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	<title>Vattenfall - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-23T21:47:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Vattenfall&amp;diff=807020&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Komma statt Punkt, fehlendes Wort ergänzt</title>
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		<updated>2025-10-11T20:15:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Komma statt Punkt, fehlendes Wort ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Gesamtkonzern Vattenfall mit Sitz in Schweden. Zur deutschen Tochtergesellschaft siehe [[Vattenfall (Deutschland)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Vattenfall AB&lt;br /&gt;
| Logo             = Vattenfall logo2.svg&lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[Aktiebolag]]&lt;br /&gt;
| ISIN             = &lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 1909&lt;br /&gt;
| Sitz             = [[Stockholm]], [[Schweden]]&lt;br /&gt;
| Leitung          = [[Anna Borg]]&lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl  = 20.655 (31. Dez. 2024)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geschäftsbericht2024&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Vattenfall |url=https://group.vattenfall.com/globalassets/com/sustainability/vattenfall-annual-and-sustainability-report-2024.pdf |titel=Annual and Sustainability Report 2024 |werk=Vattenfall.com |hrsg=Vattenfall AB |format=PDF |sprache=en |abruf=2025-09-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Umsatz           = 245,6 Mrd. [[Schwedische Krone|SEK]] im Jahr 2024 &amp;lt;small&amp;gt;(180,1 Mrd. SEK im Jahr 2021)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geschäftsbericht2024&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Branche          = [[Energieversorger]]&lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.vattenfall.com/ www.vattenfall.com]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vattenfall AB&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Schweden|schwedisches]] Energieunternehmen und einer der führenden – nach eigenen Angaben der fünftgrößte – Stromerzeuger in Europa. Der Name Vattenfall ist der schwedische Begriff für das deutsche Wort „Wasserfall“ und ist eine Abkürzung für den ursprünglichen Namen &amp;#039;&amp;#039;Kungliga Vattenfallstyrelsen&amp;#039;&amp;#039; (deutsch: königliche Wasserfallbehörde). Vattenfall AB ist vollständig im Besitz des schwedischen Staates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland ist Vattenfall über seine [[Tochtergesellschaft]] [[Vattenfall (Deutschland)|Vattenfall GmbH]] aktiv und (nach [[E.ON]], [[RWE]] und [[EnBW]]) das viertgrößte [[Energieversorgungsunternehmen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmensdaten ==&lt;br /&gt;
Das Unternehmen ist europaweit tätig und besitzt als Mutterkonzern Tochterunternehmen in Deutschland (Vattenfall GmbH), den Niederlanden ([[Vattenfall Nederland]], ehemals [[Nuon|N.V. Nuon Energy]]) und Dänemark (Elsam). Der Vattenfall-Konzern ist einer der größten Strom- und Wärmeerzeuger in Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nettoumsatz[[erlös]]e: || 245,57 Mrd. [[Schwedische Krone]]n (SEK) (158,85 Mrd. 2020)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Jahres[[gewinn]] nach Steuern: || 33,38 Mrd. SEK (7,7 Mrd. 2020)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kunden (2024): || 12,7 Mio. (14 Mio. 2020)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Stromerzeugung (Jan.–Dez.): || 99,6 TWh (112,8 TWh 2020)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Stromabsatz (Jan.–Dez.): || 160,2 TWh (164,1 TWh 2020)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wärmeabsatz (Jan.–Dez.): || 9,1 TWh pro Jahr (13,8 TWh 2020)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gasabsatz (Jan.–Dez.): || 50,9 TWh pro Jahr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Beschäftigte: || 20.655 (18.835 im Jahr 2020)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(Stand der Daten: 31. Dezember 2024)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geschäftsbericht2024&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konzerngeschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vattenfalls huvudkontor September 2014 06.jpg|mini|Das Vattenfall-Hauptquartier wurde im Herbst 2012 in einen Neubau in dem nördlich an Stockholm angrenzenden Vorort [[Solna]] verlegt.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Vattenfall office building 20060913 001.jpg|mini|Die als Denkmal geschützten Vattenfall-Geschäftsgebäude in Råcksta, westlich von Stockholm, wurden im Herbst 2012 verlassen und werden seitdem für Wohnzwecke umgerüstet.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ringhals.JPG|mini|27 % der konzernweiten Stromproduktion wird durch [[Kernenergie|Kernkraft]] gewonnen. Vattenfalls ältestes [[Kernkraftwerk Ringhals]] im Westen von [[Schweden]] läuft 2014 im 40. Betriebsjahr.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stornorrfors dam Umeå Sweden.jpg|mini|Etwa ein Viertel der konzernweiten Stromproduktion basiert auf Wasserkraft mit Schwerpunkt im Norden [[Schweden]]s, wie in Stornorrfors bei [[Umeå]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Vattenfall REpower 5M offshore wind turbine.jpg|mini|Windkraft auf See gewinnt in Vattenfalls Erzeugungsportfolio an Bedeutung. Hier eine [[REpower]]-5M-Turbine des Windparks Ormonde in [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wandmalerei Stresemannstr 122 (Mitte) Vattenfall.jpg|mini|„Im Einsatz für die coolste Stadt der Welt“&amp;lt;br /&amp;gt;Stresemannstraße 122, in [[Berlin-Mitte]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wurzeln von Vattenfall reichen bis ins Jahr 1899 zurück. Auf Initiative des schwedischen Parlaments sollte die Energie des [[Trollhättan-Fälle|Trollhättan-Wasserfalls]] stärker genutzt werden. Im Zuge von Instandhaltungsarbeiten kam die Idee eines [[Wasserkraftwerk]]s auf. Anfang des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts nahm das Vorhaben Gestalt an. Im Jahr 1909 wurde die „Kungliga Vattenfallstyrelsen“ (die königliche Wasserfall-Kommission) eingesetzt, um verstärkt an der Stromerzeugung mittels Wasserkraft zu arbeiten. Dieses Jahr gilt als Geburtsstunde des späteren Vattenfall-Konzerns. Damals belieferte das Unternehmen vornehmlich Industriekunden. Bis in die 1920er Jahre wurden einzelne elektrische Netze errichtet und sukzessive miteinander verknüpft – bis zum landesweiten Einheitsnetz 1952. Im Jahr 1951 wurde das erste Großkraftwerk nach dem Zweiten Weltkrieg eingeweiht. Der Stromverbrauch in Schweden stieg in dieser Zeit permanent an. So wurden seit Ende der 1940er Jahre Stimmen laut, die Schwedens Einstieg in die Atomstromgewinnung forderten. Der erste Versuchsreaktor wurde 1954 am königlichen Technikinstitut in Stockholm in Betrieb genommen. Vattenfall baute das kleine [[Kernkraftwerk Ågesta]] (Leistung 10 MW). Betrieben wurde der Kernreaktor mit unangereichertem [[Uran]] (→ [[CANDU-Reaktor]]). Im Laufe der 1960er Jahre wurden die Aktivitäten zum Ausbau der Nutzung von alternativen Energiequellen von Vattenfall zurückgeschraubt. Das Unternehmen setzte auf [[Kernenergie]] und baute im Laufe der 1970er Jahre die Zahl der Kernkraftwerke beständig aus (→ [[Kernenergie in Schweden]]). Das Ende des Wachstums in Schweden erschien nach den 1980er Jahren als wahrscheinlich. Die Öffnung verschiedener nationaler Energiemärkte in Nord- und Mitteleuropa führten zur Expansion Vattenfalls – unter anderem nach Großbritannien, Norwegen und Deutschland. Im Laufe der 1990er Jahre expandierte das schwedische Unternehmen in Ländern Nord- und Mitteleuropas. Möglich wurde dies auch durch die Liberalisierung der jeweiligen nationalen Stromnetze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Expansionsphase in Europa (1996–2009) ===&lt;br /&gt;
Seit 1996 ist das Unternehmen international tätig. Ab 1999 erwarb Vattenfall Anteile an Energieversorgungsunternehmen wie [[Hamburgische Electricitäts-Werke]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://group.vattenfall.com:443/de/wer-wir-sind/ueber-uns/geschichte |titel=Hier erfahren Sie alles über unsere Geschichte |sprache=de |abruf=2024-12-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der [[Vereinigte Energiewerke AG]] und am Bergbauunternehmen [[Lausitzer Braunkohle AG]]. Zusammen mit der 2003 anteilig erworbenen Berliner [[Bewag (Berlin)|Bewag]] [[Fusion (Wirtschaft)|fusionierten]] diese Unternehmen zur [[Vattenfall (Deutschland)|Vattenfall Europe AG]]. Mit der Fusion wurde Vattenfall (nach [[E.ON]], [[RWE]] und [[EnBW]]) zum viertgrößten deutschen Stromkonzern. Die Marken &amp;#039;&amp;#039;HEW&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Bewag&amp;#039;&amp;#039; wurden nach der Fusion bis 2006 beibehalten. 2006 wurde auf der Hauptversammlung der Vattenfall Europe der Ausschluss von Minderheitsaktionären mittels eines [[Squeeze-out]] beschlossen. Die Übertragung der Aktien von Minderheitsaktionären der Vattenfall Europe an den schwedischen Mutterkonzern wurde mit dem Eintrag in das Handelsregister Berlin am 21. April 2008 beendet und die Börsennotierung des Konzerns damit eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 2009 übernahm Vattenfall schrittweise das niederländische Energieversorgungsunternehmen [[Nuon]] (Umsatz 6,1 Mrd. Euro/2008) zu einem Barpreis von 9,86&amp;amp;nbsp;Milliarden Euro. Zunächst wurde der Erwerb von 49 % der Aktien mit Übernahme der operativen Führung realisiert. Weitere Anteile wurden innerhalb der folgenden Jahre übernommen. Vorherige Anteilseigner von Nuon waren niederländische Städte und Provinzen. Der Netzbereich von Nuon ist von dem Vorhaben nicht betroffen. Er wurde im Juli 2008 von Nuon im Rahmen der staatlichen Entflechtung abgetrennt und wird in der unabhängigen Netzgesellschaft [[Alliander]] betrieben. Vattenfall beabsichtigte mit dem Erwerb von Nuon, seine Position im europäischen Energiesektor durch Vertretung auch in den Benelux-Ländern weiter auszubauen. Zuvor hatte sich Vattenfall vergeblich um die Übernahme von [[Essent]] beworben. Die Transaktion sollte ferner die bis dato weniger ausgeprägte Entwicklung der Gasaktivitäten von Vattenfall verbessern und die Stellung als größter Anbieter von [[Windenergie|Offshore-Windenergieanlagen]] ermöglichen. In den Jahren 2012 und 2013 wurde bekannt, dass Vattenfall aufgrund des nunmehr schwierigen Geschäftsumfeldes für Gas-befeuerte Stromerzeugung Abschreibungen im Wert von insgesamt knapp 40 % auf den Unternehmenswert von Nuon vornimmt. Aufgrund des als zu hoch eingestuften Kaufpreises wurde der Nuon-Kauf in der schwedischen Presse im Jahr 2013 in Rückschau stark kritisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.svd.se/naringsliv/nyheter/sverige/nedskrivningen-pa-15-miljarder-bara-borjan_8117260.svd &amp;#039;&amp;#039;Nedskrivningen på 15 miljarder bara början&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[svd.se]]&amp;#039;&amp;#039;, 24. April 2013. Abgerufen am 26. Juli 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schwierigkeiten im europäischen Kerngeschäft ===&lt;br /&gt;
Ab Mitte der 2000er Jahre wurde das Marktumfeld in Vattenfalls Kerngeschäften Strom, Gas und Wärmeproduktion insbesondere auf dem europäischen Festland zunehmend schwieriger. Das klassische Geschäftsmodell der [[Grundlast]]stromproduktion litt unter der zunehmenden Rolle von erneuerbaren Energien und damit einhergehenden sinkenden Preisen auf Strom-Großhandelsmärkten. Ebenso machten der [[Atomausstieg]] in Deutschland sowie die fehlende Wirtschaftlichkeit von Gaskraftwerken unter hohen Gaspreisen dem Konzern zu schaffen. Ende 2012 wurden im Rahmen einer außerordentlichen Hauptversammlung die finanziellen Unternehmensziele von Seiten der schwedischen Regierung gelockert. Die für Januar 2014 beschlossene Aufspaltung des Konzerns in einen nordischen Teil und einen kontinentaleuropäischen Teil bewerten einige Analysten als Vorläufer zu einem teilweisen oder kompletten Rückzug der Vattenfall AB aus der Braunkohleverstromung in Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;Handelsblatt vom 26. Juli 2013 [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/energie/energiekonzern-vattenfall-prueft-deutschland-rueckzug/8539236.html Handelsblatt: Vattenfall prüft Deutschland Rückzug.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf dem Spiel steht nunmehr auch das Engagement des Konzerns im Netzbetrieb der Fernwärme- und Stromverteilnetze in [[Hamburg]] und [[Berlin]]. Wenngleich nicht ganz freiwillig, einigte sich Vattenfall infolge einer Volksabstimmung mit der Stadt Hamburg Anfang 2014 auf den direkten Verkauf des Strom-Verteilnetzes sowie den optionalen Verkauf des Fernwärmenetzes an die [[Freie und Hansestadt Hamburg]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HamburgNetz&amp;quot;&amp;gt;{{cite web |url = http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/vattenfall-verkauft-netze-der-triumph-der-hamburger/9339924.html |title = Handelsblatt zur Einigung zwischen Stadt Hamburg und Vattenfall |accessdate  = 2014-01-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; An Strom- und Fernwärmenetz in Berlin will der Konzern weiterhin festhalten, nachdem der dortige [[Volksentscheid über die Rekommunalisierung der Berliner Energieversorgung]] 2013 knapp am Erreichen des [[Quorum (Politik)|Quorums]] scheiterte (zum Fernwärmenetz siehe auch [[Vattenfall Wärme Berlin]]). Im April 2021 wurde bekannt, dass nach einem langen Rechtsstreit das Berliner Stromnetz wieder verstaatlicht wird, sofern das Berliner Abgeordnetenhaus dem Rückkaufpreis in Höhe von 2,143 Milliarden Euro zustimmt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.spiegel.de/wirtschaft/land-berlin-kauft-eigenes-stromnetz-fuer-zwei-milliarden-euro-zurueck-a-27b2e689-4aba-45bb-a1bf-a5f2b80ead64 Land Berlin kauft eigenes Stromnetz für zwei Milliarden Euro zurück.]&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Spiegel Wirtschaft&amp;#039;&amp;#039;. Abgerufen am 28. April 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Engagement in den Bereichen erneuerbare Energien und Emissionsreduktion ===&lt;br /&gt;
2012 gab die schwedische Regierung Vattenfall vor, sich künftig stärker auf erneuerbare Energien zu konzentrieren und weniger auf [[Kohlestrom]] und [[Atomstrom]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Vattenfall will nur noch in erneuerbare Energien investieren |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=2012-11-28 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/vattenfall-will-nur-noch-in-erneuerbare-energien-investieren-a-869858.html |Abruf=2024-12-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachhaltigkeitsziele erfordern von Vattenfall eine Senkung der Kohlendioxidemissionen bis zum Jahr 2020 auf 65 Millionen Tonnen (2010: 94 Mio. Tonnen).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.vattenfall.de/de/pressemitteilungen-detailseite.htm?newsid=7EA8CA6CA7B54757B731A60340BF4309 Pressemitteilung: &amp;#039;&amp;#039;Vattenfall definiert neue Nachhaltigkeitsziele&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Vor dem Hintergrund dieses Nachhaltigkeitziels wurde Anfang 2013 das [[Kraftwerk Lippendorf|Braunkohlekraftwerk Lippendorf]] zum Verkauf öffentlich angeboten. In diesem Kontext sind auch die Bemühungen Vattenfalls zu sehen, die Technik der [[CO2-Abscheidung und -Speicherung|CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Abscheidung und -Speicherung]] zur Marktreife zu bringen. Vattenfall plante ursprünglich an einem neuen Braunkohlekraftwerk beim [[Kraftwerk Jänschwalde]] in Brandenburg ein Projekt zur CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Abscheidung und -Speicherung. Diese Planungen wurden jedoch im Dezember 2011 eingestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.n-tv.de/politik/Vattenfall-stoppt-Jaenschwalde-article4936581.html &amp;#039;&amp;#039;Vattenfall stoppt Jänschwalde&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[n-tv]]&amp;#039;&amp;#039;, 5. Dezember 2011. Abgerufen am 6. Dezember 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Konzern investiert seit Beginn der 2000er Jahre in verschiedene Großprojekte im Bereich der [[Windenergie]] auf See. Darunter fallen etwa Beteiligungen Vattenfalls an den deutschen Nordsee-Windparks [[Offshore-Windpark DanTysk|DanTysk]], [[Offshore-Windpark Sandbank|Sandbank]] (je 288&amp;amp;nbsp;MW) und [[Offshore-Windpark alpha ventus|alpha ventus]] (60&amp;amp;nbsp;MW) sowie an zahlreichen britischen Projekten. Während Vattenfall in Deutschland bis auf eine 20%ige Minderheitsbeteiligung in [[Kernkraftwerk Brokdorf|Brokdorf]] aus der [[Atomstrom]]produktion ausgestiegen ist, wird im schwedischen Geschäft die [[Kernenergie]] weiterhin als CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-arme Option zur Erreichung der Klimaziele verfolgt. Im Juli 2017 erklärte das Unternehmen binnen einer Generation aus der Nutzung [[Fossile Energie|fossiler Energieträger]] aussteigen zu wollen. Ersetzt werden sollen diese durch erneuerbare Energien. Zudem sollen die Kernkraftwerke in Schweden noch 25 Jahre betrieben werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.n-tv.de/wirtschaft/Vattenfall-will-raus-aus-Kohle-und-Gas-article19919322.html &amp;#039;&amp;#039;„Wir werden fossilfrei“ Vattenfall will raus aus Kohle und Gas&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[n-tv]]&amp;#039;&amp;#039;, 4. Juli 2017. Abgerufen am 4. Juli 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wenige Wochen zuvor hatte sich das Land per Parlamentsbeschluss das Ziel gesetzt, bis 2045 vollständig [[treibhausgas]]neutral zu sein.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.independent.co.uk/news/sweden-greenhouse-emissions-latest-2045-parliament-climate-act-donald-trump-paris-agreement-a7794686.html &amp;#039;&amp;#039;Sweden pledges to reach net-zero carbon emissions by 2045&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[The Independent]]&amp;#039;&amp;#039;, 17. Juni 2017. Abgerufen am 19. Juni 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Windpark auf See&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
! Meer&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
! Land&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
! Kapazität (MW)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
! Beteiligung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
! Betrieb&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Offshore-Windpark alpha ventus|Alpha ventus]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;|[[Nordsee]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;|{{DEU}}&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;|60&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;|26,25 %&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;|2009&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Offshore-Windpark DanTysk|DanTysk]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;|Nordsee&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;|{{DEU}}&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;|288&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;|51 %&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;|2014&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Offshore-Windpark Sandbank|Sandbank]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;|Nordsee&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;|{{DEU}}&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;|288&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;|51 %&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;|2017&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Offshore-Windpark Egmond aan Zee|Egmond aan Zee]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;|Nordsee&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;|{{NLD}}&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;|109&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;|25 %&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;|2007&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Offshore-Windpark Horns Rev|Horns Rev]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;|Nordsee&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;|{{DNK}}&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;|160&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;|60 %&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;|2002&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Kentish Flats]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;|Nordsee&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;|{{GBR}}&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;|139,5&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;|100 %&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;|2005, 2015&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Offshore-Windpark Lillgrund|Lillgrund]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;|[[Ostsee]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;|{{SWE}}&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;|110&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;|100 %&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;|2007&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Offshore-Windpark Ormonde|Ormonde]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;|[[Irische See]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;|{{GBR}}&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;|150&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;|51 %&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;|2011&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Offshore-Windpark Thanet|Thanet]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;|Nordsee&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;|{{GBR}}&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;|300&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;|100 %&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;|2010&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Offshore-Windpark Aberdeen Bay|Aberdeen Bay]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;|Nordsee&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;|{{GBR}}&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;|92&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;|100 %&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;|2018&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Offshore-Windpark Kriegers Flak|Kriegers Flak]]&lt;br /&gt;
|Ostsee&lt;br /&gt;
|{{DNK}}&lt;br /&gt;
|604&lt;br /&gt;
|100 %&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Offshore-Windpark Hollandse Kust Zuid|Hollandse Kust Zuid]]&lt;br /&gt;
|Nordsee&lt;br /&gt;
|{{NLD}}&lt;br /&gt;
|1540&lt;br /&gt;
|50,5 %&lt;br /&gt;
|2023{{Zukunft|2023}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Offshore-Windpark Vesterhav|Vesterhav]]&lt;br /&gt;
|Nordsee&lt;br /&gt;
|{{DNK}}&lt;br /&gt;
|345&lt;br /&gt;
|100 %&lt;br /&gt;
|2023{{Zukunft|2023}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Offshore-Windpark Nordlicht|Nordlicht I]]&lt;br /&gt;
|Nordsee&lt;br /&gt;
|{{DEU}}&lt;br /&gt;
|980&lt;br /&gt;
|100 %&lt;br /&gt;
|2027{{Zukunft|2027}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Offshore-Windpark Nordlicht|Nordlicht II]]&lt;br /&gt;
|Nordsee&lt;br /&gt;
|{{DEU}}&lt;br /&gt;
|630&lt;br /&gt;
|100 %&lt;br /&gt;
|2028{{Zukunft|2028}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stromerzeugung ==&lt;br /&gt;
In Schweden nutzt Vattenfall zur Stromerzeugung Kernenergie (Anteil von 52,7 %), Wasserkraft (44,6 %) sowie Wind- und Solarkraft (2,7 %).&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |title=Ursprungsmärkning och miljöpåverkan |url=https://www.vattenfall.se/elavtal/energikallor/elens-ursprung/ |website=vattenfall.se |publisher=Vattenfall AB |access-date=2025-09-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verteilung der Energieträger international stellte sich bis 31. Dezember 2024 wie folgt dar:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geschäftsbericht2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Kernenergie: 37,9 %&lt;br /&gt;
* [[Wasserkraft]]: 34,7 %&lt;br /&gt;
* Windenergie: 17,4 %&lt;br /&gt;
* Fossile Energie: 9,3 %&lt;br /&gt;
* Biomasse: 0,3 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
Für eine internationale Werbekampagne wurde Vattenfall 2023 von der [[Deutsche Umwelthilfe|Deutschen Umwelthilfe]] für den Goldenen Geier 2023 mit dem Vorwurf des [[Greenwashing]]s nominiert. Zusammen mit Schauspielerin und Model [[Cara Delevingne]] bewarb der schwedische Energiekonzern Vattenfall ein Gesichtsspray, das aus industriellem Abwasser besteht. Das Ziel war der Beweis der Sauberkeit von grünem Wasserstoff sowie die Hervorhebung von Vattenfall als Vorreiter auf dem Gebiet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.duh.de/goldenergeier/2023/ |titel=Deutsche Umwelthilfe e.&amp;amp;nbsp;V.: Goldener Geier 2023 |sprache=de |abruf=2024-12-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Vanessa Finkler |Titel=Abwasser ins Gesicht: Topmodel macht fiesen Fehler |Online=https://efahrer.chip.de/news/abwasser-ins-gesicht-topmodel-mit-merkwuerdiger-anwendung_1012968 |Abruf=2024-12-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
{{Wikinews|Kategorie:Vattenfall|Vattenfall}}&lt;br /&gt;
* [http://www.vattenfall.com/ Website der Vattenfall-Gruppe] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=5140712-7|LCCN=n85322834|VIAF=137281652}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vattenfall| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserkraftwerksbetreiber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kernkraftwerksbetreiber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Stockholm)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektrizitätsversorger (Schweden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1909]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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