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	<title>Velinpapier - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T05:52:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Velinpapier&amp;diff=168271&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bernd Schwabe in Hannover: == Weblinks == {{Commonscat|Wove paper}}</title>
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		<updated>2024-11-18T09:04:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;== Weblinks == {{Commonscat|Wove paper}}&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Velinpapier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, kurz &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Velin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist ein gleichmäßig strukturiertes und glattes, dem [[Pergament]] optisch ähnliches [[Papier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Brooklyn Museum - Letter to Mr. Avery - Mary Cassatt.jpg|mini|hochkant|Handgeschriebener Brief von [[Mary Cassatt]] auf Velinpapier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften und Begriffsherkunft ==&lt;br /&gt;
Die Glätte wurde durch Verwendung besonders feinmaschiger [[Kupfer#Verwendung|Kupferdraht]]-Siebeinsätze, das [[Egoutteur|Égoutteursieb]], beim Schöpfen erzielt. Die Rippung des [[Schöpfsieb]]s ist anders als bei [[Büttenpapier]] nicht sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff ist von [[Vellum]], einer hochwertigen [[Pergament]]art, abgeleitet. Das Velinpapier galt zu jener Zeit als Besonderheit, als die handgefertigten Papierbögen durch das [[Schöpfsieb|Handschöpfsieb]] zwingend eine Struktur mit den charakteristischen Rippen und Stegen aufwiesen. Es wurde in seiner frühen Phase wie die anderen Papiere aus den üblichen [[Hader (Textilie)|Haderrohstoffen]] hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Als erster verwendete der englische Buchdrucker [[John Baskerville]] im Jahr 1757 Velinpapier für den Druck einer Sammelausgabe von [[Vergil]]s &amp;#039;&amp;#039;Bucolica&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Georgica&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Aenneis&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
Früher wurde Velinpapier besonders für [[Federzeichnung]]en geschätzt, da es stark geleimt und dadurch hart ist. Aufgrund derselben Eigenschaften eignet es sich dagegen nicht für [[Tiefdruckverfahren]] wie [[Radierung]]en und Stiche. Im 21.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert gilt es als hochwertiges Papier für Drucker und [[Plotter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:US 1890-93 2c back Wove paper.jpg|mini|Velinpapier der US-amerikanischen 2-cent-Briefmarke (1890 - 93) (vergrößert)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland wurde das erste Velinpapier 1783 von dem Papiermacher Georg Christoph [[Gabriel Wilhelm Keferstein|Keferstein]] in seiner Papiermühle in [[Kröllwitz]] (bei [[Halle (Saale)|Halle]]) hergestellt. Zu Beginn des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts erzeugten immer mehr Firmen dieses Spezialpapier, beispielsweise warb im Jahr 1824 das [[Berlin]]er Unternehmen von Carl Martin Jonas mit Sitz am [[Molkenmarkt]] für dieses und viele andere Papiersorten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Berliner Adressbuch|1824|498|Carl Martin Jonas, Molkenmarkt 9|Teil=Inserate|Seite=150|Kommentar=nach Einwohnerverzeichnis}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1858 wurde zum Beispiel in München ein Druckerzeugnis „Feierlicher Empfang des Herrn Erzbischof im Markt Velden“ für zwei [[Kreuzer (Münze)|Kreuzer]] angeboten, auf Velinpapier jedoch für 18 Kreuzer.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10541609_01577_u001?page=12,13&amp;amp;q=Riccius &amp;#039;&amp;#039;Feierlicher Empfang &amp;lt;nowiki&amp;gt;[…]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Münchener Anzeiger, Beilage zu den neuesten Nachrichten&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 255, 15. September 1858, S. 3014. Abgerufen am 15. November 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Wove paper}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Papiersorte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bernd Schwabe in Hannover</name></author>
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