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	<title>Valles Calchaquíes - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T00:33:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-01-14T08:29:59Z</updated>

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&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Quebrada de las Flechas - Argentina.jpg|mini|300px|Quebrada de las flechas.]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Valles Calchaquíes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind eine Kette zusammenhängender Täler am Ostabhang der [[Anden]] in den Provinzen [[Salta (Provinz)|Salta]], [[Tucumán (Provinz)|Tucumán]] und [[Catamarca (Provinz)|Catamarca]]. Die [[Ruta Nacional 40 (Argentinien)]] durchzieht die Täler auf voller Länge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturraum ==&lt;br /&gt;
[[Datei:cachi overview.jpg|mini|links|300px|Blick auf Payogasta]]&lt;br /&gt;
Die Region wird durch die Täler der Flüsse [[Río Calchaquí]] und [[Río Santa Maria]] – beides Zuflüsse des [[Río Guachipas]] – gebildet. Die Begrenzung des Doppeltals bilden nach Osten die Cuesta del Obispo, die Cumbres de Santa Barbara und die Sierra del Aconquija, die im Cerro del Bolsón (5.550 m) ihre größte Höhe erreichen. Nach Westen trennen die Sierra de los [[Pastos Grandes]], die Sierra de Cachi, die Sierra de Quilmes und die Sierra del Hombre Muerto vom [[Altiplano]], beherrschender Gipfel ist hier der [[Cumbre del Libertador General San Martin]] mit einer Höhe von 6.380 m. Der Grund des [[Arides Klima|ariden]] Hochtals besitzt eine Höhe zwischen etwa 2.500 Metern und etwa 1.700 Metern nahe [[Cafayate]], wo durch die [[Quebrada de las Conchas]] eine Verbindung zum [[Valle de Lerma]] besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vineyards near mountains.jpg|mini|300px|[[Cafayate]].]]&lt;br /&gt;
Zum Zeitpunkt der Eroberung des Gebietes des heutigen Nordwestargentiniens ([[Región Noroeste Argentino]]) waren die Täler von den [[Calchaquí]]-Indianern besiedelt, die im Rahmen der Eroberung des [[Inka]]-Reichs durch [[Francisco Pizarro]] die Herrschaft der Inka abschütteln konnten. Die geographische Isolation des Gebiets führte dazu, dass erst im Verlauf des 17. Jahrhunderts ernsthafte Anstrengungen unternommen wurden, die Ureinwohner dieser Region zu unterwerfen. Zentrum der indigenen Kultur war die Bergfestung [[Quilmes (Befestigungsanlage)|Quilmes]], welche erst 1667 endgültig durch die Spanier erobert wurde. Neben der Befriedung des Gebiets und der daraus resultierenden Sicherung der Strecke zwischen dem 1582 gegründeten Salta und [[Chile]] stand die Gewinnung neuer Arbeitskräftepotentiale im Mittelpunkt der spanischen Bestrebungen.&lt;br /&gt;
Die Zahl [[Spanien|spanischer]] und kreolischer Siedler in diesem abgelegenen Gebiet blieb bis weit ins 19. Jahrhundert sehr gering, die niedrige [[Bevölkerungsdichte]] und das trockene Klima sorgten für die Herausbildung großer [[Hazienda|Haciendas]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tour to the Quebrada de las Conchas.jpg|mini|300px|Quebrada de las Conchas]]&lt;br /&gt;
Auch heute ist der [[Indigene Völker|indigene]] Anteil an der Bevölkerung im gesamtargentinischen Vergleich recht hoch. Sie gehören meist dem Volk der [[Diaguita]]-[[Calchaquí]]es an, auch der Anteil der [[Mestize]]n ist überdurchschnittlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die größte Ortschaft der Region und deren wirtschaftliches Zentrum ist [[Cafayate]] im Süden der Provinz [[Salta (Provinz)|Salta]]. Die hier auf die Ruta Nacional 40 treffende [[Ruta Nacional 68 (Argentinien)]] bildet den wichtigsten Zugang zu den Tälern. Weitere bedeutsame Ortschaften sind La Poma, Payogasta – hier trifft die [[Ruta Provincial 33 (Argentinien)]] nach spektakulärer Überquerung der Cuesta de Obispo auf die Nationalstraße 40 – [[Cachi]], [[Molinos (Argentinien)|Molinos]], Colome, Angastaco und [[San Carlos (Salta)|San Carlos]] – alle in der [[Provinz Salta]] gelegen. In der Provinz Tucumán folgen Colalao del Valle und [[Amaicha del Valle]], wo die Ruta Provincial 307 von [[Tafí del Valle]] eine Verbindung in Richtung der [[Ruta Nacional 38 (Argentinien)]] herstellt. In der [[Provinz Catamarca]] folgen [[Santa María del Yocavil]], San José und Punta del Balasto. Von hier aus besteht über die teilweise unbefestigte Ruta Provincial 47 eine Verbindung mit [[Andalgalá]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Die Landwirtschaft wird durch den expandierenden [[Wein]]bau geprägt (→ [[Weinbau in Argentinien]]), auch der Anbau von [[Paprika]] ist bedeutend. Andere Produkte wurden weitestgehend verdrängt und dienen heute hauptsächlich der Deckung des Eigenbedarfs. In Criadero Coquera werden durch das argentinische Agrarinstitut &amp;#039;&amp;#039;INTA&amp;#039;&amp;#039; Versuche zur Zucht von [[Vikunja|Vicuña]]s unternommen. Auf den kargen Hänge und Hochflächen um das Tal werden [[Alpaka (Kamel)|Alpakas]] und [[Lama (Kamel)|Lamas]] gehalten, die [[Wolle]] dieser [[Neuweltkamel]]e wird lokal verarbeitet und zum Verkauf angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Tourismus in Argentinien|Tourismus]], welcher sich auf Cachi, Cafayate und [[Quilmes (Befestigungsanlage)|Quilmes]] konzentriert, ist heute gleichermaßen bedeutsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:piedradelmolino.jpg|mini|Kapelle am Piedra de Molino]]&lt;br /&gt;
Weitere Sehenswürdigkeiten:&lt;br /&gt;
* Cuesta del Obispo (Hang des Bischofs) – Auf der Fahrt von Chicoana nach Payogosta windet sich die unbefestigte Ruta Provincial 33 fast 1.500&amp;amp;nbsp;m entlang eines Steilhangs zur Piedra del Molino (3.348 m) und zum [[Nationalpark Los Cardones]] hinauf.&lt;br /&gt;
* Pueblitos (Kleine Städte) – Die Ortschaften südlich von Cachi besitzen ihr eigenes Flair; im April färbt sich Angostaco rot von zum Trocknen ausgebreiteten [[Paprika|Chilischoten]], Tolombon bietet prähispanische Ruinen.&lt;br /&gt;
* Quebrada de las Flechas (Schlucht der Pfeile) – Helle Sandsteinformationen prägen das enge Tal zwischen Angastaco und San Carlos, teilweise ergibt sich das Bild einer Mondlandschaft.&lt;br /&gt;
* [[Quebrada de las Conchas]]&lt;br /&gt;
Die Anbindung der Region an das öffentliche Verkehrsnetz ist noch rudimentär, durchgehende Busse entlang der teilweise in schlechtem Zustand befindlichen Nationalstraße 40 gibt es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commons|Calchaquí Valleys}}&lt;br /&gt;
* [https://de.fotos-salta.com/Valles-Calchaquies/ Fotos vom Valles Calchaquíes und der Quebrada von Cafayate] (deutsch, englisch, spanisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Südamerika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Argentinien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welterbekandidat in Amerika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welterbekandidat in Argentinien]]&lt;/div&gt;</summary>
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