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	<title>Varchentin - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Varchentin&amp;diff=386346&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-10-12T20:58:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = &lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Groß Plasten&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung= &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 53/34/59&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 12/50/59&lt;br /&gt;
| Nebenbox               = &lt;br /&gt;
| Bundesland             = Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = 45&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = &lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 17.31&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 291&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2017-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.laiv-mv.de/static/LAIV/Statistik/Dateien/Publikationen/A%20I%20Bev%C3%B6lkerungsstand/A123/2017/A123%202017%2022.xls Statistisches Amt M-V – Bevölkerungsstand der Kreise, Ämter und Gemeinden 2017] (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2019-05-26&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 17192&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 039934&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Poskarte              = Deutschland Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
| Poskarte-Beschreibung = Lage in Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
| Bild                   = &lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = &lt;br /&gt;
| Bilderwunsch           = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Varchentin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Groß Plasten]] im [[Landkreis Mecklenburgische Seenplatte]] in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Zu Varchentin gehören die Ortsteile Beckenkrug und Carolinenhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Varchentin in der [[Mecklenburgische Seenplatte|Mecklenburgischen Seenplatte]] liegt am ca. 200&amp;amp;nbsp;ha umfassenden [[Großer Varchentiner See|Großen Varchentiner See]]. Wenige hundert Meter südwestlich vom Ortskern liegt der &amp;#039;&amp;#039;Kleine Varchentiner See&amp;#039;&amp;#039;, der wie sein großer Nachbar von einem [[Röhricht|Schilfgürtel]] umgeben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Varchentin liegt an der [[Bundesstraße 194]] auf halbem Wege zwischen [[Waren (Müritz)]] und [[Stavenhagen]], die jeweils 14&amp;amp;nbsp;km von Varchentin entfernt sind. In diesen beiden Städten befinden sich auch die nächsten Bahnhöfe. Eine Landstraße verbindet Varchentin mit [[Möllenhagen]] an der [[Bundesstraße 192|B&amp;amp;nbsp;192]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1333 tauchte der Ort Varchentin, dessen Name aus dem [[Slawische Sprachen|Slawischen]] kommt, erstmals in einer Urkunde auf. Zwischen 1270 und 1280 wurde die [[Dorfkirche Varchentin|Varchentiner Kirche]] errichtet. Das alte Dorf Varchentin lag am Ufer des Großen Varchentiner Sees und wurde 1827 südöstlich der Kirche neu angelegt. Die Siedler waren [[Tagelöhner]] des Hofguts Varchentin, dessen Besitzer oft wechselten, darunter die [[Ferber (mecklenburgisches Adelsgeschlecht)|von Ferber]], ein Bürgermeister von [[Waren (Müritz)|Waren]] sowie die Familie Rostke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1836 erwarb der Bankier Gottlieb [[Jenisch (Familie)|Jenisch]] das Hofgut und ließ dort das [[Schloss Varchentin]] errichten, das von seiner Tochter Marie in den Besitz der [[Grote (niedersächsisches Adelsgeschlecht)|Grafen Grote]] gelangte (sie war verheiratet mit [[Adolf von Grote (Politiker, 1830)|Adolf Graf Grote]]). Ab 1924 erlebte der Betrieb seine wirtschaftliche Blüte. Zum Schlossgut gehörten über 1700 Hektar des umgebenden Landes; praktisch die gesamte Einwohnerschaft der darin liegenden Orte stand in Abhängigkeit zur gräflichen Familie. Die Besitzungen konnten nach dem amtlich publizierten Landwirtschaftlichen Adressbuch für Mecklenburg bis vor der großen Wirtschaftskrise stabil gehalten werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Seyfert, Hans Wehner, W. Baarck |Hrsg=Niekammer |Titel=Niekammer’s Landwirtschaftliches Güter-Adreßbücher, Band IV, Mecklenburg |Sammelwerk=Letzte Ausgabe |Band=IV |Auflage=4. |Verlag=Niekammer’s Güter-Adreßbüchern G.m.b.H. |Ort=Leipzig |Datum=1928 |Seiten=116 |Online=http://katalog.g-h-h.de/vufind/Search/Results?lookfor=G%C3%BCteradressbuch+Mecklenburg+1928&amp;amp;type=AllFields |Abruf=2021-09-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das letzte Oberhaupt der Gutsbesitzerfamilie, der NS-Agrarfunktionär [[Friedrich Franz Graf Grote]] (1901–1942),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Walter v. Hueck, Friedrich Wilhelm Freiherr v. Lyncker und Ehrenkrook |Hrsg=Deutsches Adelsarchiv e. V.; bearbeitet unter Aufsicht des Ausschusses für adelsrechtliche Fragen der deutschen Adelsverbände |Titel=Genealogisches Handbuch der Gräflichen Häuser / A (Uradel) 1973 |Sammelwerk=GHdA (Genealogisches Handbuch des Adels) Gesamtreihe von 1951 bis 2015 |Band=VII |Nummer=18 |Verlag=C. A. Starke |Ort=Limburg an der Lahn |Datum=1973 |ISSN=0435-2408 |Seiten=208 |Online=https://d-nb.info/740190695 |Abruf=2021-09-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; arbeitete mit den [[Artamanen]] zusammen, die hier ein Schulungslager errichteten.&amp;lt;ref&amp;gt;Artur Jost Pfleghar: &amp;#039;&amp;#039;Artamanen auf Varchentin.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mecklenburgische Monatshefte,&amp;#039;&amp;#039; 9. Jg., Nr. 107 (1933), November, S. 545–546.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der NS-Funktionär und SS-Oberführer Grote fiel 1942 in Russland.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Buddrus (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mecklenburg im Zweiten Weltkrieg. Die Tagungen des Gauleiters Friedrich Hildebrandt mit den NS-Führungsgremien des Gaues Mecklenburg 1939–1945. Eine Edition der Sitzungsprotokolle.&amp;#039;&amp;#039; Edition Temmen, Bremen 2009, S. 1019 (Eintritt in die NSDAP am 1.&amp;amp;nbsp;Dezember 1931, Mitgliedsnummer 851877).&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine amerikanischstämmige Gattin konnte mit den Kindern in die USA emigrieren. Der Ort hat den Zweiten Weltkrieg nahezu unbeschadet überstanden. Im Schloss waren 1945 bis 1947 russische Truppen einquartiert, anschließend diente das Schlossgut als landwirtschaftliche Schule und als Hotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Varchentin ist bis heute landwirtschaftlich geprägt. Das Mitte der 1990er Jahre erbaute Feuerwehrhaus sowie der angrenzende Dorfplatz sind die Mittelpunkte des Dorflebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Wirkung zum 26. Mai 2019 wurde Varchentin in die südlich benachbarte Gemeinde Groß Plasten eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;Bekanntmachung des Ministeriums für Inneres und Europa vom 20. Februar 2019, AmtsBl. M-V S. 359&amp;lt;/ref&amp;gt; Letzte Bürgermeisterin war Jana Düring.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmale in Groß Plasten}}&lt;br /&gt;
* [[Schloss Varchentin]]: 1847 im [[Tudorstil]] erbaut durch den Hamburger Bankier Gottlieb Jenisch nach Plänen des Schweizer Architekten [[Auguste de Meuron]], später um einen Südtrakt erweitert. Zum großzügigen Schloss gehören mehrere stattliche Wirtschaftsgebäude, darunter auch die etwas entfernt befindliche Orangerie und Fasanerie, sowie das südlich vom Schloss im Wald befindliche und 1895 im Stil der [[Neorenaissance]] erbaute [[Mausoleum]] der Grafen Grote. Der Landschaftspark wurde nach Entwürfen von [[Peter Joseph Lenné]] gestaltet. Im Park befindet sich eine künstlich geschaffene Kanalverbindung der beiden Varchentiner Seen, die durch den abgesunkenen Grundwasserspiegel trockengefallen ist.&lt;br /&gt;
* Die Kirche ist ein [[Gotik|gotischer]] Backsteinbau des 13. Jahrhunderts, mit einem  [[Kirchenschiff|zweischiffigen]], [[Joch (Architektur)|zweijochigen]] [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]], ursprünglich mit  [[Kreuzrippengewölbe]]n auf einem Mittelpfeiler, heute flachgedeckt. Der eingezogene [[Chor (Architektur)|Chor]] hat ein Kreuzrippengewölbe. Die Kirche wurde mehrmals umgebaut und erhielt im 19. Jahrhundert einen quadratischen hölzernen Westturm.&lt;br /&gt;
* Windmühle im Ortsteil Beckenkrug: Die ca. 150 Jahre alte schilfgedeckte Mühle wurde zu einer Ferienwohnung ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Varchentin-schloss.jpg|[[Schloss Varchentin]], Hauptbau und Nordflügel&lt;br /&gt;
 Varchentin park and mansion.jpg|[[Peter Joseph Lenné|Lenné]]-Park und Schloss&lt;br /&gt;
 Varchentin-grothe-mausoleum.jpg|Mausoleum der Grafen Grote&lt;br /&gt;
 Varchentin-kirche.jpg|Kirche in Varchentin&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Georg Weißenborn]] (1816–1874), Philosoph&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Marcus Köhler: &amp;#039;&amp;#039;Park, Varchentin.&amp;#039;&amp;#039; in: Bund Heimat und Umwelt in Deutschland (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Weißbuch der historischen Gärten und Parks in den neuen Bundesländern&amp;#039;&amp;#039;; 2. Auflage, Bonn 2005; ISBN 3-925374-69-8; S. 79–81.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gutshaeuser.de/de/guts_herrenhaeuser/gutshaeuser_v/herrenhaus_schloss_varchentin Schloss Varchentin]&lt;br /&gt;
* [https://www.gutshaeuser.de/gutshaeuser_c/carolinenhof.html Gutshaus Carolinenhof]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Groß Plasten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1333]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2019]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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