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	<title>Vallarsa - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Vallarsa&amp;diff=2532315&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Freigut: /* Literatur */</title>
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		<updated>2025-05-20T13:36:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Italien&lt;br /&gt;
| nomeComune         = Vallarsa&lt;br /&gt;
| regione            = Trentino-Südtirol&lt;br /&gt;
| provincia          = Trient&lt;br /&gt;
| linkStemma         = Vallarsa-Stemma.png&lt;br /&gt;
| siglaRegione       = TAA&lt;br /&gt;
| siglaProvincia     = TN&lt;br /&gt;
| latitudineGradi    = 45&lt;br /&gt;
| latitudineMinuti   = 47&lt;br /&gt;
| latitudineSecondi  = 0&lt;br /&gt;
| longitudineGradi   = 11&lt;br /&gt;
| longitudineMinuti  = 7&lt;br /&gt;
| longitudineSecondi = 0&lt;br /&gt;
| mappaX             = &lt;br /&gt;
| mappaY             = &lt;br /&gt;
| altitudine         = 724&lt;br /&gt;
| superficie         = 78&lt;br /&gt;
| Sottodivisioni     = Albaredo, Anghebeni, Arlanch, Aste, Bruni, Busa, Bastianello, Camposilvano, Costa, Cumerlotti, Cuneghi, Dosso, Fontana, Foppiano, Foxi, Lombardi, Matassone, Nave, Obra, Ometto, Parrocchia, Piano, Pezzati, Raossi (Gemeindesitz), Riva, Robolli, Sant’Anna, Sega, Sich, Sottoriva, Speccheri, Staineri, Valmorbia, Zanolli, Zocchio&lt;br /&gt;
| comuniLimitrofi    = [[Ala (Italien)|Ala]], [[Recoaro Terme]] (Provinz Vicenza), [[Rovereto]], [[Terragnolo]], Trambileno, Valli del Pasubio (Provinz Vicenza)&lt;br /&gt;
| cap                = 38060&lt;br /&gt;
| prefisso           = 0464&lt;br /&gt;
| istat              = 022210&lt;br /&gt;
| fiscale            = &lt;br /&gt;
| nomeAbitanti       = vallarseri&lt;br /&gt;
| patrono            = Hl. Vigilius&lt;br /&gt;
| festivo            = 7. April&lt;br /&gt;
| sito               = [https://www.comune.vallarsa.tn.it/ www.comune.vallarsa.tn.it]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vallarsa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch veraltet &amp;#039;&amp;#039;Brandtal&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Italienische Gemeinden|Gemeinde]] &amp;#039;&amp;#039;(comune)&amp;#039;&amp;#039; in der [[Trentino|Provinz Trient]] in der [[Italien|italienischen]] Region [[Trentino-Südtirol]] mit {{EWZ|IT|022210}} Einwohnern (Stand {{EWD|IT|022210}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt etwa 32 Kilometer südsüdwestlich von [[Trient]] im gleichnamigen Tal, das vom [[Torrente Leno]] (Leno-Bach) in Richtung Nordwest bis Nord durchflossen wird und bei [[Rovereto]] in die [[Etsch]] mündet. Vallarsa ist eine Streugemeinde mit vielen kleinen [[Fraktion (Italien)|Fraktionen]], die entlang des Tales auf beiden Talseiten weit verstreut liegen. Der Gemeindesitz liegt im Ortsteil [[Raossi]] auf der [[Orographisch links und rechts|orographisch]] linken Talseite auf {{Höhe|724|IT}} Im Südosten grenzt die Gemeinde unmittelbar an die [[Venetien|Region Venetien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die historisch belegte Erstbesiedelung fand in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts durch [[Deutsche Sprache|deutschsprachige]] Siedler statt. Diese gründeten Bauernhöfe. Die Bevölkerung lebte auch von der Arbeit in den [[Bergwerk]]en, die den Bischöfen von [[Trient]] gehörten, sowie von der [[Kohlenbrenner]]ei. Im 15. Jahrhundert wurde das Gebiet der [[Republik Venedig]] einverleibt. Die Männer des Tales hatten den Ruf als gute [[Söldner]] und wurden daher als solche angeheuert. Die Treue zu [[Venedig]] wurde von [[Mailand]], das mit Venedig verfeindet war, mit der Verwüstung des Tales bestraft (16. Jahrhundert). Auch von der [[Schwarzer Tod|Pest]] wurde die Gegend in den Jahren 1512 und 1630 heimgesucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1525 kam das Tal zu [[Tirol]]; dies blieb so bis zum Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]], als es mit dem Trentino und Südtirol Italien zugeschlagen wurde. Im Jahr 1823 wurde durch das Tal eine wichtige Straße gebaut, welche über den [[Passo Pian delle Fugazze|Pass Pian delle Fugazze]] die Provinzen [[Trentino]] und Vicenza verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund dessen, dass seit dem [[Italienische Unabhängigkeitskriege|dritten italienischen Unabhängigkeitskrieg]]  im Jahre 1866 die Grenze zwischen dem Kaiserreich Österreich-Ungarn und dem Königreich Italien über den oben genannte Pass verlief, begann das Tal auch an militärischer Bedeutung zu gewinnen, so dass Österreich-Ungarn den Bau von zwei Sperrwerken im Tal plante, um einen italienischen Einbruch in Richtung [[Rovereto]] und dem [[Etschtal]] zu unterbinden.  Aus finanziellen Gründen wurde schließlich nur das [[Werk Valmorbia]] (im Italienischen als Forte Pozzacchio bezeichnet) auf der orographisch rechten Talseite oberhalb des gleichnamigen Ortes gelegen, in Angriff genommen, blieb aber letztendlich unvollendet, während das auf der gegenüberliegenden Talseite beim Ort Matassone geplante Werk nicht über einen Infanteriestützpunkt hinaus kam.&amp;lt;ref&amp;gt;Nicola Fontana: &amp;#039;&amp;#039;Valmorbiawerk, la fortezza incompiuta.&amp;#039;&amp;#039; In: Museo Storico Italiano della Guerra (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Annali N. 12/13.&amp;#039;&amp;#039; Edizione Osiride, Rovereto 2006, S. 32f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der italienischen Kriegserklärung an Österreich-Ungarn vom 23. Mai 1915 wurde die Bevölkerung  teils nach Österreich ([[Flüchtlingslager Mitterndorf|Mitterndorf an der Fischa]]), teils nach Italien ausgesiedelt.  Während der [[Österreich-Ungarns Südtiroloffensive 1916|österreichischen Frühjahrsoffensive 1916]]  (und der anschließenden italienischen Gegenoffensive im Juni/Juli 1916) kam es im Tal und auf den umliegenden Bergen ([[Pasubio|Monte Pasubio]], Monte Zugna, Passo Buole, sowie  Corno Battisti) zu heftigen Gefechten.&amp;lt;ref&amp;gt;Alessandro Massignani: &amp;#039;&amp;#039;La Vallarsa e la Grande Guerra (1914–1918). Immagini e documenti.&amp;#039;&amp;#039; Arti Grafiche Sergio Longo, Rovereto 1998, S. 17f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg fanden die Zurückkehrenden zerschossene und niedergebrannte Häuser vor. Die Industrialisierung um die Stadt Rovereto in der darauf folgenden Zeit bewirkte eine weitere Landflucht, sodass die Bevölkerung im Jahr 2010 (1355 Personen) weit geringer war als ein Jahrhundert zuvor.&lt;br /&gt;
[[Datei:Anghebeni.JPG|mini|Der Ortsteil Anghebeni (Lange Ebene) in Vallarsa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwaltungsgliederung ==&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde Vallarsa gehören 35 [[Fraktion und Circoscrizione (Italien)|Fraktionen]]: Albaredo, Anghebeni, Arlanch, Aste, Bruni, Busa, Bastianello, Camposilvano, Costa, Cumerlotti, Cuneghi, Dosso, Fontana, Foppiano, Foxi, Lombardi, Matassone, Nave, Obra, Ometto, Parrocchia, Piano, Pezzati, Raossi (Gemeindesitz), Riva, Robolli, Sant’Anna, Sega, Sich, Sottoriva, Speccheri, Staineri, Valmorbia, Zanolli, Zocchio sowie 19 Weiler bzw. verstreut liegende Häuser ([[Italienische Sprache|italienisch]] &amp;#039;&amp;#039;Località&amp;#039;&amp;#039;): Brozzi, Canova, Corte, Creneba, Geche, Martini, Maso Tomaselli, Molaighe, Molino, Passo Pian delle Fugazze, Perucca, Piazza, Poiani, Prache, Prugnele, Roipi, Streva, Tezze, Zendri.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://dait.interno.gov.it/documenti/statuti/statuto-comune-tn-vallarsa.pdf &amp;#039;&amp;#039;Gemeindestatut&amp;#039;&amp;#039; auf Italienisch] (PDF; 152&amp;amp;nbsp;kB), abgerufen am 23. Februar 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der deutsche Name Brandtal ist gleichbedeutend mit dem italienischen Vallarsa (Valle = Tal, arsa = verbrannt); „arsa“ kann allerdings auch eine andere lateinische Wurzel haben. Worauf genau sich das Wort „Brand“ bezieht, ist heute nicht mehr eindeutig erklärbar. Man ist geneigt, es mit der schon erwähnten Kohlenbrennerei zu verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprache ==&lt;br /&gt;
Bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde im Tal [[Zimbrisch]], ein südbairischer Dialekt, gesprochen; zuletzt war er ziemlich mit italienischen Vokabeln durchmischt. Seither spricht man [[Italienische Sprache|Italienisch]] bzw. den lokalen [[Venetische Sprache (romanisch)|venetischen Dialekt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutsche Wurzeln stecken heute noch in Ortsnamen wie Anghebeni (Langebene), Staineri (Steiner), Foxi (Fuchs), Obra (Oberau), Streva (Streu).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
* [[Mitterndorf an der Fischa]] {{AUT|#}} [[Österreich]]; dorthin waren vor dem Ersten Weltkrieg Brandtaler ausgesiedelt worden.&lt;br /&gt;
* [[Carlat]] {{FRA|#}} [[Frankreich]], seit 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
* [[Pietro Stoffella d’Alta Rupe]] (1795–1871), [[Gynäkologie|Gynäkologe]]&lt;br /&gt;
* [[Guido Martini]] (1881–1964), Bildhauer, geboren in der Fraktion Piano&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Raossi - Municipio.jpg|Rathaus im Ortsteil Raossi&lt;br /&gt;
 Valmorbia Vallarsa.jpg|Ortsteile Dosso und Valmorbia mit der [[Caregagruppe]] im Hintergrund&lt;br /&gt;
 Parrocchia, chiesa di San Vigilio 01.jpg|Pfarrkirche S. Vigilio im Ortsteil Parocchia&lt;br /&gt;
 Paese.JPG|Ortsteil Camposilvano mit Caregagruppe&lt;br /&gt;
 Albaredo - Scorcio 01.jpg|Ortsteil Albaredo&lt;br /&gt;
 View West from Monte Cornetto.jpg|Der obere Talbereich mit Blick nach Westen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Remo Bussolon: &amp;#039;&amp;#039;La storia della Vallarsa.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;La voce della Vallarsa&amp;#039;&amp;#039; (Pfarrblatt), 1968.&lt;br /&gt;
* Remo Bussolon, Aldina Martini: &amp;#039;&amp;#039;La Vallarsa attraverso la storia. Dalle origini alla Prima Guerra Mondiale.&amp;#039;&amp;#039; La Grafica, Mori 2007.&lt;br /&gt;
* Nicola Fontana: &amp;#039;&amp;#039;Valmorbiawerk, la fortezza incompiuta.&amp;#039;&amp;#039; In: Museo Storico Italiano della Guerra (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Annali N. 12/13.&amp;#039;&amp;#039; Edizione Osiride, Rovereto 2006.&lt;br /&gt;
* Herwig und [[Maria Hornung]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Sprachinseln aus Altösterreich.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1986.&lt;br /&gt;
* Alessandro Massignani: &amp;#039;&amp;#039;La Vallarsa e la Grande Guerra (1914–1918). Immagini e documenti.&amp;#039;&amp;#039; Arti Grafiche Sergio Longo, Rovereto 1998.&lt;br /&gt;
* Bernhard Wurzer: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Sprachinseln in Oberitalien.&amp;#039;&amp;#039; Athesia, Bozen 1998.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.sagen.at/texte/sagen/italien/bergbau/vallarsa.html Brandtal in der Sage]&lt;br /&gt;
* [https://digilander.libero.it/vallarsa/storia/storia.htm Geschichte von Vallarsa – (italienisch)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden Provinz Trentino}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7698912-4|VIAF=248334610}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachinsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 13. Jahrhundert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Freigut</name></author>
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