<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Veltak</id>
	<title>Veltak - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Veltak"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Veltak&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-04T02:56:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Veltak&amp;diff=2214813&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Qwertz1894: /* Geschichte */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Veltak&amp;diff=2214813&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-06-04T20:54:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Rathaus Velten.JPG|mini|[[Rathaus Velten]] mit Terrakottaschmuck am Hauptportal und über den Fenstern angefertigt von der &amp;#039;&amp;#039;Richard Blumenfeld Veltener Ofenfabrik AG&amp;#039;&amp;#039;.]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Veltak&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (offiziell: [[Vereinigung Volkseigener Betriebe|VVB]] Glas-Keramik, Werk Kachelfabrik Veltak) war in den 1960er Jahren die größte [[Ofenkachel]]fabrik Europas und  hatte ihren Sitz in der [[Brandenburg|brandenburgischen]] Stadt [[Velten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hamburg.Othmarschen.Haus K in O.Eingangsseite.wmt.jpg|mini|Das Anfang der 1930er Jahre gebaute [[Haus K. in O.|Haus]] von [[Philipp Fürchtegott Reemtsma]], mit Keramikplatten der &amp;#039;&amp;#039;Richard Blumenfeld Veltener Ofenfabrik AG&amp;#039;&amp;#039;]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Veltag 1940 100 RM.jpg|mini|Aktie über 100 RM der Veltag vom April 1940]] &lt;br /&gt;
Vorgänger der &amp;#039;&amp;#039;Veltak&amp;#039;&amp;#039; war die 1871 in der damaligen Friedrichstraße 32 (heutige Rosa-Luxemburg-Straße) gegründete &amp;#039;&amp;#039;Ofenfabrik Klaetsch &amp;amp; Kellermann&amp;#039;&amp;#039;, die 1880 vom Zimmermeister Sittel und 1884 von Treuherz und Hermann Blumenfeld übernommen wurde. Dessen Sohn [[Richard Blumenfeld]] übernahm 1890 die Leitung der Fabrik. Als sie 1905 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt wurde, behielt er den Vorsitz und übernahm im Laufe der Jahre weitere Ofenfabriken in Velten. Im Jahre 1925 war die &amp;#039;&amp;#039;Richard Blumenfeld Veltener Ofenfabrik AG&amp;#039;&amp;#039; die größte Ofenfabrik vor Ort. Der gesundheitlich angeschlagene Richard Blumenfeld musste zwischen 1930 und 1933 den Vorsitz der Aktiengesellschaft ruhen lassen. &lt;br /&gt;
[[Datei:U8 Berlin Leinestrasse 12-2017.jpg|mini|left|Die Wandfliesen des 1929 eröffneten [[U-Bahnhof Leinestraße|U-Bahnhofs Leinestraße]] in Berlin stammen von der &amp;#039;&amp;#039;Richard Blumenfeld Veltener Ofenfabrik AG&amp;#039;&amp;#039;.]] &lt;br /&gt;
Danach, in der [[Zeit des Nationalsozialismus]], drängte man den jüdischen Unternehmer als Vorsitzenden der Aktiengesellschaft aus dem Amt und benannte das Unternehmen in &amp;#039;&amp;#039;Veltag, Veltener Ofen- und Keramik AG&amp;#039;&amp;#039; um. Zu Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] war die &amp;#039;&amp;#039;Veltag&amp;#039;&amp;#039; als kriegswichtiger Betrieb eingestuft. Trotzdem verringerte sich die Belegschaft und die Zahl der Facharbeiter nahm ab. Eine Folge daraus war, dass die Qualität sank und die Lieferzeit für einen Kachelofen zwei bis vier Monate, später noch mehr, betrug. Bei der &amp;#039;&amp;#039;Veltag&amp;#039;&amp;#039; wurden 1944 auch Zwangsarbeiter aus der [[Sowjetunion]] eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Dahms: &amp;#039;&amp;#039;Velten, Ein Streifzug durch die Geschichte der Ofenstadt&amp;#039;&amp;#039;, S. 91–94.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg nahmen die Veltag trotz teilweiser Demontage durch die sowjetischen Behörden ihre Produktion wieder auf. Doch schon am 1. Januar 1947 wurde sie enteignet, dem &amp;#039;&amp;#039;[[Volkseigener Betrieb|VEB]] Steine-Erden&amp;#039;&amp;#039; zugeteilt und später in &amp;#039;&amp;#039;VVB Glas-Keramik Werk Kachelfabrik Veltak&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Der inzwischen erweiterte Standort war die Rosa-Luxemburg-Straße 93–105.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Dahms: &amp;#039;&amp;#039;Velten, Ein Streifzug durch die Geschichte der Ofenstadt&amp;#039;&amp;#039;, S. 98–99.&amp;lt;/ref&amp;gt; (ehemalige Friedrichstraße) In der DDR lag 1968 der Kachelofenanteil an der Wärmeerzeugung in Privathaushalten bei 84 %. Dementsprechend investierte der Staat 1961 in die &amp;#039;&amp;#039;Veltak&amp;#039;&amp;#039; in der rund 325 Arbeiter im Schichtdienst täglich 60 Tonnen Ofenkacheln herstellten. Damit war sie das größte Kachelwerk in Europa. Besondere Anfertigungen, wie handbemalte Ofenkacheln, gingen gegen [[Devisen]] in den Export nach Österreich, Schweden oder Kanada.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Dahms: &amp;#039;&amp;#039;Velten, Ein Streifzug durch die Geschichte der Ofenstadt&amp;#039;&amp;#039;, S. 108–109.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Werk unterstand dem &amp;#039;&amp;#039;VEB Plattenwerk Max Dietel&amp;#039;&amp;#039; in [[Meißen]] und später bis zur politischen  [[Wende (DDR)|Wende]] dem &amp;#039;&amp;#039;[[Kombinat Fliesen und Sanitärkeramik]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Boizenburg/Elbe]]. Im Jahr 1990 erfolgte die Umbenennung in &amp;#039;&amp;#039;Veltak, Veltener Ofenkachel und Keramik GmbH&amp;#039;&amp;#039;, die 1997 endgültig ihre Produktion einstellen musste. Zuletzt hatten noch 25 Mitarbeiter dort gearbeitet.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Dahms: &amp;#039;&amp;#039;Velten, Ein Streifzug durch die Geschichte der Ofenstadt&amp;#039;&amp;#039;, S. 111.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Geschichte der Tonwarenindustrie in Velten]]&lt;br /&gt;
* [[Ofen- und Keramikmuseum Velten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Paul Dahms: &amp;#039;&amp;#039;Velten, Ein Streifzug durch die Geschichte der Ofenstadt&amp;#039;&amp;#039;, Veltener Verlagsgesellschaft mbH, ISBN 978-3-9811401-8-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=co/045266|TEXT=Frühe Dokumente und Zeitungsartikel zur|NAME=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=52.682535|EW=13.178637|type=landmark|region=DE-BB}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Velten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Landkreis Oberhavel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Velten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Landkreis Oberhavel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1871]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Qwertz1894</name></author>
	</entry>
</feed>