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	<title>Velichov - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Velichov&amp;diff=355284&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Derkoenig: lf nach Verschiebung</title>
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		<updated>2025-09-29T18:14:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf nach Verschiebung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort                = Velichov&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Bild:Velichov znak.jpg|111px|Wappen von Velichov]]&lt;br /&gt;
| Kraj               = Karlovarský kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link          = &lt;br /&gt;
| Lageplan= Velichov KV CZ.png&lt;br /&gt;
| Lageplanbeschreibung= &lt;br /&gt;
| Okres              = Karlovy Vary&lt;br /&gt;
| Fläche             = 235,1714&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/obec/555703/Velichov&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe               = 384&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer     = 555703&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 363 01&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = K&lt;br /&gt;
| Straßen            = &lt;br /&gt;
| Schienen           = [[Lokalbahn Wickwitz–Gießhübl-Sauerbrunn|Vojkovice nad Ohří–Kyselka]]&lt;br /&gt;
| Flughafen          = &lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Ortsteile          = 1&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Markéta Moravcová&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2010&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Velichov 13&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 363 01 Ostrov&lt;br /&gt;
| Website            = www.velichov.cz&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 50/17/01/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 13/00/32/E&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Velichov (KV), kostel.jpg|mini|Kirche Mariä Himmelfahrt in Velichov ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Velichov zámek květen 2018 (2).jpg|mini|Schloss Welchau]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Velichov&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Welchau&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Gemeinde in [[Tschechien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Velichov liegt vier Kilometer südöstlich der Stadt [[Ostrov nad Ohří]] an der Mündung des Baches &amp;#039;&amp;#039;Petrovský potok&amp;#039;&amp;#039; in die [[Eger (Elbe)|Eger]] im früheren [[Okres Karlovy Vary]], [[Karlovarský kraj]]. Östlich des Ortes befindet sich das [[Duppauer Gebirge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Für die Gemeinde Velichov sind keine Ortsteile ausgewiesen. Grundsiedlungseinheiten sind Velichov und Velichov-za řekou.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/zsj-obec/555703/Obec-Velichov&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarorte ===&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 | NORDWEST= [[Ostrov nad Ohří|Ostrov]] (Schlackenwerth)&lt;br /&gt;
 | NORD=  [[Vojkovice nad Ohří|Vojkovice]] (Wickwitz) &lt;br /&gt;
 | NORDOST=  &lt;br /&gt;
 | WEST= [[Kyselka]] (Gießhübl-Sauerbrunn)&lt;br /&gt;
 | OST= [[Truppenübungsplatz Hradiště]]&lt;br /&gt;
 | SUEDWEST= &lt;br /&gt;
 | SUED= [[Truppenübungsplatz Hradiště]]&lt;br /&gt;
 | SUEDOST= &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Welchau war von 1142 bis 1336 der westlichste gelegene Besitz des [[Kloster Doksany|Klosters Doxan]] im Egertal. Danach wurde es ein zur [[Schloss Hauenstein|Burg Hauenstein]] gehöriger Lehnsbesitz. Auf dem „Burgstadtler Berg“ östlich von Welchau im Duppauer Gebirge ist der Standort einer [[Burgstall|abgegangenen Burg]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Franz Alexander Heber]]: Böhmens Burgen, Vesten und Bergschlösser. Band 2, Medau, Prag 1844. &amp;quot;Burgstadtler Berg bei Welchau im Elbogner Kreise&amp;quot; S. 224&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das im 16. Jahrhundert von den Grafen Schlick erbaute Schloss wurde 1621 während des Dreißigjährigen Krieges samt dem Dorf von bayerischen Soldaten zerstört. Bis zu seinem Tode 1572 gehörte das Gut Joseph Traugott von [[Mangoldt (Adelsgeschlecht)|Mangolt]], 1589 Thomas [[Thiesel von Daltitz]], 1651 Gräfin Katharina Eleonora von [[Schlik|Schlick]], die es ihrem Neffen Alexander von Dosen überließ. 1667 war der Besitzer der k. k. Generalfeldwachtmeister und Kommandant in Ungarn Freiherr Olivier von Wallis und von 1711 bis 1714 Johann Christoph Freiherr [[Kager von Stampach]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Elbogner Kreis: 15 |Verlag=Ehrlich |Datum=1847 |Online=https://books.google.de/books?id=3hVQm35ehUYC&amp;amp;pg=PA138&amp;amp;lpg=PA138&amp;amp;dq=Herrschaft+Welchau&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=UdFQXbXH4t&amp;amp;sig=ACfU3U1JIu-l3MWsHH7q1zUOTkqOT-02BA&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwjt4NOUp43oAhViTxUIHQ1uAyMQ6AEwBHoECAkQAQ#v=onepage&amp;amp;q=Herrschaft%20Welchau&amp;amp;f=false |Abruf=2020-03-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  Wegen Überschuldung wurde das Gut 1747 gerichtlich feilgeboten und vom kaiserlichen Rat [[Johann Franz von Heßler]] erstanden. Er erbaute ein neues Schloss mit einer Brauerei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://cestovani.kr-karlovarsky.cz/de/pronavstevniky/Aktivnipohyb/Cyklotrasy/prehledcyklotras/Stranky/Egerradweg4.aspx|titel=Egerradweg 4|zugriff=2017-02-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Heßlers Tod 1770 ging der Besitz an seine Tochter Anna Regina von Heßler über, die Welchau 1792 an ihren Neffen Karl [[Schönpflug von Gamsenberg|Ritter von Gamsenberg]] veräußerte.&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Franieck: &amp;#039;&amp;#039;Album der König Otto&amp;#039;s Quelle bei Gießhübl in Böhmen. Souvenir und Führer mit mehreren Ansichten und einem Promenadenplane.&amp;#039;&amp;#039; Gebr. Franiek, Karlsbad 1857, ([https://books.google.de/books?id=D4JpAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA22&amp;amp;dq=Johann+Franz+He%C3%9Fler+Welchau&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwii1N6MoaHSAhVOrRQKHTJIAaYQ6AEIKTAD#v=onepage&amp;amp;q=Johann%20Franz%20He%C3%9Fler%20Welchau&amp;amp;f=false Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt; 1798 abermals feilgeboten gelangte es an die Grafen von Zettwitz. 1802 besaßen es Franz Merida und Johann Werner, 1805 Paul Tachezy, 1807 Michael Eckert, 1809 Franz Joseph Zeidler, 1810 Johann Hauptvogel, 1811 Wilhelm von Papsdorf, 1812 Franz Anton Berger der es 1823 an die Eheleute Franz und Anna Pelikan verkaufte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1847 zählte Welchau 79 Häuser mit 466 deutschsprachigen Einwohnern, darunter eine jüdische Familie, eine Pfarrkirche zu Mariä Himmelfahrt, eine Schule unter dem Patronat der Obrigkeit, ein herrschaftliches Schloss, ein Meierhof, ein Brauhaus, ein Branntweinhaus, ein Einkehrwirtshaus, zwei sonstige Wirtshäuser und eine Mühle mit Brettsäge. Zum Gut Welchau gehörten ferner acht Hausnummern des Dorfes Rodisfort (sonst bei der Herrschaft Gießhübel). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Aufhebung der [[Patrimonialherrschaft]]en 1848/49 wurde Welchau Teil des Gerichtsbezirkes Karlsbad. 1895 nahm die [[Lokalbahn Wickwitz–Gießhübl-Sauerbrunn]] den Betrieb auf. Nach dem [[Münchner Abkommen]] wurde der Ort dem [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutschen Reich]] zugeschlagen und gehörte bis 1945 zum [[Landkreis Karlsbad]]. Vor dem Zweiten Weltkrieg lebten 655 Einwohner in 121 Häusern im Ort, in der Mehrzahl [[Deutschböhmen und Deutschmährer|Deutschböhmen]], die Welchau nach dem Krieg verlassen mussten. Nach dem Krieg kam es zum Zuzug von Tschechen aus Zentralböhmen und Mähren, [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950#Tschechoslowakei|Repatrianten]], Slowaken und [[Roma in Tschechien und der Slowakei|Roma]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Die Pfarrkirche zu Mariä Himmelfahrt auf einem Hügel außerhalb des Dorfes soll bereits 1384 mit einer eigenen Seelsorge ausgestattet gewesen sein. 1621 erfolgte die Wiederherstellung des katholischen Gottesdienstes. Welchau war darauf zeitweise Filiale von Schönwald, Saar und Schlackenwerth. 1731 erhielt Welchau wieder einen eigenen Pfarrer. Eingepfarrt waren: Welchau, Wickwitz, Jokes, Petersdorf und [[Lipoltov (Hradiště)|Lappersdorf]].&lt;br /&gt;
* Schloss Welchau&lt;br /&gt;
* Burgstall Thebisberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Dionys Weber]] (1766–1842), böhmischer Komponist und Musikpädagoge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen mit Bezug zur Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* [[Johann Franz von Heßler]] (1693–1770), Montanunternehmer, Gutsbesitzer und kaiserlicher Rat&lt;br /&gt;
* [[Josef von Löschner]] (1809–1888), Mediziner, Rektor der Prager Karlsuniversität und kaiserlicher Leibarzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.velichov.cz Website der Gemeinde] (tschechisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.obeckyselka.cz/velichov.htm Geschichte und alte Ansichten des Ortes] (CZ)&lt;br /&gt;
* [http://www.genealogienetz.de/reg/SUD/kb/welchau.html Genealogie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Karlovy Vary}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Derkoenig</name></author>
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