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	<title>Variansmergel-Formation - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T05:38:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2021-11-08T22:42:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Dateigröße angepasst, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Lithostratigraphie Süddeutscher Jura}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Variansmergel-Formation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Lithostratigraphie|lithostratigraphische]] [[Formation (Geologie)|Formation]] des [[Süddeutscher Jura|Süddeutschen Jura]]. Sie wird regional unterschiedlich von der [[Hauptrogenstein]]-Formation und [[Dentalienton-Formation]] unterlagert und von der [[Ornatenton-Formation]] überlagert. Sie verzahnt sich regional mit der [[Sengenthal-Formation]] und erreicht eine Mächtigkeit bis etwa 6 m und ist damit die geringmächtigste Formation des Süddeutschen Jura. Sie kann regional auch völlig fehlen; stattdessen ist eine Schichtlücke ausgebildet. Sie wird in das [[Bajocium|Mittel- und Oberbajocium]] datiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Namensgebung ==&lt;br /&gt;
Die Variansmergel-Formation wurde von Gert Bloos, Gerd Dietl und [[Günter Schweigert]] 2005 vorgeschlagen. Sie ist nach dem [[Armfüßer]] &amp;#039;&amp;#039;Terebratula varians&amp;#039;&amp;#039; benannt. Eine Typlokalität, wie sie eigentlich zur Definition einer lithostratigraphischen Einheit verlangt wird, ist bisher noch nicht festgelegt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition und Verbreitungsgebiet ==&lt;br /&gt;
Die Variansmergel-Formation besteht aus einer Wechsellagerung von feinsandigen [[Kalkmergel|Kalk-]] und [[Tonmergel]]n. Sie ist im Rheintal, der [[Wutach]]region und in der Westalb entwickelt. Sie fehlt im Gebiet um [[Gosheim]] vollständig; stattdessen ist hier eine Schichtlücke zu beobachten, die bis zu drei [[Ammoniten]]-Zonen umfasst. Im Wutachgebiet erreicht sie mit 6 m ihre maximale Mächtigkeit. In der Ostalb wird sie von der [[Sengenthal-Formation]] vertreten. Die Untergrenze wird durch das Einsetzen der feinsandigen Kalkmergel und Tonmergel definiert, regional ist knapp unter der Grenze eine [[Eisenoolith]]-Bank ausgebildet, die noch zur darunterliegenden [[Hauptrogenstein-Formation]] gehört. Die Obergrenze wird durch die Unterkante des Macrocephalen-Ooliths gebildet, der bereits zur [[Ornatenton-Formation]] gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitlicher Umfang und Untergliederung ==&lt;br /&gt;
Die Sedimente der Variansmergel-Formation wurden während des [[Bajocium|Mittelbajocium]] und wahrscheinlich noch im tieferen Oberbajocium abgelagert. Die Variansmergel-Formation umfasst die [[Ammoniten]]-Zonen des &amp;#039;&amp;#039;Procerites progracilis&amp;#039;&amp;#039;,  &amp;#039;&amp;#039;Tulites subcontractus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Morrisiceras morrisi&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Prohecticoceras blanazense&amp;#039;&amp;#039;. Die Variansmergel-Formation wird nicht in Subformationen untergliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Volker Dietze und Gerd Dietl: &amp;#039;&amp;#039;Feinstratigraphie und Ammoniten-Faunenhorizonte im Ober-Bajocium und Bathonium des Ipf-Gebietes (Schwäbische Alb, Südwestdeutschland).&amp;#039;&amp;#039; Stuttgarter Beiträge zur Naturkunde, Serie B, 360: 51 S., Stuttgart 2006 ([http://www.naturkundemuseum-bw.de/sites/default/files/publikationen/serie-b/B360.pdf online]; PDF; 2,3&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* Gert Bloos, Gerd Dietl &amp;amp; Günter Schweigert: &amp;#039;&amp;#039;Der Jura Süddeutschlands in der Stratigraphischen Tabelle von Deutschland 2002.&amp;#039;&amp;#039; Newsletter on Stratigraphy, 41(1-3): 263-277, Stuttgart 2005 {{ISSN|0078-0421}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.stratigraphie.de/std2002/download/STD2002_large.pdf Deutsche Stratigraphische Kommission (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Stratigraphische Tabelle von Deutschland 2002&amp;#039;&amp;#039;.] Potsdam 2002, ISBN 3-00-010197-7. (PDF; 6,57&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* [http://www.lgrb-bw.de/download_pool/Lith04_jm_BW.pdf Mitteljura in Baden-Württemberg] (PDF; 388&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Süddeutscher Jura]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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