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	<title>Valles Marineris - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Valles_Marineris&amp;diff=236152&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Leerzeichen nach Punkt eingefügt, Kleinkram</title>
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		<updated>2026-04-24T12:16:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen nach Punkt eingefügt, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Außerirdische Region&lt;br /&gt;
|Objekttyp  = Grabenbruchsystem&lt;br /&gt;
|globe      = mars&lt;br /&gt;
|lat        = -14.01&lt;br /&gt;
|long       = 301.41&lt;br /&gt;
|type       = mountain&lt;br /&gt;
|dim        = 4000&lt;br /&gt;
|Tiefe      = 7000&lt;br /&gt;
|Region     = [[Coprates (Gradfeld)]]&lt;br /&gt;
|Bild       = VallesMarinerisHuge.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung=Panoramaaufnahme der 4000&amp;amp;nbsp;km langen Mariner-Täler&lt;br /&gt;
|BenanntNach=Sonde [[Mariner#Mariner 9|Mariner 9]]&lt;br /&gt;
|Eponym     = Lateinisch für &amp;#039;&amp;#039;Mariner-Täler&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; Name gültig seit = 1973&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Valles Marineris&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{laS}} für &amp;#039;&amp;#039;Mariner-Täler&amp;#039;&amp;#039;) sind ein weitläufiges [[Grabenbruch]]system auf dem [[Mars (Planet)|Mars]], das sich entlang des [[Äquator]]s im Osten der vulkanischen [[Tharsis-Region]] erstreckt. Mit 4000&amp;amp;nbsp;km Länge, bis zu 700&amp;amp;nbsp;km Breite und bis zu 7000&amp;amp;nbsp;m Tiefe sind die Valles Marineris eines der größten Grabenbruchsysteme im [[Sonnensystem]]; sie werden nur von den Grabenbruchsystemen der Erde und (in der Länge) von [[Baltis Vallis]] auf der Venus übertroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Valles Marineris erhielten ihren Namen zu Ehren der Sonde [[Mariner#Mariner 9|Mariner 9]], auf deren fotografischen Aufnahmen sie entdeckt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2021 erklärte die [[Europäische Weltraumorganisation|ESA]], mit dem [[ExoMars Trace Gas Orbiter]] große Wasservorkommen an den Valles Marineris einen Meter unterhalb der Marsoberfläche entdeckt zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/Exploration/ExoMars/ExoMars_discovers_hidden_water_in_Mars_Grand_Canyon |titel=ExoMars discovers hidden water in Mars’ Grand Canyon |sprache=en |abruf=2021-12-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Coprates Chasma landslides.jpg|mini|hochkant=2|links|Abgelagerte [[Bergsturz|Bergstürze]]: Ophir Labes oben links und Coprates Labes unten rechts. Das Bild hat eine Auflösung von 100 m und zeigt einen Bildausschnitt nahe dem Übergang von Melas Chasma zu Coprates Chasma.]]&lt;br /&gt;
Das Grabensystem erstreckt sich von seinem Ausläufer [[Noctis Labyrinthus]] auf der Tharsis-Aufwölbung im Westen bis zu den „chaotischen Gebieten“ von Eos Chasma und Capri Chasma im Osten. Die Valles Marineris bestehen aus mehreren, miteinander verbundenen [[Chasma]]ta oder [[Grabenbruch|Grabenbrüchen]], von denen jeder den [[Grand Canyon]] (Arizona) um ein Vielfaches übertrifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Valles Marineris beginnen östlich von Noctis Labyrinthus ({{Coordinate|NS=-7.0|EW=-96.0|type=landmark|globe=mars|text=DM|name=Noctis Labyrinthus}}), wo sie sich in zwei parallel verlaufende Chasmata verzweigen: das nördliche, etwa 800 km in Ost-West-Richtung verlaufende [[Tithonium Chasma]] ({{Coordinate|NS=-4.6|EW=275.71|type=landmark|globe=mars|text=DM|name=Tithonium Chasma}}) und das südliche, etwa 840 km in Ost-West-Richtung verlaufende [[Ius Chasma]] ({{Coordinate|NS=-7.29|EW=275.61|type=landmark|globe=mars|text=DM|name=Ius Chasma}}). Östlich von Ius Chasma schließt sich das etwa 560 km in südöstliche Richtung verlaufende [[Melas Chasma]] ({{Coordinate|NS=-10.52|EW=287.46|type=landmark|globe=mars|text=DM|name=Melas Chasma}}) an. Dieses geht in das nördlich gelegene, etwa 810 km in südöstliche Richtung verlaufende [[Candor Chasma]] ({{Coordinate|NS=-6.53|EW=289.22|type=landmark|globe=mars|text=DM|name=Candor Chasma}}) über, dieses wiederum in das sich nördlich anschließende, etwa 315 km breite, halbrunde [[Ophir Chasma]] ({{Coordinate|NS=-4.0|EW=287.65|type=landmark|globe=mars|text=DM|name=Ophir Chasma}}). Südöstlich von Melas Chasma folgt das etwa 960 km in südöstliche Richtung verlaufende [[Coprates Chasma]] ({{Coordinate|NS=-13.37|EW=299.26|type=landmark|globe=mars|text=DM|name=Coprates Chasma}}). Es geht in das etwa 1306 km in nordöstliche Richtung verlaufende Eos Chasma ({{Coordinate|NS=-12.15|EW=320.83|type=landmark|globe=mars|text=DM|name=Eos Chasma}}) über. Nördlich davon liegt das etwa 574 km in Ost-West-Richtung verlaufende [[Ganges Chasma]] ({{Coordinate|NS=-7.96|EW=312.11|type=landmark|globe=mars|text=DM|name=Ganges Chasma}}) und nordwestlich das etwa 1470 km in nordöstliche Richtung verlaufende [[Capri Chasma]] ({{Coordinate|NS=-8.27|EW=317.93|type=landmark|globe=mars|text=DM|name=Capri Chasma}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Im Laufe der Zeit gab es viele verschiedene Theorien über Formationen wie die Valles Marineris. Bevor starke [[Teleskop]]e oder die [[Viking]]-Sonden genauere Beobachtungen ermöglichten, vermutete man u.&amp;amp;nbsp;a. von hypothetischen [[Marsianer|Marsbewohnern]] gebaute Kanäle zur Bewässerung ihres Planeten. Diese Spekulation wurde durch Entdeckungen, wie Schiaparellis „Canali“ (Marskanäle) oder andere geradlinige Darstellungen genährt. Zudem verleitete die Bezeichnung „Canali“ (ital. für &amp;#039;&amp;#039;Rinnen&amp;#039;&amp;#039;) zur falschen Übersetzung &amp;#039;&amp;#039;Kanal&amp;#039;&amp;#039; (oder auch engl. &amp;#039;&amp;#039;Channel&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Canal&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1970er Jahren vermutete man u.&amp;amp;nbsp;a. starke Erosionen durch Wasser, das aus dem Permafrost freigesetzt wurde. Allerdings ist flüssiges Wasser auf dem Mars extrem unwahrscheinlich, da die Temperatur auf dem Mars auch am Äquator selten 0 [[Grad Celsius|°C]] überschreitet und der Mars eine sehr dünne [[Atmosphäre (Astronomie)|Atmosphäre]] besitzt (nur 0,75 % des Erdatmosphärendrucks). 1972 entwickelte McCauley die Hypothese, dass das Grabensystem durch absinkendes Magma unter der Oberfläche entstanden sein könnte. 1989 veröffentlichten Tanaka und Golombek eine Theorie zur Entstehung durch aufbrechende Verspannungen. Nick Hoffman vermutete im Jahr 2000 und danach, dass der Mars in seiner Frühzeit nicht durch Wasser, sondern durch Kohlenstoffdioxid geprägt wurde, weshalb er den Begriff „White Mars“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spacedaily.com/news/mars-water-science-00k1.html spacedaily.com, Dr Nick Hoffman: White Mars: The story of the Red Planet Without Water, 19. Oktober 2000], abgerufen am 27. Januar 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; (deutsch: „Weißer Mars“) dafür verwendete. Hoffman postulierte „kryoklastische Ströme“, eine Mischung aus gasförmigem und festem Kohlenstoffdioxid, Wassereis und Gestein, welche z.&amp;amp;nbsp;B. die Valles Marineris geformt hätten. Eine weitere Theorie postuliert die Entstehung großer [[Dyke|Dikes]] – auf der Erde sind das plattenartige, meist weit reichende Gesteinskörper aus magmatischem Gestein, die größere Spalten ausfüllen und das umgebende Gestein schneiden oder durchkreuzen. Magma steigt in der Marskruste durch Spalten auf,  dabei schmilzt das Eis im Boden und erzeugt so große, schnell abfließende Wassermassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilson, L., and J. W. Head III, Tharsis-radial graben systems as the surface manifestation of plume-related dike intrusion complexes: Models and implications, J. Geophys. Res., 107(E8), {{DOI|10.1029/2001JE001593}}, 2002.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die am weitesten akzeptierte Hypothese zurzeit (2005) ist, dass das Grabensystem durch Risse in der Kruste entstanden ist und durch Erosion und Einbrechen stark ausgeweitet wurde. Ursache dafür ist die Entwicklung der [[Tharsis-Region]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bergsturz|Bergstürze]] lagerten auf dem Grund der Valles Marineris Gestein ab und verbreiterten sie so. Mögliche Auslöser der Bergstürze sind Beben, verursacht durch tektonische Aktivitäten, oder [[Impakt]]-Ereignisse. Beobachtet wurde, dass das dabei abgerutschte Gestein durch den Wind geformt wird und beispielsweise Dünenfelder bildet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://hirise.lpl.arizona.edu/de/ESP_026444_1720 Erdrutsch und Dünenfeld im Nordwesten von Ius Chasma]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Artemis Chasma]] (Venus)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Valles Marineris}}&lt;br /&gt;
* Mars Express: [https://www.planet.geo.fu-berlin.de/projekte/mars/hrsc031-LourosValles.php - Verästelte Erosionstäler am Rande des Mars-Canyons Valles Marineris] 8. April 2004&lt;br /&gt;
* Mars Express: [https://www.planet.geo.fu-berlin.de/projekte/mars/hrsc059-MelasChasma.php Melas Chasma - Steiler Abhang im Zentrum des Mars-Canyons Valles Marineris] 22. Juni 2004&lt;br /&gt;
* Mars Express: [https://www.planet.geo.fu-berlin.de/projekte/mars/hrsc077-EosChasma.php Die &amp;quot;Schlucht der Morgenröte&amp;quot; auf dem Mars] 30. August 2004&lt;br /&gt;
* Mars Express: [https://www.planet.geo.fu-berlin.de/projekte/mars/hrsc088-OphirChasma.php Die fünftausend Meter tiefen Ophir-Schluchten auf dem Mars] 27. September 2004&lt;br /&gt;
* Mars Express: [https://www.planet.geo.fu-berlin.de/projekte/mars/hrsc121-TithoniumChasma.php Tithonium Chasma, westliche Valles Marineris] 3. November 2004&lt;br /&gt;
* Mars Express: [https://www.planet.geo.fu-berlin.de/projekte/mars/hrsc126-CopratesCatena.php Coprates Catena - eine Kette tiefer Senken am Südrand des Valles Marineris-Canyons] 17. November 2004&lt;br /&gt;
* Mars Express: [https://www.planet.geo.fu-berlin.de/projekte/mars/hrsc143-CandorChasma.php Die sechs Kilometer hohen Klippen von Candor Chasma] 22. Dezember 2004&lt;br /&gt;
* Mars Express: Melas Chasma, Candor Chasma und Ophir Chasma: [https://www.planet.geo.fu-berlin.de/projekte/mars/hrsc152-OphirChasma.php Der zentrale Teil der Valles Marineris] 15. Februar 2005&lt;br /&gt;
* Mars Express: [https://www.planet.geo.fu-berlin.de/projekte/mars/hrsc191-CopratesChasma.php Coprates Chasma und die &amp;quot;Grabenkette&amp;quot; Coprates Catena im Ostabschnitt der Valles Marineris] 10. Juni 2005&lt;br /&gt;
* Mars Express: [https://www.planet.geo.fu-berlin.de/projekte/mars/hrsc257-AramChaos.php Aram Chaos, östlich der Valles Marineris] 30. Mai 2006&lt;br /&gt;
* Mars Express: [https://www.planet.geo.fu-berlin.de/projekte/mars/hrsc362-CandorChasma.php Die tiefen Täler von Candor] 15. Februar 2008&lt;br /&gt;
* Mars Express-Video: [https://www.planet.geo.fu-berlin.de/projekte/mars/highlight005-VallesMarinerisAnimation.php Überflug über den zentralen Teil der Valles Marineris] 15. Juli 2011&lt;br /&gt;
* Mars Express: [https://www.planet.geo.fu-berlin.de/projekte/mars/highlight003-VallesMarineris.php Spezielle Ansichten von Valles Marineris] 25. Mai 2011&lt;br /&gt;
* Mars Express: [https://www.planet.geo.fu-berlin.de/projekte/mars/hrsc543-IusChasma.php Die acht Kilometer hohe Abbruchkante von Ius Chasma] 1. März 2012&lt;br /&gt;
* Mars Express: [https://www.planet.geo.fu-berlin.de/projekte/mars/highlight020-VallesMarineris.php Valles Marineris – der größte Canyon im Sonnensystem] 19. Oktober 2012&lt;br /&gt;
* astronews.com: [https://www.astronews.com/news/artikel/2017/07/1707-010.shtml Junge Vulkane in Coprates Chasma] 13. Juli 2017&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal auf dem Mars]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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