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	<title>Venezianisches Finale - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T17:30:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;JoKa1979 am 7. Mai 2025 um 14:14 Uhr</title>
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		<updated>2025-05-07T14:14:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Teatro La Fenice (Venice) - Facade.jpg|mini|Das Teatro La Fenice, Tatort im Krimi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Venezianisches Finale&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist das Romandebüt von [[Donna Leon]], der Auftakt einer Krimireihe um den Hauptcharakter Commissario Guido Brunetti. Der Roman erschien 1992 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Death at La Fenice&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bei [[Penguin Random House|Random House]], die deutsche Übersetzung von [[Monika Elwenspoek]] wurde 1993 im [[Diogenes Verlag]] veröffentlicht. Die Geschichte spielt in [[Venedig]], wo die Autorin selbst lebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Opernhaus [[Teatro La Fenice]] stirbt der deutsche Stardirigent Helmut Wellauer an einer [[Kaliumcyanid|Zyankali]]-Vergiftung. Bei seinen Ermittlungen stößt Brunetti auf die [[Nationalsozialismus|Nazi]]-Vergangenheit des Dirigenten wie auch auf dessen [[Pädophilie|pädophile]] Neigungen. Da sich Wellauer an der Tochter seiner zweiten Ehefrau vergangen hat, habe diese ihm ein [[Antibiotikum]] gespritzt, das sein Gehör geschädigt habe. Es stellt sich heraus, dass Wellauer sich selbst vergiftet hat, um seine Frau als Täterin zu belasten. Für &amp;#039;&amp;#039;Venezianisches Finale&amp;#039;&amp;#039; erhielt Donna Leon den japanischen Suntory-Preis. Der Krimi wurde für die [[ARD]] mit [[Uwe Kockisch]] in der Hauptrolle [[Donna Leon – Venezianisches Finale|verfilmt]] und am 23. Oktober 2003 erstmals ausgestrahlt. Er wurde zudem als Hörbuch und Hörspiel adaptiert. Auf &amp;#039;&amp;#039;Venezianisches Finale&amp;#039;&amp;#039; folgten bislang 32 weitere Fälle mit Brunetti (Stand: 2024).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
Im [[Teatro La Fenice]] wird der berühmte deutsche Dirigent Helmut Wellauer in der Pause vor dem letzten Akt der [[Giuseppe Verdi|Verdi]]-[[Oper]] &amp;#039;&amp;#039;[[La traviata]]&amp;#039;&amp;#039; tot aufgefunden. Er starb an einer Vergiftung mit [[Kaliumcyanid|Zyankali]], das in seinen Kaffee gemischt war. Während die Aufführung unter Leitung des Ersatzdirigenten fortgesetzt wird, erscheint die Polizei am [[Tatort]]. Der leitende Beamte, Commissario Brunetti, befragt nach dem Ende der Oper einige Sänger in ihrer Garderobe, darunter die berühmte Sopranistin Flavia Petrelli, wie auch den Regisseur in dessen Hotel. Bei den Befragungen stellt sich heraus, dass Wellauer homosexuelle Darsteller unter Druck gesetzt und etwa der Petrelli gedroht hat, ihrem Ex-Ehemann, der um das Sorgerecht für die Kinder kämpft, von deren Verhältnis zu ihrer Sekretärin Brett Lynch zu berichten. Die deutlich jüngere Ehefrau des Dirigenten erscheint aufgrund ihrer kühlen und zurückhaltenden Reaktion auf den Tod ihres Ehemannes als verdächtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge seiner weiteren Ermittlungen stößt Brunetti aber auch auf Wellauers [[Nationalsozialismus|Nazi]]-Vergangenheit und weitere verdächtige Vorkommnisse. So hat seine erste Ehefrau Selbstmord begangen und er stand in Zusammenhang mit dem Tod einer zwölfjährigen italienischen Sopranistin im Italien Ende der 1930er Jahre. Der Hinweis auf diese Geschichte kommt von einem Klatschreporter, mit dem Brunettis Frau Paola bekannt ist und den sie ihrem Mann auf einer Party ihrer reichen Eltern vorstellt. Brunetti trifft sich mit der Schwester der verstorbenen jungen Sopranistin, und Wellauers [[Pädophilie|pädophile]] Neigungen kommen ans Tageslicht. Die Ermittlungen des Kommissars konkretisieren sich, als er erfährt, dass sich das Hörvermögen des Dirigenten zuletzt rapide verschlechtert hatte. Der Ermittler erfährt auch, dass Wellauer sich an der Tochter seiner Ehefrau vergangen hat, die diese daraufhin zu ihren Eltern geschickt und sich an ihrem Ehemann gerächt hat. Sie, eine ausgebildete Ärztin, spritzte ihm ein [[Antibiotikum]], das sein Gehör geschädigt hat, mit der Behauptung, es handele sich um eine Vitaminspritze. Als Wellauer sich der Folgen bewusst wird, beschließt er, Selbstmord zu begehen und dabei seine Frau als Täterin zu belasten. Im Abschlussbericht verschweigt Brunetti seine Kenntnisse, um die Witwe und ihre Tochter zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Donna Leon by Kubik.JPG|mini|Donna Leon in Warschau, 27. September 2005]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Venezianisches Finale&amp;#039;&amp;#039; ist der erste Band der [[Krimi]]reihe um Commissario Guido Brunetti. Bis 2024 folgten [[Donna Leon#Werke|32 weitere Fälle]] für den venezianischen Kommissar. Donna Leon hatte bereits seit zehn Jahren in [[Venedig]] gelebt, als sie dieses Buch schrieb. Sie konzipierte Brunetti als Familienmenschen mit guter Ausbildung. Seine Frau Paola ließ sie als Professorin für englische Literatur arbeiten, so dass Leon, die selbst englische und amerikanische Literatur unterrichtet hat, eigene Erfahrungen einbringen konnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;diplom1&amp;quot;&amp;gt;Anja Heinze: &amp;#039;&amp;#039;Die [[Migrationshintergrund|Migrationsproblematik]] im aktuellen Kriminalroman. Unter Berücksichtigung des psychologischen Aufklärungsverfahrens in der Erzähltechnik.&amp;#039;&amp;#039; Diplomarbeit im Studiengang Öffentliches Bibliothekwesen bei der Fachhochschule Stuttgart, S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt; Um die Entstehung des Romans ranken sich einige [[Anekdote]]n. So soll Leon mit einem Begleiter eine Probe im [[Teatro La Fenice]] besucht haben, wobei dieser gesagt haben soll, er könnte den Dirigenten umbringen. Sie soll darauf geantwortet haben: „Ich mach&amp;#039;s für dich, aber in einem Roman“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;diplom1&amp;quot; /&amp;gt; Gegenüber dem [[Der Spiegel|Spiegel]] gab Leon an, dass die Idee zu dem Stoff während eines Besuchs in der Garderobe des Dirigenten [[Gabriele Ferro]] entstanden sei, als er und seine Frau Anekdoten und Klatsch über [[Herbert von Karajan]] zum Besten gaben. Infolgedessen habe sie den Dirigenten Helmut Wellauer erfunden, der dann schließlich auch ermordet wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel&amp;quot;&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-8929321.html &amp;#039;&amp;#039;Mord in Venedig – Die US-Autorin Donna Leon hat den italienischen Commissario Brunetti erfunden – einen der erfolgreichsten Krimihelden der letzten Zeit.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Der Spiegel.&amp;#039;&amp;#039; 22/1996 vom 27. Mai 1996.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Donna Leon reichte &amp;#039;&amp;#039;Venezianisches Finale&amp;#039;&amp;#039; bei einem japanischen Krimi-Wettbewerb ein; sie hat diesen gewonnen und außerdem den japanischen Suntory-Preis. Der Roman wurde unter anderem ins Deutsche, Niederländische, Spanische und ins Japanische übersetzt. In ihrem Heimatland, den Vereinigten Staaten, war ihr [[Debüt]] kein Erfolg. In Deutschland aber gelang ihr der Durchbruch mit diesem Buch, von dem in den ersten drei Jahren 200.000 Exemplare verkauft wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Whoswho|donna-leon|Donna Leon|Abruf=2024-02-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Adaptionen ==&lt;br /&gt;
An der Verfilmung hatten mehrere Produzenten und Regisseure Interesse gezeigt. Mit Leons Agenten verhandelten das [[Studio Babelsberg]], das eine französisch-italienisch-deutsche Koproduktion fürs Fernsehen plante, [[Steven Spielberg]] und [[Bernd Eichinger]]. Besonderes Augenmerk legte Leon darauf, dass Brunetti nicht für den Kommerz verheizt und das Drehbuch von einem Venedig-Kenner verfasst würde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel&amp;quot; /&amp;gt; Schließlich produzierten Trebitsch Produktion International und teamWorx Television &amp;amp; Film im Auftrag der [[ARD]] eine Fernsehverfilmung des Krimis. Es war der fünfte Film der Fernsehserie, die sich nicht chronologisch an die Reihenfolge der Bücher hält. Die Hauptrolle des Guido Brunetti spielte erstmals [[Uwe Kockisch]], der damit [[Joachim Król]] nachfolgte. Die Erstausstrahlung erfolgte am 23. Oktober 2003.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Verfilmung gibt es auch die Umsetzung des Krimis als [[Hörspiel]], produziert von den Sendern [[Süddeutscher Rundfunk|SDR]]/[[Deutschlandradio|DLR Berlin]] und [[Westdeutscher Rundfunk Köln|WDR]] aus dem Jahr 1997. Die Regie führte [[Hans Gerd Krogmann]]. Brunetti wurde von [[Michael König (Schauspieler)|Michael König]] gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Werk ist zudem in einer [[Hörbuch]]fassung erschienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Donna Leon: &amp;#039;&amp;#039;Death in La Fenice.&amp;#039;&amp;#039; Arrow (Imprint von Random House), 1992, ISBN 0-09-946936-7.&lt;br /&gt;
* Donna Leon: &amp;#039;&amp;#039;Venezianisches Finale.&amp;#039;&amp;#039; Diogenes, Zürich 1993, ISBN 3-257-22780-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literarisches Werk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Englisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriminalliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werk von Donna Leon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;JoKa1979</name></author>
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