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	<title>Veld - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T09:54:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Veld&amp;diff=98756&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Kasus korrigiert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Veld&amp;diff=98756&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2022-09-14T23:09:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kasus korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Veld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|fɛld}}] ([[Afrikaans]] oder [[Niederländische Sprache|Niederländisch]]; deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Flur&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet man in [[Südafrika]] hauptsächlich die [[Hochebene|plateauartigen]] Regionen im Innern des Landes, auf der küstenabgewandten Seite der [[Große Randstufe|Großen Randstufe]] (Great Escarpment). In [[Namibia]] und [[Botswana]] ist der Begriff als Wortbestandteil für naturräumliche Areale des Kalaharibeckens verbreitet, die sich durch jeweils charakteristische [[Bodentyp]]en unterscheiden.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Klimm, Karl-Günther Schneider, Sigrid von Hatten: &amp;#039;&amp;#039;Das Südliche Afrika; II. Namibia – Botswana&amp;#039;&amp;#039;. Darmstadt 1994 S. 168–169.&amp;lt;/ref&amp;gt; Je nach [[Geomorphologie|geomorphologischen]] Merkmalen, örtlichen klimatischen Bedingungen, Vegetation und Höhenlage werden somit im südlichen Afrika mehrere Regionen als Veld bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[umgangssprachlich]]en Sinne lässt sich der Begriff mit dem [[Australien|australischen]] [[Outback]], der [[Patagonien|„patagonischen Pampa“]] [[Argentinien]]s oder dem [[Neuseeland|neuseeländischen]] [[High Country]] vergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Namibia wird zudem &amp;#039;&amp;#039;Veld&amp;#039;&amp;#039; synonym für die [[Flur (Gelände)|Flur]], das heißt Busch- und Savannenland, vor allem auf Farmen verwendet. Ein [[Waldbrand|Buschfeuer]] wird dementsprechend als &amp;#039;&amp;#039;Veldbrand&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Veldfeuer&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet (&amp;#039;&amp;#039;siehe auch [[deutsche Sprache in Namibia]]&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
[[Datei:Typical Veld near Petrified forest (Namibia).jpg|mini|Typisches &amp;#039;&amp;#039;Veld&amp;#039;&amp;#039; beim [[Versteinerter Wald (Namibia)|Versteinerten Wald]] in [[Namibia]] (2014)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lowveld ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lowveld map 1.png|mini|Lage von Low Veld und High Veld in Südafrika]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Lowveld&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Low Country&amp;#039;&amp;#039; ist eine streifenförmige Region im Nordosten Südafrikas in der Nähe der Grenzen zu [[Mosambik]], [[Simbabwe]] und [[Botswana]]. Das Gebiet liegt auf etwa 150 bis maximal 900 m über dem Meeresspiegel und erstreckt sich bogenförmig von den [[Waterberg (Distrikt)|Waterberg]]-Ebenen bei [[Lephalale]] über das [[Limpopo (Fluss)|Limpopo]]tal bis zu den [[Lebombo-Berge]]n. Ausläufer des &amp;#039;&amp;#039;Lowveld&amp;#039;&amp;#039; befinden sich auch in östlich gelegenen Teilen von [[Eswatini]] und im äußersten östlichen Teil der Provinz [[Mpumalanga]]. Hier liegen auch die Stadt [[Barberton (Südafrika)|Barberton]] und die [[Murchison Range]]. Auffällig sind die inselartigen Berge der &amp;#039;&amp;#039;Murchison Range&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist im südlichen Sommer recht regenreich und im Hochsommer die einzige [[Malaria]]region Südafrikas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Middleveld ==&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Middleveld&amp;#039;&amp;#039; ist eine Region nördlich vom Mittellauf des [[Vaal]], etwa zwischen [[Vryburg (Südafrika)|Vryburg]] und [[Johannesburg]]. Es wird westlich vom Kaap-Plateau und nordöstlich vom &amp;#039;&amp;#039;Bushveld&amp;#039;&amp;#039; begrenzt. Die Landschaft ist im Westen und in ihrem Zentrum überwiegend ein Flachland mit [[Trockental|Trockentälern]]. Im östlichen Teil am Gatsrand und [[Magaliesberge]] befinden sich Hügelketten. Die Höhenverhältnisse liegen zwischen 900 und 1800 Metern, sie steigen ostwärts an. In derselben Richtung nimmt auch die jährliche Niederschlagsmenge zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Highveld ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Highveld in Gauteng Province.jpg|mini|Das Highveld nördlich von [[Johannesburg]] in Gauteng]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;Highveld&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man das nach Norden hin abfallende [[Plateau]] Südafrikas. Es befindet sich im südlichen Transvaal, heute überwiegend die Provinzen [[Nordwest (Südafrika)|Nordwest]], [[Gauteng]] und [[Mpumalanga]], und erstreckt sich über einen großen Teil der [[Freistaat (Provinz)|Provinz Freistaat]]. Die Höhenlagen schwanken zwischen 1340 und 1830 Metern über dem Meeresspiegel. Sein südwestlicher Rand beginnt etwa bei dem Ort [[Welkom]] und der nordöstlichste Punkt liegt bei [[eMalahleni]]. Seine östliche Grenze bildet die Große Randstufe zwischen [[Mbombela]] und [[Harrismith (Südafrika)|Harrismith]]. Die das &amp;#039;&amp;#039;Highveld&amp;#039;&amp;#039; im äußersten Nordosten begrenzenden Bergketten um [[Mashishing]] und [[Waterval Boven]] nennt man auch &amp;#039;&amp;#039;Transvaal Drakensberge&amp;#039;&amp;#039;, die nördliche Verlängerung der [[Drakensberge]] in [[Lesotho]] und [[KwaZulu-Natal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff ist ebenso üblich zur Bezeichnung des Hochlandes von Simbabwe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Südafrikas Grasland: Steppe oder potenzieller Wald? ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Grasland-Biom-Südafrika.jpg|mini|Lage des Grasland-Bioms in Afrika (Zuordnung der Buchstaben im Text)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das südafrikanische &amp;#039;&amp;#039;Highveld&amp;#039;&amp;#039; macht mehr als die Hälfte des sogenannten afrikanischen [[Grasland]]-[[Biom]]s aus:&amp;lt;ref name=&amp;quot;SANBI&amp;quot;&amp;gt;Mandy Cadman, Charl de Villiers, Richard Lechmere-Oertel u. Douglas McCulloch (Autoren): &amp;#039;&amp;#039;Grassland Ecosystem Guidelines: landscape interpretation for planners and managers&amp;#039;&amp;#039;, [[South African National Biodiversity Institute]], Pretoria 2013, ISBN 978-1-919976-88-4, [http://biodiversityadvisor.sanbi.org/wp-content/uploads/2015/06/2013_Grassland-Ecosystem-Guidelines.pdf pdf], abgerufen am 13. Dezember 2021, S. 13, 52, 58, 64, 72.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pfadenhauer &amp;amp; Klötzli&amp;quot;&amp;gt;Jörg S. Pfadenhauer und Frank A. Klötzli: &amp;#039;&amp;#039;Vegetation der Erde.&amp;#039;&amp;#039; Springer Spektrum, Berlin/Heidelberg 2014, ISBN 978-3-642-41949-2. S. 273– insbesondere 279 (Subtropisches Grasland), 282 („Pampa-Problem“).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Westhälfte wird dabei als „Dry Highveld Grassland“ (D) bezeichnet und gehört mit 400–550&amp;amp;nbsp;mm Jahresniederschlag und einer bis zu viermonatigen Trockenzeit im Winter zur [[Ökozone]] der [[Tropisch / subtropische Trockengebiete|subtropischen Trockengebiete]], während die Osthälfte – das „Mesic Highveld Grassland“ (M) – mit 700–1200/1400&amp;amp;nbsp;mm und höchstens drei etwas trockeneren Monaten bereits zu den [[Immerfeuchte Subtropen|immerfeuchten Subtropen]] zählt. Diese Zuordnung gilt (mit etwas niedrigeren Niederschlagssummen, aber noch kürzeren regenfreien Perioden) auch für das weiter östlich liegende „Sub-Escarpment Grassland“ (E) am Ostabhang der [[Große Randstufe|Großen Randstufe]] bis zum Beginn des Küstensaumes. Dazwischen liegt noch das über „High-Altitude Grassland“ (H) der über 1400 Meter hoch liegenden Bereiche der Großen Randstufe, die vielfach auf noch etwas höhere Niederschlagssummen kommen. Während die [[Drakensberge]] innerhalb des Grasland-Bioms allgemein als [[extrazonal]]e ([[alpine Höhenstufe|alpine]]) [[Hochlandsteppe]] betrachtet werden, ist die klimatische Zuordnung des Graslandes uneinheitlich: Aufgrund der Höhenlagen des Plateaus von rund 800 bis unter 1800 [[Höhe über dem Meeresspiegel|Metern über dem Meeresspiegel]] ist das Klima bereits deutlich kühler als im Tiefland, sodass viele Autoren ein [[Gemäßigtes Klima|gemäßigtes]] [[Gebirgsklima|Höhenklima]] verorten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SANBI&amp;quot; /&amp;gt; Dies erklärt auch die häufig vorgenommene biogeographische Zuordnung zu den „[[Steppe]]n“. Obwohl das Grasland wie die Steppen überwiegend baumfrei ist und nur in den Hügeln und den Flussterrassen Buschland vorkommt, haben [[Pollenanalyse]]n gezeigt, dass die [[Klimaxvegetation]] des Gebietes &amp;#039;&amp;#039;kein&amp;#039;&amp;#039; Grasland ist, sondern der für das [[Ostseitenklima]] typische subtropische [[Lorbeerwald]], der (in Restbeständen) an der südafrikanischen Ostküste zu finden ist. Dieser Widerspruch wurde im Rahmen des auf Südamerika bezogenen, vergleichbaren [[Pampa#Das „Pampa-Problem“: Grasland statt Wald|„Pampa-Problems“]] geklärt. Demnach handelt es sich um [[subtropisches Grasland]], das in Trockenzeiten während der [[Letzte Kaltzeit|letzten Kaltzeit]] natürlich entstanden ist. In den späteren feuchteren Klimaperioden konnte der Wald nicht auf diese Grenzstandorte im Hochland zurückkehren, weil der Mensch das Gebiet bereits seit der [[Urgeschichte]] beeinflusste: Ursprünglich durch die Anwendung von Feuer zur Jagd, später zur Offenhaltung als Weideland.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pfadenhauer &amp;amp; Klötzli&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bushveld ==&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Bushveld&amp;#039;&amp;#039; ist eine Region nördlich von [[Pretoria]] und dem [[Witwatersrand]]. Im Norden wird es von den &amp;#039;&amp;#039;Limpopo Highlands&amp;#039;&amp;#039; und dem &amp;#039;&amp;#039;Lowveld&amp;#039;&amp;#039; begrenzt und im Süden vom &amp;#039;&amp;#039;Middleveld&amp;#039;&amp;#039;. Die Region ist namensgebend für den [[Bushveld-Komplex]], eine [[Lopolith|schüsselartig]] ausgeprägte Großeinheit mehrerer [[Magmatismus|magmatischer]] Gesteinskörper,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfhard Wimmenauer]]: &amp;#039;&amp;#039;Petrographie der magmatischen und metamorphen Gesteine&amp;#039;&amp;#039;. Enke, Stuttgart 1985, S. 100.&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie für die Vegetation der [[Trockensavanne]]. Die Landschaft ist überwiegend flachwellig und nördlich von Pretoria mit einigen Hügelketten inselartiger Ausprägung und auffälligen Pyramidenbergen versehen. Ein großer Teil der Fläche wird Springbok-Ebenen genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine deutlich artenreichere Region als seine Umgebung, die moderate jährliche Niederschlagsmengen (375 bis 625 mm) verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sand- und Hardveld ==&lt;br /&gt;
Der größte Teil der Landschaft Botswanas und des Ostens Namibias (hier &amp;#039;&amp;#039;Omaheke&amp;#039;&amp;#039;) wird als &amp;#039;&amp;#039;Sandveld&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Er zeichnet sich durch einen hohen Sandanteil aus. Große Teile gehören zur [[Kalahari]]. Das Sandveld erstreckt sich bis in die südafrikanische Nordwest-Provinz. Der östliche Teil Botswanas gehört zum Hardveld, das eher felsigen Charakter aufweist.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.britannica.com/place/Botswana Botswana bei britannica.com] (englisch), abgerufen am 4. Januar 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Beide Gebiete sind weitgehend von trockener [[Dornstrauchsavanne]] bestanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* G. Steinmann, O. Wilckens (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Regionalen Geologie&amp;#039;&amp;#039;. VII. Band. 7a. Abteilung. &amp;#039;&amp;#039;The Union of South Africa&amp;#039;&amp;#039;. Heidelberg 1929.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Afrika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Südafrika)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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