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	<title>Vaumarcus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;akt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
|NAME_ORT = Vaumarcus&lt;br /&gt;
|BILDPFAD_KARTE = &lt;br /&gt;
|BILDPFAD_WAPPEN = Vaumarcus-blason.png&lt;br /&gt;
|BILD = SBB ICN bei Vaumarcus.jpg&lt;br /&gt;
|BESCHREIBUNG = Vaumarcus&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = CH-NE&lt;br /&gt;
|BEZIRK = [[Boudry (Bezirk)|Boudry]]&lt;br /&gt;
|GEMEINDE = La Grande Béroche&lt;br /&gt;
|BFS = 6415&lt;br /&gt;
|PLZ = 2028&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 46.877783&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 6.754175&lt;br /&gt;
|HÖHE = 447&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 1.78&lt;br /&gt;
|EINWOHNER = 268&lt;br /&gt;
|STAND_EINWOHNER = 31. Dezember 2017&lt;br /&gt;
|WEBSITE = www.lagrandeberoche.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Gemeinde Vaumarcus 2016.png|mini|Gemeindestand vor der Fusion am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 2018]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vaumarcus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Ortschaft der Gemeinde [[La Grande Béroche]] im [[Schweiz]]er [[Kanton Neuenburg]]. Der frühere deutsche Name &amp;#039;&amp;#039;Famergü&amp;#039;&amp;#039; wird heute nicht mehr verwendet. Von 1875 bis 1966 hiess die Gemeinde offiziell &amp;#039;&amp;#039;Vaumarcus-Vernéaz&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Vaumarcus liegt auf {{Höhe|447|CH}}, 18,2&amp;amp;nbsp;Kilometer Luftlinie südwestlich der Kantonshauptstadt [[Neuchâtel (Stadt)|Neuchâtel]]. Die nächste grössere Stadt ist [[Yverdon-les-Bains|Yverdon]], welche 14,2 Kilometer Luftlinie im Südwesten liegt. Die Gemeinde erstreckt sich am [[Jurasüdfuss]], nahe dem Ufer des [[Neuenburgersee]]s, südlich der Mündung des Baches &amp;#039;&amp;#039;La Vaux&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des nur gerade 1,8&amp;amp;nbsp;km² grossen ehemaligen Gemeindegebiets umfasst einen schmalen Abschnitt am Nordwestufer des Neuenburgersees. Das Gebiet erstreckt sich vom Uferrandstreifen westwärts über die Höhe des &amp;#039;&amp;#039;Bois de Seyte&amp;#039;&amp;#039; und das Tälchen von Vernéaz bis an den Osthang des [[Mont Aubert]], an dem mit {{Höhe|640|CH}} der höchste Punkt von Vaumarcus erreicht wird. Die nördliche Grenze bildet das in den Hang eingetiefte Tal des Baches Ruisseau de la Vaux. Von der Gemeindefläche entfielen 1997 12 % auf Siedlungen, 26 % auf Wald und Gehölze und 62 % auf Landwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde Vaumarcus gehörten der Weiler &amp;#039;&amp;#039;Vernéaz&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|610|CH}}) am Osthang des Mont Aubert und einige Einzelhöfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Vaumarcus, Château de Vaumarcus-LBS H1-011896.tif|mini|Historisches Luftbild von [[Werner Friedli (Fotograf)|Werner Friedli]] von 1949]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Mit 268 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2017) gehörte Vaumarcus zu den kleinen Gemeinden des Kantons Neuenburg. Von den Bewohnern sind 93,2 % französischsprachig, 3,7 % deutschsprachig und 2,1 % italienischsprachig (Stand 2000). Seit 1970 (140 Einwohner) ist die Bevölkerungszahl von Vaumarcus deutlich angestiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Die Stimmenanteile der Parteien anlässlich der [[Schweizer Parlamentswahlen 2015|Nationalratswahl 2015]] betrugen: [[FDP.Die Liberalen|FDP]] 38,3 %, [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|SP]] 21,5 %, [[Schweizerische Volkspartei|SVP]] 19,1 %, [[Grüne Partei der Schweiz|GPS]] 7,8 %, [[Partei der Arbeit der Schweiz|PdA]] 6,1 %, &amp;#039;&amp;#039;Cadmos&amp;#039;&amp;#039; 3,5 %, [[Christlichdemokratische Volkspartei|CVP]] 1,7 %, &amp;#039;&amp;#039;Liste du vote blanc&amp;#039;&amp;#039; 1,2 %, [[Grünliberale Partei|glp]] 0,6 %, [[Bürgerlich-Demokratische Partei|BDP]] 0 %.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.ne.ch/autorites/CHAN/elections-votations/Pages/accueil.aspx |titel=Election du Conseil National du 18.10.2015, Résultats des partis – Les suffrages |hrsg=Chancellerie d’État neuchâtelois |datum=2015-10-18 |format=aspx |sprache=fr |archiv-url=https://web.archive.org/web/20151101022604/http://www.ne.ch/autorites/CHAN/elections-votations/Pages/accueil.aspx |archiv-datum=2015-11-01 |zugriff=2016-10-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Vaumarcus war bis ins 20. Jahrhundert ein hauptsächlich durch die [[Landwirtschaft]] geprägtes Dorf. An den unteren Jurahängen wird [[Weinbau]] (siehe hierzu auch den Artikel [[Weinbau in der Schweiz]]), darüber vorwiegend [[Ackerbau]] betrieben. Weitere Arbeitsplätze gibt es in einer Druckerei und im Dienstleistungssektor. Im Camp de Vaumarcus, einem Zentrum an der Grenze zwischen Vaumarcus und Concise, werden von Frühling bis Herbst Ferienlager von verschiedenen Organisationen durchgeführt. Le Camp ist ein Zentrum und Treffpunkt für Begegnungen, Weiterbildung und Ferien. Gruppen jedweder Art finden dort eine Unterkunft für ihren Arbeits- oder Freizeitaufenthalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Vaumarcus ist verkehrsmässig gut erschlossen. Sie liegt nahe der [[Hauptstrasse 5]] von [[Neuchâtel (Stadt)|Neuchâtel]] nach [[Yverdon]]. Mit dem Bau der Autobahn [[A5 (Schweiz)|A5]] (Neuchâtel-Yverdon), die im Mai 2005 dem Verkehr übergeben wurde, erfuhr der Uferbereich bei Vaumarcus massive Eingriffe; die Autobahn verläuft hier nur wenige Meter vom Ufer des [[Neuenburgersee]]s entfernt. Am 7. November 1859 wurde die Eisenbahnlinie Neuchâtel–Yverdon mit einem Bahnhof in Vaumarcus eingeweiht; die Bahn verkehrt allerdings in Richtung Neuchâtel nur zweimal täglich: morgens und abends. Der Ort wird durch eine Buslinie, die zwischen [[Gorgier]] nach Yverdon verkehrt, besser erschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vaumarcus.JPG|mini|links|Schloss Vaumarcus; Sicht von der Autobahn]]&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte 1194 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Vallis Margult&amp;#039;&amp;#039;, 1228 erschien die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Valmarcuel&amp;#039;&amp;#039;. Margult ist vermutlich auf den germanischen Personennamen &amp;#039;&amp;#039;Markold&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[Markwald]]&amp;#039;&amp;#039; zurückzuführen. Die Geschichte des Ortes hängt eng mit derjenigen des Schlosses Vaumarcus zusammen, das bereits 1285 erwähnt ist. 1308 kam das schlecht unterhaltene Schloss an die [[Grafen von Neuenburg]], die es wiederherstellten. Weil der Schlossherr, der zu einer Seitenlinie der Grafen von Neuenburg gehörte, [[Karl der Kühne|Karl dem Kühnen]] Unterschlupf gewährte, wurde das Schloss 1476 nach der [[Schlacht bei Grandson]] in Brand gesteckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1599 stand Johann-Ulrich von [[Bonstetten (Adelsgeschlecht)|Bonstetten]], verheiratet mit Anne von Neuenburg-Vaumarcus, an der Spitze der Herrschaft, die vier Jahre zuvor zur [[Freiherr]]schaft erhoben worden war. Von 1675 an wurde sie von den Nachfahren von [[David von Büren]] (1614–1695) und seiner Frau, einer geb. von Bonstetten, verwaltet, bis das [[Lehnswesen|Lehen]] 1831 abgelöst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1648 war Neuenburg Fürstentum und ab 1707 durch Personalunion mit dem Königreich [[Preussen]] verbunden. 1806 wurde das Gebiet an [[Napoléon Bonaparte|Napoleon&amp;amp;nbsp;I.]] abgetreten und kam 1815 im Zuge des [[Wiener Kongress]]es an die Schweizerische Eidgenossenschaft, wobei die Könige von Preussen bis zum [[Neuenburgerhandel]] 1857 auch Fürsten von Neuenburg blieben. 1875 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Vernéaz mit Vaumarcus zur Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;Vaumarcus-Vernéaz&amp;#039;&amp;#039; fusioniert. 1966 erfolgte die Rückkehr zum 1875 bei der Fusion mit Vernéaz untergegangenen alten Gemeindenamen &amp;#039;&amp;#039;Vaumarcus&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1941 fand in Vaumarcus das Ferienlager der protestantischen Jugendorganisation &amp;#039;&amp;#039;Unions chrétienne de Jeunes Gens&amp;#039;&amp;#039;, des [[Cevi]], statt. Als Gast der Veranstaltung sprach der Theologe [[Karl Barth]]. Seine Rede über die Gefahr des [[Nationalsozialismus]], die er am 13. Juli hielt, durfte nicht öffentlich erscheinen, da ihn die Behörden aus Furcht vor [[NS-Staat|Nazi-Deutschland]] mit einem Verbot belegt hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Paul-Émile Dentan |Titel=Impossible de se taire – Des protestants suisses face au nazisme |Verlag=Éditions Labor et Fides |Ort=Genève |Datum=2000 |ISBN=2-8309-0988-7 |Kapitel=Kapitel 1: Karl Barth, le premier qui a compis |Seiten=16 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einst selbständige Gemeinde fusionierte auf den 1. Januar 2018 mit ihren Nachbargemeinden zur neuen Gemeinde [[La Grande Béroche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in La Grande Béroche}}&lt;br /&gt;
Das [[Schloss Vaumarcus]] steht auf einem Geländevorsprung über dem Tal des Baches La Vaux. Es wurde nach 1476 wiederaufgebaut. Der neuere Schlossteil mit einer grossen Terrasse wurde 1773 angefügt. Das Mitte des 20. Jahrhunderts umfassend restaurierte Schloss beherbergt heute die Gemeindeverwaltung und dient auch als gastronomisches und kulturelles Zentrum. Vaumarcus besitzt keine eigene Kirche, es gehört zur Pfarrei [[Saint-Aubin-Sauges]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Redoute des Bourguignons]] ist eine von der späten [[Bronzezeit]] bis zur frühen [[Eisenzeit]] genutzte [[Redoute (Festung)|Befestigung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Ludwig von Büren]] (* 1735 in Vaumarcus; † 1806 in Bern), Offizier und Landvogt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|3207|Autor=Olivier Girardbille}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.vaumarcus.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Vaumarcus] (französisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.chateauvaumarcus.ch/ Schloss Vaumarcus]&lt;br /&gt;
* [http://www.swisscastles.ch/aviation/Neuchatel/vaumarcus.html Luftaufnahmen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kanton Neuenburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4663895-7|VIAF=28145424475286830037}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Neuenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:La Grande Béroche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2017]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1194]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Freigut</name></author>
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