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	<title>Velmerstot - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Velmerstot&amp;diff=120236&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hewa: /* NATO-Station */</title>
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		<updated>2026-01-18T19:58:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;NATO-Station&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
| NAME= Preußische Velmerstot&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lippische Velmerstot&lt;br /&gt;
| BILD= Velmerstot lip.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG= &amp;#039;&amp;#039;Lippische Velmerstot&amp;#039;&amp;#039; mit Gedenkstein&lt;br /&gt;
| HÖHE= 464&lt;br /&gt;
| HÖHE-BEZUG= DE-NHN&lt;br /&gt;
| HÖHE-ANMERKUNG= {{GeoQuelle|DE-NW|TIM}} &amp;lt;ref name=&amp;quot;P&amp;amp;L&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| LAGE= Kreise [[Kreis Höxter|Höxter]] und [[Kreis Lippe|Lippe]], [[Nordrhein-Westfalen]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| GEBIRGE= [[Eggegebirge]]&lt;br /&gt;
| DOMINANZ= 25.6&lt;br /&gt;
| SCHARTENHÖHE= 120&lt;br /&gt;
| DOMINANZ-BEZUG= [[Köterberg]]&amp;lt;br /&amp;gt;([[Lipper Bergland]])&lt;br /&gt;
| SCHARTE= westlich [[Neuenheerse]]s&amp;lt;ref name=&amp;quot;D&amp;amp;P&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD= 51/50/0.1/N&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD= 8/57/15.2/E&lt;br /&gt;
| REGION-ISO= DE-NW&lt;br /&gt;
| TYP= &lt;br /&gt;
| GESTEIN= &lt;br /&gt;
| ALTER= &lt;br /&gt;
| BESONDERHEITEN= – höchster Berg im [[Eggegebirge]]&amp;lt;br /&amp;gt;– [[#Eggeturm|Eggeturm]] ([[Aussichtsturm|AT]])&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die (oder auch: der) &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Velmerstot&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der nördlichste und höchste Berg des [[Eggegebirge]]s in [[Nordrhein-Westfalen]]. Sie besitzt die beiden Kuppen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Preußische Velmerstot&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Südkuppe; ca.&amp;amp;nbsp;{{Höhe|464|DE-NHN|link=1}}{{GeoQuelle|DE-NW|TIM}}), deren Gipfel sich im Gebiet von [[Sandebeck|Steinheim-Sandebeck]] im [[Kreis Höxter]] erhebt, sowie die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lippische Velmerstot&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{Coordinate|text=⊙|NS=51.839211|EW=8.955566|type=mountain|region=DE-NW|name=Gipfel der Lippischen Velmerstot}}; Nordkuppe; {{Höhe|441.4}}{{GeoQuelle|DE-NW|TIM}}), die im Gebiet von [[Horn-Bad Meinberg]] im [[Kreis Lippe]] liegt. Der gesamte Berg gehört zum [[Naturpark Eggegebirge und südlicher Teutoburger Wald|Naturpark Teutoburger Wald/Eggegebirge]]. Auf der &amp;#039;&amp;#039;Preußischen Velmerstot&amp;#039;&amp;#039; steht der [[#Eggeturm|Eggeturm]] (Aussichtsturm); auf der &amp;#039;&amp;#039;Lippischen Velmerstot&amp;#039;&amp;#039; mit Heidelandschaft befinden sich zerklüftete Sandsteinfelsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Name Velmerstot entstand aus der Bezeichnung des nahen Orts [[Veldrom]]; Feldrom heißt Felder zu Drohme, und der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Stot&amp;#039;&amp;#039; steht für Steilhang. Einer anderen Interpretation zufolge wird die Silbe „stot“ von „Stute“ abgeleitet, was darauf hinweist, dass in früheren Zeiten der lippische Graf seine Pferde hier weidete. Umstritten ist, ob es „die“ oder „der“ Velmerstot heißt. Beides hat sich eingebürgert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Die Velmerstot liegt im Norden des Eggegebirges westlich vom Zentrum des Naturparks Teutoburger Wald/Eggegebirge. Sie besteht aus der &amp;#039;&amp;#039;Lippischen Velmerstot&amp;#039;&amp;#039; (Nordkuppe; {{Höhe|441.4}}) und aus der &amp;#039;&amp;#039;Preußischen Velmerstot&amp;#039;&amp;#039; (Südkuppe; {{Höhe|464}}), deren Gipfel etwa 650&amp;amp;nbsp;m{{GeoQuelle|DE-NW|TIM}} voneinander entfernt und durch einen schmalen [[Gebirgskamm]] miteinander verbunden sind. Über diesen Kamm verläuft von Süden kommend und westlich am Gipfel der &amp;#039;&amp;#039;Preußischen Velmerstot&amp;#039;&amp;#039; (Südkuppe) vorbeilaufend die Grenze zwischen dem Kreis Lippe und dem Kreis Höxter; etwa in der Mitte zwischen &amp;#039;&amp;#039;Preußischer&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Lippischer Velmerstot&amp;#039;&amp;#039; biegt die Kreisgrenze dann nach Osten ab. Früher trennte diese Grenze das [[Lippe (Land)|Fürstentum Lippe]] und das [[Hochstift Paderborn]], das seit 1803 zu [[Preußen]] gehörte. Die Velmerstot erhebt sich südlich von [[Horn-Bad Meinberg]], südwestlich von [[Leopoldstal]], nordwestlich von [[Sandebeck]], nordnordwestlich von [[Grevenhagen]] und nordöstlich von [[Veldrom/Feldrom/Kempen|Veldrom]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nahe [[Silberbach (Heubach)|Silberbach]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;tal, das nordwestlich von Veldrom in Richtung Leopoldstal verläuft, bildet [[Geomorphologie|geomorphologisch]] betrachtet die Grenze des sich von dort nach Süden erstreckenden Eggegebirges und des von dort nordwestwärts gerichteten Teutoburger Waldes; [[#Naturräumliche Zuordnung|naturräumlich zugeordnet]] jedoch, reicht das &amp;#039;&amp;#039;Egge-Gebiet&amp;#039;&amp;#039; noch etwas weiter in Richtung Nordwesten über das Bachtal hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturräumliche Zuordnung ===&lt;br /&gt;
Die Velmerstot gehört in der [[Naturraum|naturräumlichen]] Haupteinheitengruppe [[Oberes Weserbergland]] (Nr.&amp;amp;nbsp;36), in der Haupteinheit [[Egge-Gebiet]] (363) und in der Untereinheit [[Eggegebirge|Egge]] (363.1) zum Naturraum &amp;#039;&amp;#039;Horner Egge&amp;#039;&amp;#039; (363.10). Ihre Landschaft fällt nach Norden und Osten in den zur Untereinheit [[Östliches Egge-Vorland]] (363.2) gehörenden Naturraum &amp;#039;&amp;#039;Sandebecker Hügelland&amp;#039;&amp;#039; (363.21) ab, nach Südwesten in den Naturraum &amp;#039;&amp;#039;Altenbekener Kalkbergland&amp;#039;&amp;#039; (363.01), und nach Nordwesten leitet sie zum Naturraum &amp;#039;&amp;#039;Kohlstädter Kalkbergland&amp;#039;&amp;#039; (363.00) über, die beide zur Untereinheit [[Westliches Egge-Vorland]] (363.0) zählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Panorama|velmerstot 2.jpg|1000|Panoramablick von der &amp;#039;&amp;#039;Preußischen Velmerstot&amp;#039;&amp;#039; nach Norden}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
[[Geologisch]] betrachtet ist der Berg ein Teil der östlichen Randstufe der Münsterländer [[Kreide (Geologie)|Kreidemulde]]. Die Schichten der Unteren Kreide, die nicht nur in hiesigen Steinbrüchen offen sichtbar sind, bestehen vor allem aus Sandsteinen wie [[Neokom]] und [[Kreide (Geologie)|Gault]]. Sie werden von [[Tonmineral]]ien und [[Mergel]]n unterlagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 19. Jahrhundert bis zum [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] brachen Bergarbeiter die Sandsteine an den Klippen „Silberort“ unterhalb der Velmerstot in [[Quader]]. Sie dienten zum Bau des [[Kölner Dom]]es, des Berliner [[Reichstagsgebäude]]s, der Brückenpfeiler der [[Reichsautobahn]]en und für Ausbesserungsarbeiten an der [[St. Lamberti (Münster)|Lambertikirche]] in [[Münster]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Preußische Velmerstot ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gipfelstein preussische verlmerstot2014.jpg|mini|Gipfelstein auf der [[#Preußische Velmerstot|Preußischen Velmerstot]] mit Höhenangabe {{Höhe|468}}]]&lt;br /&gt;
Die südliche &amp;#039;&amp;#039;Preußische Velmerstot&amp;#039;&amp;#039; ist der höchste Berg des [[Eggegebirge]]s. Sie liegt in [[Sandebeck|Steinheim-Sandebeck]] und hat eine Höhe von etwa {{Höhe|464}};{{GeoQuelle|DE-NW|TIM}} nach anderen Quellen sowie der Inschrift des Gipfel-Markierungssteins hat sie eine Höhe von {{Höhe|468}}.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.naturpark-teutoburgerwald.de/waypoint.html?&amp;amp;cHash=5e10fbb078&amp;amp;wid=90 |titel=Informationen zur Velmerstot des Zweckverbands Naturpark Teutoburger Wald/Eggegebirge in Detmold |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140423050932/http://www.naturpark-teutoburgerwald.de/waypoint.html?&amp;amp;cHash=5e10fbb078&amp;amp;wid=90 |archiv-datum=2014-04-23 |archiv-bot=2019-05-21 03:05:35 InternetArchiveBot |abruf=2014-04-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== NATO-Station ===&lt;br /&gt;
Ab 1964 nutzten niederländische [[NATO]]-Truppen die &amp;#039;&amp;#039;Preußische Velmerstot&amp;#039;&amp;#039; als Militärbasis. Sie erklärten das 11&amp;amp;nbsp;ha große Gelände zur Sicherheitszone und bauten Stellungen zur [[Flugabwehr]]. Während des [[Kalter Krieg|Kalten Krieges]] standen auf dem Berg eine von der NATO betriebene [[Radarstation]] und eine [[MIM-23 HAWK|HAWK]]-Raketenstellung. Ab dem 1.&amp;amp;nbsp;April 1990 stationierten die Niederländer auf dem Berg auch [[MIM-104 Patriot|Patriot-Raketen]]. Beim Abzug der NATO-Truppen am 1.&amp;amp;nbsp;Juli 1994 blieben breite Asphaltstraßen, Munitionsbunker, Soldatenunterkünfte und ein Funkturm zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bund und das Land [[Nordrhein-Westfalen]] einigten sich, das Gelände zu [[Renaturierung|renaturieren]]. Das [[Forstamt]] Paderborn ließ 2002 und 2003 die Militäranlagen abreißen. Seit August 2003 ist der Zugang zum Gipfel für Wanderer nicht mehr auf den [[Eggeweg]] beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eggeturm ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Eggeturm 2012.JPG|mini|hochkant|Eggeturm (Aussichtsturm)]]&lt;br /&gt;
Das Forstamt Paderborn errichtete 2003 den Eggeturm, der 2010 restauriert wurde. Die Holzkonstruktion des [[Aussichtsturm]]s ist 17&amp;amp;nbsp;m hoch, die Aussichtsplattform befindet sich auf 9,15&amp;amp;nbsp;m Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Turm schweift der Blick nach Westen über den Bauernkamp und den [[Eggeberg (Veldrom)|Eggeberg]] in die [[Senne]]. In Richtung Nordwesten schaut man zum [[Teutoburger Wald]] mit dem [[Hermannsdenkmal]] und nach Norden in das [[Lipper Bergland]] mit der &amp;#039;&amp;#039;[[Lemgo]]er Mark&amp;#039;&amp;#039;. Nach Nordosten blickt man über die [[Hohe Asch]], einige Berge bei [[Bad Pyrmont]], den Winterberg und die Heinberge bei [[Blomberg]], die [[Steinheim (Westfalen)|Steinheimer]] Börde, die Talsenke bei [[Schieder]] und über den [[Schwalenberger Wald]], in dem auf einem Bergsporn die [[Burg Schwalenberg]] zu erkennen ist, bis ins [[Weserbergland]]. In Richtung Osten fällt der Blick vorbei am [[Köterberg]] (kahle Berghöhe mit Fernsehturm) zum [[Solling]]. Nach Südosten schaut man über den Kegel des [[Desenberg]]s und weitere Vulkanhügel zum [[Hoher Habichtswald|Habichtswald]], und im Süden ist das [[Sauerland]] zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 2023 wurde der Eggeturm durch Brandstiftung schwer beschädigt und bis auf Weiteres gesperrt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lz.de/lippe/horn_bad_meinberg/23703323_Eggeturm-geht-in-Flammen-auf.html &amp;#039;&amp;#039;Eggeturm auf dem Velmerstot wird durch Brand schwer beschädigt&amp;#039;&amp;#039;] In: lz.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Juni 2025 wurde der Turm wieder eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Radio Hochstift: [https://www.radiohochstift.de/nachrichten/paderborn-hoexter/detailansicht/eggeturm-bei-sandebeck-nach-brandstiftung-wiedereroeffnet.html Eggeturm bei Sandebeck nach Brandstiftung wiedereröffnet], abgerufen am 20. Juni 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Horn-Bad Meinberg - 2014-05-02 - Trigonometrischer Punkt Velmerstot (2).jpg|mini|hochkant|Obelisk auf dem Gipfel der &amp;#039;&amp;#039;Lippischen Velmerstot&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lippische Velmerstot-Labyrinth (1).jpg|mini|Labyrinth auf der &amp;#039;&amp;#039;Lippischen Velmerstot&amp;#039;&amp;#039; (nicht mehr zugänglich)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lippische Velmerstot ==&lt;br /&gt;
Die nördliche &amp;#039;&amp;#039;Lippische Velmerstot&amp;#039;&amp;#039; ist mit {{Höhe|441.4}}{{GeoQuelle|DE-NW|TIM}} nach der &amp;#039;&amp;#039;Preußischen Velmerstot&amp;#039;&amp;#039; (ca.&amp;amp;nbsp;{{Höhe|464}}) und dem [[Feldromer Berg]] (ca.&amp;amp;nbsp;{{Höhe|448}}) sowie zusammen mit der gleich hohen [[Hausheide]] ({{Höhe|441.4}}) der dritthöchste Gipfel des [[Eggegebirge]]s und nach dem [[Köterberg]] ({{Höhe|495.8}}), dem Feldromer Berg und dem [[Barnacken]] ({{Höhe|446.4}}) die vierthöchste Erhebung im Kreis Lippe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ihrer Gipfelregion liegen zahlreiche Sandsteinquader frei. Von dort sind nicht nur das [[Hermannsdenkmal]] im Nordwesten, der [[Köterberg]] im Osten und das Warburger Land mit dem {{Höhe|343.6}} hohen [[Desenberg]] im Südosten zu sehen. Bei guter Fernsicht ist darüber hinaus auch der [[Fernmeldeturm Habichtswald]] auf dem {{Höhe|597.5}} hohen [[Essigberg]] bei [[Kassel]] mit bloßem Auge erkennbar. Dieser ist mit etwa 65&amp;amp;nbsp;km einer der weitest entfernten, von der Velmerstot aus sichtbaren Berge. Im Tal liegen [[Silberbach (Heubach)|Silberbach]] und [[Silbermühle (Leopoldstal)|Silbermühle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gipfel steht ein 1,6&amp;amp;nbsp;m hoher [[Obelisk]] aus Sandstein, der neben der Jahreszahl &amp;#039;&amp;#039;„1916“&amp;#039;&amp;#039; unter anderem die Inschrift &amp;#039;&amp;#039;„Komm gern zu mir, doch schone mich, denn alles hier geschah für dich“&amp;#039;&amp;#039; trägt. Darüber hinaus bildet der Obelisk einen [[Trigonometrischer Punkt|trigonometrischen Punkt]]. Während des Zweiten Weltkriegs unterhielt die [[Wehrmacht]] hier eine Station zur Flugüberwachung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Westflanke steht oberhalb des Silberbachs das [[Naturfreundehaus]] &amp;#039;&amp;#039;Schnat&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schutzgebiete ==&lt;br /&gt;
=== Überblick ===&lt;br /&gt;
Auf der &amp;#039;&amp;#039;Lippischen Velmerstot&amp;#039;&amp;#039; liegen Teile des [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiets]] (NSG) [[#Naturschutzgebiet Eggeosthang mit Lippischer Velmerstot|Eggeosthang mit Lippischer Velmerstot]] ([[Common Database on Designated Areas|CDDA]]-Nr.&amp;amp;nbsp;162852; 1995 ausgewiesen; 1,43&amp;amp;nbsp;[[Quadratkilometer|km²]] groß). Auf der &amp;#039;&amp;#039;Preußischen Velmerstot&amp;#039;&amp;#039; befinden sich solche des NSG &amp;#039;&amp;#039;Egge-Nord ([[Kreis Höxter|HX]])&amp;#039;&amp;#039; (CDDA-Nr.&amp;amp;nbsp;378178; 2003; 4,66&amp;amp;nbsp;km²) im Osten und des NSG &amp;#039;&amp;#039;Egge-Nord ([[Kreis Lippe|LIP]])&amp;#039;&amp;#039; (CDDA-Nr.&amp;amp;nbsp;378179; 2006; 2,88&amp;amp;nbsp;km²) im Westen. Das zuerst genannte NSG ist als [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|Fauna-Flora-Habitat]]-Gebiet &amp;#039;&amp;#039;Eggeosthang mit Lippischer Velmerstot&amp;#039;&amp;#039; (FFH-Nr.&amp;amp;nbsp;4119-302; 1,43&amp;amp;nbsp;km²) ausgewiesen und die zwei zuletzt genannten gehören zum FFH-Gebiet &amp;#039;&amp;#039;Egge&amp;#039;&amp;#039; (FFH-Nr.&amp;amp;nbsp;4219-301; 31,29&amp;amp;nbsp;km²). Bis auf die westlichen Hochlagen der &amp;#039;&amp;#039;Lippischen Velmerstot&amp;#039;&amp;#039; ziehen sich Teile des [[Landschaftsschutzgebiet]]s &amp;#039;&amp;#039;Egge-Gebiet und Lipper Bergland mit Bielefelder Osning, Paderborner Hochfläche und Hellwegbörden&amp;#039;&amp;#039; (CDDA-Nr.&amp;amp;nbsp;555549741&amp;lt;!--; ???jahr--&amp;gt;; 81,83&amp;amp;nbsp;km²), die partiell auch auf den unteren Bereichen der &amp;#039;&amp;#039;Preußischen Velmerstot&amp;#039;&amp;#039; liegen oder an diese stoßen.{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturschutzgebiet Eggeosthang mit Lippischer Velmerstot ===&lt;br /&gt;
Auf der &amp;#039;&amp;#039;Lippischen Velmerstot&amp;#039;&amp;#039; und dem angrenzenden Eggeosthang liegt das [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] &amp;#039;&amp;#039;Eggeosthang mit Lippischer Velmerstot&amp;#039;&amp;#039;. Es umfasst einen Teil der Waldlandschaft des Eggegebirges und des Silberbachtals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als schutzwürdig gelten die trockenen Heidegebiete auf dem Bergrücken und die Silikatfelsen, die von Vegetation durchbrochen sind. Besondere Tiere sind [[Haselhuhn]], [[Uhu]], [[Schwarzspecht]], [[Grauspecht]] und [[Schwarzstorch]]. Ferner sollen [[Erlen (Botanik)|Erlen]]-, [[Eschen (Pflanzengattung)|Eschen]]- und [[Rotbuchenwald|Buchenwälder]]  als schutzwürdige [[Lebensraumtyp]]en geschützt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Gipfelregion der &amp;#039;&amp;#039;Lippischen Velmerstot&amp;#039;&amp;#039; wächst [[Heide (Landschaft)|Hochheide]], die von Gehölzen durchsetzt ist. Der Hang ist mit Blocksteinfeldern durchsetzt und mit Hainsimsen-Buchenwäldern bestanden. Es gibt [[Sickerquelle]]n, die in Rinnen und Kerbtälern talwärts ziehen und von Erlen und Eschen gesäumt sind. Der Buchenwald ist für den Gebirgszug so landschaftstypisch wie Quellbäche, Felsen und [[Blockhalde]]n. Die Bergheidefläche ist ein Relikt früherer großflächiger, baumfreier Hochheiden auf der Egge.&lt;br /&gt;
[[Datei:Velmerstot 01.JPG|mini|Blick auf die &amp;#039;&amp;#039;Lippische Velmerstot&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Flächengleich zum Naturschutzgebiet wurde 2005 das [[Natura 2000|FFH]]-Gebiet &amp;#039;&amp;#039;Eggeosthang mit Lippischer Velmerstot&amp;#039;&amp;#039; ausgewiesen; es ist als Natura 2000-Nr. DE-4119-302 Bestandteil des europäischen Schutzgebietsnetzes [[Natura 2000]] (als Special area of conservation, SAC).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Natura2000-NRW |Kennung=DE-4119-302 |Name=Eggeosthang mit Lippischer Velmerstot |EU=ja |Abruf=2023-03-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Natura2000-NRW |Kennung=DE-4119-302 |Name=Eggeosthang mit Lippischer Velmerstot |Abruf=2023-03-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wetterstation ==&lt;br /&gt;
Von 1988 bis 1998 bestand nahe der Velmerstot eine [[Depositionsmessstation]], an der der Schadstoffgehalt der Luft gemessen wurde. Die gut fünfzehn Meter hohe Stahlkonstruktion lag auf gut {{Höhe|420}} an einem westexponierten Hang der Egge im Luv zur [[Westfälische Bucht|Westfälischen Bucht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Unweit der Velmerstot befinden sich diese Sehenswürdigkeiten und geographischen Ziele:&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| width= &amp;quot;140&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* [[Silberbach (Heubach)|Silberbachtal]]&lt;br /&gt;
* [[Eggeweg]]&lt;br /&gt;
* [[Externsteine]]&lt;br /&gt;
| width= &amp;quot;175&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* [[Ruine Falkenburg (Detmold)|Ruine Falkenburg]]&lt;br /&gt;
* [[Fürstenallee (Kreis Lippe)|Fürstenallee]]&lt;br /&gt;
* Passhöhe [[Gauseköte]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* [[Hermannsdenkmal]]&lt;br /&gt;
* [[Hermannsweg]]&lt;br /&gt;
* Opfersteine im [[Leistruper Wald]]&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
Im Spielfilm „[[Die Hermannschlacht]]“ kommt eine fiktive Begegnung der Dichter [[Heinrich von Kleist]] und [[Christian Dietrich Grabbe]] auf der Velmerstot vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{GeoQuelle|DE-NW|TIM}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!----&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;P&amp;amp;L&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Preußische Velmerstot&amp;#039;&amp;#039; (Südkuppe; {{Höhe|464}}) und &amp;#039;&amp;#039;Lippische Velmerstot&amp;#039;&amp;#039; (Nordkuppe; {{Höhe|441.4}})&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!----&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;D&amp;amp;P&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dominanz und Prominenz nach TK 25; Scharte liegt auf etwa {{Höhe|348}} Höhe&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans-Martin Wienke: &amp;#039;&amp;#039;Silbermühle, Velmerstot und die Höhlen des Teutoburger Waldes&amp;#039;&amp;#039;. Schnelle, Detmold, o.&amp;amp;nbsp;J. (1982?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Velmerstot}}&lt;br /&gt;
* {{NSG-NRW|LIP-029}}&lt;br /&gt;
* [http://www.naturschutzinformationen-nrw.de/natura2000-meldedok/de/fachinfo/listen/meldedok/DE-4119-302 Naturschutzgebiet Lippischer Velmerstot und Egge-Osthang, Natura2000-Eintrag]&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Hewa</name></author>
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