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	<title>Valepp - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Valepp&amp;diff=2193646&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pinguin55: /* Baudenkmäler */ zusätzlich Ensembleschutz</title>
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		<updated>2025-10-03T16:17:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Baudenkmäler: &lt;/span&gt; zusätzlich Ensembleschutz&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Schliersee Rote Valepp.jpg|mini|Rote Valepp unterhalb des Spitzingsees]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schliersee Forsthaus Valepp.jpg|mini|Forsthaus Valepp, 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schliersee Valepp Maria Hilf.jpg|mini|Kapelle Maria Hilf in Valepp]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Valepp&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet sowohl ein Gebirgstal, einen [[Bach]] wie auch eine Ansiedlung südlich des [[Spitzingsee]]s in den [[Schlierseer Berge]]n, [[Mangfallgebirge]], [[Bayerische Voralpen]]. Das Tal gehört zum [[Schliersee (Gemeinde)|Markt Schliersee]] im [[Landkreis Miesbach]] sowie zum Teil zur Gemeinde [[Rottach-Egern]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung]] (Bayern) |url=https://geoportal.bayern.de/bayernatlas/?lang=de&amp;amp;topic=vwas&amp;amp;bgLayer=atkis&amp;amp;E=716819.70&amp;amp;N=5278422.17&amp;amp;zoom=10&amp;amp;layers=tk_by,bf9ff4ed-62c7-4935-9318-d5251108acc3-layer-gemeinden_verwaltungsgemeinschaften_gemeindefreie_gebiete_flaeche&amp;amp;catalogNodes=11,122,1176 |titel=BayernAtlas |titelerg=Kartenwerk |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg= |datum= |seiten= |archiv-url= |archiv-datum= |zugriff=2020-05-22 |abruf-verborgen= |format= |sprache= |kommentar=&amp;gt; Menüpunkt Erweiterte Werkzeuge &amp;gt; Verwaltungsatlas &amp;gt; Kommunen -- Option &amp;quot;Verwaltungsgrenzen Gemeinden&amp;quot; |zitat= |offline=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und wird von [[Stolzenberg (Mangfallgebirge)|Stolzenberg]] und [[Rotwand (Bayern)|Rotwand]] im Norden sowie [[Schinder (Berg)|Schinder]] und [[Hinteres Sonnwendjoch|Hinterem Sonnwendjoch]] im Süden dominiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ansiedlung ==&lt;br /&gt;
Der Name wurde erstmals 1539 als &amp;#039;&amp;#039;Alpe Valldep&amp;#039;&amp;#039; im Besitz des [[Kloster Scheyern|Klosters Scheyern]] erwähnt und bezog sich auf das Weidegebiet an der heutigen [[Grenze zwischen Deutschland und Österreich|Grenze zwischen Bayern und Österreich]]. Nahe der Alpe befand sich bereits seit 1504 eine [[Grafschaft Tirol|Tiroler]] Klause, die im 19. Jahrhundert durch die weiter südlich auf Tiroler Gebiet liegende [[Erzherzog-Johann-Klause]] ersetzt wurde. In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] arbeiteten auf der Alm und in einer nahegelegenen Jagdhütte von [[Heinrich Himmler]] Gefangene des [[Konzentrationslager Dachau|Konzentrationslagers Dachau]] im Rahmen der Außenkommandos [[KZ-Außenkommando Valepp Bauer Marx|&amp;#039;&amp;#039;Valepp Bauer Marx&amp;#039;&amp;#039;]] und [[KZ-Außenkommando Valepp Jagdhaus Himmler|&amp;#039;&amp;#039;Valepp Jagdhaus Himmler&amp;#039;&amp;#039;]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute befinden sich im Bereich dieser Alm das Forsthaus Valepp ({{Höhe|885|DE}}) und die Ochsenalm, die 1983 Schauplatz einer wegen ihrer unbeabsichtigt langen Dauer bekanntgewordenen, neunstündigen Bergwanderung von [[Franz Josef Strauß]] und [[Helmut Kohl]] war. Das Forsthaus Valepp wurde ursprünglich vom Salinenamt [[Bad Reichenhall]] erbaut und dient als Ausflugs[[gaststätte]]. Sie war seit Herbst 2016 für eine umfangreiche Sanierung geschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Beez: &amp;#039;&amp;#039;Das Ende der Kult-Hütten. Horrende Sanierungskosten, keine Pächter.&amp;#039;&amp;#039; In: tz, 16. November 2016, S. 9&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Eigentümer, die [[Bayerische Staatsforsten|Bayerischen Staatsforsten]], tat sich schwer einen neuen Betreiber zu finden.&amp;lt;ref&amp;gt;Münchner Merkur: [https://www.merkur.de/lokales/region-miesbach/schliersee-ort29415/forsthaus-valepp-paechtersuche-geht-weiter-neueroeffnung-nicht-in-sicht-11847847.html Forsthaus Valepp: Pächtersuche geht weiter, Neueröffnung nicht in Sicht], 13. März 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; 2022 trat [[Manuel Neuer]] an, um mit Johannes Rabl, einem Gastronom, als Partner das historische Haus zu renovieren und anschließend jeweils im Sommerhalbjahr zu bewirtschaften. Die Sanierung begann 2022, die Eröffnung war an [[Christi Himmelfahrt]] 2024.&amp;lt;ref&amp;gt;Tegernseer Stimme: [https://tegernseerstimme.de/forsthaus-valepp-blickachse-in-die-vergangenheit/ Wiedereröffnung Forsthaus Valepp –  Blickachsen in die Vergangenheit], 25. Juni 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Siedlung Valepp ist von [[Rottach-Egern]] (Ortsteil Enterrottach) über eine [[Liste von nicht-privaten Mautstraßen in Deutschland#Bayern|Mautstraße]] über den [[Wechsel (Pass in Bayern)|Wechsel]], vom Spitzingsee aus über eine asphaltierte nichtöffentliche Fahrstraße zu erreichen. Auf beiden Straßen verkehrte bis 2023 die [[Regionalverkehr Oberbayern|RVO]]-Buslinie 9560 von Mitte Mai bis Mitte Oktober. Die Straße endet am [[Forsthaus Valepp]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gewässer und Gebirgstal ==&lt;br /&gt;
[[Datei:GER — BY — Lkr. Miesbach — Markt Schliersee — Weiße Valepp (Bachlauf) 2020.jpg|mini|Bachlauf]]&lt;br /&gt;
[[Datei:GER — BY – Regierungsbezirk Oberbayern – Landkreis Miesbach — Rottach-Egern — Valepp-Tal (Rottach-Wasserfälle) 2020.jpeg|mini|Rottach-Wasserfall]]&lt;br /&gt;
Das Gebirgstal, das den Spitzingsee ab der Wurzhütte mit der Siedlung Valepp verbindet, wird ebenfalls als „die Valepp“ bezeichnet. Der sie durchfließende Bach heißt &amp;#039;&amp;#039;Rote Valepp&amp;#039;&amp;#039; und ist der einzige Abfluss des Spitzingsees. Nördlich der Siedlung Valepp trifft die Rote mit der [[Weiße Valepp|Weißen Valepp]] zusammen und führt auf der restlichen kurzen Strecke bis zur österreichischen Grenze nur noch den Namen &amp;#039;&amp;#039;Valepp&amp;#039;&amp;#039;. Jenseits der Grenze fließt sie als [[Grundache]] in die [[Brandenberger Ache]], die in den [[Inn]] mündet. Im Süden befindet sich der Rottach-Wasserfall. Entlang der Roten Valepp verlief in den Jahren 1919 bis 1922 die [[Neuhauser Bockerlbahn]], eine Bahnstrecke für den Abtransport von [[Sturmholz]] zum Bahnhof Fischhausen-[[Neuhaus (Schliersee)|Neuhaus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung des Namens ==&lt;br /&gt;
Das Fließgewässer wird erstmals in den Jahren 1078–1080 in einer Grenzbeschreibung des [[Hochstift Freising|Hochstifts Freising]] als „Wldeppe“ erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur| Autor= [[Martin Bitschnau]], [[Hannes Obermair]] | Titel= Tiroler Urkundenbuch, II. Abteilung: Die Urkunden zur Geschichte des Inn-, Eisack- und Pustertals. Bd. 1: Bis zum Jahr 1140 | Verlag= Universitätsverlag Wagner | Ort= Innsbruck | Jahr= 2009 | Seiten= 227, Nr. 257| ISBN= 978-3-7030-0469-8 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Nordtiroler Siedlung Voldöpp in der Gemeinde [[Kramsach]] (12. Jh.: „Wltepe“) ist nach der Valepp benannt, obwohl der Flussabschnitt auf der österreichischen Seite heute Brandenberger Ache heißt. Im Mittelalter hieß er auch dort noch „fluvius Vuldeppe“ (1267). Der [[Flurname]] scheint sich einst auf das ganze [[Brandenberger Tal]] bezogen haben. Die Herkunft des Namens liegt im Dunkeln. Ausgangswort kann das [[Rätische Sprache|rätische]]/[[Venetische Sprache|venetische]] [[Gentilname|Gentilnomen]] *&amp;#039;&amp;#039;Wolt-ebos&amp;#039;&amp;#039; o. ä. sein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Diether Schürr |Titel=Zur Deutung Nordtiroler Ortsnamen: Tradition und Revision |Datum=2008 |Reihe=Zeitschrift für romanische Philologie |BandReihe=124 |Seiten=531-547}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geotop ==&lt;br /&gt;
Die [[Mäander]] sind vom [[Bayerisches Landesamt für Umwelt|Bayerischen Landesamt für Umwelt]] als bedeutendes [[Geotop]] (Geotop-Nummer: 182R001) ausgewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geotop&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{siehe auch|Liste der Geotope im Landkreis Miesbach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baudenkmäler ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Baudenkmäler in Schliersee#Valepp}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Bayerische Denkmalliste|Bayerischen Denkmalliste]] sind folgende Bauten aus dem Ort Valepp als Baudenkmäler aufgeführt: das 1841 erbaute [[Forsthaus Valepp]], das 1683 errichtete [[Klausenhaus]] und die 1710 geweihte Kapelle [[Maria Hilf (Valepp)|Maria Hilf]]. Baudenkmäler in der näheren Umgebung sind die 1849 erbaute [[Ochsenalm]], die [[Rote Valeppalm]] (Oberleitnerhütte) aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts und die [[Waitzingeralm]] im Roten Valepptal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 2025&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Natascha Probst |url=https://www.abendzeitung-muenchen.de/bayern/nicht-nur-manuel-neuers-forsthaus-die-ganze-valepp-steht-nun-unter-schutz-art-1084578 |titel=Nicht nur Manuel Neuers Forsthaus: Die ganze Valepp steht nun unter Schutz |werk=www.abendzeitung-muenchen.de |datum=2025-10-03 |sprache=de |abruf=2025-10-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde zusätzlich zu den einzelnen Baudenkmälern auch das &amp;#039;&amp;#039;Ensemble Valepp&amp;#039;&amp;#039; unter Aktennummer E-1-82-129-1 unter Ensembleschutz gestellt: „Das Forsthaus Valepp zusammen mit der südlich dazu gelegenen Kapelle Maria Hilf, dem Klausenhaus sowie der Klausensperreinrichtung in der Roten Valepp und denen diese umgebenden Flächen bilden ein Ensemble. Die Gruppe liegt in beeindruckender landschaftlicher Umgebung des Hochgebirges.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.agrarkulturerbe.de/organisation11_almgeschichte.php?id=6493&amp;amp;suche=&amp;amp;trennesuchtext= Geschichte der Valepp und der Ochsenalm beim Projekt Agrarkulturerbe]&lt;br /&gt;
* [https://geoportal.bayern.de/bayernatlas/?E=4492150.0&amp;amp;zoom=10&amp;amp;N=5275040.0&amp;amp;bgLayer=tk Valepp im BayernAtlas]&lt;br /&gt;
* {{Bavarikon Ort|objekt=Valepp|ID=ODB_S00014876}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geotop&amp;quot;&amp;gt;[https://www.umweltatlas.bayern.de/mapapps/resources/reports/sb_geotope/generateBericht.pdf?additionallayerfieldvalue=182R001 Bayerisches Landesamt für Umwelt, Geotop &amp;#039;&amp;#039;Mäander der Roten Valepp&amp;#039;&amp;#039;] (abgerufen am 19. Oktober 2017).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindeteile des Marktes Schliersee}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=47.615909|EW=11.893875|type=landmark|region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7525975-8|VIAF=233911097|REMARK={{GND|4579237-9}} für den gleichnamigen Bach.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Schliersee, Gemeinde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Rottach-Egern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Brandenberger Ache|2Valepp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fließgewässer im Landkreis Miesbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weiler im Landkreis Miesbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1539]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pinguin55</name></author>
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