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	<title>Vellerat - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T22:24:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TExtHumer: Tippfehler korrigiert</title>
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		<updated>2025-10-17T00:27:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = &lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Vellerat-armoiries.svg&lt;br /&gt;
| BILD = 2016-Vellerat.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Sicht über Vellerat&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-JU&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Delémont (Bezirk)|Delémont]]&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = Courrendlin&lt;br /&gt;
| BFS = 6728&lt;br /&gt;
| PLZ = 2830&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.320831&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 7.372237&lt;br /&gt;
| HÖHE = 666&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 2.04&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = 71&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = 31. Dezember 2018&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.vellerat.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Bild:Karte Gemeinde Vellerat 2018.png|mini|280px|Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 2019]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vellerat&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war bis zum 31. Dezember 2018 eine [[politische Gemeinde]] im [[Delémont (Bezirk)|Bezirk Delémont]] des [[Kanton Jura|Kantons Jura]] in der [[Schweiz]]. Das Gemeinwesen zählt rund 70 Einwohner und war dennoch während vieler Jahre ein [[Zankapfel]], der weit über die Schweiz hinaus Schlagzeilen machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 2019 fusionierte Vellerat mit [[Courrendlin]] und [[Rebeuvelier]] zur Gemeinde Courrendlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Vellerat liegt auf {{Höhe|666|CH}}, fünf Kilometer südsüdöstlich des Kantonshauptorts [[Delsberg]] (Luftlinie). Das Bauerndorf liegt auf einem Geländevorsprung am westlichen Talhang über der [[Birs]]schlucht von [[Choindez]], südlich des [[Delsberger Becken]]s, einer breiten Senke im [[Jura (Gebirge)|Jura]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des nur 2,04&amp;amp;nbsp;km² grossen Gemeindegebiets umfasst die Terrasse von Vellerat und den linken Hang der Schlucht von Choindez. Die West- und Nordwestgrenze verläuft auf dem [[Gebirgskamm]] der &amp;#039;&amp;#039;Forêt de la Cendre&amp;#039;&amp;#039; (bis {{Höhe|1030|CH}}), während die Südgrenze auf dem Kamm der &amp;#039;&amp;#039;Côte des Porcs&amp;#039;&amp;#039; liegt. Hier befindet sich mit {{Höhe|1129|CH}} auch der höchste Punkt der Gemeinde. 1997 entfielen von der Gemeindefläche 3 % auf Siedlungen, 68 % auf Wald und Gehölze, 28 % auf Landwirtschaft, und weniger als 1 % war unproduktives Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden von Vellerat waren [[Châtillon JU|Châtillon]] und [[Courrendlin]] im Kanton Jura sowie [[Roches BE|Roches]] im [[Kanton (Schweiz)|Kanton]] [[Kanton Bern|Bern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Mit 71 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2018) gehört Vellerat zu den kleinsten Gemeinden des Kantons Jura. Von den Bewohnern sind 89,4 % französischsprachig, 7,6 % deutschsprachig und 3,0 % englischsprachig (Stand 2000). Die Bevölkerungszahl von Vellerat belief sich 1850 auf 88 Einwohner, 1900 auf 115 Einwohner. Nach einem Höchststand um 1930 mit 128 Einwohnern wurde seither eine deutliche Bevölkerungsabnahme registriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde ist noch vorwiegend [[landwirtschaft]]lich geprägt. Es gibt nur wenige Arbeitsplätze ausserhalb des landwirtschaftlichen Sektors im Dorf. Viele Erwerbstätige (mehr als 60 %) sind deshalb Wegpendler und arbeiten vor allem in der Region Delémont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Vellerat ist geschichtlich gesehen eine junge Gemeinde. Erst während der [[Reformation]]szeit siedelten sich hier drei deutschsprachige Familien an und übernahmen das Land von der Propstei [[Kloster Moutier-Grandval|Moutier-Grandval]] als Pacht. Von 1797 bis 1815 gehörte Vellerat zu [[Frankreich]] und war anfangs Teil des [[Département Mont-Terrible]], ab 1800 mit dem [[Département Haut-Rhin]] verbunden. Durch den Entscheid des [[Wiener Kongress]]es kam der Ort 1815 an den Kanton Bern zum [[Amtsbezirk Moutier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bewohner von Vellerat befürworteten in den 1970er-Jahren stets die [[Jurafrage|Schaffung des Kantons Jura]]. Da die Gemeinde zum Zeitpunkt der [[Juraplebiszite]] keine gemeinsame Grenze mit dem damaligen Bezirk Delémont hatte (die beiden nördlichen Nachbargemeinden [[Courrendlin]] und [[Châtillon JU|Châtillon]] waren damals Teil des Amtsbezirks Moutier und wechselten erst per 1. Januar 1979 in den Bezirk Delémont), kam sie nicht in den Genuss der Selbstbestimmung über ihre Kantonszugehörigkeit und verblieb deshalb zwangsläufig beim Kanton Bern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== «Freie Gemeinde der Schweiz» ===&lt;br /&gt;
Mit der Gründung des Kantons Jura am 1. Januar 1979 (Abspaltung vom [[Kanton Bern]]) wurde Vellerat durch die neue Kantonsgrenze von seinen nun jurassischen Nachbargemeinden getrennt. Eine Strassenverbindung zum Kanton Bern ist aber nur über diese Orte möglich. Die Velleratiens beschlossen daraufhin, sich vom Kanton Bern loszusagen und proklamierten die «Freie Gemeinde der Schweiz» Vellerat. Sie kämpften unermüdlich für den Anschluss an den Kanton Jura. Es bedurfte jahrelanger Verhandlungen, bis die Berner bereit waren, einer weiteren Gebietsabtretung zuzustimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eidgenössische Volksabstimmung ===&lt;br /&gt;
Nach Beratungen von [[Nationalrat (Schweiz)|National-]] und [[Ständerat]] war Vellerat am 10. März 1996 Gegenstand der eidgenössischen Volksabstimmung zum &amp;#039;&amp;#039;[[Volksabstimmungen in der Schweiz 1996#Kantonswechsel der Gemeinde Vellerat|Bundesbeschluss über den Übertritt der bernischen Gemeinde Vellerat zum Kanton Jura]]&amp;#039;&amp;#039;, welche die Kantonszugehörigkeit regeln sollte. Ein solches [[obligatorisches Referendum]] war bis zur [[Totalrevision der Schweizer Bundesverfassung 1999]] für jede Änderung der Kantonsgrenzen erforderlich. 91,7 % der Stimmenden und sämtliche Kantone befürworteten den Wechsel der bernischen Gemeinde Vellerat zum Kanton Jura, was den Übertritt per 1.&amp;amp;nbsp;Juli 1996 ermöglichte. Gemäss Meinungsumfragen ging es den Ja-Stimmenden dabei primär um das [[Selbstbestimmungsrecht der Völker|Recht auf Selbstbestimmung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnerschaft ==&lt;br /&gt;
Seit Juni 2001 besteht eine Partnerschaft zwischen Vellerat und der Gemeinde [[Voeren]] in [[Belgien]], die ebenfalls Zankapfel in einer politisch-linguistischen Auseinandersetzung über die Zugehörigkeit zur flämischen [[Provinz Limburg (Belgien)|Provinz Limburg]] oder zur französischsprachigen [[Provinz Lüttich]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
2016-Vellerat.jpg|Vellerat&lt;br /&gt;
2016-Vellerat-Kapelle.jpg|Kapelle&lt;br /&gt;
2016-Vellerat-Kirchenfenster.jpg|Detail: Kirchenfenster&lt;br /&gt;
2016-Vellerat-Gemeindekanzlei.jpg|Gemeindekanzlei, altes Schulhaus&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Vellerat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.vellerat.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Vellerat]&lt;br /&gt;
* [http://www.admin.ch/cp/d/1995Aug18.113926.4408@idz.bfi.admin.ch.html Botschaft des Bundesrats zum Kantonswechsel von Vellerat] (16. August 1995)&lt;br /&gt;
* {{HLS|427|Autor=François Kohler}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Delsberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Jura]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Courrendlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2018]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TExtHumer</name></author>
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