Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Südtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Trentino]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Martell (Südtirol)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationalpark Stilfserjoch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wikifriendmaker</name></author>
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