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	<title>Valli di Comacchio - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Kaethe17: Tippfehler korrigiert</title>
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		<updated>2025-06-10T10:33:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox See&lt;br /&gt;
|NAME = Valli di Comacchio&lt;br /&gt;
|BILD = Saline di Comacchio.JPG&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = Saline von Comacchio&lt;br /&gt;
|LAGE = [[Italien]] ([[Emilia-Romagna]], [[Provinz Ferrara]], [[Provinz Ravenna]])&lt;br /&gt;
|POSKARTE=none&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 44/37//N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 12/11//E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = IT-FE/IT-RA&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 115&lt;br /&gt;
|MAX-TIEFE = 1.5&lt;br /&gt;
|MED-TIEFE = 1&lt;br /&gt;
|ZUFLUSS =[[Reno (Fluss)|Reno]]&lt;br /&gt;
|ABFLUSS =[[Portocanale]], [[Logonovo]], [[Gobbino]]&lt;br /&gt;
|HÖHE = 0&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG=&lt;br /&gt;
|INSELN = &lt;br /&gt;
|UFERORT = [[Comacchio]], [[Sant’Alberto]], [[Lido degli Estensi]], [[Lido di Spina]], [[Porto Garibaldi]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Valli di Comacchio&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Valli residue del comprensorio di Comacchio&amp;#039;&amp;#039;) sind eine in der norditalienischen Region [[Emilia-Romagna]] an der Grenze der Provinzen [[Provinz Ferrara|Ferrara]] und [[Provinz Ravenna|Ravenna]] im Gebiet der Gemeinden [[Comacchio]], [[Argenta (Emilia-Romagna)|Argenta]] und [[Ravenna]] gelegene Lagunenlandschaft. Das Gebiet gehört zu dem von der [[UNESCO]] als [[Welterbe]] anerkannten [[Parco regionale del Delta del Po]].&amp;lt;ref name=UNESCO /&amp;gt; Es wurde in die im Rahmen der [[Ramsar-Konvention]] beschlossene Liste schützenswerter Feuchtgebiete aufgenommen&amp;lt;ref name=RAMSAR /&amp;gt; und ist als [[Europäisches Vogelschutzgebiet]] ausgewiesen.&amp;lt;ref name=SAC/&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Valli di Comacchio sind die größten aus einer Reihe von Lagunenseen, die zwischen dem Delta des [[Po (Fluss)|Po]] und [[Ravenna]] liegen. Erwähnenswert ist noch das &amp;#039;&amp;#039;Valle Bertuzzi&amp;#039;&amp;#039; bei [[Lido di Volano]], das über eine ähnlich reiche Fauna und Flora verfügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Valli di Comacchio -Flug Rom-Düsseldorf-Hamburg 2013 by-RaBoe 114.jpg|mini|links|Luftaufnahme mit dem zufließenden Reno im Vordergrund und der Adria im Hintergrund]]&lt;br /&gt;
Die Valli di Comacchio bestehen aus einer zentralen, durch Inseln und Dämme reich strukturierten Lagune und angrenzenden Feuchtgebieten. Im Süden wird das Gebiet durch den Flusslauf des [[Reno (Fluss)|Reno]] begrenzt, im Norden durch die Stadt [[Comacchio]], die einst, ähnlich wie [[Venedig]], [[Chioggia]] und [[Caorle]], auf Laguneninseln errichtet wurde. Im Osten ist die Lagune durch einen 2–3&amp;amp;nbsp;km breiten Landstreifen vom [[Adriatisches Meer|Adriatischen Meer]] getrennt, mit dem sie durch drei Kanäle – Portocanalo, Logonovo und Gobbino – verbunden ist. Im Westen gehen die ursprünglichen Feuchtgebiete allmählich in von zahlreichen Kanälen entwässerte landwirtschaftliche Nutzflächen über, die im 19. Jahrhundert im Rahmen von Landgewinnungsprojekten trockengelegt wurden, so dass der ursprüngliche Umfang der Valli di Comacchio von ca. 730 km² auf die heutigen 115 km² reduziert wurde. Trotzdem gehören sie noch immer zu den größten Feuchtgebieten Italiens. Die Lagune erhält Süßwasserzufuhr primär durch die Frühjahrshochwasser des Reno und durch Niederschläge. Über die Verbindungen zum Mittelmeer gelangt gezeitenbedingt Salzwasser in die Lagune, so dass sie mit Brackwasser gefüllt ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Sant’Alberto am Südrand der Lagune befindet sich ein Informationszentrum über das Schutzgebiet. Hier werden geführte Exkursionen in die Lagune angeboten, die auch ansonsten unzugängliche Regionen erschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Die Valli di Comacchio entstanden im zehnten Jahrhundert durch allmähliche Landabsenkung der Küstenzone. Das Gebiet wurde zunächst durch Süßwasser des Reno überflutet. Im 16. Jahrhundert entstand als Folge des zunehmenden Wasseraustauschs mit dem Mittelmeer, der auch durch bauliche Maßnahmen befördert wurde, die heutige Brackwasserlagune.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bezeichnung ==&lt;br /&gt;
Die heutige Einteilung der Lagune in isolierbare Teilbecken – die wichtigsten sind das Valle Lido di Magnavacca, das Valle Fossa di Porto, das Valle Campo und das Valle Fattibello -&lt;br /&gt;
entstand aus der Nutzung der Lagune für die Fischerei seit dem 16. Jahrhundert.&amp;lt;ref name=MK/&amp;gt; Geschützte Teilbecken wurden isoliert, um Aufzucht und Fang von Fischen zu optimieren und die Wasserqualität kontrollieren zu können. Diese Becken wurden – analog zu den [[Valle da pesca|Valli da Pesca]] der [[Lagune von Venedig]] – abgeleitet vom lateinischen Vallum, Schutzwall, als Valli bezeichnet.&amp;lt;ref name=IV/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Valle Fatibello.JPG|mini|Blick auf das Valle Fatibello]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora ==&lt;br /&gt;
Die Pflanzenwelt der Valli di Comacchio ist von der Anpassung an das salzhaltige Brackwasser gekennzeichnet. Salzresistente Schilfe und Gräser wie [[Salzschwaden]] sowie [[Queller]] und [[Tamarisken]] dominieren die Ufer und Inseln der Lagune. Auch [[Salzkräuter]] und [[Schraubige Salde]] sind zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fauna ==&lt;br /&gt;
Die Fischpopulation der Lagune umfasst [[Aalartige|Aal]], [[Wolfsbarsch]], [[Seezunge]], [[Meerbarbe]], [[Brachse|Brasse]] und [[Flunder]]. Die Valli di Comacchio bieten über 300 Vogelarten eine Heimat, darunter [[Flamingo]], [[Stelzenläufer]], [[Seidenreiher|Seiden-]], [[Purpurreiher|Purpur-]] und [[Graureiher]] sowie [[Kampfläufer]], [[Regenpfeifer]]. Viele Zugvogelarten, vor allem zahlreiche Entenarten, nehmen hier Quartier. Zu den im Gebiet nistenden Raubvögeln zählen [[Falken]] und [[Weihen (Gattung)|Weihen]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Fishing lodges at Valli di Commacchio.JPG|mini|Fischerhütten am Portocanale]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
Die Valli di Comacchio sind eine durch vielfältige Nutzung durch den Menschen geformte Kulturlandschaft. Im Nordosten auf der Höhe von [[Lido degli Estensi]] nehmen die Salinen von Comacchio großen Raum ein. Die Salzgewinnung wurde erst 1984 mangels Rentabilität eingestellt. Eine wichtige Rolle haben noch heute Fischfang und -zucht sowie die Muschelzucht. Vor allem marinierter Aal gehört zu den traditionellen Produkten der Region. Für Aufzucht und Fang von Aalen wurden speziell konstruierte Fischbecken, sogenannte lavorieri, angelegt. Die auf Pfähle gesetzten Fischerhäuser mit den über das Wasser gespannten Netzen prägen die Ufer der Lagune und vor allem der Kanäle. [[Porto Garibaldi]] ist ein bedeutender Fischereihafen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Landstreifen zwischen der Lagune und dem Meer wird heute zu einem großen Teil touristisch genutzt. Zum Meer hin reihen sich die Strände der Badeorte Porto Garibaldi, Lido degli Estensi und Lido di Spina, die zu den [[Lidi di Comacchio]] gehören.&lt;br /&gt;
[[Datei:Salina di Comacchio2.JPG|mini|Salina di Comacchio bei Lido degli Estensi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das römische Schiff ==&lt;br /&gt;
1980 wurde in der Nähe des Valle Ponti, eines nahe bei Comacchio gelegenen, zwischen 1919 und 1921 trockengelegten Teils der Lagune, ein römisches Flussschiff gefunden und 1981 ausgegraben.&amp;lt;ref name=NAVIS/&amp;gt; Das Schiff wird auf das Ende des ersten Jahrhunderts vor Christus datiert. Es sollte vermutlich Waren von einem Adriahafen den Po aufwärts transportieren, havarierte aber in der damaligen Flussmündung. Das Wrack wurde sehr schnell von Sand bedeckt, woraus sich der gute Erhaltungszustand der Ausgrabungsfunde erklärt. Sie sind heute im eigens eingerichteten &amp;#039;&amp;#039;Museo della Nave Romana&amp;#039;&amp;#039; in Comacchio ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bleibarren, die auf dem Schiff geladen waren, stammen vermutlich aus [[Chalkidiki]] oder aus dem [[Pangeo|Pangaion]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Michael Bode, Norbert Hanel, Peter Rothenhöfer |Titel=Roman lead ingots from Macedonia—the Augustan shipwreck of Comacchio (prov. Ferrara, Italy) and the reinterpretation of its lead ingots’ provenance deduced from lead isotope analysis |Sammelwerk=Archaeological and Anthropological Sciences |Band=13 |Nummer=10 |Datum=2021-10 |ISSN=1866-9557 |DOI=10.1007/s12520-021-01430-0 |Online=https://link.springer.com/10.1007/s12520-021-01430-0 |Abruf=2024-04-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fotografische Eindrücke ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Salina di Comacchio1.JPG&lt;br /&gt;
Salina di Comacchio3.JPG&lt;br /&gt;
Salina di Comacchio4.JPG&lt;br /&gt;
Fishing Lodges at Valli di Comacchio2.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=UNESCO&amp;gt;{{Cite web|url=http://whc.unesco.org/en/list/733|title=Ferrara, City of the Renaissance, and its Po Delta&lt;br /&gt;
|language=Englisch|publisher=[[UNESCO]] |date=1999 |accessdate=2011-09-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=RAMSAR&amp;gt;{{Cite web|url=http://www.ramsar.org/cda/en/ramsar-pubs-annolist-anno-italy/main/ramsar/1-30-168%5E16565_4000_0__|title=The Annotated Ramsar List: Italy|language=Englisch|publisher=Ramsar Secretariat|date=2010-09-27|accessdate=2021-11-12|archiveurl=https://web.archive.org/web/20140714165939/http://www.ramsar.org/cda/en/ramsar-pubs-annolist-anno-italy/main/ramsar/1-30-168%5E16565_4000_0__|archivedate=2014-07-14|offline=}}, archive.org, 14. Juli 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=SAC&amp;gt;{{Cite web|url=https://ambiente.regione.emilia-romagna.it/it/parchi-natura2000/consultazione/dati/formulari/IT4060002.pdf/@@download/file/Site_IT4060002.pdf|title=Siti di importanza comunitaria e zone di protezione speciale|accessdate=2020-02-07|language=it|publisher=[[Emilia-Romagna]] regional administration}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=MK&amp;gt;{{Cite web|url=https://link.springer.com/article/10.1023%2FA%3A1019614005285|title=The Hydrological Regime and the Pecularities of Formation of the Po River Delta|accessdate=2011-09-04 |language=Englisch|author=M.V. Mikhailova|publisher=Springer}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=NAVIS&amp;gt;{{Cite web|url=http://www2.rgzm.de/Navis/Ships/Ship050/TheComacchioWreck.htm|title=The Comacchio Wreck|accessdate=2011-09-05 |language=Englisch|author=Fede Berti|publisher=Navis}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=IV&amp;gt;{{Cite web |url=http://www.istitutoveneto.org/venezia/divulgazione/valli/valli_pesca.php |title=Valli da pesca |accessdate=2020-02-07 |language=it |publisher=Istituto Veneto Di Scienze}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.vallidicomacchio.it/eco.htm Offizielle Website] (italienisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.parks.it/parco.delta.po.er/punti/PRDPvall.html Valli di Comacchio bei www.parks.it] (italienisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4633180-3|VIAF=242297665}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Emilia-Romagna)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturpark in Italien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Comacchio]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Argenta (Emilia-Romagna)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ravenna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kaethe17</name></author>
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