<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Vanil_Noir</id>
	<title>Vanil Noir - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Vanil_Noir"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Vanil_Noir&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-06T00:22:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Vanil_Noir&amp;diff=539756&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: +kat</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Vanil_Noir&amp;diff=539756&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-08-31T11:03:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|BILD=Trail towards the Vanil Noir - panoramio (1).jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG=Vanil Noir im Abstieg vom Vanil de l&amp;#039;Ecri gesehen. Rechts die grosse Ostgratschulter&lt;br /&gt;
|HÖHE=2389&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG=CH&lt;br /&gt;
|LAGE=[[Kanton Freiburg]] und [[Kanton Waadt]], [[Schweiz]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE=Freiburger Voralpen&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=46.528499 &amp;lt;!-- {{subst:CH1903-WGS84|577.72796|153.063796||koor=B }} --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=7.148352 &amp;lt;!-- {{subst:CH1903-WGS84|577.72796|153.063796||koor=L }} --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=CH-FR/CH-VD&lt;br /&gt;
|DOMINANZ=10.37&lt;br /&gt;
|SCHARTENHÖHE=1115&lt;br /&gt;
|DOMINANZ-BEZUG=[[Gummfluh]]&lt;br /&gt;
|SCHARTE=[[Saanenmöser (Pass)|Saanenmöser]]&lt;br /&gt;
|TYP=&lt;br /&gt;
|GESTEIN=&lt;br /&gt;
|ALTER=&lt;br /&gt;
|ERSTBESTEIGUNG=&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vanil Noir&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Freiburger Patois]] {{Audio|Frp-greverin-Vani-Né.ogg|&amp;#039;&amp;#039;Vani-Né&amp;#039;&amp;#039;}}) ist mit {{Höhe|2389|CH|link=true}} der höchste [[Berggipfel]] der [[Freiburger Voralpen]] in der [[Schweiz]]. Über den [[Gebirgsgrat|Berggrat]] verläuft die Grenze zwischen den Kantonen [[Kanton Freiburg|Freiburg]] und [[Waadt]]. Der Name &amp;#039;&amp;#039;[[Vanil]]&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ausdruck des freiburgischen [[Patois (französische Sprache)|Patois]], bedeutet so viel wie &amp;#039;&amp;#039;Fels&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;felsiger Gipfel&amp;#039;&amp;#039; und geht ursprünglich auf das [[Gallische Sprache|gallische]] Wort &amp;#039;&amp;#039;vanno&amp;#039;&amp;#039; (Abhang, Gipfel) zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die [[Gebirgszug|Bergkette]] des Vanil Noir wird im Süden vom [[Bezirk Pays-d’Enhaut|Pays-d’Enhaut]], im Westen von der [[Haute-Gruyère]], im Norden vom [[Jaunbach]]tal und im Osten vom Hochtal Gros Mont begrenzt. Vom höchsten Punkt des Vanil Noir, einem grasbewachsenen Gipfel, laufen drei schmale und abschnittsweise felsige Berggrate aus: der erste bis zum &amp;#039;&amp;#039;Tête de l&amp;#039;Herbette&amp;#039;&amp;#039; nach Norden, dann nach Nordosten schwenkend zu den Gipfeln von [[Dent de Folliéran]] und [[Dent de Brenleire]], der zweite nach Osten zu &amp;#039;&amp;#039;Tour de Dorénaz&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|2260|CH}}) und &amp;#039;&amp;#039;Dent des Bimis&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|2161|CH}}) und der dritte nach Südwesten zu den fast gleich hohen Gipfeln &amp;#039;&amp;#039;Vanil de l&amp;#039;Ecri&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|2376|CH}}) und &amp;#039;&amp;#039;Pointe de Paray&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|2375|CH}}). Vom im Nordgrat liegenden &amp;#039;&amp;#039;Tête de l&amp;#039;Herbette&amp;#039;&amp;#039; zweigt ein vierter Grat nach Nordwesten zu den Gipfeln &amp;#039;&amp;#039;Tsermon&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Le Van&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Les Merlas&amp;#039;&amp;#039; ab. Die östliche Seite des Vanil Noir wird über zwei Quellbäche des &amp;#039;&amp;#039;Ruisseau des Ciernes Picat&amp;#039;&amp;#039; zur [[Saane]] entwässert. Der nördliche der beiden Quellbäche ist der &amp;#039;&amp;#039;Ruisseau des Morteys&amp;#039;&amp;#039; im Vallon des Morteys. Im Kar &amp;#039;&amp;#039;Bounavaletta&amp;#039;&amp;#039; im Vallon de Bounavaux am Westhang des Berges befinden sich zwei kleine Bergseen; 400 Höhenmeter weiter unterhalb auf 1330&amp;amp;nbsp;m Höhe liegt der &amp;#039;&amp;#039;Lac de Coudré&amp;#039;&amp;#039;. Das Vallon de Bounavaux wird durch den &amp;#039;&amp;#039;Rio des Marais&amp;#039;&amp;#039; ebenfalls zur Saane entwässert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der lange Nord- respektive Nordostgrat des Vanil Noir führt vom höchsten Punkt zum auffälligen Felseinschnitt &amp;#039;&amp;#039;Pas de Borière&amp;#039;&amp;#039; (2316&amp;amp;nbsp;m), der einen nördlich gelegenen Felsgrat (ca. 2330&amp;amp;nbsp;m; Schartenhöhe ca. 15&amp;amp;nbsp;m) vom Hauptgipfel abtrennt. Im Nordgrat folgt die &amp;#039;&amp;#039;Tête de l&amp;#039;Herbette&amp;#039;&amp;#039; (2261&amp;amp;nbsp;m; Schartenhöhe ca. 30&amp;amp;nbsp;m), an der der Grat nach Nordosten zum ausgeprägten Gipfel Pt. 2190&amp;amp;nbsp;m (Schartenhöhe ca. 55&amp;amp;nbsp;m) schwenkt. Weiter nordöstlich folgt die Gratschneide &amp;#039;&amp;#039;Galère&amp;#039;&amp;#039;, danach die tiefste Einsattelung zum Dent de Foliéran auf 2079 Metern. Der Ostgrat des Vanil Noir leitet zunächst zur weit ausgreifenden grossen Ostgratschulter (ca. 2300&amp;amp;nbsp;m; Schartenhöhe ca. 25&amp;amp;nbsp;m), die trotz geringer Schartenhöhe aufgrund ihrer Gestalt und ihrer relativ grossen [[Dominanz (Geographie)|Entfernung vom Hauptgipfel]] ausgesprochen markant ist. Deutlich tiefer folgt der Ostgratturm (ca. 2225&amp;amp;nbsp;m; Schartenhöhe ca. 25&amp;amp;nbsp;m), dann die tiefe Scharte zur &amp;#039;&amp;#039;Tour de Doréna&amp;#039;&amp;#039; auf ungefähr 2185&amp;amp;nbsp;Metern. Mit der &amp;#039;&amp;#039;Tour de Doréna&amp;#039;&amp;#039; (2260&amp;amp;nbsp;m; Schartenhöhe ca. 75&amp;amp;nbsp;m), dem eigenständigsten Nebengipfel des Vanil Noir, gewinnt der Ostgrat, der sich nun nach Nordosten wendet, wieder an Höhe. Es folgen die oberen (2242&amp;amp;nbsp;m; Schartenhöhe ca. 28&amp;amp;nbsp;m) und unteren &amp;#039;&amp;#039;Rochers des Tours&amp;#039;&amp;#039; (ca. 2181&amp;amp;nbsp;m; Schartenhöhe ca. 20&amp;amp;nbsp;m), und dann, nach einem markanten Felseinschnitt, das Gipfelplateau des &amp;#039;&amp;#039;Dent de Bimis&amp;#039;&amp;#039; (2160&amp;amp;nbsp;m; Schartenhöhe ca. 15&amp;amp;nbsp;m). Der letzte Gipfel des Grats ist der ausgeprägte Gratkopf Pt.&amp;amp;nbsp;2015&amp;amp;nbsp;m (Schartenhöhe ca. 30&amp;amp;nbsp;m).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
In geologischer Hinsicht gehört das Gebiet des Vanil Noir zu den [[Préalpes Romandes]], einer grossflächigen Schubmasse [[Penninikum|penninischer]] Sedimente, die als [[Klippe (Geologie)|Klippe]] respektive Klippendecke auf [[Helvetikum|helvetischen]] Sedimenten lagert. Die Topographie des Gebietes wird hauptsächlich durch das Gesteinsmaterial bestimmt. Harte Kalksteinzüge, welche die Landschaftsmerkmale bilden, wechseln sich mit [[mergel]]igen Schichten ab, die deutlich stärker erodiert sind. Der Vanil Noir gehört zum [[Kompetentes Gestein|kompetenten]] [[Kalkstein]] der &amp;#039;&amp;#039;[[Penninikum#Klippendecken|Préalpes médianes plastiques]]&amp;#039;&amp;#039;. In der Region gibt es auch typische [[Karst]]phänomene, beispielsweise [[Karre (Rinne)|Karrenfelder]], [[Doline]]n und [[Höhle]]n (darunter die [[Gouffre des Diablotins]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturschutz ==&lt;br /&gt;
Das Gebiet des Vanil Noir steht seit [[1983]] unter Schutz. Das heutige Naturschutzgebiet umfasst eine Fläche von rund 15&amp;amp;nbsp;km² mit den Tälern von Bounavaux und Morteys. Insbesondere das Vallon des Morteys zeichnet sich durch seltene Pflanzenarten aus ([[Betonica hirsuta|Alpen-Betonie]], [[Anacamptis pyramidalis|Spitzorchis]], [[Linum alpinum|Alpen-Lein]], [[Cephalaria alpina|Alpen-Schuppenkopf]] und [[Dracocephalum ruyschiana|Berg-Drachenkopf]]). Am Vanil Noir gibt es grössere Steinbock- und Gämsenpopulationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besteigung ==&lt;br /&gt;
Der Vanil Noir kann entweder über Wanderrouten durch das Vallon de Bounavaux oder durch das Vallon des Morteys erreicht werden; auch das nördlich angrenzende Vallée de Motélon kann als Ausgangspunkt für Besteigungen genommen werden. Der Bergwanderweg über den Nordgrat des Vanil Noir weist mit der Felslücke des &amp;#039;&amp;#039;Pas de Borière&amp;#039;&amp;#039; eine exponierte, schwierige und mit Drahtseilen gesicherte Stelle auf, die überwunden werden muss.&lt;br /&gt;
[[Datei:Vanil Noir von Süden.jpg|mini|ohne|500px|Vanil Noir von Südosten, aus Richtung Rougemont. Von links Vanil Noir, grosse Ostgratschulter, Ostgratturm, Tour de Doréna, obere und untere Rochers des Tours]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Vanil Noir, Vanil de l&amp;#039;Ecri , Pointe de Paray.jpg|mini|ohne|500px|Von rechts Pointe de Paray, Vanil de l&amp;#039;Ecri und Vanil Noir, dann, niedriger, die weisse Pyramide des Tsermon, rechts davor Le Van, gesehen vom Moléson]]&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Vanil Noir, Doku&amp;#039;&amp;#039;, CH 2017, 50 Min. (2 Folgen)&amp;lt;ref&amp;gt;Erstausstrahlung auf 3sat 30. Oktober 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://s.geo.admin.ch/iy1892jo3qi7 Vanil Noire auf der Schweizer Landeskarte]&lt;br /&gt;
* [https://www.pronatura.ch/de/naturschutzgebiet-vanil-noir Naturschutzgebiet Vanil Noir]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.noth.ch/h0304_d.html | wayback=20081016161525 | text=Bergwanderung auf den Vanil Noir}}&lt;br /&gt;
* [https://www.hikr.org/gallery/photo3627369.html?piz_id=3583#1/ hikr gallery: Vanil Noir von Nordosten] Links Ostgratturm und grosse Ostgratschulter, rechts der Nordgrat. Hinter dem Ostgrat der Vanil de l&amp;#039;Ecri.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fussnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in den Freiburger Voralpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Kanton Freiburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Kanton Waadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Val-de-Charmey)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Château-d’Oex]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grandvillard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebietsgründung 1977]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
	</entry>
</feed>