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	<title>Varto - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Redf0x: /* Persönlichkeiten */ Todesjahr</title>
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		<updated>2025-03-17T17:40:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Persönlichkeiten: &lt;/span&gt; Todesjahr&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in der Türkei&lt;br /&gt;
| Wappen             =&lt;br /&gt;
|Bild               = Gimgim- panorama.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung   =&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 39/10/10/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 41/27/15/E&lt;br /&gt;
| Provinz            = Muş&lt;br /&gt;
| Landkreis          = &lt;br /&gt;
| Höhe               = 1519&lt;br /&gt;
| FlächeLk           = 1365&lt;br /&gt;
| Gliederung         = 7 [[Mahalla (Stadtviertel)|Mahalle]]&lt;br /&gt;
| EinwohnerLk        = 31261&lt;br /&gt;
| EinwohnerLkStand   =&lt;br /&gt;
| EinwohnerLkQuelle  = [https://www.nufusune.com/varto-ilce-nufusu-mus Varto Nüfusu, Muş], abgerufen am 8. August 2021&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 49600&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Musa Ayyıldız&lt;br /&gt;
| BürgermeisterStand = 2023&lt;br /&gt;
| Partei             = &lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Kültür Mahallesi&amp;lt;br /&amp;gt;Atatürk Caddesi No: 1&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 49600 Varto/Muş&lt;br /&gt;
| Website            = www.varto.bel.tr&lt;br /&gt;
| Kaymakam           = Ertuğrul Avcı&lt;br /&gt;
| WebsiteKaymakam    = www.varto.gov.tr/kaymakam-ertugrul-avci&lt;br /&gt;
| EinwohnerOrt       = 10691&lt;br /&gt;
| EinwohnerOrtQuelle = [https://www.nufusune.com/varto-ilce-nufusu-mus Varto Nüfusu, Muş], abgerufen am 8. August 2021&lt;br /&gt;
| EinwohnerOrtStand  = 2020&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Varto&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Kurdische Sprachen|kurdisch]] und [[Zaza-Sprache|zazaisch]] &amp;#039;&amp;#039;Gımgım&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Stadt und Hauptort des gleichnamigen Landkreis ([[İlçe]]) in der [[Ostanatolien|ostanatolischen]] Provinz [[Muş (Provinz)|Muş]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Stadt ===&lt;br /&gt;
Varto liegt zwischen [[Erzurum]] und [[Muş]] etwa 80&amp;amp;nbsp;km südlich von Erzurum zwischen den [[Bingölgebirge|Bingöl]]- und den Şerafettinbergen. Bis zur Provinzhauptstadt Muş sind es 56 Straßenkilometer in nördlicher Richtung. Varto wurde 1929 in den Rang einer Gemeinde ([[Belediye]]) erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Varto liegt in einem für die Gegend typischen wald- und wiesenreichen Tal. Die Bevölkerung ist hauptsächlich in der Landwirtschaft beschäftigt. Die Tänze Çepki, Yare und Memyani kommen ursprünglich aus Varto.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landkreis ===&lt;br /&gt;
Der Landkreis Varto liegt im Norden der Provinz. Er grenzt an den zentralen Landkreis ([[Merkez]]) im Süden und den Landkreis Bulanik im Osten. Des Weiteren bilden die Provinzen Erzurum im Norden und Bingöl im Westen die Grenze. Die Sommer im Kreis sind trocken und heiß, die Winter kalt und schneereich. In der Provinz gibt es drei hohe Berge namens [[Bingöl (Berg)|Bingöl]], [[Şerafettin (Berg)|Şerafettin]] und [[Hanşeref]]. Am Hanşeref liegt ein Kratersee namens Hamurpet ([[Akdoğan-See]]). Die Flüsse heißen Seferek, Bingöl und Goşgar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kreis wird von der Fernstraße D955 durchquert, an der auch die Kreisstadt liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kurdische Sprachen|Kurdisch]] und [[Zaza-Sprache|Zazaisch]] sind in diesem Gebiet weit verbreitete Sprachen. Früher wurde in dieser Region auch [[Armenische Sprache|Armenisch]] gesprochen. Ein Teil der Zaza-Sprachigen sind Einwanderer aus [[Erzincan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Landkreis besteht neben der Kreisstadt mit einem reichlichen Drittel der Kreisbevölkerung (2020: 34,2 %) noch aus 93 Dörfern ([[Köy]]) mit durchschnittlich 221 Bewohnern. Die größten Dörfer sind &amp;#039;&amp;#039;Karameşe&amp;#039;&amp;#039; (989), &amp;#039;&amp;#039;Çayçatı&amp;#039;&amp;#039; (969), &amp;#039;&amp;#039;Haksever&amp;#039;&amp;#039; (910), &amp;#039;&amp;#039;Kaynarca&amp;#039;&amp;#039; (866) und &amp;#039;&amp;#039;Leylek&amp;#039;&amp;#039; (806 Einw.). Weitere 27 Dörfer haben mehr Einwohner als der Durchschnitt. Das mit 14 Einwohnern kleinste Dorf &amp;#039;&amp;#039;Gelintaşı&amp;#039;&amp;#039; ist zugleich auch das kleinste der gesamten Provinz. Die Dörfer Baltas und Acarkent sind die wasserreichsten Dörfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bevölkerungsdichte]] des Kreises (23,7) liegt bei der Hälfte des Provinzwertes (47,5 Einw. je km²).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
* Der Name Varto stammt wohl vom armenischen Personennamen &amp;#039;&amp;#039;Vartan&amp;#039;&amp;#039; (Վարդան). Westarmenisch &amp;#039;&amp;#039;Vart&amp;#039;&amp;#039; (վարդ) oder ostarmenisch &amp;#039;&amp;#039;Vard&amp;#039;&amp;#039; bedeutet Rose und ist eines der vielen [[Parthische Sprache|parthischen]] Lehnwörter im Armenischen. Es ist auch ins Arabische entlehnt worden (&amp;#039;ward ورد&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* Einige Quellen gehen davon aus, dass das Wort Varto von dem Wort [[Urartäisches Reich|Urartu]] abstammt.&lt;br /&gt;
* Wiederum andere Quellen sagen, dass diese Region den Namen Varto erhielt, weil diese eine beachtliche [[Trappen]]-Population beherbergte. Diese Trappen-Vögel (türk.: &amp;#039;&amp;#039;toy&amp;#039;&amp;#039;) waren begehrte Jagdbeute der Seldschuken-Fürsten, die regelmäßig in dieser Region Vogeljagd betrieben und vergnügt „Es gibt Trappen!“ (türk.: „Toy Var!“) ausriefen. &amp;#039;&amp;#039;Vartoy&amp;#039;&amp;#039; soll sich im Lauf der Jahre im Volksmund zu &amp;#039;&amp;#039;Varto&amp;#039;&amp;#039; entwickelt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gümgüm (kurdisch &amp;#039;&amp;#039;Gimgim&amp;#039;&amp;#039;) ist einer der ältesten Namen für die Stadt und den Landkreis. Es gibt unterschiedliche Theorien über die Herkunft des Namens Gimgim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Einigen Quellen zufolge soll Goskar Baba, Häuptling der [[Aq Qoyunlu]], mit dem Einzug der [[Oghusen]] in diese Region im Jahr 786 dieses Gebiet Gimgim genannt haben.&lt;br /&gt;
* Andere Quellen behaupten, dass Gimgim an jenes Geräusch erinnert, welches durch Trommelschläge entsteht. Diese Trommeln wurden anlässlich der Grabbesuche (Pilgerreisen) von Goskar Baba in den 3000&amp;amp;nbsp;m hohen Bingöl-Bergen geschlagen.&lt;br /&gt;
* Eine andere Vermutung ist die, dass die ehemaligen Vulkane südlich von Varto wegen ihrer Eruptionsgeräusche für den Namen &amp;#039;&amp;#039;Gimgim&amp;#039;&amp;#039; verantwortlich sind.&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die meisten Quellen gehen davon aus, dass die Geschichte Vartos mit den [[Urartäisches Reich|Urartäern]] beginnt. Bei archäologischen Ausgrabungen in [[Kayalıdere]] wurde eine urartäische Festung mit Tempel gefunden. Nach den Urartäern lösten sich die [[Meder (Volk)|Meder]], [[Perser (Volk)|Perser]], [[Parther]], [[Römisches Reich|Römer]] und die [[Byzantinisches Reich|Byzantiner]] in dieser Region ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Schlacht bei Manzikert]] fiel diese Region unter die Herrschaft der [[Seldschuken]]. Später stellten die Stämme der [[Qara Qoyunlu]] (Horde der Schwarzen Hammel) und der [[Aq Qoyunlu]] (Horde der Weißen Hammel) Herrschaftsansprüche über diese Region. Mit der [[Schlacht bei Tschaldiran]] im Jahr 1514 fiel Varto unter die Verwaltung der [[Osmanisches Reich|Osmanen]]. 1915 wurden die einst in Varto zahlreich lebenden Armenier Opfer von Deportationen und Massakern oder sie flohen. Mit der Gründung der türkischen Republik 1923 erhielt Varto mit der Zustimmung des Innenministers und des Parlaments seinen offiziellen Namen und seinen Status als Landkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Bei den Kommunalwahlen 2014 wurden Sabite Ekinci und Hüseyin Güneş mit 64 % der Stimmen zu Co-Bürgermeistern gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Kurdistan24 |Titel=Turkey imprisons another Kurdish mayor |Sammelwerk=Kurdistan24 |Online=http://www.kurdistan24.net/en/news/031a5a10-2e56-4ed0-847f-d7efc8f98f53/turkey-imprisons-another-kurdish-mayor |Abruf=2018-08-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 4. November 2016 wurde Ekinci in polizeiliches Gewahrsam genommen und am 10. November wegen Verdachts auf Terrorvergehen angeklagt und ins E-Type-Gefängnis in Muş verlegt. Darauf wurde Mehmet Nuri Çetin zum Zwangsverwalter von Varto ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://bianet.org/english/print/180665-trustee-appointed-to-varto-municipality-in-mus-province |titel=English :: Trustee Appointed to Varto Municipality in Muş Province |zugriff=2018-08-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Şerafettin Kaya]] (1929–2022), kurdischer Rechtsanwalt, Lehrer und Menschenrechtler&lt;br /&gt;
* [[Nilüfer Akbal]] (* 1969), Sängerin&lt;br /&gt;
* [[Helin Evrim Sommer|Hêlîn Evrim Sommer]] geb. Baba (* 1971), deutsche Politikerin (PDS, Die Linke, parteilos)&lt;br /&gt;
* [[Cibranlı Halit Bey]] Kurdischer Soldat im osmanischen Reich und Führer der [[Azadi|Azadî]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christopher de Bellaigue und Karl Heinz Siber: &amp;#039;&amp;#039;Rebellenland: Eine Reise an die Grenzen der Türkei.&amp;#039;&amp;#039; C.H. Beck, München 2008, ISBN 3-406-57753-9.&lt;br /&gt;
* Mehmet Şerif Fırat: &amp;#039;&amp;#039;Doğu İlleri ve Varto Tarihi.&amp;#039;&amp;#039; Türk Kültürünü Araştırma Enstitüsü, Ankara 1981.&lt;br /&gt;
* Burhan Kocadağ: &amp;#039;&amp;#039;Lolan Oymağı ve Yakın Çevre Tarihi.&amp;#039;&amp;#039; Can Yayınları, İstanbul 2007.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* http://www.varto.bel.tr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Landkreise in Muş}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7631337-2}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Redf0x</name></author>
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