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	<title>Valerie Solanas - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Valerie_Solanas&amp;diff=188284&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dschaba1: Literatur ergänzt</title>
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		<updated>2026-03-16T15:53:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Literatur ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Solanas-signature.png|mini|klasse=skin-invert-image|Unterschrift von Valerie Solanas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Valerie Jean Solanas&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. April]] [[1936]] in [[Atlantic City (New Jersey)|Atlantic City]], [[New Jersey]]; † [[25. April]] [[1988]] in [[San Francisco]], [[Kalifornien]]) war eine [[Vereinigte Staaten|US-amerikanische]] [[Radikalfeminismus|radikal-feministische]] [[Schriftsteller]]in, die durch ihren Mordversuch an [[Andy Warhol]] sowie als [[Autor]]in des &amp;#039;&amp;#039;[[SCUM Manifesto]]&amp;#039;&amp;#039; bekannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Solanas war die ältere von zwei Töchtern von Dorothy Biondi und Louis Solanas, der als [[Barkeeper]] arbeitete.&amp;lt;ref&amp;gt;Mary Harron, Daniel Minahan, Valerie Solanas: [http://books.google.com/books?id=teHlQjsSkPEC&amp;amp;pg=PR11 &amp;#039;&amp;#039;I shot Andy Warhol&amp;#039;&amp;#039;] Grove Press, New York 1996, ISBN 0-8021-3491-2, S. xi.&amp;lt;/ref&amp;gt; Solanas machte im Juni 1954 ihren Schulabschluss an der &amp;#039;&amp;#039;Oxon Hill High School&amp;#039;&amp;#039; in [[Maryland]] und begann anschließend ein Studium der [[Psychologie]] an der [[University of Maryland]], das sie 1958 abschloss. Im Jahr darauf brach sie ihren [[Master]]studiengang an der [[University of Minnesota]] ab, um das Land zu bereisen.&amp;lt;ref&amp;gt;Susan Ware, Stacy Lorraine Braukman, Radcliffe Institute for Advanced Study: [http://books.google.com/books?id=WSaMu4F06AQC&amp;amp;pg=PA602 &amp;#039;&amp;#039;Notable American Women: A Biographical Dictionary Completing the Twentieth Century&amp;#039;&amp;#039;] Belknap Press, Cambridge, Massachusetts 2004, ISBN 0-674-01488-X, S. 602.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einem psychiatrischen Gerichtsgutachten von 1968 war Solanas’ Kindheit und Jugend „ziemlich traurig“ und von einem „zerrütteten Elternhaus“ geprägt. Sie wurde von ihrem Vater [[Sexueller Missbrauch von Kindern|sexuell missbraucht]] und häufig außerhalb der Familie untergebracht. Solanas gab an, bereits im Alter von dreizehn Jahren sexuelle Erfahrungen gesammelt und [[Ladendiebstahl]] als normal empfunden zu haben. Als Vierzehnjährige wurde sie in einem [[Internat]] untergebracht, was sie als zeitweilige Rettung empfand. Einem Studienkollegen erzählte sie, dass sie sich ihr Studium durch [[Prostitution]] finanziere.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Emma&amp;quot;&amp;gt;[[Emma (Zeitschrift)|EMMA]] März/April 1997: [http://www.emma.de/913.html &amp;#039;&amp;#039;Die Vernichtung&amp;#039;&amp;#039;] Abgerufen am 25. Dezember 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte der 1960er Jahre lebte Solanas in [[Greenwich Village]] im [[New York City|New Yorker]] Stadtbezirk [[Manhattan]], wo sie ihren Essay „[[SCUM Manifesto]]“ im Handverkauf anbot, [[Obdachlosigkeit|obdachlos]] war und sich von Resten ernährte. Sie lernte [[Andy Warhol]] kennen und war bald darauf öfter Gast in seiner [[The Factory (Studio)|Factory]]. Bevor sie ihn kennenlernte, sendete sie Warhol bereits ihr einziges Manuskript des Theaterstückes &amp;#039;&amp;#039;Up your Ass&amp;#039;&amp;#039; (zu deutsch sinngemäß „Leck mich“) zu. Er schien interessiert, jedoch verschwanden die Papiere in der Factory. In dem Maß, in dem Solanas später unter Wahnvorstellungen litt, wuchs ihre Überzeugung, dass Warhol ihr das Stück gestohlen habe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Emma&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 traf Solanas den Verleger [[Maurice Girodias]], der zu diesem Zeitpunkt vor allem [[Underground (Kunst)|Underground-Literatur]] sowie [[Pornografie]] veröffentlichte. Er war von ihrem „Wortwitz“ begeistert und bezeichnete sie als „[[Ikonoklasmus|Bilderstürmerin]]“. Er kaufte ihr die Rechte am &amp;#039;&amp;#039;S.C.U.M. Manifesto&amp;#039;&amp;#039; ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch im selben Jahr spielte Solanas eine Rolle in Warhols Film &amp;#039;&amp;#039;I, A Man&amp;#039;&amp;#039;. Sie fühlte sich von Warhol und der künstlerischen Hierarchie seiner Factory ausgenutzt und verlangte eine Gagenerhöhung. Nachdem sie ihn deshalb telefonisch bedrängt hatte, wurde sie von der Factory ausgeschlossen. Im Herbst 1967 wurde ihr ihre Unterkunft im [[Chelsea Hotel]] gekündigt, und sie begann, an eine Konspiration von Warhol und Girodias zu glauben. Außer sich vor Zorn und Verzweiflung, beschimpfte sie Warhol am Telefon.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Emma&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. Juni 1968 passte Valerie Solanas Warhol vor den neuen Räumen seiner Factory ab und schoss dreimal auf ihn. Warhol wurde durch einen Schuss schwer an [[Milz]], Bauch, [[Leber]] und [[Speiseröhre]] verletzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=|Titel=The Outlaw Bible of American Literature|Hrsg=Alan Kaufmann, Neil Ortenberg, Barny Rosset|Sammelwerk=|Band=|Nummer=|Auflage=|Verlag=Thunder&amp;#039;s Mouth Press|Ort=New York, NY|Datum=2004|Seiten=|ISBN=978-1-56025-550-5}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem schoss sie den [[Kunstkritiker]] Mario Amaya in die Hüfte und versuchte, Warhols Manager Fred Hughes in den Kopf zu schießen. Dabei blockierte ihre [[Pistole]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=James Martin Harding|Titel=Cutting Performances: Collage Event, Feminist Artists and the American Avant-Garde|Hrsg=|Sammelwerk=|Band=|Nummer=|Auflage=|Verlag=University of Michigan Press|Ort=Ann Arbor, MI|Datum=2010|Seiten=|ISBN=978-0-472-11718-5}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Hughes forderte sie auf zu gehen, und Solanas verließ die Factory, wobei sie allerdings eine Papiertüte mit ihrem [[Adressbuch]] auf einem Tisch zurückließ. Warhol wurde ins Columbus-Mother Cabrini Hospital gebracht und musste sich einer fünfstündigen Operation unterziehen, die erfolgreich verlief.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Jane Daggett Dillenberger|Titel=The Religious Art of Andy Warhol|Hrsg=|Sammelwerk=|Band=|Nummer=|Auflage=|Verlag=Continuum|Ort=New York, NY|Datum=|Seiten=|ISBN=082641334X}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Girodias nutzte die durch den Skandal ausgelöste öffentliche Aufmerksamkeit, um Solanas’ &amp;#039;&amp;#039;S.C.U.M. Manifesto&amp;#039;&amp;#039; zu veröffentlichen. Solanas wurde zu drei Jahren Haft verurteilt, die sie im &amp;#039;&amp;#039;Matteawan State Hospital für kriminelle Geisteskranke&amp;#039;&amp;#039; absaß. Nach ihrer Entlassung 1971 war sie meist obdachlos, in den 1980er-Jahren lebte sie in [[Kalifornien]]. Am 25. April 1988 wurde sie vom Hausmeister eines Obdachlosenheims im [[Tenderloin (San Francisco)|Tenderloin]]-Viertel von [[San Francisco]] tot aufgefunden. Sie war mit 52 Jahren an einem [[Lungenemphysem]] erstickt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Emma&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solanas’ Leben und die Hintergründe ihrer Schüsse auf Warhol wurden 1996 von [[Mary Harron]] unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;[[I Shot Andy Warhol]]&amp;#039;&amp;#039; verfilmt. Die Hauptrolle spielte [[Lili Taylor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;SCUM manifesto&amp;#039;&amp;#039;, Olympia Press, London, 1971, ISBN 0-7004-1030-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Manifest der Gesellschaft zur Vernichtung der Männer, SCUM&amp;#039;&amp;#039;, März Verlag, Darmstadt 1969. Lizenzausgabe bei Philo Fine Arts, Hamburg 2010, ISBN 978-3-86572-666-7&lt;br /&gt;
* Theaterstück &amp;#039;&amp;#039;Up Your Ass&amp;#039;&amp;#039; (sinngemäß „Leck mich“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film und Fernsehen  ==&lt;br /&gt;
* Solanas Geschichte wurde 1996 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;[[I Shot Andy Warhol]]&amp;#039;&amp;#039;  (Regie: [[Mary Harron]]) verfilmt.&lt;br /&gt;
* Das S.C.U.M. Manifesto wurde 1976 mit [[Delphine Seyrig]] verfilmt.&lt;br /&gt;
* Die Folge &amp;#039;&amp;#039;Valerie Solanas starb für deine Sünden, Drecksack!&amp;#039;&amp;#039; aus der siebten Staffel der Serie [[American Horror Story]] (&amp;#039;&amp;#039;Cult&amp;#039;&amp;#039;) widmet sich Solanas und S.C.U.M. und schlägt eine (fiktive) Brücke zu den Taten des [[Zodiac-Killer]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Mary Harron]], [[Daniel Minahan]], Valerie Solanas: &amp;#039;&amp;#039;I shot Andy Warhol&amp;#039;&amp;#039;. Grove Press, New York 1996, ISBN 0-8021-3491-2. Wieder: Avalon Travel Publ., 2000 (gleiche ISBN) Skript des Films&lt;br /&gt;
* Bernardo Muñoz, Théa Rojzman: &amp;#039;&amp;#039;Scum. Die Tragödie von Valerie Solanas.&amp;#039;&amp;#039; Graphic Novel, Bahoe Books, Wien 2024, ISBN 978-3-903478-24-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119500655}}&lt;br /&gt;
* [http://www.spunk.org/library/anarcfem/sp001291.txt The SCUM Manifesto] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.emma.de/913.html Mary Harron über die Person Solanas]&lt;br /&gt;
* [http://us.imdb.com/title/tt0116594/ I shot Andy Warhol (1996)] bei IMDb&lt;br /&gt;
* [https://www.imdb.com/title/tt0379485/ S.C.U.M. Manifesto (1976)]&lt;br /&gt;
* [http://culturmag.de/litmag/valerie-solanas-scum-sara-stridsberg-traumfabrik/ &amp;#039;&amp;#039;Wer war Valerie Solanas?&amp;#039;&amp;#039;] Porträt im CULTurMAG&lt;br /&gt;
* [[Michael Sontheimer]]: [https://www.spiegel.de/geschichte/attentat-auf-andy-warhol-a-947037.html &amp;#039;&amp;#039;Attentat auf Andy Warhol: Der Mann ist eine biologische Katastrophe&amp;#039;&amp;#039;] In: [[Spiegel Online]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119500655|LCCN=n87823639|VIAF=135325}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Solanas, Valerie}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Attentäter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Andy Warhol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewalt gegen Männer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Feminismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Obdachlosigkeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1988]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Solanas, Valerie&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Solanas, Valerie Jean (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanische radikal-feministische Schriftstellerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. April 1936&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Atlantic City (New Jersey)|Atlantic City]], [[New Jersey]], Vereinigte Staaten&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. April 1988&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[San Francisco]], [[Kalifornien]], Vereinigte Staaten&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dschaba1</name></author>
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