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	<title>Veitsch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T15:18:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Veitsch&amp;diff=425181&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bartleby08: /* Persönlichkeiten */ fehllink</title>
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		<updated>2026-01-07T14:05:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Persönlichkeiten: &lt;/span&gt; fehllink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeindeteil in Österreich&lt;br /&gt;
|Name             = Veitsch&lt;br /&gt;
|Wappen           = AUT Veitsch COA.svg&lt;br /&gt;
|Kennzeichnung    = Ehemalige Gemeinde&lt;br /&gt;
|Bundesland       = Steiermark&lt;br /&gt;
|NUTS             = AT223&lt;br /&gt;
|Bezirk           = Bruck-Mürzzuschlag&lt;br /&gt;
|Kfz              = BM&lt;br /&gt;
|Gerichtsbezirk   = Mürzzuschlag&lt;br /&gt;
|Gemeinde         = [[Sankt Barbara im Mürztal]]&lt;br /&gt;
|Gemeindekennzahl = 62145&lt;br /&gt;
|Katastralgemeinde= &amp;lt;!--siehe Anmerkungen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Ortschaft        = &amp;lt;!--siehe Anmerkungen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Zählsprengel     = Veitsch-Dorf und Umgebung; Magnesitwerk Großveitsch; Veitsch-Umgebung&lt;br /&gt;
|ZS-Kennziffer    = 002; 003; 004&lt;br /&gt;
|Breitengrad      = 47.578639&lt;br /&gt;
|Längengrad       = 15.493033&lt;br /&gt;
|Höhe             = 669 &amp;lt;!--Höhe-ANM = Kote ÖK / STAT--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Dim              = 1400&amp;lt;!--Dim-ANM= ca. W-SO; KG 5080 N-S--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Fläche           = 77.77&lt;br /&gt;
|Einwohner        = {{EWZ|AT Ortschaft|15978|15979|15980|15981}}&lt;br /&gt;
|Stand            = {{EWD|AT Ortschaft|STAND}}&lt;br /&gt;
|Gebäude          = 134&lt;br /&gt;
|Adr-Stand        = 2001&lt;br /&gt;
|PLZ              = 8663, 8664&lt;br /&gt;
|PLZ-Ort          = &lt;br /&gt;
|Vorwahl          = 3856&lt;br /&gt;
|Vorwahl-Ort      = &lt;br /&gt;
|Bild1            = &lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung1= &lt;br /&gt;
|Anmerkungen      = Ehemalige Gemeinde bis 2014; KG: 60210 Großveitsch, 60218 Kleinveitsch, 60226 Niederaigen, 60205 Veitsch Dorf&amp;lt;br /&amp;gt;Ortschaften: 15978	Großveitsch, 15979 Kleinveitsch, 15980 Niederaigen, 15981 Veitsch&lt;br /&gt;
|Quellen          =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Veitsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine ehemalige [[Marktgemeinde]] in der [[Steiermark]] in [[Österreich]] ([[Gerichtsbezirk Mürzzuschlag]], politischer [[Bezirk Bruck-Mürzzuschlag]]) mit zum Auflösungszeitpunkt 2409 Einwohnern (Stand 31. Oktober 2013).&amp;lt;ref&amp;gt;Land Steiermark: [https://www.landesentwicklung.steiermark.at/cms/dokumente/12543474_141979459/a400e530/ST-Bevzahl%2031.10.2013%20f%C3%BCr%20Finanzjahr%202015.xls &amp;#039;&amp;#039;Endgültiger Bevölkerungsstand am 31.10.2013&amp;#039;&amp;#039;] (Excel-Datei, 72 kB; abgerufen am 3. Februar 2025)&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Rahmen der [[Steiermärkische Gemeindestrukturreform|Gemeindestrukturreform]] in der Steiermark wurde Veitsch mit 1. Jänner 2015 mit den Gemeinden [[Mitterdorf im Mürztal]] und [[Wartberg im Mürztal]] zusammengeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gemeindestrukturreform.steiermark.at/cms/beitrag/11558627/69294537 Steiermärkische Gemeindestrukturreform].&amp;lt;/ref&amp;gt; Die daraus neue entstandene Gemeinde trägt den Namen [[Sankt Barbara im Mürztal]]. Grundlage dafür ist das Steiermärkische Gemeindestrukturreformgesetz – StGsrG.&amp;lt;ref&amp;gt;§&amp;amp;nbsp;3 Abs.&amp;amp;nbsp;1 Z&amp;amp;nbsp;4 des Gesetzes vom 17. Dezember 2013 über die Neugliederung der Gemeinden des Landes Steiermark ([https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/LgblAuth/LGBLA_ST_20140402_31/LGBLA_ST_20140402_31.pdfsig Steiermärkisches Gemeindestrukturreformgesetz] – StGsrG). Landesgesetzblatt für die Steiermark vom 2. April 2014. Nr.&amp;amp;nbsp;31, Jahrgang 2014. {{ZDB-ID|705127-x}}. S.&amp;amp;nbsp;2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1881 wurden in Veitsch große [[Magnesit]]vorkommen gefunden, was zur Gründung der [[Veitscher Magnesitwerke|Veitscher Magnesitwerke AG]] im selben Jahr führte. Bis heute befindet sich das Stammwerk der nunmehrigen [[RHI&amp;amp;nbsp;AG]] in Veitsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
Der Ort Veitsch liegt in einem Seitental des [[Mürztal]]s am Fuß des Gebirgsstocks der [[Hohe Veitsch|Hohen Veitsch]] ({{Höhe|1981|AT|link=true}}) auf einer Seehöhe von {{Höhe|664|AT|link=true}} (Dorf-Veitsch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ölberg/Sattlerkogel hinter der Veitscher Pfarrkirche teilt das Veitschtal in das Groß-Veitsch-Tal, das zum Wandergebiet Brunnalm am Fuß des westlichen Endes der Hohen Veitsch führt und in das Klein-Veitsch-Tal, das zum östlichen Ende des [[Plateau]]s der Hohen Veitsch führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Süden mündet das Veitschtal bei [[Mitterdorf im Mürztal|Mitterdorf]] ins Mürztal. Nach Norden begrenzt der ausgedehnte Kalkgebirgsstock der Hohen Veitsch mit seinem weitläufigen Plateau das Gemeindegebiet. Im Osten begrenzen bewaldete Bergrücken das Tal. Im Westen führt eine Verbindung über den [[Pretalsattel]] ({{Höhe|1069}}) in das Stübmingtal sowie das [[Aflenzer Becken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Wie das gesamte Mürztal mit seinen Seitentälern war das Veitschtal vermutlich bereits von den [[Kelten]] spätestens in der [[Latènezeit|La-Tène-Zeit]] bewohnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gerhard Dobesch]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kelten in Österreich nach den ältesten Berichten der Antike&amp;#039;&amp;#039;. Wien 1980, 1993, S.&amp;amp;nbsp;66–68, ISBN 3-205-07136-0&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der [[Völkerwanderungszeit]] im [[6.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert]] siedelten aus Osten kommende [[Slawen|slawische]] Stämme in der Region. Viele heutige Orts- und Gewässernamen sind slawischen Ursprungs. Im [[9.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert]] folgten [[Deutsche Ostsiedlung|deutsche]] Siedler der [[Bajuwaren|Baiern]] und [[Franken (Volk)|Franken]], die sich in dem Tal niederließen und es rodeten. Die vorhergehenden Slawen hatten meist auf den Hängen gesiedelt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Raimund Karl]]: &amp;#039;&amp;#039;Die unteren Zehntausend&amp;#039;&amp;#039;. Beiträge zur Ur- und Frühgeschichte Mitteleuropas&amp;amp;nbsp;47, Langenweißbach: Beier &amp;amp; Beran 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Othmar Pickl]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Gemeinde Veitsch&amp;#039;&amp;#039;, Graz 1979&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gliederung ===&lt;br /&gt;
Die ehemalige Gemeinde gliedert sich in vier [[Katastralgemeinde]]n (Fläche Stand {{FLD|AT KG|STAND}}{{FLR|AT KG|QUELLE}}):&lt;br /&gt;
* Großveitsch ({{Fläche AT KG|60210}})&lt;br /&gt;
* Kleinveitsch ({{Fläche AT KG|60218}})&lt;br /&gt;
* Niederaigen ({{Fläche AT KG|60226}})&lt;br /&gt;
* [[Veitsch (Gemeinde Sankt Barbara)|Veitsch Dorf]] ({{Fläche AT KG|60205}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebiet umfasste folgende vier Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand {{EWD|AT Ortschaft|STAND}}{{EWR|AT Ortschaft|QUELLE}}):&lt;br /&gt;
* [[Großveitsch]] ({{EWZ|AT Ortschaft|15978}})&lt;br /&gt;
* [[Kleinveitsch]] ({{EWZ|AT Ortschaft|15979}})&lt;br /&gt;
* [[Niederaigen (Gemeinde Sankt Barbara)|Niederaigen]] ({{EWZ|AT Ortschaft|15980}})&lt;br /&gt;
* [[Veitsch (Gemeinde Sankt Barbara)|Veitsch]] ({{EWZ|AT Ortschaft|15981}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehemalige Nachbargemeinden (Stand 2014) ===&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
| NORDWEST= [[Mariazell]] ([[Gußwerk]])&lt;br /&gt;
| NORD    = [[Neuberg an der Mürz]] ([[Mürzsteg]])&lt;br /&gt;
| NORDOST = [[Neuberg an der Mürz]]&lt;br /&gt;
| OST     = [[Krieglach]]&lt;br /&gt;
| SUEDOST = [[Krieglach]]&lt;br /&gt;
| SUED    = [[Mitterdorf im Mürztal]]&lt;br /&gt;
| SUEDWEST= [[Wartberg im Mürztal]]&lt;br /&gt;
| WEST    = [[Turnau (Steiermark)|Turnau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehrsanbindung ===&lt;br /&gt;
Veitsch ist von Richtung Wien und Graz über die [[Semmering Schnellstraße]] S&amp;amp;nbsp;6 – Abfahrt Mitterdorf und die Veitscher Landesstraße L&amp;amp;nbsp;102 erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Straße ins Skigebiet Brunnalm/Hohe Veitsch wurde ab 2005 durch eine neue, flachere Trassenführung stark verbessert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es besteht eine Citybuslinie (Stadtbus), die von der [[Mürztaler Verkehrs-Gesellschaft]] aus Kapfenberg geführt wird:&lt;br /&gt;
* Linie 85 Großveitsch – Kleinveitsch – Dorf Veitsch – Mitterdorf – Wartberg (Gemeindebus Sankt Barbara)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Im Jänner 2013 wurde der damals 24-jährige Jochen Jance ([[SPÖ]]) zum [[Bürgermeister]] von Veitsch ernannt und war damit der jüngste Gemeindechef Österreichs.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=http://www.kleinezeitung.at/steiermark/steirerdestages/3233783/24-spitze-seiner-gemeinde.story| titel=Jochen Jance: Mit 24 an der Spitze seiner Gemeinde| hrsg=[[Kleine Zeitung]]| datum=2013-01-31| abruf=2020-06-16| archiv-url=http://web.archive.org/web/20140912024348/http://www.kleinezeitung.at/steiermark/steirerdestages/3233783/24-spitze-seiner-gemeinde.story| archiv-datum=2014-09-12| abruf-verborgen=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er behielt diese Funktion bis zur Auflösung der Gemeinde am 31. Dezember 2014. Der [[Gemeinderat]] setzte sich bis dahin aus zehn Mandataren der SPÖ und fünf Mitgliedern der [[ÖVP]] zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
Veitsch bietet ein umfangreiches Angebot an Sommer- und Wintersportarten. Besonders das Massiv der [[Hohe Veitsch|Hohen Veitsch]] ist im Winter beliebtes Ziel von Skifahrern und Tourengehern sowie im Sommer von Läufern und Wanderern. [[Gämsen]], [[Hirsche]], [[Echte Adler|Adler]], [[Auerhuhn|Auerhähne]], [[Alpendohle]]n sowie [[Alpen-Edelweiß|Edelweiß]], [[Petergstamm]] und [[Enziane]] sind hier heimisch. Bemerkenswert ist vor allem das ausgedehnte [[Hochplateau]], das sich vom Gipfel der Hohen Veitsch ({{Höhe|1981}}) über mehrere Kilometer leicht nach Osten hin abfallend bis auf die Klein-Veitsch-Alm ({{Höhe|1451}}) erstreckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 1954 errichtete Hallenbad wurde in den vergangenen Jahren komplett neu gestaltet. Dabei wurde es um eine Indoor-Rutsche sowie einen Sauna- und Wellness-Bereich sowie ein Jugend- und Familiengästehaus erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kulturell hat sich der &amp;#039;&amp;#039;Veitscher Jahrmarkt der Künste&amp;#039;&amp;#039; neben einer Vielzahl anderer Veranstaltungen überregional etabliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport und Kultur ==&lt;br /&gt;
=== Sportangebot ===&lt;br /&gt;
; Ganzjährig:&lt;br /&gt;
* [[Hallenbad]] einschließlich der 50&amp;amp;nbsp;Meter langen Indoor-Rutsche und Sauna- bzw. Wellness-Bereich&lt;br /&gt;
* Wandergebiet/[[Tourenski]]gebiet Hohe Veitsch/Klein-Veitsch-Alm&lt;br /&gt;
* [[Stocksport]]anlagen (Asphalt/Eis)&lt;br /&gt;
* [[Kletterhalle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Sommer&lt;br /&gt;
* Zwei [[Fußball]]plätze&lt;br /&gt;
* neun [[Tennis]]plätze&lt;br /&gt;
* [[Trailrunning|Trail-Laufstrecken]]&lt;br /&gt;
* [[Mountainbike|MTB]]-Strecke&lt;br /&gt;
* [[BMX]]-Bahn&lt;br /&gt;
* [[Streetsoccer|Street-Soccer]]-Platz&lt;br /&gt;
* [[Freizeitpark|Fun-park]] inkl. [[Miniramp|Mini-Ramp]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Winter&lt;br /&gt;
* [[Schigebiet Brunnalm/Hohe Veitsch|Wintersportgebiet Brunnalm/Hohe Veitsch]] (Sessellift, drei Schlepplifte, Kinderlift)&lt;br /&gt;
* Langlaufloipen&lt;br /&gt;
* [[Rodeln|Rodelbahnen]]&lt;br /&gt;
* [[Eislaufplatz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wanderungen ===&lt;br /&gt;
Der beste Ausgangspunkt für Wanderungen auf die Hohe Veitsch sowie ihr ausgedehntes Plateau ist die Brunnalm am Fuß der Hohen Veitsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptplatz ist Ausgangspunkt für den &amp;#039;&amp;#039;Magnesit-Wander-Weg&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |url=http://www.naturfreunde-veitsch.at/index2.html |text=Magnesit-Wander-Weg |date=2023-08-03 |fix-attempted=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der Naturfreunde Veitsch. Auf der drei- bis vier-stündigen Wanderung kann man in die Montangeschichte der ehemaligen Marktgemeinde eintauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
{{WeitereBDA|Sankt Barbara im Mürztal}}&lt;br /&gt;
* Katholische [[Pfarrkirche Veitsch]] hl. Veit: Die Kirche wird in den Jahren 1140–1164 ersturkundlich anlässlich ihrer Weihe durch Bischof [[Hartmann von Brixen]] und in weiterer Folge 1206 erwähnt, als sie jeweils noch dem Benediktinerstift [[Stift St. Lambrecht|St.&amp;amp;nbsp;Lambrecht]] inkorporiert war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Martin Bitschnau]], [[Hannes Obermair]] |Titel=Tiroler Urkundenbuch, II. Abteilung: Die Urkunden zur Geschichte des Inn-, Eisack- und Pustertals. Band 2: 1140–1200 |Verlag=Universitätsverlag Wagner |Ort= Innsbruck |Datum=2012 |Seiten=6 |Nummer=385| ISBN=978-3-7030-0485-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das nach Osten ausgerichtete Langhaus wurde 1456 in [[spätgotisch]]en Formen fertiggestellt und ist mit einem Netzrippengewölbe überdacht. Der Altar, welcher dem heiligen Vitus geweiht ist, stammt aus dem 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert und wird [[Johann Michael Eisenschmidt]] zugeschrieben. Die neogotische Orgel stammt aus dem Jahre 1894 und wurde kürzlich durch Unterstützung der Veitscher Bevölkerung restauriert. Im Westen des Langhauses schließt der mächtige Glockenturm an, durch den man die Kirche betritt. Im Eingangsbereich befindet sich ein Bildnis der Hl.&amp;amp;nbsp;Barbara, der Schutzheiligen der Bergleute.&lt;br /&gt;
:Das Veitscher Fastentuch ist im [[Stift St. Lambrecht|Benediktinerstift St.&amp;amp;nbsp;Lambrecht]] ausgestellt. Es stammt aus dem Jahr 1470 und stellt die Leidensgeschichte Jesu dar.&lt;br /&gt;
:Die Pfarrkirche St. Vitus ist heute eine beliebte Hochzeitskirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Veitsch - Stiftshof (Arkadenhof) 2.jpg|mini|Stiftshof (Arkadenhof)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Veitsch - Pilgerkreuz am Veitscher Ölberg 4.jpg|mini|hochkant=0.7|Pilgerkreuz am Veitscher Ölberg]]&lt;br /&gt;
* Stiftshof (Arkadenhof): Nördlich der Kirche schließt der Gebäudekomplex des Stiftshofs an. Dieser Innenhof wird durch Propstei, Pfarrheim und Arkadentaverne begrenzt. Die Gebäude dienen seit 1989 als Jugendherberge, Taverne, Unterkunft für [[Wallfahrer]] und als Veranstaltungszentrum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Pilgerkreuz am Veitscher Ölberg]]: Ausgehend von der Pfarrkirche Veitsch gelangt man über einen Waldlehrpfad zum Pilgerkreuz am Veitscher Ölberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
==== Holzknecht-Ball ====&lt;br /&gt;
Der Holzknechtball findet jährlich am zweiten Wochenende im Jänner statt und wird vom Trachtenverein &amp;#039;&amp;#039;D’Rauschkogler z’Veitsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.veitsch.at/cms/media/Raukogler/Rauschkogler%20Haupt.htm Trachtenverein &amp;#039;&amp;#039;D’Rauschkogler z’Veitsch&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; organisiert. Neben dem Oberlandlerball in Graz stellt er steiermarkweit einen der wenigen traditionellen Trachtenbälle mit [[Auftanz]] dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Veitscher Jahrmarkt der Künste ====&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Veitscher Jahrmarkt der Künste&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.jahrmarkt-der-kuenste.at/ |wayback=20130702154149 |text=Veitscher Jahrmarkt der Künste}}&amp;lt;/ref&amp;gt; fand zwischen 2002 und 2012 alljährlich Anfang Oktober statt. Dabei besuchten [[Georg Danzer]], die Schauspielerinnen [[Julia Stemberger|Julia]] und [[Katharina Stemberger]], Kabarettist [[Joesi Prokopetz]], Schauspielerin [[Erika Pluhar]], Musicalstar [[Alexander Goebel]] oder [[Kammersänger]] Georg Tichy den Ort. Neben bekannten gehörten vor allem regionale Künstler sowie traditionelle [[Volksmusik]] zum Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ultra-Alpin-Marathon Veitscher Grenzstaffellauf ====&lt;br /&gt;
Der Ultra-Alpin-Marathon &amp;#039;&amp;#039;Veitscher Grenzstaffellauf&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.grenzstaffellauf.com/ Ultra-Alpin-Marathon/Veitscher Grenzstaffellauf]&amp;lt;/ref&amp;gt; einer der härtesten Alpinmarathons Österreichs, wird seit dem Jahr 1986 jährlich am letzten Samstag im Juni ausgetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er führt über 54&amp;amp;nbsp;km und 2200 Höhenmeter ausgehend vom Hallenbad entlang der Gemeindegrenzen über das Hochplateau der Hohen Veitsch zurück zum Ausgangspunkt. Top-Läufer benötigen knapp 4:30 Stunden für diese Distanz. Die Strecke kann auch als Dreier-Team (mit Abschnitten von 16,5 / 16,0 / 21,5&amp;amp;nbsp;km) absolviert werden. Hier liegen die Siegerzeiten knapp unter 4:00 Stunden. 2013 wurden die Österreichischen Meisterschaften im Bergmarathon ausgetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.grenzstaffellauf.com/ergebnisse/ |wayback=20140221182118 |text=Grenzstaffellauf, Ergebnisse 2013}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Industrie ==&lt;br /&gt;
Veitsch ist seit jeher durch den Bergbau geprägt. Bereits ab dem Mittelalter wurden in und um Veitsch Metalle wie [[Eisen]], [[Kupfer]] und [[Mangan]], aber auch Nichtmetalle wie [[Graphit]] abgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Aufstieg der Gemeinde Veitsch zum Bergbauzentrum mit Weltgeltung begründete jedoch der Fund von Magnesit durch den Koblenzer Kaufmann [[Carl Spaeter|Friedrich Carl Albert Spaeter]] im Jahr 1881.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veitscher Magnesitwerke AG (VMAG) / RHI AG ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Veitsch Radex 294A4500.jpg|mini|Magnesitwerk Veitsch Radex]]&lt;br /&gt;
Der Gründung der [[Veitscher Magnesitwerke]]&amp;amp;nbsp;AG (VMAG) und der Ausbau der Produktionsanlagen bewirkten eine Bevölkerungszunahme und in der Folge sozialen Aufstieg. Zu Spitzenzeiten waren im Magnesitwerk Veitsch über 1700 Beschäftigte. 2012 betrug der Mitarbeiterstand 300 Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Produkte der VMAG und damit der Name Veitsch erlangten unter dem Vorstandsvorsitz der Familie [[Hans Lauda|Lauda]] Weltgeltung. Noch heute genießen die in Veitsch gefertigten Steine (gebrannt und pechgebunden) und Massen weltweit bei Kunden der [[Stahlindustrie]] (Auskleidung von [[Stahlerzeugung|Konvertern]] und [[Elektroofen|Elektroöfen]]) und [[Zementindustrie]] ([[Drehrohrofen|Drehrohröfen]]) einen sehr guten Ruf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Schließung des [[Bergbau]]s im Jahr 1968 erfolgte eine laufende Modernisierung und Automatisierung des Magnesitwerks Veitsch. Im Jahr 1993 erfolgte die Übernahme der VMAG durch die [[RHI AG|Radex-Heraklith Industriebeteiligungs&amp;amp;nbsp;AG]] (RHI&amp;amp;nbsp;AG). Das Magnesitwerk Veitsch ist bis heute über die Veitsch-Radex GmbH das Stammwerk der RHI&amp;amp;nbsp;AG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zenker ===&lt;br /&gt;
Das Unternehmen [[Zenker-Hausbau]] gründete 1969 das Tochterunternehmen &amp;#039;&amp;#039;Zenker Hausbau [[Ges.m.b.H.]]&amp;#039;&amp;#039; mit Sitz in Veitsch. Nachdem das Mutterunternehmen Zenker-Hausbau von der [[Philipp Holzmann&amp;amp;nbsp;AG]] an die [[Bien Haus|Bien Haus&amp;amp;nbsp;AG]] am 31. Dezember 1996 verkauft wurde, ist das nunmehrige Tochterunternehmen von [[Bien-Zenker]] weiterhin operativ tätig und fertigte mit 150 Mitarbeitern bis Ende 2014 Teile für [[Fertighaus|Fertighäuser]]. Derzeit sind noch die Bereiche Montage und Vertrieb besetzt. Die aktuelle Mitarbeiterzahl liegt bei 60&amp;amp;nbsp;Personen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kleinezeitung.at/s/steiermark/muerztal/4593627/Kundigungen_Zenker-kundigt-90-Mitarbeiter-in-der-Veitsch Zenker kündigt 90 Mitarbeiter in der Veitsch], Kleine Zeitung am 12. November 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine und Einsatzorganisationen ==&lt;br /&gt;
In Veitsch gibt es ein sehr dichtes Netz an Vereinen und Einsatzorganisationen. Die größte von diesen ist die [[Freiwillige Feuerwehr]]. Sie besitzt fünf [[Feuerwehrfahrzeug]]e (ein [[Rüstlöschfahrzeug]] RLFA&amp;amp;nbsp;2000, ein [[Feuerwehrfahrzeuge in Österreich#Löschfahrzeuge|Löschfahrzeug]] LFB-A, zwei [[Kleinlöschfahrzeug (Österreich)|Kleinlöschfahrzeuge]] KLF-A und ein [[Mannschaftstransportfahrzeug]] MTF-A).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der größte Verein sind mit knapp 20&amp;amp;nbsp;Sektionen die [[Naturfreunde]] Veitsch, die mit knapp 1100 Mitgliedern gemessen an der Einwohnerzahl mit Abstand österreichischer Spitzenreiter sind. Besonders das Angebot für Kinder (Skikurs, Schwimmkurs) hat in den letzten Jahren einen Mitgliederboom bewirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben gibt es eine Vielzahl an Sportvereinen (Fußball, Skifahren, BMX, Stocksport, Darts etc.), eine Werksmusikkapelle sowie Trachten- und Brauchtumsvereine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* Karl Lohner, assoziierter Universitätsprofessor für Biophysik (Institut für Molekulare Biowissenschaften) an der KF Uni Graz, sowie Universitätsdozent (Institut für Biochemie) an der TU Graz, Miterfinder des „Superantibiotikum“&lt;br /&gt;
* [[Andreas Meier (Manager)|Andreas Meier]] (* 1962), ehemaliger Vorstandsvorsitzender (CEO) RHI, aktuell CEO H. C. Starck&lt;br /&gt;
* [[Albert Oberhofer]] (1925–2016), Universitätsprofessor und Rektor der Montanuniversität Leoben&lt;br /&gt;
* [[Leopold Schein]] (1873–1950), Grundbesitzer und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Günter Singer]] (* 1967), Filmproduzent, privater Sicherheits- und Militärunternehmer&lt;br /&gt;
* [[Anton Tautscher]] (1906–1976), Ökonom und Universitätsprofessor (Uni Graz)&lt;br /&gt;
* [[Hans Winkler (Journalist)|Hans Winkler]] (* 1942), Journalist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten mit Bezug zum Ort ==&lt;br /&gt;
* [[Helmut Brenner]] (1957–2017), Musiker, Musikpädagoge, Musikwissenschaftler, Historiker und Universitätsdozent&lt;br /&gt;
* [[Carl Gustav Heraeus]] (1671–1725), deutscher Hofantiquar am Hof in Wien, Montanist, Gelehrter und Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Tom Lohner]] (* 1982), österreichischer Grafikdesigner und Künstler&lt;br /&gt;
* [[Matthias Loibner]] (* 1969), Musiker und Komponist&lt;br /&gt;
* [[Georg Tichy]] (* 1944), Opernsänger, Kammersänger, Wiener Staatsoper&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veitscher Masur ==&lt;br /&gt;
In der [[Steirische Volkstanzmappe|Steirischen Volkstanzmappe]], einer Sammlung alpenländischer Volkstänze, findet sich die [[Veitscher Masur]], die unter den Einheimischen auch als „Veitscher Ochsengalopp“ bekannt ist. Dieser wird von vielen alpenländischen Trachtenvereinen und Volkstanzgruppen im Repertoire als „Standardtanz“, ob seiner einzigartigen Stellung als Mazurka mit Seltenheitswert, betrachtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url= http://www.trachtenverband-stmk.at/old/downloads/masur.pdf |titel=Veitscher Masur |werk=Steirische Tanzmappe |datum=2002 |zugriff=2018-11-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Othmar Pickl]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Gemeinde Veitsch&amp;#039;&amp;#039;, Graz 1979&lt;br /&gt;
* Gerfried Hoch: Von Hof zu Hof, Marktgemeinde Veitsch 1995, Druckerei Bachernegg, Kapfenberg&lt;br /&gt;
* Inge Utvary: Vom Stoaklopfer zum Bergarbeiter, Peter Lang – Europäischer Verlag der Wissenschaften 1999, ISBN 3-631-32331-X&lt;br /&gt;
* [[Werner Kainz]]: &amp;#039;&amp;#039;Magnesitwerk Veitsch&amp;#039;&amp;#039;, Veitsch 2006&lt;br /&gt;
* [[Helmut Brenner]]: &amp;#039;&amp;#039;Entwicklung und Wirkungsbereich des Arbeiterchorwesens, dokumentiert am Beispiel des A.G.V. „Glück auf“ Veitsch&amp;#039;&amp;#039;, Graz 1984&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Helmut Brenner|Titel=Damit sie nicht verloren gehen – Singtraditionen in der Veitsch|Ort=Graz|Jahr=2007|ISBN=978-3938651056}}&lt;br /&gt;
* Hannes Haider: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Werkskapelle Veitsch&amp;#039;&amp;#039;, Graz 1995&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Rudolf Gstättner|Titel=Veitscher Musikleben – Aspekte einer lokalen Musikkultur|Ort=Graz|Jahr=2018|Verlag=Edition Strahalm|ISBN=978-3-9504557-3-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.veitsch.at/ www.veitsch.at] Website von Veitsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4062455-9|LCCN=n/80/83373|VIAF=136040848}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sankt Barbara im Mürztal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde in der Steiermark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mürzsteger Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Einzugsgebiet Mürz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2014]]&lt;/div&gt;</summary>
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