<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Variabler_Tarif</id>
	<title>Variabler Tarif - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Variabler_Tarif"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Variabler_Tarif&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-27T21:33:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Variabler_Tarif&amp;diff=1985426&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Michael32710: /* Variable Tarife in Deutschland */ Anzahl Tibber Kunden</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Variabler_Tarif&amp;diff=1985426&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-24T17:40:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Variable Tarife in Deutschland: &lt;/span&gt; Anzahl Tibber Kunden&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Dynamischer Strompreis DE 2025-02-13 204512.png|mini|400px|Eine Grundlage &amp;#039;&amp;#039;dynamischer Tarife&amp;#039;&amp;#039; können die Stundenpreise der [[EPEX Spot Dayahead Auktion]] des [[European Energy Exchange|EPEX Spot]]-Markts sein. Hier dargestellt sind die Verbraucherpreise für den 13. und 14. Februar 2025 inklusive Steuern, Abgaben und Netzentgelte. Hervorgehoben ist der Preis für die Stunde 20 bis 21 Uhr.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Variabler Tarif Beispiel.jpg|mini|Graphische Darstellung eines drei-stufigen Tarifs]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;variabler Tarif&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;dynamischer Tarif&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Julia Struck |url=https://www.computerbild.de/artikel/cb-Tipps-Energie-dynamischer-Stromtarif-37029237.html |titel=Dynamischer Stromtarif: So funktioniert er, dann lohnt er sich |datum=2023-11-01 |abruf=2024-01-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ({{enS|Dynamic Pricing}}, „dynamische Preisgestaltung“) ist ein Tarifmodell, das verschiedene [[Strompreis]]stufen, zeit- oder lastabhängig, in einem Tarif vereint. Ab dem 1. Januar 2025 ist das Angebot solcher &amp;#039;&amp;#039;Tarife&amp;#039;&amp;#039; verpflichtend, wenn der Letztverbraucher ein [[intelligentes Messsystem]] hat (EnWG §&amp;amp;nbsp;41a).&lt;br /&gt;
== Nutzen für Endkunden ==&lt;br /&gt;
Private Haushalte tragen durch einen dynamischen Stromtarif das Risiko der Preisschwankungen am Strommarkt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://energieaktuell.com/was-sind-dynamische-stromtarife-und-fuer-wen-lohnen-sie-sich/ |titel=Was sind dynamische Stromtarife? |datum=2026-02-28 |sprache=de |abruf=2026-04-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses zeichnet sich im Tagesverlauf sehr häufig durch regelmäßige Spitzenpreise um acht und neunzehn Uhr aus. Darüber hinaus können auch durch Wetterverhältnisse und andere Marktschwankungen über Tage oder Wochen insgesamt zu größeren Preisschwankungen führen. Diese Schwankungen liegen im Tagesverlauf häufig im Bereich um die 30 %. Sich an diesen Schwankungen zu orientieren und größere Stromverbraucher entsprechend zeitlich zu verschieben ist grundsätzlich möglich, im praktischen Einsatz aber meist recht aufwändig. Im optimalen Fall wird dies durch die Anbindung der Gerätesteuerung an die dynamischen Tarifdaten für den Tag ermöglicht. Voraussetzung ist aber eine gewisse Flexibilität bezüglich des Verbrauchszeitraums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nutzungsbeispiele ===&lt;br /&gt;
Wenn vorhanden, stellen besonders Elektroautos (bzw. deren Ladezyklen) meist den höchsten Stromverbrauch und Leistung in einem Haushalt dar. Sie eignen sich auch deshalb besonders, da diese Autos meist selbst hochmoderne Ladesteuerungen beinhalten, die verwendete Wallbox ggf. steuerbar ist, oder der Stromanbieter selbst diese Steuerung übernehmen kann. Meist existieren hier sogar mehrere alternative Apps aus diesen Bereichen. Hierbei ist es häufig ausreichend, die billigsten Stunden zu nutzen und auf eine tägliche volle Akkuladung zu verzichten. Je weniger Stunden genutzt werden müssen, um die Fahrleistung zu gewährleisten, umso besser lassen sich Kostenvorteile aus den dynamischen Strompreisen ausnutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strombetriebene Heizungen (Wärmepumpen) können ebenso den größten Verbraucher im Haushalt darstellen. Die Leistung ist im Bereich von wenigen Kilowatt meist erheblich geringer als die einer Wallbox. Im Winter ist die Einsatzflexibilität der Wärmepumpe für Heizung und Warmwasser nicht so hoch, dennoch kann sie theoretisch meist für die zwei teuersten Tagesphasen jeweils ein bis drei Stunden pausieren, um die Spitzenpreise zu vermeiden. Die Steuerbarkeit oder Anbindung an die Stromtarife ist aber selten gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Verbraucher wie Spül- und Waschmaschinen neuerer Bauart sind auch steuerbar und können ihren Start auf günstige Stunden selbst verzögern. Allerdings ist ihr Verbrauch im Vergleich zu Wärmepumpen oder E-Autos nicht hoch. Bei anderen großen Verbrauchern wie E-Herd, Mikrowelle oder Backofen fehlt es meist an der Einsatzflexibilität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besonders hohe Flexibilität gewinnt ein Haushalt durch die Pufferung des Verbrauchs durch Akkus. Wenn diese beispielsweise für die Photovoltaik-Anlage bereits vorhanden sind und der Verbrauch durch PV-Strom nicht gedeckt werden kann, ist die Aufladung der Akkus aus dem Netz zu den günstigsten Stunden insgesamt eine gute Option. Selbst bei Haushalten mit sehr hohem Stromverbrauch (Wärmepumpe im Winter), lassen sich auch hier die teuren Stunden weitgehend vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hausautomatisierung, offene Schnittstellen und Open Source Ladesteuerungen können für technisch versierte Haushalte weitere Einsatzmöglichkeiten zur Ausnutzung von dynamischen Strompreisen bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Schwankungen über Tage oder länger überwiegt das Preisrisiko auf Kundenseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziele ==&lt;br /&gt;
Variable Tarife verfolgen die Ziele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lastgangmodifikation ===&lt;br /&gt;
Die Modifikation des üblichen [[Lastprofil]]s kann langfristig (bis hin zu permanent), mittelfristig oder kurzfristig erfolgen. Möglichkeiten der Lastgangmodifikation sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Spitzenlastkappung&lt;br /&gt;
* Lastabsenkung&lt;br /&gt;
* Lastanhebung&lt;br /&gt;
* Lastgangverlagerung&lt;br /&gt;
* Schwachlastanhebung&lt;br /&gt;
* spezifische Lastführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels lastvariablen Tarifen können Effekte wie die ökonomische Optimierung des Kraftwerkparks und der [[Stromnetz]]e, die Reaktion auf außergewöhnliche Marktereignisse, die Integration [[Stromerzeugung#Fluktuierende und disponible Erzeugung|fluktuierender Erzeugung]] und [[Netzschutz]] erzeugt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Variable Tarife, die darauf abzielen, den Lastgang zu modifizieren, wirken indirekt energiesparend. Zum Beispiel können durch eine Lastverlagerung von Spitzenlast- in Schwachlastzeiten (oder in Zeiten mit Erzeugungsüberschuss) die Einspeisung erneuerbarer Energien besser genutzt und negative Preise im [[Stromhandel]] vermieden werden. Weiterhin wird dadurch die [[Residuallast]] nach Abzug der erneuerbaren Einspeisung geglättet und damit ein gleichmäßigerer [[Stromerzeugung in Deutschland#Einsatz|Einsatz]] der konventionellen Erzeugung und damit auch ein besserer Wirkungsgrad erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein angepassterer Lastgang und somit gleichmäßigerer Strompreis über die Tageszeit fördert auch den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien, weil sonst die Erzeuger im [[Stromhandel]] künftig immer weniger Erträge erzielen wenn Wind oder Sonne verfügbar sind.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://finanzmarktwelt.de/erneuerbare-energien-strompreise-fallen-immer-tiefer-warnsignal-311854/ |titel=Erneuerbare Energien: Strompreise fallen immer tiefer – Warnsignal |sprache=de-DE |abruf=2024-08-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ohne eine deutliche Flexibilisierung von konventionellen Kraftwerken und der Stromnachfrage werden die Stunden mit negativen Strompreisen drastisch zunehmen. Dies hätte zur Folge, dass zum einen hohe Mengen an Erneuerbaren Energien, die in der Direktvermarktung sind, abgeregelt würden. Zum anderen würde die EEG-Umlage deutlich ansteigen, da die Übertragungsnetzbetreiber negative&lt;br /&gt;
Verkaufserlöse bei der Vermarktung der Erneuerbaren-Energien-Strommengen in diesen Stunden hätten und es zu steigenden Differenzenkosten bei den Erneuerbare–Energien-Anlagen käme, die in der Direktvermarktung sind. Beides ist aus gesamtwirtschaftlicher Sicht ineffizient.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.agora-energiewende.de/fileadmin/Projekte/2013/Agora_NegativeStrompreise_Web.pdf |titel=Negative Strompreise: Ursachen und Wirkungen |format=PDF |sprache=de-DE |abruf=2024-08-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Marktbeteiligung ===&lt;br /&gt;
Die Marktbeteiligung zielt auf die direkte Beteiligung der Privatkunden am [[Energiemarkt]] ab. Entsprechend gibt es Tarife, die neben einer fixen Grundgebühr den Stromverbrauch einer Stunde zum Börsenstrompreis für diese Stunde abrechnen. Das ist mit Chancen aber auch Risiken verbunden, die dem Energiemarkt innewohnen. Der Stromkunde trägt die Risiken hoher Börsenstrompreise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Mittelfristig&lt;br /&gt;
: Eine mittelfristige Bindung wird mittels Tarifmodellen erreicht, die zeitvariable Tarife mit indexierter Anpassungsfunktion aufweisen. Sie reicht in der Regel über einen Zeitraum von Monaten bis hin zu Jahren.&lt;br /&gt;
; Kurzfristig&lt;br /&gt;
: Eine kurzfristige Bindung hingegen wird mittels zeitvariabler Tarife in Verbindung mit häufigen Events erreicht. In der Regel reicht sie über einen Zeitraum von Tagen bis Wochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[Elektrizitätsversorgungsunternehmen]] bedeuten die kurz- und mittelfristigen Zielvorgaben eine Risikominimierung in der Beschaffung, da die Beschaffungskosten schneller an die Privatkunden weitergegeben werden können. Für die Kunden beinhalten diese Maßnahmen jedoch eine erhöhte [[Markttransparenz]] und eine partielle Kostensenkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marktbeteiligung als primäre Zielsetzung kann eine Beeinflussung des Lastgangs nach sich ziehen. Da aber der Fokus der Energieversorger innerhalb dieser Zielsetzung auf die Marktbeteiligung der Kunden abzielt, hat die Beeinflussung des Lastgangs nur einen sekundären Stellenwert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Individualisierung ===&lt;br /&gt;
Individualisierung meint die Ausrichtung des Tarifs auf spezielle Bedürfnisse von Kundensegmenten oder auf spezifische Lastgänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tarifmodelle zur Individualisierung stellen zeitvariable Tarife in Kombination mit Events, spezifischen Energiemerkmalen und Zahlungs-/Vertragsmerkmalen dar. Die Individualisierung von Tarifmodellen bezweckt die Kundenbindung respektive deren Neugewinnung, Margenerhöhung für die Energieversorgungsunternehmen und Kostensenkung für Privatkunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirksamkeit variabler Tarife ==&lt;br /&gt;
Ob variable Tarife effizient sind bzw. ob sie überhaupt Wirkung erzielen, hängt unter anderem von den Kunden ab. Nehmen Kunden die tariflichen Angebote nicht wahr, die zum Beispiel eine Lastverlagerung zum Ziel haben, wird sich die Last im angestrebten Zeitraum nicht verlagern. In zahlreichen Feldexperimenten in verschiedenen Ländern konnte gezeigt werden, dass viele Haushaltskunden auf variable Preise reagieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ahmad Faruqui, Sanem Sergici, Cody Warner |Hrsg=Elsevier |Titel=Arcturus 2.0: A meta-analysis of time-varying rates for electricity. |Datum=2017 |Online=https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1040619017302750}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits nehmen die Tarifmodellierungen ebenso Einfluss auf die Wirksamkeit. Stellen sie Angebote dar, die nicht auf den Privatkunden zugeschnitten sind, wird dieser sie voraussichtlich nicht akzeptieren (Vgl. Kundensegmentierung bei Stromtarifen). Abhängig von ihrem Verbrauchsprofil und ihrer Preiselastizität können Kunden unter verschiedenen Tarifen unterschiedliche Einsparungen erzielen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Frederik vom Scheidt, Philipp Staudt, Christof Weinhardt |Hrsg=International Conference on Smart Energy Systems and Technologies |Titel=Assessing the Economics of Residential Electricity Tariff Selection |Datum=2019 |ISBN=978-1-72811-156-8 |Online=https://ieeexplore.ieee.org/abstract/document/8849143}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Scott P Burger, Christopher R Knittel, Ignacio J Pérez-Arriaga, Ian Schneider, Frederik Vom Scheidt |Titel=The efficiency and distributional effects of alternative residential electricity rate designs |Sammelwerk=The Energy Journal |Datum=2020 |Online=https://www.iaee.org/en/Publications/ejarticle.aspx?id=3457 |DOI=10.5547/01956574.41.1.sbur}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Insbesondere das Laden von [[Elektroauto]]s lässt sich gut in Zeiten mit niedrigem Börsenstrompreis verschieben. Einige Wallboxen haben diese Funktion bereits integriert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://go-e.com/de-de/magazin/was-sind-dynamische-stromtarife |titel=Was sind dynamische Stromtarife? |sprache=de-DE |abruf=2024-08-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Gewerbe- und Industriekunden mit größerem Stromverbrauch liegt das Potenzial derzeit noch deutlich höher als bei Privatkunden. Wenn Kunden einen sehr flexiblen Verbrauch haben, konnten sie schon 2015 ihren Stromverbrauch auf Basis viertelstündlicher Strompreissignale anpassen und damit die eigenen Stromkosten senken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BMWi&amp;quot;&amp;gt;[http://www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/Publikationen/weissbuch,property=pdf,bereich=bmwi2012,sprache=de,rwb=true.pdf Bundesministerium für Wirtschaft und Energie – Weißbuch „Ein Strommarkt für die Energiewende“, S. 51.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Beispiel hierfür sind Deiche, die mit Hilfe von Pumpen regelmäßig trockengelegt werden müssen. Die Pumpen müssen nicht durchlaufen, sondern können ihren Stromverbrauch auf die Stunden und Viertelstunden verschieben, in denen der Strom sehr günstig ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NXK&amp;quot;&amp;gt;[https://www.next-kraftwerke.de/neues/next-kraftwerke-macht-deiche-smart Next Kraftwerke – Smarte Deiche]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Variable Tarife in Deutschland ==&lt;br /&gt;
Mit dem 2008 in Kraft getretenen [[Energiewirtschaftsgesetz|&amp;#039;&amp;#039;Gesetz zur Öffnung des Messwesens bei Strom und Gas für Wettbewerb&amp;#039;&amp;#039;]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{§§|Gesetz zur Öffnung des Messwesens bei Strom und Gas für Wettbewerb|buzer}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wurden ab 1. Januar 2010 bei Zähler-Renovierung oder -Neueinbau gesetzlich Messeinrichtungen verpflichtend, die „den tatsächlichen Energieverbrauch und die tatsächliche Nutzungszeit widerspiegeln“ (sogenannte [[Intelligentes Messsystem|Intelligente Zähler]] und [[Messstellenbetriebsgesetz#Begriffe|moderne Messeinrichtungen]]). Für Stromanbieter eröffnen die neuen Messeinrichtungen die technische Option [[Letztverbraucher]]n „lastvariable oder tageszeitabhängige Tarife“ anzubieten; ab dem 1. Januar 2025 ist das Angebot solcher &amp;#039;&amp;#039;dynamischen Tarife&amp;#039;&amp;#039; verpflichtend, wenn der Letztverbraucher ein intelligentes Messsystem hat (EnWG §&amp;amp;nbsp;41a).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige [[Stromanbieter#DynamischeTarife|Stromanbieter]] nutzen bereits vor dem Stichtag diese vom Gesetzgeber geschaffene Innovation, mit dem Angebot von Tarifen, die den Endverbraucher in die Lage versetzen, sein Verbrauchsverhalten an die Stromerzeugungssituation und [[Strombörse]]npreise anzupassen, zu profitieren:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Unternehmen !! Zahl der Kunden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[aWATTar]] || align=&amp;quot;right&amp;quot;|?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[EnBW Energie Baden-Württemberg|EnBW]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |5.500.000&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://buergerbeteiligung.enbw.com/ueber_enbw |titel=Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG {{!}} www.buergerbeteiligung.enbw.com |abruf=2026-02-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[E.ON]] || align=&amp;quot;right&amp;quot;|?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[GASAG]] || align=&amp;quot;right&amp;quot;|?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Naturstrom AG]] || align=&amp;quot;right&amp;quot;|?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[rabot.charge|Rabot Energy]] || align=&amp;quot;right&amp;quot;|150.000&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hannah Birkholz |url=https://www.rabot.energy/magazin/strompreisreport-november-2025/ |titel=Strompreisreport November 2025 |werk=Rabot Energy |datum=2025-11-27 |sprache=de |abruf=2025-12-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Tibber]] || align=&amp;quot;right&amp;quot;|200.000&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.verivox.de/anbieter/tibber/ |titel=Tibber: Angebote, Erfahrungen, Bewertungen |autor= |hrsg=Verivox GmbH |datum= |abruf=2026-04-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Octopus Energy]]|| align=&amp;quot;right&amp;quot;|1.000.000&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://energie.blog/das-jahr-der-million-octopus-energy-waechst-rasant-und-digitalisiert-deutschlands-energiezukunft/ |titel=Das Jahr der Million: Octopus Energy wächst rasant und digitalisiert Deutschlands Energiezukunft |autor= |hrsg=GuKo Media |datum=2026-01-02 |abruf=2026-04-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ostrom || align=&amp;quot;right&amp;quot;|?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Yello Strom|Yello]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |900.000&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.yello.de/ueber-yello/ |titel=Über Yello: Was unser Unternehmen auszeichnet |sprache=de |abruf=2026-02-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Mitte 2023 befinden sich in Deutschland ungefähr 500.000 Energiekunden in einem [[Elektrizitätsversorgungsunternehmen#DynamischeTarife|dynamischen Stromtarif]] (Stand: 2023)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wechselpilot.com/ratgeber/dynamische-stromtarife/ |titel=Dynamischer Stromtarif: Sparen mit flexiblen Strompreisen? |sprache=de-DE |abruf=2023-07-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- obsoleter Text, kann evtl. für einen Abschnitt „Geschichte der Tarifierung“ verwendet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gesetzlichen Vorgaben in Deutschland nur einen geringen Spielraum für die Tarifmodellierung. Das deutsche Recht sieht vor, dass Privat- und Gewerbekunden mit einem Energieverbrauch unter 100.000 kWh/a nach dem [[Standardlastprofil]] H0 versorgt und abgerechnet werden müssen (vgl. [[Verordnung über den Zugang zu Elektrizitätsversorgungsnetzen|StromNVZ]] {{§|12|stromnzv|juris}}, Absatz 1). Infolgedessen werden nur zeitvariable Tarifierungen hervorgebracht, die außerdem nur eine geringe Preisspreizung aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Variable Tarife fanden bisher hauptsächlich in Hoch- und [[Niedertarifstrom|Niedertarifregelungen]] (HT/NT) Anwendung.&lt;br /&gt;
Hierbei kommen einfache [[Stromzähler#Tarifumschaltung|Zweitarifzähler]] zum Einsatz. Die Variabilität der Tarife ist dadurch auf zwei Register beschränkt.&lt;br /&gt;
Mit [[Intelligenter Zähler|intelligenten Zählern]] erhöhen sich die Variationsmöglichkeiten der Tarifmodelle.&lt;br /&gt;
Mittlerweile findet eine weitere Preisstufe (Wochenende) Resonanz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Energiewirtschaftsgesetz]] (EnWG) {{§|40|enwg_2005|juris}} Abs. 5 müssen [[Energieversorger]] bis zum 30. Dezember 2010 {{&amp;quot;|insbesondere lastvariable oder tageszeitabhängige Tarife}} anbieten können.&lt;br /&gt;
Jedoch hat sich der Gesetzgeber bislang nicht genauer festgelegt, wie „variabel“ diese Tarife sein müssen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Vgl. allgemein zum Thema ‚[[Smart Metering]]‘ in Deutschland: Günter Fenchel, Martin Hellwig (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Smart Metering in Deutschland. Technik, Kommunikation und Prozesse für Elektrizität, Wasser, Wärme und Gas.&amp;#039;&amp;#039; EW Medien und Kongresse, Frankfurt 2010.&lt;br /&gt;
* Frederik vom Scheidt, Philipp Staudt, Christof Weinhardt: &amp;#039;&amp;#039;Assessing the Economics of Residential Electricity Tariff Selection.&amp;#039;&amp;#039; 2019 International Conference on Smart Energy Systems and Technologies. 2019. [https://ieeexplore.ieee.org/abstract/document/8849143 ieeexplore.ieee.org]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{§§|stromnzv|juris|text=Verordnung über den Zugang zu Elektrizitätsversorgungsnetzen}}&lt;br /&gt;
* {{§§|enwg_2005|juris|text=Gesetz über die Elektrizitäts- und Gasversorgung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Preispolitik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stromhandel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Michael32710</name></author>
	</entry>
</feed>