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	<title>Ven (Insel) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T11:13:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ven_(Insel)&amp;diff=259865&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Horst Gräbner: überflüssiger Link auf BKS; dort dann nichtssagend</title>
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		<updated>2025-10-06T12:38:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;überflüssiger Link auf BKS; dort dann nichtssagend&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Insel&lt;br /&gt;
|NAME= Ven&lt;br /&gt;
|BILD1= Oresund-de new.png&lt;br /&gt;
|BILD1-TEXT= Lage der Insel Ven&lt;br /&gt;
|BILD2= Map of Hven from copper etching of Blaeu Atlas 1663.jpg&lt;br /&gt;
|BILD2-TEXT= Ven auf einer Karte aus dem [[Blaeu-Atlas]] von 1663, in der Mitte die Sternwarten, die als &amp;#039;&amp;#039;Templum&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete alte Kirche am westlichen Ufer.&lt;br /&gt;
|GEWAESSER= Öresund&lt;br /&gt;
|GRUPPE= &lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 55/54/29/N&lt;br /&gt;
|LAENGENGRAD= 12/41/53/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= SE-M&lt;br /&gt;
|KARTE= &lt;br /&gt;
|POSKARTE= &lt;br /&gt;
|LAENGE= 4&lt;br /&gt;
|BREITE= 2.2&lt;br /&gt;
|FLAECHE= 7.6&lt;br /&gt;
|ERHEBUNG= &lt;br /&gt;
|HOEHE= 45&lt;br /&gt;
|HOEHE-BEZUG= &lt;br /&gt;
|EINWOHNER= 370&lt;br /&gt;
|HAUPTORT= Kyrkbacken&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ven&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (dänisch: &amp;#039;&amp;#039;Hven&amp;#039;&amp;#039;, früher auch &amp;#039;&amp;#039;Hveen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;) ist eine seit 1660 [[Schweden|schwedische]] [[Insel]] im [[Öresund]] zwischen der [[Dänemark|dänischen]] Insel [[Seeland (Dänemark)|Seeland]] und dem schwedischen Festland. Sie liegt 4,3&amp;amp;nbsp;km vor der schwedischen Küste nordwestlich von [[Landskrona]] und gehört zur Provinz [[Skåne län]], darin zur Gemeinde [[Landskrona (Gemeinde)|Landskrona]]. Bis 1959 war sie unter dem Namen Sankt Ibb eine selbständige Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Insel entstand etwa 4500 Jahre v.&amp;amp;nbsp;Chr. als Rest der eiszeitlichen Landbrücke zwischen [[Schonen]] und [[Seeland (Dänemark)|Seeland]]. Sie besteht aus einem bis zu 40 Meter hohen [[Hochebene|Plateau]] mit einer grasbewachsenen [[Steilküste]] &amp;#039;&amp;#039;(Vens backafall)&amp;#039;&amp;#039; als [[Schutzgebiete in Natur- und Landschaftsschutz|Naturreservat]]. Die Insel beherbergt eine artenreiche [[Pflanzenwelt|Flora]], unter anderem wächst hier die [[Rosen-Malve]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ven ist 760 Hektar (7,6&amp;amp;nbsp;km²) groß und hat etwa 370 Einwohner, die in vier Dörfern leben:&lt;br /&gt;
* Bäckviken (Ost)&lt;br /&gt;
* Tuna By (nördl. Zentrum)&lt;br /&gt;
* Norreborg (Nord)&lt;br /&gt;
* Kyrkbacken (West, mit Kirche St. Ibb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Insel befinden sich mehrere Hotelanlagen,  eine [[Jugendherberge]] &amp;#039;&amp;#039;(Vandrarhem)&amp;#039;&amp;#039;, ein Golfplatz sowie ein Campingplatz. Es bestehen täglich Fährverbindungen von und nach [[Landskrona]] ([[Ventrafiken]]). Im Sommer verkehren zusätzlich Fähren von und nach [[Råå]] und Dänemark. Die Insel wird in der Saison von zehntausenden Tagesausflüglern besucht. Aus diesem Grunde stehen allein 1200 Leihfahrräder bereit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Ven befand sich bis 1660 in dänischem Besitz, gehörte ursprünglich zu der auf der dänischen Insel Seeland liegenden Gemeinde [[Birkerød]] und dem [[Schloss Kronborg|Kronborg Len]], wurde aber 1654 zum [[Helsingborg]] Len hinzugefügt. Bekannt wurde die Insel durch die astronomischen Beobachtungen und Forschungen [[Tycho Brahe]]s, der 1576 mit der Insel [[Lehen|belehnt]] wurde. Brahe ließ hier das [[Observatorium]] [[Uraniborg]] und die [[Sternwarte]] [[Stjerneborg]] errichten, deren Reste Anfang des 20. Jahrhunderts ausgegraben wurden. Er legte auch Teiche an, um mit dem aufgestauten Wasser Papier- und andere Mühlen zu betreiben. Die im [[Blaeu-Atlas]] von 1663 noch abgebildeten Teiche sind heute nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Nordischer Krieg|Zweiten Nordischen Krieg]] umkämpft, blieb Ven im [[Frieden von Roskilde]] 1658 zunächst in dänischem Besitz, wurde jedoch umgehend von schwedischen Truppen besetzt, da die Schweden die Insel als Teil des 1658 schwedisch gewordenen Helsingborg ansahen. Im [[Frieden von Kopenhagen]] 1660 gelangte Ven dann auch offiziell in schwedischen Besitz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;[https://danmarkshistorien.dk/leksikon-og-kilder/vis/materiale/freden-i-koebenhavn-1660/ Vertragstext – Frieden von Kopenhagen] (schwedisch), Institut for Kultur og Samfund, Aarhus Universitet, Dänemark, abgerufen am 9. Juni 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[Nordischer Krieg (1674–1679)#Schonischer Krieg und Krieg auf der Ostsee|Schonischen Krieg (1674–1679)]] versuchten die Dänen die Rückeroberung und besetzten gleich zweimal die Insel.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tycho Brahe&amp;#039;s Stjerneborg.jpg|Stjerneborg&lt;br /&gt;
Marina Kyrkbacken.jpg|Hafen von Kyrkbacken&lt;br /&gt;
Ven st ibbs ka 7.jpg|Kirche St.&amp;amp;nbsp;Ibbs&lt;br /&gt;
Sankt Ibbs gamla kyrka 2020-08-14 01.jpg|Innenraum der Kirche St.&amp;amp;nbsp;Ibbs&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nach dem Apostel [[Jakobus der Ältere|Jakobus]] benannte [[Romanik|romanische]] Kirche St.&amp;amp;nbsp;Ibbs am Hafen am Westufer der Insel stammt aus dem 13. Jahrhundert und erhielt im 15. Jahrhundert ein [[Gotik|gotisches]] Gewölbe, von dessen Ausmalung noch Reste erhalten sind. Die steinerne Taufe stammt aus der Erbauungszeit, das Altarbild von 1578 ist eine Stiftung von Tycho Brahe. Ihr Turm, der als [[Seezeichen]] gedient hatte, stürzte 1726 ein. Als die abseits von der Siedlung liegende alte Kirche im 19. Jahrhundert zu klein wurde, wurde eine neugotische Kirche in der Nähe der Uraniborg in der Mitte der Insel gebaut. Diese dient heute als Museum, während die renovierte alte Kirche als Hochzeitskirche beliebt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Insel sind die Asteroiden [[(379) Huenna]], [[(499) Venusia]] und [[(1678) Hveen]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ven (Oresund)|Ven|audio=0|video=1}}&lt;br /&gt;
* Informationen über Ven auf der Seite von Landskrona kommun: [https://ilandskrona.se/de/ deutsch], [https://ilandskrona.se/en/visit/ven/ englisch], [https://ilandskrona.se/besoka/ven/ schwedisch]&lt;br /&gt;
* [https://www.anhinga.info/haefenklein/ven.html Fotos von der Insel Ven]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4746895-6|VIAF=235690098}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Europa)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Skåne län)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Ostsee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Öresundregion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Gemeinde Landskrona)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Horst Gräbner</name></author>
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