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	<title>Veit Harlan - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Veit_Harlan&amp;diff=141086&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-23684-58: Hier werden drei Hauptwerke Harlans unter dem Blickwinkel des Außenseiter-Konzepts von Hans Mayer interpretiert.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Veit_Harlan&amp;diff=141086&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-18T14:54:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hier werden drei Hauptwerke Harlans unter dem Blickwinkel des Außenseiter-Konzepts von Hans Mayer interpretiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-2007-1022-508, Hamburg, Prozess gegen Veit Harlan-2.jpg|mini|hochkant|Veit Harlan während seines Prozesses im März 1949 in Hamburg]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Veit Harlan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. September]] [[1899]] in [[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]]; † [[13. April]] [[1964]] auf [[Capri]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Schauspieler]] und [[Regisseur]]. Als Regisseur zur [[Zeit des Nationalsozialismus]], besonders wegen der [[Propagandafilm]]e &amp;#039;&amp;#039;[[Jud Süß (1940)|Jud Süß]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Kolberg (Film)|Kolberg]]&amp;#039;&amp;#039;, ist Harlan bis heute umstritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Veit Harlan wurde als Sohn des [[Dramatiker]]s und [[Dramaturg]]en [[Walter Harlan]] und dessen Frau Adele, geb. Boothby, in Charlottenburg in deren Wohnung am [[Savignyplatz]] 12&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://interactive.ancestry.de/5753/41540_prep551_000014-00096/849982?backurl=http%253a%252f%252fsearch.Ancestry.de%252fcgi-bin%252fsse.dll%253fdb%253dBerlinBirths%2526gss%253dsfs28_ms_db%2526new%253d1%2526rank%253d1%2526msT%253d1%2526gsfn%253dveit%2526gsfn_x%253d0%2526gsln%253dharlan%2526gsln_x%253d0%2526MSAV%253d1%2526uidh%253dye5&amp;amp;ssrc=&amp;amp;backlabel=ReturnSearchResults |titel=Bitte warten… |werk=interactive.ancestry.de |abruf=2016-05-25 |offline=ja |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160525222752/http://interactive.ancestry.de/5753/41540_prep551_000014-00096/849982?backurl=http%253a%252f%252fsearch.Ancestry.de%252fcgi-bin%252fsse.dll%253fdb%253dBerlinBirths%2526gss%253dsfs28_ms_db%2526new%253d1%2526rank%253d1%2526msT%253d1%2526gsfn%253dveit%2526gsfn_x%253d0%2526gsln%253dharlan%2526gsln_x%253d0%2526MSAV%253d1%2526uidh%253dye5&amp;amp;ssrc=&amp;amp;backlabel=ReturnSearchResults |archiv-datum=2016-05-25 |archiv-bot=2023-02-04 13:18:57 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; als viertes Kind nach seinem Bruder Walter, seiner Schwester Esther (1895–1975) und seinem Bruder [[Peter Harlan|Peter]] (1898–1966) geboren. Nach ihm folgten noch sein Bruder Fritz Moritz (1901–1970) und seine Schwestern Bertha Elise (1906–?) und Nele (1908–2004). Nach einer [[Silberschmied]]lehre und Schauspielunterricht am Seminar von [[Max Reinhardt]] stand Harlan zum ersten Mal 1915 auf einer Theaterbühne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1916 meldete er sich als [[Kriegsfreiwilliger]] und wurde an der [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anfänge als Schauspieler ===&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurde er 1919 Schauspiel-Volontär an der [[Volksbühne Berlin|Berliner Volksbühne]] am damaligen Bülowplatz, zu deren festem Ensemble er von 1920 bis 1922 gehörte. Ab Mitte der 1920er Jahre übernahm Harlan auch Rollen im Film.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1922 verließ Harlan Berlin, um am [[Das Meininger Theater|Landestheater in Meiningen]] und während der Theaterferien als Mitglied der norddeutschen [[Hans Holtorf|Holtorf]]-Gruppe, einer Wanderbühne, Erfahrungen in der Provinz zu sammeln. 1923 heiratete er die jüdische Sängerin [[Dora Gerson (Schauspielerin)|Dora Gerson]]. Die Ehe wurde bereits 1926 wieder geschieden.&amp;lt;ref&amp;gt; Standesamt Berlin VII A, Heiratsurkunde Nr. 1014 vom 27. Dezember 1923 (Landesarchiv Berlin)&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Gerson sich 1941 aus ihrem Exil in den von Deutschland besetzten [[Niederlande]]n angesichts des [[Holocaust in den Niederlanden|antisemitischen Terrors]] um Hilfe an Harlan wandte, ließ er den Bittbrief unbeantwortet. Im Jahr 1943 wurde Gerson in das [[KZ Auschwitz-Birkenau]] verschleppt und dort ermordet. 1929 heiratete er in zweiter Ehe die Schauspielerin [[Hilde Körber]], mit der er bis zur Scheidung neun Jahre später drei Kinder hatte: [[Thomas Harlan|Thomas Christoph]] (1929–2010), [[Maria Körber|Maria Christiane]] (1930–2018) und [[Susanne Körber|Susanne Christa]] (1932–1989). 1933 bekannte sich Harlan in einem Interview mit dem &amp;#039;&amp;#039;[[Völkischer Beobachter|Völkischen Beobachter]]&amp;#039;&amp;#039; nach der [[Machtergreifung]] der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] zu deren Politik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anfänge als Theaterregisseur ===&lt;br /&gt;
Am 22. Januar 1935 gab er am [[Theater am Schiffbauerdamm]] sein Debüt als Bühnenregisseur mit der musikalischen Komödie &amp;#039;&amp;#039;Hochzeit an der Panke (So war Berlin)&amp;#039;&amp;#039;, eine Posse, die der [[Erwin Piscator|Erwin-Piscator]]-Schüler und Kabarettist [[Wolfgang Böttcher (Regisseur)|Wolfgang Böttcher]] bearbeitet hatte. Am selben Haus inszenierte Harlan die Komödie &amp;#039;&amp;#039;[[Krach im Hinterhaus (1935)|Krach im Hinterhaus]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Maximilian Böttcher]], und zwar so erfolgreich, dass ihn die &amp;#039;&amp;#039;ABC-Filmproduktion&amp;#039;&amp;#039; um eine Kinoversion bat, die angeblich nur elf Drehtage in Anspruch nahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== NS-Filme ===&lt;br /&gt;
Von da an wandte sich Harlan der Filmregie zu und drehte neben Komödien auch zunehmend Propaganda-Filme im Sinne des Nationalsozialismus, meist mit dem Kameramann [[Bruno Mondi]], der erstmals 1935 bei &amp;#039;&amp;#039;Krach im Hinterhaus&amp;#039;&amp;#039; mit ihm zusammenarbeitete und später auch &amp;#039;&amp;#039;Jud Süß&amp;#039;&amp;#039; und den aufwendigen „Durchhalte“-Farbfilm &amp;#039;&amp;#039;Kolberg&amp;#039;&amp;#039; aufnahm. 1937 wurde Reichspropagandaminister [[Joseph Goebbels]] durch den von Harlan unter der künstlerischen Oberleitung von [[Emil Jannings]] im heroischen Stil der [[NS-Propaganda]] gedrehten und mit dem [[Nationaler Filmpreis|Nationalen Filmpreis]] ausgezeichneten Film &amp;#039;&amp;#039;[[Der Herrscher]]&amp;#039;&amp;#039; auf den Regisseur aufmerksam und betraute ihn mit „staatspolitisch wertvollen“ Filmprojekten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Goebbels bekam Harlan 1939 den Auftrag für den [[Antisemitismus (bis 1945)|antisemitischen]] Hetzfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Jud Süß (1940)|Jud Süß]]&amp;#039;&amp;#039;. Harlan war neben der Regie auch am Drehbuch beteiligt, seine spätere Frau [[Kristina Söderbaum]], [[Heinrich George]], [[Ferdinand Marian (Schauspieler)|Ferdinand Marian]] und [[Werner Krauß (Schauspieler)|Werner Krauß]], der in fünf Nebenrollen jeweils als Jude zu sehen war, spielten die Hauptrollen. Der Film wurde in Deutschland und Osteuropa während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] gezielt eingesetzt, um den Antisemitismus zu schüren und damit weltanschaulich den Boden zu bereiten für die [[Deportation]]en der europäischen Juden. Da die propagandistische Wirkung des Films unbestritten war, wurde Harlan 1949 wegen „Beihilfe zur Verfolgung“ angeklagt, jedoch in zwei umstrittenen Prozessen freigesprochen (s. u.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der mit einem riesigen Aufwand an Statisten gedrehte Historienfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Der große König]]&amp;#039;&amp;#039; (1940/42) über [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrich den Großen]] gehört zu den Arbeiten von Harlan mit eindeutig nationalsozialistischer Tendenz. Er zeigt den Monarchen in seiner größten militärischen Krise, die er mit Verbissenheit und gegen den Widerstand seiner mutlosen Ratgeber und einer teilweise kriegsmüden Bevölkerung überwindet – eine direkte Anspielung auf die schwierige Lage Nazi-Deutschlands nach dem Scheitern des „Blitzkrieges“ gegen die Sowjetunion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1939 heiratete er Kristina Söderbaum. Aus dieser Ehe gingen zwei Söhne hervor, Kristian (*&amp;amp;nbsp;1939, genannt Tian) und Caspar (*&amp;amp;nbsp;1946). Söderbaum übernahm in vielen Filmen Harlans die Hauptrolle und erhielt vom Publikum den Beinamen „Reichswasserleiche“, da sie oft die Rolle der tragischen [[Suizid|Selbstmörderin]] spielte – unter anderem auch als Opfer von „Jud Süß“. 1943 erhielt Harlan zum 25-jährigen Jubiläum der [[Universum Film AG]] (Ufa) den [[Professur|Professorentitel]]. Sein Status zeigt sich auch daran, dass er von 1942 bis zum Ende des [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|nationalsozialistischen Deutschen Reiches]] alle seine Filme (insgesamt vier) in [[Agfacolor]] drehen konnte. Die aus Kostengründen parallel gedrehten Melodramen &amp;#039;&amp;#039;[[Immensee (1943)|Immensee]]&amp;#039;&amp;#039; (1943) und &amp;#039;&amp;#039;[[Opfergang (1944)|Opfergang]]&amp;#039;&amp;#039; (1944) gelten als künstlerisch hochwertige, wenngleich moralisch und politisch fragwürdige Filme und wurden 2016 in restaurierten Fassungen auf DVD wiederveröffentlicht. Noch Ende Januar 1945 konnte Harlan unter größten Mühen und nach zahlreichen Änderungswünschen von Goebbels den mit Heinrich George und Kristina Söderbaum in den Hauptrollen gedrehten Ufa-Farbfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Kolberg (Film)|Kolberg]]&amp;#039;&amp;#039; fertigstellen, der mit Produktionskosten von ca. 8&amp;amp;nbsp;Millionen [[Reichsmark]] der teuerste Film im „[[Drittes Reich|Dritten Reich]]“ wurde. Er zeigt die [[Belagerung Kolbergs 1807|Belagerung von Kolberg]], eine Episode aus dem [[Vierter Koalitionskrieg|Vierten Koalitionskrieg]] von 1807, als der damalige preußische Major [[August Neidhardt von Gneisenau]] die Küstenstadt in [[Hinterpommern]] erfolgreich gegen eine französische Übermacht verteidigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-R76220, Hamburg, Veit Harlan nach Prozess.jpg|miniatur|links|Veit Harlan unmittelbar nach seinem Freispruch am 23.&amp;amp;nbsp;April 1949]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende wurde Harlan in einem auf eigenen Antrag vorgezogenen [[Entnazifizierung]]sverfahren als „Entlasteter“ eingestuft. Am 3. März 1949 wurde auf Antrag der [[Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes|VVN]] ein [[Schwurgericht]]sverfahren vor dem [[Landgericht Hamburg]] unter dem Vorsitz von [[Walter Tyrolf]] eröffnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;20190423_DLF_KALENDERBLATT&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutschlandfunk.de/urteil-vor-70-jahren-ns-filmregisseur-veit-harlan-100.html |titel=NS-Filmregisseur Veit Harlan freigesprochen |werk= Kalenderblatt (Rundfunksendung auf [[Deutschlandfunk|DLF]]) |autor=Christian Berndt |datum=2019-04-23 |abruf=2019-04-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Tyrolf war 1944 als Staatsanwalt beim [[Sondergericht]] Hamburg tätig gewesen. Die Anklage vertrat [[Gerhard Kramer (Politiker, 1904)|Gerhard Kramer]], Harlans Verteidiger war [[Erich Wandschneider]]. Im Prozess wurde Harlan nach dem [[Kontrollratsgesetz Nr.&amp;amp;nbsp;10]] der „Beihilfe zur Verfolgung“ angeklagt. Harlan wurde am 23. April 1949 freigesprochen,&amp;lt;ref name=&amp;quot;20190423_DLF_KALENDERBLATT&amp;quot; /&amp;gt; weil ihm eine persönlich zurechenbare Schuld nicht nachzuweisen und eine strafrechtlich relevante Kausalität zwischen Film und [[Völkermord]] nicht beweisbar sei. Harlan-Anhänger trugen den Freigesprochenen auf ihren Schultern aus dem Gerichtssaal. Die [[Staatsanwaltschaft]] ging in [[Revision (Recht)#Revision im Strafprozess|Revision]], woraufhin der [[Oberster Gerichtshof für die Britische Zone|Oberste Gerichtshof für die Britische Zone]] in Köln das Urteil aufhob, weil der Film &amp;#039;&amp;#039;Jud Süß&amp;#039;&amp;#039; „ein nicht unwesentliches Werkzeug“ gewesen sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Zu den Verfahren: Peter Reichel, Harald Schmid: &amp;#039;&amp;#039;Von der Katastrophe zum Stolperstein.&amp;#039;&amp;#039; München 2005, ISBN 3-937904-27-1, Zitat S.&amp;amp;nbsp;34.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Revisionsprozess des Landgerichts Hamburg berief sich Harlan darauf, dass die Nationalsozialisten seine Kunst missbraucht, ihn zur Regie von &amp;#039;&amp;#039;Jud Süß&amp;#039;&amp;#039; gezwungen hätten und dass eine Weigerung ihn in eine bedrohliche Lage gebracht hätte. Das Gericht&amp;amp;nbsp;– erneut unter Vorsitz von Walter Tyrolf&amp;amp;nbsp;– folgte dieser Argumentation und sprach Harlan am 29. April 1950 frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der während der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland tätige Drehbuchautor und Regisseur [[Géza von Cziffra]] behauptete in seiner 1975 erschienenen [[Autobiografie]] &amp;#039;&amp;#039;Kauf dir einen bunten Luftballon&amp;#039;&amp;#039;, dass ursprünglich der Produktionschef der Terra-Film [[Peter Paul Brauer]] für die Regie von &amp;#039;&amp;#039;Jud Süß&amp;#039;&amp;#039; vorgesehen gewesen sei. Doch habe Harlan unter anderem durch Interventionen im Propagandaministerium erfolgreich dafür gekämpft, den Film inszenieren zu können. Joseph Goebbels erwähnt Harlan mehrmals in seinen Tagebuchaufzeichnungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Mit Harlan und Müller den Jud-Süßfilm&amp;lt;!-- sic! --&amp;gt; besprochen. Harlan, der die Regie führen soll, hat da eine Menge neuer Ideen. Er überarbeitet das Drehbuch nochmal.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Tagebücher des Joseph Goebbels. Sämtliche Fragmente,&amp;#039;&amp;#039; Teil&amp;amp;nbsp;I. Hrsg. von Elke Fröhlich, München 1987, Bd.&amp;amp;nbsp;3, S.&amp;amp;nbsp;657 (5.&amp;amp;nbsp;Dez. 1939)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=stYzNFgxQAMC&amp;amp;pg=PA156&amp;amp;dq=%22Mit+Harlan+und+M%C3%BCller+den+Jud-S%C3%BC%C3%9Ffilm+besprochen.+Harlan,+der+die+Regie+f%C3%BChren+soll,+hat+da+eine+Menge+neuer+Ideen.+Er+%C3%BCberarbeitet+das+Drehbuch+nochmal.%22&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0CCIQ6AEwAGoVChMIrOXj04uQxwIVRRyQCh0WGw6F#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Stefan Busch: Und gestern, da hörte uns Deutschland: NS-Autoren in der Bundesrepublik : Kontinuität und Diskontinuität bei Friedrich Griese, Werner Beumelburg, Eberhard Wolfgang Möller und Kurt Ziesel, Königshausen &amp;amp; Neumann, 1998, S. 157 ]&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Besonders der Jud-Süßfilm&amp;lt;!-- sic! --&amp;gt; ist nun von Harlan großartig umgearbeitet worden. Das wird der antisemitische Film werden.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Tagebücher&amp;amp;nbsp;…&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;3, S.&amp;amp;nbsp;666 (15. Dez. 1939)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Irina Schrecker |url=https://www.berliner-kurier.de/archiv/veit-harlan-schuf-1940-das-blutruenstige-machwerk-das-den-nazis-als-rechtfertigung-der-juden-vernichtung-diente-seine-entstehungsgeschichte-wurde-jetzt-verfilmt-jud-suess-der-giftigste-film-aller-zeiten-li.2021533 |titel=Jud&amp;amp;nbsp;Süß - der giftigste Film aller Zeiten |werk=www.berliner-kurier.de |hrsg=Berliner Verlag GmbH |datum=2010-09-23 |abruf=2025-07-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Harlan Film ‚Jud-Süß‘. Ein ganz großer, genialer Wurf. Ein antisemitischer Film, wie wir ihn uns nur wünschen können. Ich freue mich darüber.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Tagebücher&amp;amp;nbsp;…&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;4, S.&amp;amp;nbsp;286 (18. Aug. 1940)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.bundesarchiv.de/oeffentlichkeitsarbeit/bilder_dokumente/02211/index.html.de |wayback=20150924124839 |text=&amp;#039;&amp;#039;Der Spielfilm „Jud Süß“ - Goebbels Meisterstück?&amp;#039;&amp;#039;}}, bundesarchiv.de&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1951 forderte der Hamburger Senatsdirektor [[Erich Lüth]] das deutsche Publikum auf, Harlans ersten Nachkriegsfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Unsterbliche Geliebte (Film)|Unsterbliche Geliebte]]&amp;#039;&amp;#039; zu boykottieren. [[Carlo Schmid]] erklärte vor dem [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]], Harlan habe dazu beigetragen, „die [[Massenpsychologie|massenpsychologischen]] Voraussetzungen für die Vergasungen von [[KZ Auschwitz|Auschwitz]] zu schaffen“, und es sei eine Schande, die „Machwerke Harlans“ zu zeigen.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Reichel, Harald Schmid: &amp;#039;&amp;#039;Von der Katastrophe zum Stolperstein.&amp;#039;&amp;#039; München 2005, ISBN 3-937904-27-1, Zitat S. 35. = PlPr 1/197 (29.02.1952), S. 8474 A – C: https://dserver.bundestag.de/btp/01/01197.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; In zwei Gerichtsverfahren wurde Lüths Boykottaufruf als „[[Sittenwidrigkeit (Deutschland)|sittenwidrig]]“ i.&amp;amp;nbsp;S.&amp;amp;nbsp;v. {{§|826|bgb|juris}} [[Bürgerliches Gesetzbuch|BGB]] eingestuft. Die Zivilgerichte erließen deshalb Unterlassungsverfügungen gegen Lüth. Während dieser Prozesse erklärte Harlan, dass „jede Art von Antisemitismus vom kulturellen, religiösen und moralischen Standpunkt abzulehnen“ sei.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr.&amp;amp;nbsp;12/1952, S.&amp;amp;nbsp;3; sowie &amp;#039;&amp;#039;Essener Tageblatt&amp;#039;&amp;#039; (7.&amp;amp;nbsp;Februar 1952).&amp;lt;/ref&amp;gt; Gegen diese Gerichtsentscheide legte Lüth [[Verfassungsbeschwerde (Deutschland)|Verfassungsbeschwerde]] beim [[Bundesverfassungsgericht]] ein, das die Entscheidungen der Vorinstanzen in einer vielbeachteten und -zitierten Grundsatzentscheidung aufhob, dem später so genannten [[Lüth-Urteil]]. Auch die Zivilgerichte hätten bei der Auslegung [[unbestimmter Rechtsbegriff]]e wie etwa „Sittenwidrigkeit“ die Grundrechte als prägende Wertordnung zu beachten. Im konkreten Fall hätten die Zivilrichter die Bedeutung des {{Art.|5|gg|juris}} Abs.&amp;amp;nbsp;1&amp;amp;nbsp;[[Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland|GG]] ([[Meinungsfreiheit]]) zulasten des Beschwerdeführers völlig verkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 drehte Harlan den Film &amp;#039;&amp;#039;[[Anders als du und ich (§ 175)]]&amp;#039;&amp;#039;, der unter der wissenschaftlichen Beratung des Sexualwissenschaftlers [[Hans Giese]] angeblich ursprünglich ein Plädoyer für die Abschaffung des damals immer noch gültigen [[§&amp;amp;nbsp;175]] sein sollte, jedoch in der endgültigen Fassung (teilweise durch die [[Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft]] erzwungen) Homosexualität als unmoralisch und Ergebnis von Verführung darstellte. Harlan selbst teilte die Homosexuellen in „unsittliche“ und „tragische“ Fälle ein und wollte Letzteren nach eigener Aussage sein „Mitgefühl“ zeigen. Kritisiert wurde aber vor allem, dass der Regisseur in dem Film avantgardistische Kunst und Männerliebe gleichsetzte und verteufelte. Ebenfalls ein umstrittenes Sittengemälde im Zeitgeist der fünfziger Jahre ist &amp;#039;&amp;#039;[[Liebe kann wie Gift sein]]&amp;#039;&amp;#039; (1958), wo im Gefolge der [[Rosemarie Nitribitt|Rosemarie-Nitribitt]]-Affäre die Themen Prostitution und Drogenabhängigkeit behandelt werden. Die Hauptrollen spielten [[Sabina Sesselmann]] und [[Joachim Fuchsberger]]. Die Theodor-Storm-Verfilmung &amp;#039;&amp;#039;[[Ich werde dich auf Händen tragen (1958)]]&amp;#039;&amp;#039; wurde Harlans letzter Film. Durch mehrere Herzinfarkte geschwächt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag8236.html |titel=13. April 1964 - Veit Harlan stirbt auf Capri |datum=2014-04-13 |sprache=de |abruf=2023-06-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, starb er am 13. April 1964 im Alter von 64 Jahren während eines Urlaubs auf [[Capri]] an einer [[Lungenentzündung]]. Dort wurde er auch beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;knerger.de: [https://knerger.de/html/harlanschauspieler_80.html Das Grab von Veit Harlan]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Harlan (Familie)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Harlans Nichte ist [[Christiane Kubrick]], Witwe des Regisseurs [[Stanley Kubrick]], und sein Neffe [[Jan Harlan]], Produzent mehrerer Kubrick-Filme. Harlan war der Großvater der Autorin und Filmemacherin [[Jessica Jacoby]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1937: Staatsfilmpreis für &amp;#039;&amp;#039;Der Herrscher&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1942: Ehrenring des deutschen Films für &amp;#039;&amp;#039;Der große König&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1942: Coppa Mussolini für &amp;#039;&amp;#039;Der große König&amp;#039;&amp;#039; als bester ausländischer Film bei den [[Internationale Filmfestspiele von Venedig|Internationalen Filmfestspielen von Venedig]]&lt;br /&gt;
* 1942: Preis des Präsidenten der internationalen Filmkammer für &amp;#039;&amp;#039;Die goldene Stadt&amp;#039;&amp;#039; wegen besonderer Qualitäten als Farbfilm&lt;br /&gt;
* 1943: Ernennung zum Professor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
=== Als Schauspieler ===&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=30em |anzahl=2 |abstand=1em |&lt;br /&gt;
* 1926: Der Meister von Nürnberg&lt;br /&gt;
* 1927: [[Die Hose (Film)|Die Hose]]&lt;br /&gt;
* 1927: [[Das Mädchen mit den fünf Nullen]]&lt;br /&gt;
* 1927: [[Eins plus Eins gleich Drei]]&lt;br /&gt;
* 1929: [[Somnambul (Film)|Somnambul]]&lt;br /&gt;
* 1929: [[Es flüstert die Nacht …]]&lt;br /&gt;
* 1931: Hilfe! Überfall!&lt;br /&gt;
* 1931: [[Yorck (Film)|Yorck]]&lt;br /&gt;
* 1932: [[Friederike (Film)|Friederike]]&lt;br /&gt;
* 1932: [[Die elf Schill’schen Offiziere (1932)|Die elf Schill’schen Offiziere]]&lt;br /&gt;
* 1932: [[Die unsichtbare Front (1932)|Die unsichtbare Front]]&lt;br /&gt;
* 1933: [[Der Choral von Leuthen]]&lt;br /&gt;
* 1933: [[Flüchtlinge (Film)|Flüchtlinge]]&lt;br /&gt;
* 1933: [[Polizeiakte 909]] (&amp;#039;&amp;#039;Taifun&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1934: Gern hab’ ich die Frau’n geküsst&lt;br /&gt;
* 1935: [[Nur nicht weich werden, Susanne!]]&lt;br /&gt;
* 1935: Stradivari&lt;br /&gt;
* 1935: [[Das Mädchen Johanna]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Als Regisseur ===&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=30em |anzahl=2 |abstand=1em |&lt;br /&gt;
* 1935: Die Pompadour (Dialog-Regie)&lt;br /&gt;
* 1935: [[Krach im Hinterhaus (1935)|Krach im Hinterhaus]]&lt;br /&gt;
* 1936: Kater Lampe&lt;br /&gt;
* 1936: Der müde Theodor&lt;br /&gt;
* 1936: Alles für Veronika &amp;#039;&amp;#039;(Fräulein Veronika)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1936: [[Maria, die Magd]]&lt;br /&gt;
* 1937: Die Kreutzersonate (nach der [[Die Kreutzersonate|gleichnamigen Novelle]] von [[Leo Tolstoi]])&lt;br /&gt;
* 1937: [[Der Herrscher]]&lt;br /&gt;
* 1937: [[Mein Sohn, der Herr Minister]]&lt;br /&gt;
* 1938: [[Jugend (1938)|Jugend]]&lt;br /&gt;
* 1938: [[Verwehte Spuren]]&lt;br /&gt;
* 1939: [[Das unsterbliche Herz]]&lt;br /&gt;
* 1939: [[Die Reise nach Tilsit (1939)|Die Reise nach Tilsit]]&lt;br /&gt;
* 1939/41: [[Pedro soll hängen]]&lt;br /&gt;
* 1940: [[Jud Süß (1940)|Jud Süß]]&lt;br /&gt;
* 1940/42: [[Der große König]]&lt;br /&gt;
* 1942: [[Die goldene Stadt]]&lt;br /&gt;
* 1943: [[Immensee (1943)|Immensee]] (nach der [[Immensee (Storm)|gleichnamigen Novelle]] von [[Theodor Storm]])&lt;br /&gt;
* 1943/45: [[Kolberg (Film)|Kolberg]]&lt;br /&gt;
* 1944: [[Opfergang (1944)|Opfergang]] (nach [[Rudolf G. Binding]])&lt;br /&gt;
* 1951: [[Unsterbliche Geliebte (Film)|Unsterbliche Geliebte]], nach [[Aquis submersus]] von [[Theodor Storm]]&lt;br /&gt;
* 1951: [[Hanna Amon]]&lt;br /&gt;
* 1953: [[Die blaue Stunde (1953)|Die blaue Stunde]]&lt;br /&gt;
* 1954: [[Sterne über Colombo]]&lt;br /&gt;
* 1954: [[Die Gefangene des Maharadscha]]&lt;br /&gt;
* 1955: [[Verrat an Deutschland]]&lt;br /&gt;
* 1957: [[Anders als du und ich (§ 175) |Anders als du und ich (§&amp;amp;nbsp;175) / Das dritte Geschlecht]]&lt;br /&gt;
* 1958: [[Liebe kann wie Gift sein]]&lt;br /&gt;
* 1958: [[Es war die erste Liebe]] (Regie-Mitarbeit)&lt;br /&gt;
* 1958: [[Ich werde dich auf Händen tragen (1958)|Ich werde dich auf Händen tragen]]&lt;br /&gt;
* 1962: Die blonde Frau des Maharadscha (Zusammenschnitt der Filme &amp;#039;&amp;#039;Sterne über Colombo&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Die Gefangene des Maharadscha&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Als Herstellungsleiter und Drehbuchautor ===&lt;br /&gt;
* 1942/51: Augen der Liebe&lt;br /&gt;
* 1945: [[Der Puppenspieler (unvollendeter Film)|Der Puppenspieler]], unvollendet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Theater ==&lt;br /&gt;
=== Schauspieler ===&lt;br /&gt;
* 1919: [[Georg Kaiser]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Bürger von Calais&amp;#039;&amp;#039; – Regie: [[Paul Legband]] ([[Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz|Volksbühne Theater am Bülowplatz Berlin]])&lt;br /&gt;
* 1920: [[Friedrich Schiller]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Wallensteins Tod]]&amp;#039;&amp;#039; – Regie: [[Friedrich Kayssler]] (Volksbühne Theater am Bülowplatz Berlin)&lt;br /&gt;
* 1920: [[Heinrich von Kleist]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Käthchen von Heilbronn]]&amp;#039;&amp;#039; – Regie: [[Johannes Klaudius]] (Volksbühne Theater am Bülowplatz Berlin)&lt;br /&gt;
* 1921: [[William Shakespeare]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Komödie der Irrungen]]&amp;#039;&amp;#039; – Regie: [[Jürgen Fehling]] (Volksbühne Theater am Bülowplatz Berlin)&lt;br /&gt;
* 1922: [[Gerhart Hauptmann]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Ratten]]&amp;#039;&amp;#039; – Regie: Jürgen Fehling (Volksbühne Theater am Bülowplatz Berlin)&lt;br /&gt;
* 1922: [[Hans Sachs]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Rossdieb zu Fünsing&amp;#039;&amp;#039; – Regie: [[Edgar Klitsch]] (Volksbühne Theater am Bülowplatz Berlin – Jugendbühne)&lt;br /&gt;
* 1923: [[Paul Altenberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Narr von Lerici&amp;#039;&amp;#039; (Narr) – Regie: [[Franz Ulbrich]] ([[Staatstheater Meiningen|Landestheater Thüringen Meiningen]])&lt;br /&gt;
* 1924: [[Bertolt Brecht]]: &amp;#039;&amp;#039;Eduard II.&amp;#039;&amp;#039; – Regie: ? ([[Schauspielhaus (Berlin)|Staatliches Schauspielhaus Berlin]])&lt;br /&gt;
* 1925: [[Arnolt Bronnen]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Exesse&amp;#039;&amp;#039; (Bub) – Regie: [[Heinz Hilpert]] (Junge Bühne im [[Lessingtheater (Berlin)|Lessingtheater Berlin]])&lt;br /&gt;
* 1925: Arnolt Bronnen: &amp;#039;&amp;#039;Die Geburt der Jugend&amp;#039;&amp;#039; (Proletarier) – Regie: [[Friedrich Neubauer (Regisseur)|Friedrich Neubauer]] (Lessingtheater Berlin)&lt;br /&gt;
* 1925: William Shakespeare: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Widerspenstigen Zähmung]]&amp;#039;&amp;#039; – Regie: [[Ludwig Berger (Regisseur)|Ludwig Berger]] ([[Schillertheater (Berlin)|Schiller Theater Berlin]])&lt;br /&gt;
* 1926: [[Hans Henny Jahnn]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Medea (Jahnn)|Medea]]&amp;#039;&amp;#039; (Älterer Sohn) – Regie: Jürgen Fehling (Staatliches Schauspielhaus Berlin)&lt;br /&gt;
* 1926: Friedrich Schiller: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Räuber]]&amp;#039;&amp;#039; – Regie: [[Traugott Müller]] ([[Piscator-Bühne]] im [[Metropol (Berlin)|Theater am Nollendorfplatz Berlin]])&lt;br /&gt;
* 1926: [[Ralph Benatzky]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Im weißen Rößl]]&amp;#039;&amp;#039; (Sülzheimer) – Regie: Jürgen Fehling (Staatliches Schauspielhaus Berlin)&lt;br /&gt;
* 1927: [[Felix Joachimson]]: &amp;#039;&amp;#039;Fünf von der Jazzband&amp;#039;&amp;#039; (Schwarzer Schlagzeuger Jim) – Regie: [[Erich Engel]] (Schiller Theater Berlin)&lt;br /&gt;
* 1927: [[Franz Grillparzer]]: [[Weh dem, der lügt!]] (Küchenjunge Leon) – Regie: Erich Engel (Schiller Theater Berlin)&lt;br /&gt;
* 1927: [[Walter Hasenclever]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein besserer Herr&amp;#039;&amp;#039; – Regie: Heinz Hilpert ([[Deutsches Theater Berlin]])&lt;br /&gt;
* 1928: [[Dietzenschmidt]]: &amp;#039;&amp;#039;Hinterhauslegende&amp;#039;&amp;#039; (Mörder) – Regie: [[Wolfgang Hoffmann-Harnisch]] (Schiller Theater Berlin)&lt;br /&gt;
* 1928: [[Georg Kaiser]]: &amp;#039;&amp;#039;Gas&amp;#039;&amp;#039; (Gasarbeiter) – Regie: [[Leopold Jessner]] (Schiller Theater Berlin)&lt;br /&gt;
* 1928: Gerhart Hauptmann: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Weber]]&amp;#039;&amp;#039; (Moriz Jäger) – Regie: Leopold Jessner (Staatliches Schauspielhaus Berlin)&lt;br /&gt;
* 1929: [[Dieter Knoeller]]: &amp;#039;&amp;#039;So und so, so geht der Wind&amp;#039;&amp;#039; – Regie: Wolfgang Hoffmann-Harnisch (Schiller Theater Berlin)&lt;br /&gt;
* 1929: [[Hermann Essig]]: &amp;#039;&amp;#039;Des Kaisers Soldaten&amp;#039;&amp;#039; – Regie: Jürgen Fehling (Schiller Theater Berlin)&lt;br /&gt;
* 1929: [[Maxwell Anderson]]: &amp;#039;&amp;#039;Zaungäste&amp;#039;&amp;#039; – Regie: Jürgen Fehling (Schiller Theater Berlin)&lt;br /&gt;
* 1930: [[George Ciprian]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Mann mit dem Klepper&amp;#039;&amp;#039; (Ideologe) – Regie: [[Ernst Legal]] (Schiller Theater Berlin)&lt;br /&gt;
* 1930: [[Lion Feuchtwanger]]: &amp;#039;&amp;#039;Wird Hill amnestiert?&amp;#039;&amp;#039; – Regie: Leopold Jessner (Staatliches Schauspielhaus Berlin)&lt;br /&gt;
* 1930: William Shakespeare: &amp;#039;&amp;#039;[[Verlorene Liebesmüh|Liebes Leid und Lust]]&amp;#039;&amp;#039; – Regie: Jürgen Fehling (Staatliches Schauspielhaus Berlin)&lt;br /&gt;
* 1931: [[Gotthold Ephraim Lessing]]: &amp;#039;&amp;#039;Matrone von Ephesus&amp;#039;&amp;#039; – Regie: [[Leopold Lindtberg]] (Staatliches Schauspielhaus Berlin)&lt;br /&gt;
* 1932: Friedrich Schiller: &amp;#039;&amp;#039;[[Wilhelm Tell (Schiller)|Wilhelm Tell]]&amp;#039;&amp;#039; (Melchthal) – Regie: Jürgen Fehling (Staatliches Schauspielhaus Berlin)&lt;br /&gt;
* 1932: [[Johann Wolfgang von Goethe]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Faust. Eine Tragödie]]&amp;#039;&amp;#039; (Schüler) – Regie: [[Lothar Müthel]] (Staatliches Schauspielhaus Berlin)&lt;br /&gt;
* 1932: [[Reinhard Goering]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Südpolexpedition des Kapitäns Scott&amp;#039;&amp;#039; Regie: Leopold Jessner (Staatliches Schauspielhaus Berlin)&lt;br /&gt;
* 1933: Johann Wolfgang von Goethe: &amp;#039;&amp;#039;[[Faust. Der Tragödie zweiter Teil]]&amp;#039;&amp;#039; (Baccalaureus) – Regie: [[Gustav Lindemann]] (Staatliches Schauspielhaus Berlin)&lt;br /&gt;
* 1933: [[Maxim Ziese]]: &amp;#039;&amp;#039;Siebenstein&amp;#039;&amp;#039; (Ursulas Freund) – Regie: Jürgen Fehling (Staatliches Schauspielhaus Berlin)&lt;br /&gt;
* 1933: [[Hanns Johst]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Schlageter (Schauspiel)|Schlageter]]&amp;#039;&amp;#039; (Friedrich Thiemann) – Regie: ? (Staatliches Schauspielhaus Berlin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regisseur ===&lt;br /&gt;
* 1934: [[Maximilian Böttcher]]: &amp;#039;&amp;#039;Krach im Hinterhaus&amp;#039;&amp;#039; ([[Theater am Schiffbauerdamm]] Berlin)&lt;br /&gt;
* 1934: Maximilian Böttcher: &amp;#039;&amp;#039;Hochzeit an der Panke&amp;#039;&amp;#039; (Theater am Schiffbauerdamm Berlin)&lt;br /&gt;
* 1935: [[Fritz Peter Buch]]: &amp;#039;&amp;#039;Veronika&amp;#039;&amp;#039; ([[Kleines Theater Unter den Linden]])&lt;br /&gt;
* 1935: [[Pedro Calderón de la Barca]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Dame Kobold]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Agnes-Straub-Theater Berlin]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hörspiele (Sprecher) ==&lt;br /&gt;
* 1926: [[Christian Dietrich Grabbe]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Herzog Theodor von Gothland]]&amp;#039;&amp;#039;. Tragödie in fünf Akten – Bearbeitung und Regie: [[Alfred Braun]]&lt;br /&gt;
* 1926: [[Thomas Mann]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Fiorenza]]&amp;#039;&amp;#039; – Regie: Alfred Braun&lt;br /&gt;
* 1935 oder 1936: [[Hans Rothe (Schriftsteller)|Hans Rothe]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Verwehte Spuren]]&amp;#039;&amp;#039; – Regie: [[Gerd Fricke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dokumentarfilme ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Harlan – Im Schatten von Jud Süss.&amp;#039;&amp;#039; 99 Min. Drehbuch und Regie: Felix Moeller. Deutschland 2008.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.imdb.com/de/title/tt1327726/ | titel=Harlan – Im Schatten von Jud Süss | werk=Internet Movie Database | abruf=2026-02-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.fernsehserien.de/filme/harlan-im-schatten-von-jud-suess | titel=Harlan – Im Schatten von Jud Süss | werk=Fernsehserien.de | abruf=2026-02-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ingrid Buchloh: &amp;#039;&amp;#039;Veit Harlan – Goebbels’ Starregisseur&amp;#039;&amp;#039; Ferdinand Schöningh, Paderborn 2010, ISBN 978-3-506-76911-4.&lt;br /&gt;
* {{NDB|7|679|680|Harlan, Veit|Rolf Burgmer|118545981}}&lt;br /&gt;
* [[Géza von Cziffra]]: &amp;#039;&amp;#039;Kauf dir einen bunten Luftballon. Erinnerungen an Götter und Halbgötter&amp;#039;&amp;#039;. Herbig, München und Berlin 1975, ISBN 3-7766-0708-4.&lt;br /&gt;
* Francesca Falk: &amp;#039;&amp;#039;Grenzverwischer. „Jud Süss“ und „Das Dritte Geschlecht“: Verschränkte Diskurse von Ausgrenzung&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;[[Schriften des Centrums für Jüdische Studien]], Band 13). Studienverlag, Innsbruck-Wien-Bozen 2008, ISBN 978-3-7065-4512-9.&lt;br /&gt;
* Rolf Füllmann: Hans Mayers Konzept jenseits des kulturellen Höhenkamms. Außenseiterfiguren im Zwielicht bei Veit Harlan. In: Literaturkritk.de. 4/2026. Themenschwerpunkt &amp;#039;Hans Mayer&amp;#039;. [https://literaturkritik.de/hans-mayers-konzept-jenseits-kulturellen-hoehenkamms-aussenseiterfiguren-zwielicht-veit-harlan,31881.html] &lt;br /&gt;
* Thomas Harlan: &amp;#039;&amp;#039;Veit&amp;#039;&amp;#039;. Mitarbeit: Jean-Pierre Stephan, Sieglinde Geisel. Rowohlt, Reinbek 2011, ISBN 978-3-498-03012-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jud Süss – Propagandafilm im NS-Staat&amp;#039;&amp;#039; (Ausstellungskatalog, Stuttgart, 14. Dezember 2007 bis 3.&amp;amp;nbsp;August 2008, Redaktion: Ernst Seidl), Haus der Geschichte Baden-Württemberg, Stuttgart 2007, ISBN 3-933726-24-7.&lt;br /&gt;
* Veit Harlan: &amp;#039;&amp;#039;Im Schatten meiner Filme. Selbstbiographie&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben von H.C. Opfermann, Sigbert Mohn, Gütersloh 1966.&lt;br /&gt;
* Friedrich Knilli: &amp;#039;&amp;#039;Ich war Jud Süß. Die Geschichte des Filmstars Ferdinand Marian. Mit einem Vorwort von [[Alphons Silbermann]].&amp;#039;&amp;#039; Henschel, Berlin 2000, ISBN 3-89487-340-X.&lt;br /&gt;
* Dietrich Kuhlbrodt: &amp;#039;&amp;#039;„Jud Süß“ und der Fall Harlan/Lüth. Zur Entnazifizierung des NS-Films.&amp;#039;&amp;#039; In: Peter Reichel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Gedächtnis der Stadt&amp;#039;&amp;#039;. Hamburg 1997, ISBN 3-930802-51-1, S.&amp;amp;nbsp;101–112.&lt;br /&gt;
* Frank Noack: &amp;#039;&amp;#039;Veit Harlan. „Des Teufels Regisseur“&amp;#039;&amp;#039;. Belville, München 2000, ISBN 3-923646-85-2.&lt;br /&gt;
* Maike Raap: &amp;#039;&amp;#039;Veit Harlan-Prozess&amp;#039;&amp;#039;. In: Torben Fischer, [[Matthias N. Lorenz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der „Vergangenheitsbewältigung“ in Deutschland. Debatten- und Diskursgeschichte des Nationalsozialismus nach 1945&amp;#039;&amp;#039;. Bielefeld: Transcript, 2007, ISBN 978-3-89942-773-8, S. 96ff.&lt;br /&gt;
* Jörg Schöning: &amp;#039;&amp;#039;Veit Harlan – Schauspieler, Regisseur.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[CineGraph – Lexikon zum deutschsprachigen Film]]&amp;#039;&amp;#039;, Lieferung 15, 1989.&lt;br /&gt;
* [[Kay Weniger]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das große Personenlexikon des Films]]. Die Schauspieler, Regisseure, Kameraleute, Produzenten, Komponisten, Drehbuchautoren, Filmarchitekten, Ausstatter, Kostümbildner, Cutter, Tontechniker, Maskenbildner und Special Effects Designer des 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;F – H. John Barry Fitzgerald – Ernst Hofbauer.&amp;#039;&amp;#039; Schwarzkopf &amp;amp; Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S.&amp;amp;nbsp;536 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118545981}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0363235}}&lt;br /&gt;
* {{DHM-HdG|Bio=veit-harlan|Autor=Manfred Wichmann}}&lt;br /&gt;
* [http://www.zukunft-braucht-erinnerung.de/der-veit-harlan-prozess/ Der Veit Harlan Prozess]&lt;br /&gt;
* {{VHy Name|287}}&lt;br /&gt;
* Sven Preger: [https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/harlan104.html &amp;#039;&amp;#039;13.04.1964 - Todestag von Veit Harlan.&amp;#039;&amp;#039;] [[WDR]] [[ZeitZeichen (Hörfunksendung)|ZeitZeichen]] vom 13. April 2014 (Podcast).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118545981|LCCN=n81131789|VIAF=68930247}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Harlan, Veit}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veit Harlan| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Familie Harlan|Veit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stummfilmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hörspielsprecher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Reichsfilmkammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Antisemitismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Darstellender Künstler (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der NS-Propaganda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1964]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Harlan, Veit&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schauspieler und Regisseur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. September 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. April 1964&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Capri]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-23684-58</name></author>
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